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Gut Forsting Frühlingsfest Märzen

Der Winter ist vorbei und langsam wird es nun endlich Frühling. Der März ist da. Passend dazu habe ich im folgenden Test ein Bier das auf den Namen Frühlingsfest Märzen hört. Auch Volkfeste haben nun bald wieder ihre Saison und für eines davon, das Wasserburger Frühlingfest wurde dieses Bier speziell gebraut. Die Brauerei dahinter nennt sich Gut Forsting und hat ihren Sitz in Forsting eine kleinen Gemeinde östlich von München. Alkoholtechnisch kommt das Bier auf ordentliche 5,8% wie sich das für ein Festbier gehört.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht ein brotig, karamneliges Aroma. Das karamellige Aroma sticht wirklich sehr schön heraus.

Zum Geschmack: Auch hier ist der erste Eindruck durch ein sehr karamelliges und getreidges Aroma geprägt. Vor allem im Abgang weiß dieser Geschmack sehr zu überzeugen und hinterlässt ein sehr schönes Mundgefühl. Dies bestätigt sich auch im weiteren Trinkverlauf. Es bleibt ein Bier, welches karamellige und getreidige Noten vereint und auch mit der Kohlensäure die eventuell etwas zu hoch dosiert ist gut harmoniert.

Zum Fazit: Ein kräftiges Festbier, das durch karamellige und getreidige Noten überzeugt die gut aufeinander Abgestimmt sind. Es ist würzig und auch die Kohlensäure passt ganz gut. Dies gibt für mich eine Wertung von 4 Sternen.

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Irseer Kloster Urdunkel

Ins Ostallgäu zur Irseer Klosterbrauerei führt mich nun mein nächster Biertest. Die Brauerei geht auf das ehemalige Benediktinerkloster Irsee zurück, welches auch namensgebend für die Brauerei ist. Die Ursprünge der Brauerei sind dementsprechend nicht genau beleget, jedoch wurde in den Mauern des Klosters wohl schon seit Gründung der Abtei im 12 Jahrhundert für den Eigenbedarf gebraut. Mit der Säkularisation im Jahre 1802 wurde nicht nur das Kloster endgültig aufgelöst, sondern auch die Brauerei Privatisiert. Nachdem über die Jahre Brauerei und Klostergebäude eher vernachlässigt wurden, wurde beides ab den 1970er Jahren zunehmend modernisiert und restauriert, sodass das Kloster seine heutige Gestalt samt Gastwirtschaft, Hotel und Brauereimuseum erhielt. Mit dem Kloster Urdunkel widme ich mich heute einem der ursprünglichen Sorten im Angebot, das auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,6% kommt.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat eine ordentlich bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich getreidg mit etwas leichten Toffeenoten und Röstaromatik.

Zum Geschmack: Ein röstig süßliches Aroma hat dieses Bier zu bieten. Hierbei ist es weder zu röstig, noch bringt es im ersten Eindruck eine zu süßliche Note mit, sondern geht leicht in die schokoladige Richtung. Jedoch kommt in entscheidenden Momenten etwas Malz dazu, bei dem das Bier seinen kräftigen Körper entfaltet. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es aromatisch, ohne jedoch zu sehr hopfig oder spritzig zu werden. Diese Geschmacksoption geht dem Bier leider total ab.

Zum Fazit: Ich finde man hat ein kräftiges dunkles Bier. Es hat eine schöne Malz und Röstaromatik. Jedoch fehlt etwas der Gegenpart in Form von Hopfen, den ich gar nicht schmecke. Auch fehlt es dem Bier an Kohlensäure. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Meinel Märzen

Ein weiteres Märzen wird nun im folgenden Biertest verkostet und zwar jenes der Brauerei Meinel aus Hof in Franken. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% ist es auch sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen wirklich sehr guten weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht süßliches Bier. Es hat noch etwas von Apfel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr aromatisch und getreidig, sogar leicht hopfig im Abgang das fällt auf. Ansonsten ist es sehr stimmig und hat auch etwas leicht nussiges und leicht karamelliges am Gaumen was sehr lange anhält. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr schmackhaftes Bier, bei dem mir aber etwas die Kohlensäure abhanden kommt, wodurch es noch süffiger wäre.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Märzenbier, das man allerdings schnell trinken sollte, da es sonst Gefahr läuft etwas lack zu werden. Wenn man dies aber macht hat man ein wirklich gutes Bier mit abwechslungsreichem Geschmack. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Postel Dubbel

In, das was Biere und Bierkultur betrifft sehr interessante Nachbarland Belgien, geht es für meinen nächsten Biertest. Es gibt mit dem Postel Dubbel ein Bier, welches von der zu Heineken gehörenden Affligem Brauerei gebraut wird, welche auch die gleichnamigen Abteibiere herstellt. Das Dubbel kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist süßlich und hat irgend einen komischen Geruch den ich nicht genau identifizieren kann, der aber in Richtung Lakritze oder ähnlichem geht.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem sehr süßlichen Geschmack. Irgendwie hat es auch etwas beeriges, aber auch etwas, das an Gummibären erinnert. Dazu prickelt das Bier leicht am Gaumen, aber wirkt irgendwie leicht schmierig, mit einem komischen Beigeschmack.

Zum Fazit: Nein dieses Bier überzeugt mich nicht und ist auch nicht die Krone belgischer Braukunst. Es wirkt im Mund einfach etwas schmierig mit komischem Beigeschmack und so gibt es folglich auch nur 2 Sterne.

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Wagner Märzen

Es ist wieder März und damit auch der Monat des Märzenbieres. Ein solches gibt es nun in meinem heutigen Biertest. Von der fränkischen Brauerei Wagner aus dem Örtchen Kemmern in Oberfranken kommt das heutige Testobjekt. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4% und ist für ein Märzen somit eher schwächer.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist etwas süßlich und auch getreidig. Vor allem das süßliche überwiegt in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein keringes Bier, das nicht so süßlich ist, sondern erst im Abgang ein wenig süßlich wird. Es ist etwas hopfenherb am Gaumen. Dazu hat es eine guten Malzkörper ohne aber zu stark zu wirken . A im weiteren trinkverlauf behält das Bier seine Würze du Kernigkeit, sodass es seine ganze Malzaromatik voll ausspielt und auch sehr urig wirkt.

Zum Fazit: Ein kernig uriges Märzen das schön würzig ist. Ein Bier mit Geschmack das man definitiv trinken kann und das von mir folgerichtig auch 4 Sterne bekommt.

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Hohenthanner Kellerbier Dunkel

Ein dunkles Kellerbier aus dem Hause Hohenthann ist das nächste Bier, welches ich in meinem Blog vorstellen möchte. Normalerweise handelt es sich bei Kellerbieren meist eher um hellere Biere, sodass diese dunkle Version durchaus eine Rarität ist, zumal die Brauerei auch noch eine helle Version im Sortiment hat. Der Alkoholgehalt liegt bei ordentlichen 5,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges und süßliches Aroma habe ich hier in der Nase

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr frisches Bier mit einer relativ kräftigen Getreidenote. Ich finde es ein ausgeglichenes Bier mit einer schöne Malznote, die etwas süßlich daherkommt und schokoladige Einflüsse Preis gibt. Der Malzkörper ist ob des opulenten Alkoholgehalts sehr kräftig und präsent. Dazu kommen am Gaumen feine Röstaromen. Ein eher süßlich schokoladiges Aroma dominiert aber den Geschmack.

Zum Fazit: Ein Bier für dunkle Wintertage wie ich finde. Es ist kräftig, röstig und wirklich schön aromatisch. Vor allem die feine Malzsüße welche mit Schokoladenoten garniert ist überzeugt mich. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Rittmayer Hausbrauerbier

Früher war es das Recht der Landbevölkerung von einer Brauerei aus ihrer eigenen Gerste steuervergünstigt Bier brauen zu lassen. Bedingung hierfür war, dass sie das frisch gebraute Fass Bier bei der Brauerei abholten und zur Endvergärung in ihrem Keller ausreifen ließen. An diese Tradition anlehnend werde ich nun das Hausbrauerbier der fränkischen Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf verkosten. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr sehr brotig, aber auch ordentlich karamellig in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bleibt es ein Bier, das sehr sehr brotig ist und dann im Abgang seine volle karamellige Note entfaltet, die immer stärker in Richtung Nachgang wird und sich dann auch schön am Gaumen festsetzt. Auch im weitern Trinkverlauf bleibt es ein eher karamelliges Bier. Es hat eine richt gut dosierte Kohlensäure die das Bier unterstützt.

Zum Fazit: Ein wirklich schön aromatisches Bier mit einer feinen karamelligen Note. Ich finde das ein gefälliges Bier, das gut schmeckt aber auch nichts besonderes ist. ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Der Hirschbräu Weißer Hirsch

Von der Hirschbrauerei aus Sonnthofen im Allgäu habe ich heute den weißen Hirsch eine klassisches Hefeweizen. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helloranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotige Noten, die auch etwas getreidig sind. Ansonsten ist es eher geruchsneutral-

Zum Geschmack: Im ersten Einruck ist es ein Bier, das leicht hefig ist, aber auch eine kernig Note aufzeigt. Es ist aber allgemein geschmacklich eher zurückhaltend.  Dabei ist es ein durchaus würziges Weizen was vor Allem nicht zu hefig ist und bei dem die Kohlensäure ganz gut dosiert ist. Im Nachgang hat man aber dann etwas bananige Noten ohne dabei zu fruchtig zu sein. Im Antrunk ist es etwas spritzig, bevor es dann im Nachgang sehr hefig wird, aber auch seine bananigen Noten ausfährt und dann auch etwas würzig wird.

Zum Fazit: Ein ganz passables Weizen, das gute aber auch weniger gute Eigenschaften hat. Ich lande bei diesem Bier in der Mitte und vergeb ihm 3 Sterne.

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Giengener Schlüssele

Das kleine Kellerpils aus Giengen an der Brenz wurde frei nach dem Brauereinamen Schlüssele getauft. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein leicht hefiger und hopfiger Geruch den man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ein frisches Aroma mit leicht hefige Noten. Im Abgang wird es dann ein wenig fruchtig mit sogar leicht tropischen Noten. Diese erinnern leicht an Mango und etwas Melone, mit etwas Zitrus. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt dieses Geschmacksbouquet so bestehen. Auch gegen Ende ist es ein Mix aus fruchtigen und ganz leicht herben Noten. Der Grundcharakter bleibt aber süßlich fruchtig.

Zum Fazit: Ein unerwartet spannendes gut zu trinkendes Kellerpils mit einemleicht fruchtigen Touch. Ich gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Flötzinger Josefi Bock

Es ist weiterhin Fastenzeit, also wird es folglich auch ein weiteres Bockbier geben das nun verkostet wird. Heute einen von der Brauerei Flötzinger aus dem oberbayerischen Rosenheim. Der speziell zur Starkbierzeit gebraute Bock kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr sehr brotig im Geruch und auch etwas süßlich.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein leicht süßlich getreidiges Aroma. Es hat ein geschmacklich ganz süßliches Aroma, das vor allem im Abgang hängen bleibt. Man hat schokoladige Noten, aber auch Noten von Nougat und etwas obstiges. Dazu kommen schön karamellige Nuancen die den Geschmack immer wieder ergänzen.

Zum Fazit. Ein vollmundiges Bockbier, das ein schön ausgeprägtes kräftiges Malzaroma hat. Ich weiß vor allem auch die leichte hopfenbittere zu schätzen und so gibt es von mir für dieses Stückchen Braukunst 4 Sterne.