Veröffentlicht in 3-Sterne

Anker Bräu Winter Wichtel

Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Wichtel und Elfen, die dem Weihnachtsmann dabei helfen alle Geschenke rechtzeitig auszuliefern. So ist mein heutiges Testbier, der Winterwichtel ein Hommage an diese fleißigen Helferlein. Unter dem Label der ehemaligen Ankerbrauerei aus Nagold wird dieses Bier von Klosterbräu aus Alpirsbach gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein dunkelgoldnes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein malziger Geruch, aber auch ein wenig fruchtig nach Pfirsich riecht es.

Zum Geschmack: Ein Bier bei dem das Malzkonstrukt im Vordergrund steht Es hat einen sehr komischen süßlichen Nachgeschmack mit leicht karamelligen Einflüssen. Insgesamt ist es ein sehr neutrales Bier, das dennoch recht frisch wirkt. Einzig diese komische Süße im Nachgang ist störend und lässt das Bier nicht so recht rund wirken.

Zum Fazit: Mich stört bei diesem Bier vor allem die viel hohe Süße. Sie macht das Bier leider nicht so recht bekömmlich. So gibt es nur eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Doppelleu Chopfab Draft

In meinem heutigen Biertest präsentiere ich eine echte Schweizer Erfolgsstory, den es geht um die eidgenössische Craft Brauerei Doppelleu, die es innerhalb weniger Jahre geschafft hat einer der größten Anbieter am hiesigen Biermarkt zu werden. Gegründet 2012 von Philipp Bucher und Jörg Schönberg in Winterthur, ist die Biermanufaktur inzwischen in den Top 10 der nationalen Bierhersteller. 2017 folgte mit der Fusion der Brauerei Boxer aus Yverdon ein weiterer Schritt zur Festigung der Marktposition. Das Chopfab Draft ist das Standardbier der Brauerei, stilistisch aber etwas schwer einzuordnen, da sowohl Pale Ale als auch Pilsner Malz verwendet wurden. Es wird aber auf der Website als idealer Durstlöscher beschrieben. Der Alkoholgehalt ist auch bei moderaten 4,7%. Abschließend gebührt noch der dank an einen Freund der mir dieses Bier zur Verkostung mitgebracht hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig mit einer leichten Zitrusnote. Es wirkt sehr frisch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das eine schöne süßliche Note hat, die mit einer fruchtigen Zitrone daherkommt. Im Abgang ist es leicht süßlich. Es ist ein Bier, dass sehr süffig ist und vor allem durch eine dezent getreidig-süßliche Note auffällt. Die Kohlensäure prickelt nur leicht und das Bier wirkt insgesamt sehr frisch und erfrischend. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieser Geschmackseindruck bestehen und es wirkt als guter Durstlöscher.

Zum Fazit: Man bekommt was draufsteht einen wirklich sehr guten Durstlöscher der wirklich erfrischend ist. Es ist geschmacklich zwar etwas rudimentär bietet aber im vergleich zu ähnlichen Biere doch etwas mehr Geschmacksvarianz. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Gold Ochsen Weihnachtsbier

Auch wenn dieses Jahr vergleichsweise wenig darauf hindeutet so rückt Weihnachten doch immer näher. In fast einer Woche ist es so weit und das Fest der Liebe steht wieder vor der Tür. Damit das auch gelingt bedarf es dem richtigen Getränk, nämlich einem Weihnachtsbier. Ich werde heute nun wieder eines dieser Biere verkosten, nämlich jenes der Brauerei Gold Ochsen aus Ulm. Deren Version des Festtagsklassikers hat einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein platingoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger, leicht süßlicher Geruch.

Zum Geschmack: Ein recht solides getreidiges Bier. Man schmeckt die kernigen Noten sehr gut heraus und die Kohlensäure kommt ganz gut zum tragen ohne dabei störend zu wirken. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier sehr gut trinkbar.-Dieser Eindruck hält bis zum Ende des Trinkgenusses und wird gelegentlich um etwas karamellige Einflüsse ergänzt. Grundsätzlich aber ist es eher ein getreidig süßliches Bier.

Zum Fazit: Ein Weihnachtsbier der oberen Kategorie. Mir hat es gut geschmeckt und ich erachte es als sehr trinkbar.Das verleitet mich nun auch zu einer Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Corsendonk Christmas Ale

In meinem heutigen Biertest gibt es dieses Mal wieder ein belgisches Weihnachtsbier, nämlich das Christmas Ale der Marke Corsendonk. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 8,5%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es ist trüb und hat einen recht ordentlichen leicht bräunlich angehauchten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch nach Toffee und Lakritze. Es ist sehr kräutrig nach weihnachtlichen Gewürzen .Aaber die Lakritze ist dominierend.

Zum Geschmack: Ein sehr herb harziges Aroma. Aber dennoch ist es auch kräutrig und würzig. Dazu hat es diese Lakritznoten. Man hat immer einen sehr brotigen getreidigen Ton im Bier, der es wirklich sehr gut abrundet. Vor allem dieser hopfige Grundton ist überraschend. Durch diesen Eindruck wirkt das Bier nicht zu süß und schafft sich damit einen schönen Gegenpol zu den süßlichen und Lakritz Noten. Zusätzlich kommen auch die Kräuternoten die ein wenig nach Anis schmecken. In letzter Instanz fehlt dem Bier aber etwas an Tiefe vom Geschmack.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Weihnachtslied, das sehr viele verschiedene Nuancen hat. Es fehlt ihm aber wie erwähnt etwas an Geschmackstiefe. Mir ist das eine Wertung von 4 Sternen wert.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Maxlrainer Leo Weisse

In meinem heutigen späten zweiten Test habe ich dieses Mal wieder ein Weissbier zur Verkostung. Dieses Mal dreht es sich um die Leo Weisse der Schlossbrauerei Maxlrain. Der Alkoholgehalt dieser Weissbierspezialität ist mit 5,0% vergleichsweise gering.

Zur Optik: Ein sehr helles, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein klassischer Weizengeruch. Es riecht leicht hefig mit gewissen Bananennoten. Es sind klassiche süßlich-getreidge Weizennoten. Etwas Erdbeere mache ich zudem aus.

Zum Geschmack: Ein sehr süßliches Bier. Es schmeckt teilwise zuckrig und ist mir fast schon zu süßlich. Immer wieder werden diese aber begeitet von leicht getreidigeren fNoten, sodass sie dann nicht ganz zu süß rauskommen und etwas brotige Töne bestehen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es immer noch leicht spritzig, ohne zu herb zu wirken . Im Abgnag ist es mir ein wenig zu hefig.

Zum Fazit: Ein handwerklich gutes Weizen, jedoch fehlt es im Erwartungsgemäß etwas an Körper. Es ist schlank und das schmeckt man auch. Mir fehlt die typische Banane ein wenig und so ist es fast nur auf das getreidige Aroma beschränkt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Schlössle High Five Hop Pale Ale

Im heutigen Test gibt es dieses Mal ein Bier der Brauerei Schlössle aus Neu Ulm. Das High Five Hop ist ein Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 6,4%. Wie man dem Namen entnahmen kann wurde das Pale Ale ganze 5 verschieden Hopfensorten verwendet.

Zur Optik: EIn bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist recht flukativ.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und hefiges Aroma. Man hat auch gewisse getreidige Noten in der Nase. Etwas holziges hat es wie ich finde zusätzlich noch in der Nase. Es ist leicht tropisch aber nicht so intensiv.

Zum Geschmack: Ein nicht ganz so rundes und ausgewogenes Bier. Im Antrunk ist es fruchtig frisch mit einer gewissen getreidigen Note. Es wird dann abrupt bitter, bevor im Abgang sogar ein leicht muffig-fruchtiger Geschmack einsetzt. Im Abgang kratz eine ordentlich bittere Note am Gaumen. Gegen Ende pendelt sich das Bier langsam ein und bleibt dann in der bitter harzigen Schiene.

Zum Fazit: Es ist ein harziges Pale Ale das in seiner Geschmacksaromatik schon in Richtung IPA geht. Es wirkt aber am Anfang etwas unausgewogen. Ich gebe dem Bier 3 Sterne da es sich nach dem holprigen Start zum Positiven wendet.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Mohrenbräu Kellerbier

Für den heutigen zweiten Biertest verlassen wir Deutschland und machen uns auf gen Süden zur Mohrenbräu ins österreichische Bundesland Vorarlberg. Aus dem Sortiment hat es dieses Mal das Kellerbier zu mir ins Glas geschafft, das auf einen Alkoholgehalt von  5,7% kommt.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier mit einem schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger Geruch. Sogar leicht karamellige Anklänge hat das Bier. Dazu habe ich ganz dezente harzige Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr hopfenbetontes Bier ist es im ersten Eindruck, das mit einem schönen karamelligen Abgang auf sich aufmerksam macht.  Vor allem  im Nachgang breitet er sich im Mundraum aus und sorgt so für ein rundes, bekömmliches Mundgefühl  Auch im weiteren trinkverlauf ist es sehr getreidg/ kernig und karamellig was sich so im Mundgefühl abspielt.

Zum Fazit: Ein richtig vollmundiges Bier, das eine sehr sehr dominante getreidige Note hat. Gepaart mit leichten Karamellnoten ergibt das ein gutes Kellerbier das sich eine Wertung von 4 Sternen verdient hat.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Poppels Julporter

Weihnachtsbiere gibt es auf der ganzen Welt auch in Schweden von wo mein heutiges Testbier stammt. Dieses sogenannte Juleöl hat in Skandinavien eine lange Tradition und wird inzwischen in vielen verschiedenen Varianten und Sorten gebraut. Mein heutiges Testbier ist stilistisch ein Porter, also ein Weihnachtsporter und stammt von der schwedischen Craftbeerbrauerei Poppels. Der Alkoholgehalt beträgt 5,5%.

Zur Optik: Ein schwarzes Bier mit einer nicht wirklich besonders ausgeprägten Schaumkrone.

Zum Geruch: Ein röstig malziges Bier. Man hat Schoko- und Kaffeenoten. Es kommt dazu noch etwas Lakritze.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es noch röstig, bevor sich dann im Abgang Kaffee und Röstnoten abwechseln. Man hat ein schönes buntes Wechselspiel aus diesen beiden Geschmacksnuancen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier mit leichten Schokonoten, die aber wirklich gut getroffen sind und nicht einfach nur süß sind sondern auch ein zartbitteres Kakoaroma mitbringen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen da die Schokoladigen Noten zwar wirklich gut sind mir aber ansonsten eine weitere zusätzliche Geschmacksdimension fehlt.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Mönchshof Weihnachtsbier

Zum Abschluss des nun schon 3 Advents gibt es heute natürlich noch den Test eines Weihnachtsbieres. Dies mal von der Marke Mönchshof aus Kulmbach. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht würziges Aroma. Dazu kommen gute brotige Töne.

Zum Geschmack: Ein würzig herbes Bier. Der Antrunk prickelt leicht und auch sonst ist der Geschmack von der Kohlensäure dominiert. Im Nachgang hat man herbe und brotige Noten. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Kohlensäure dann nach. Ich finde im Abgang hat man leicht metallische Noten.

Zum Fazit: Das geht besser. In Sachen Weihnachtsbiere hatte ich wirklich schon gehaltvollere und geschmacklich vielfältigere Testobjekte. Vor allem die viel zu hoch dosierte Kohlensäure ist nicht geschmacksfördernd. Ich gebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Brand IPA

Im heutigen Test wird es königlich, den die Brauerei Brand ist seit 1961 Hoflieferant des niederländischen Königshauses. Mit einer Tradition die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht ist die Brauerei die älteste im gesamten Land. Die in Wijre in der Region Limburg ansässige Brauerei verlor jedoch mit der Übernahme durch Heineken im Jahre 1989 ihre Eigenständigkeit, als die langjährige Inhaberfamilie Brand den Betrieb an den nationalen Marktführer veräußerte. Von Heineken wird die Brauerei als Spezialitätenmarke geführt, sodass sieein breites Sortiment an lokalen und internationalen Sorten hat. So gibt es auch ein IPA von Brand das einen Alkoholgehalt von 7% hat.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr würziges Aroma mit einer kräutrig harzigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein recht geschmacksneutrales Bier. Es hat ein wenig herbe Noten am Gaumen, aber sonst ist es nur dezent bitter und hat leichte süßliche Noten. Ein gewisses harziges Aroma ist erkennbar, was sich dann auch am Gaumen ausbreitetet es ist leicht trocken.Bei den Fruchtnoten mache ich etwas Ananas aus. Es bleibt auch im weitern Trinkverlauf nur leicht bitter am Gaumen,

Zum Fazit: Ein eher dezenteres IPA bei dem der Fokus auf der bitteren Note liegt. Es ist für mich daher eher Durchschnitt, das es in der inzwischen vorhandenen Masse an IPAs nicht heraussticht. Ich gebe eine Wertung von 3 Sternen.