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Karg Weizenbock

Winterzeit ist Bockbierzeit. Wenn die Tage jetzt so langsam dunkler werden und es draußen immer ungemütlicher wird, dann kommt langsam auch wieder die Zeit der Stark- und Festbiere. Eines davon möchte ich heute im Test vorstellen. Dabei handelt es sich um den Weizenbock der Brauerei Karg aus Murnau in Oberbayern. Die Brauerei Karg braut hierbei ausschließlich obergärige Biere. Daher handelt es sich beim heutigen Bier auch um einen Weizenbock. Dieser ist ausschließlich saisonal in der kalten Jahreszeit erhältlich und hat einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr grteidiges Aroma, mit aber auch leichten Fruchtergüssen. Ich rieche eine sehr reiefe Pflaume in der Nase, sowie Banane.

Zum Geschmack: Ein doch sehr vielschichtiges Bier. Es ist süßlich und zugleich auch ein wenig keksartig. Es hat eine sehr feine Malzaromatik, die sich sehr schön im Mund auf und ab bewegen. Hopfen kommt gar nicht so richtig durch, aber es hat auch keine alkoholiche Noten. Es ist im weiteren Trinkverlauf teilwise ein wenig herb am Gaumen. Der Nachgang wecheslt immer zwischen dieser Keksartigen Note und etwas bitteren alkoholischen Tönen. Die Fruchtnoten von Banane und Pflaume kommen sehr gut durch und wirken sehr ausgereift.

Zum Fazit: Ein kräftiges aber acuh sehr aromatisches Bier. Ich kann nicht wirklich etwas kritisieren und dieses Bier wirklich empfehlen, falls man mal die Chance hat dieses Bier zu probieren. Hierfür gibt es volle 5 Sterne.

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Cast Brauerei IPA²

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer etwas anderen Stuttgarter Brauerei. Dieses mal gibt es nämlich ein Bier der jüngsten Stuttgarter Brauerei der CAST Brauerei. Seit 2009 braut Daniel Bleicher, der Mann hinter CAST, in Stuttgart schon sein eigene Bier. Und das mit wachsendem Erfolg. Zunächst noch in einem Hinterhof hergestellt, wird das Bier seit diesem Jahr auf einem deutlich größeren Areal in Feuerbach gebraut. CAST steht hierbei für Kalifornien und Stuttgart. Dies soll verdeutlichen das die Brauerei versucht, Bierstile beider Regionen miteinander zu verbinden. Aus dem daher reichhaltigen Sortiment möchte ich heut das IPA² vorstellen. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,9%.

Zur Optik: Braunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Einen regelrechten  Obstkorb hat man hier in der Nase. Man hat vor allem leicht tropische Einflüsse, mit etwas Ananas, Maracuja und Litschi. Dazu kommt ein herb/harziger Einschlag.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich der herb fruchtige Eindruck, wobei ich vor allem das fruchtige Aroma recht beeindruckend finde. Es wird hier wirklich toll umgesetzt. Im Gegensatz zum Geruch finde ich aber das es mehr noch in die Zitrus-/Grapefruitrichtung geht. Vor allem der Abgang umrandet den Gaumen sehr schön.  Zusätzlich positiv ist auch das die Kohlensäure sehr gut dosiert ist, sie ist nicht zu lasch aber auch nicht zu wenig und so hat das Bier eine sehr hohe drinkability. Gegen Ende werden die Fruchtnoten zwar nicht mehr ganz so intensiv, jedoch sin sie weiterhin deutlich wahrnehmbar.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem ich nicht viel zu meckern habe. Deshalb gebe ich hierfür auch 5 Sterne.

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Gold Ochsen Kellerweizen

Im heutigen Biertest bleiben wir dieses mal wieder in der Region. Verkostet wird heute wieder ein Bier der Brauerei Gold Ochsen aus Ulm. Aus deren breitem Sortiment wird dieses mal das Kellerweizen unter die Lupe genommen. Das Kellerweizen ist ein Weizen bei dem 4 verschiedene Malzsorten verwendet wurden und mit einem Alkoholgehalt von 5,4 %.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes, trübes Bier. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Sehr fruchtig und ein richtiger frischer Geruch. Es riecht nach Pflaume und Bananen . Dazu kommt ein kräutrige Note die an Gewürznelke und Koriander erinnert.

Zum Gechmack: Auch hier ein sehr harmonisches Aroma. Das Bier wirkt sehr frisch und vom Mundgefühl auch recht gut zu trinken. Es ist fruchtig angehaucht und man hat sehr schöne Bananennoten die sehr reif wirken. Dazu kommt auch die Pflaume recht gut durch. Das Bier besitzt eine auch im weiteren Trinkverlauf ausgeprägte Fruchtigkeit. Vor allem die Banane ist sehr schön zu schmecken. Dazu hat man im Abgang leicht vanillige Töne. Das Bier wirkt von den fruchtigen Tönen ausgehend sehr reif und gut ausbalanciert. Natürlich trägt auch das Malzbett seinen Teil dazu bei. Im Antunk prickelt es leicht auf der Zunge. Der hopfen kommt wenn überhaupt nur ganz leicht durch und prickelt ganz ganz leicht an der Zunge im Abgang.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Weizen, welches für Liebhaber von kräftigen und weniger spritzigen Weizenbieren wirklich perfekt ist. Einfach guter Dulf! Bis auf den etwas fehlenden Hopfen kann ich nicht bemängeln, wobei dieser auch nicht zu diesem Bier passen würde. Ich bin wirklich sehr zufrieden und gebe hier die Höchstnote von 5 Sternen.

 

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Buddelship Eisbrecher

Im heutigen Biertest wird es stark, denn es gibt ein Bier, welches eine Alkoholgehalt von stolzen 11,8% besitzt. Dementsprechend vermittelt der nNme Eisbracher auch etwas brachiales, das sprichwörtlich die Stimmung lockert bzw. das Eis bricht. Beim Bier selbst handelt es sich um eine russich-deutsche Kollaboration zwischen der Brauerei Bakunin aus St. Petersburg und dem Hamburger Buddelship. Das Bier selbst ist, wie könnte es passender nicht sein ein Russian Imperial Stout. Das Besondere ist das es ein Verschnitt ist von zwei doch recht uterschiedlichen obergärigen Bieren. Das eien Bier ist ein weizenähnliches Bier, das andere ein kräftiges dunkles Stoutbier mit einer Stammwürze um die 30 Grad Plato. Beide Biere wurden zu je 50/50 geblendet. Dies verspricht ein interessantes Experiment zu werden.

Zur Optik: Naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Ein schaum ist erwartbarerweise nicht vorhanden.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges und getrieiges Aroma, was man hier in der Nase hat. Man hat Noten von Lakritz, Schokolade und Espresso aber auch leicht milchige Aromen. Den Alkohol riecht man komischerweise nicht so.

Zum Geschmack: Auch hier bleiben zunächst im Antrunk sehr süßliche leicht milchige Noten, die dann immer röstiger und bitterer werden. Es geht dann in die Kaffee und Espresso Richtung. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein esehr intensive Bier, weches sehr rötsig, aber zugleich auch ene gewisse Süße daherbirgt. Im abgang ist es sehr herb und röstig. Alkoholische Noten schmeckt man nur ganz leicht am Rande, auch wenn das Bier eine ordentliche schwere mitbringt und teilweise an Rotweine rinnert. Der Geschmack bleibt bis zum Ende recht komplex, auch wenn es hinter raus bitterer wird.

Zum Fazit: Ein wirklich spannendes und zugleich auch komplexes Bier. Wenn man weis worauf man sich einlässt und sich dementsprechnd einstellt, ist es eines der besten Biere die ich bisher getrunken habe. Hierfür gibt es volle 5 Sterne.

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Hirschbrauerei Honer Gold

Das Wochenende neigt sich dem Ende entengen. Zeit also sich noch einem letzten Bietest zu widmen bevor die Woche wieder startet. Dieses Mal geht die Reise in das im Landkreis Tuttlingen befindliche Wurmlingen. Dort braut seit 1782 die Hirschbrauerei ihr Bier. Das Hirsch Gold, welches ich heute verkoste, ist der Klassiker im Sortiment der Brauerei. Es handelt sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verschwunden und nicht besonders erwähnenswert.

Zum Geruch: Süßlicher Geruch in der Nase mit einem Hauch brotiger Noten. Das süßliche getreidige überwiegt aber.

Zum Geschmack: Hopfig prickelndes Bier mit einem würzigen Körper. Es ist dezent hopfig im Abgang und perlt leicht am Gaumen. Dieses Bier hat aber im Vergleich zu anderen Exportbieren eine deutliche Hopfennote. Diese überdeckt zwar ein wenig das Malz, ist jedoch keinesfalls bitter. Nachdem im Abgang und vor allem im Nachgang etwas süßlichere Malznoten durchkommen lässt dieses Bier dem Malz dennoch genug Raum zur Entfaltung.

Zum Fazit: Ein würziges Exportbier, bei dem man den Hopfen deutlicher als erwartet schmeckt. Mir gefällt das sehr gut und so ist das ganz eine runde Sache für mich. Eine der besten Exportbiere die ich bisher getrunken habe. Dafür gibt es glatte 5 Sterne.

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Welde Citra Helles

Am Wochenende endet der August und damit neigt sich auch der diesjährige Sommer so langsam dem Ende entgegen. Dies soll mich aber nicht davon abhalten noch einmal ein schönes Sommerbier zu verkosten. Das Citra Helle von Welde habe ich mir hierfür ausgesucht. Ein helles Lagerbier, bei dem der Citra Hopfen im Vordergrund steht. Dieser soll dem Bier ein angenehm fruchtiges und prickelndes Aroma verleihen und weist auf eine dezente säure hin. Also doch ideal für eine sommerlicher Erfischung wenn es mal etwas anderes als ein Radler sein soll oder?. Mit einem Alkoholgehalt von 4,9% liegt es dabei auch nicht zu schwer in Magen und Kopf.

Zur Optik: Hellgoldenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist in Ordnung.

Zum Geruch: Zitronig hefiger Geruch. Etwas hopfig grasiges gesellt sich noch dazu.

Zum Geschmack: Herb, aber gleichzeitig auch die erwartbare sehr schöne Zitrusnote. Diese ist nur ganz leicht säuerlich, sondern eher fruchtig bitter. Hier ist der Name wirklich Programm. Von der Kohlensäure aus ist es sehr spritzig, aber so das es sich noch im Rahmen gestaltet und erfrischend wirkt. Ein Bier, bei dem die Zitrusromen auch im weiteren Trinkverlauf wirklich sehr sehr gut ausgeprägt sind. Es wirkt zudem noch sehr frisch. Das Malz hingegen kommt nur ein wenig durch und der Körper ist doch sehr schlank. Dennoch vermeidet dieses Bier gekonnt zu wässrig und nichtssagend zu werden.

Zum Fazit. Ein wirklich tolles und erfrischendes Sommerbier. Vor allem für alle, die ein richtiges Bier als Alternative zum Radler suchen ist es wirklich eine Überlegung wert. Bis auf den etwas zu schwachen Malzkörper habe ich nichts zu beanstanden und vergebe  hierfür 5 Sterne.

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Zoller Hof Fürsten Pils

Im heutigen Biertest wird es fürstlich, denn im Test befindet sich heute das Fürstenpils der Brauerei Zoller Hof. Seinen Namen verdankt das Bier der Tatsache, dass sich die Brauerei Zoller Hof in der ehemaligen Residenzstadt Sigmaringen befindet. Dort residierenden bis zum Ende des 1. Weltkrieges nämlich die Fürsten von Hohenzollern und diesen wurde auch eine gute Verbindung zur Brauerei nachgesagt. Die Fürsten sind mittlerweile abgesetzt aber die Brauerei braut noch immer und das schon seit 1845 an ihrem Standort und seither hat sich der Betrieb zu einer großen mittelständischen Brauerei entwickelt. Der Alkoholgehalt des Testobjekts beläuft sich auf 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hopfig und vor allem auch getreidig süßlicher Geruch. Riecht leicht fruchtig aber irgendwie auch parfümig.

Zum Geschmack: Fruchtig frisches Bier. Es ist recht herb im Abgang und prickelt auch noch nach. Man hat einen leicht herben und blumigen Geschmack am Gaumen. Insgesamt hat dieses Bier aber auch ein sehr fruchtig leicht süßliches Mundgefühl, dass keineswegs unangenehm wirkt. Es erinnert leicht an Apfel oder Birne.

Zum Fazit. Ein Bier, welches seinem Namen absolut gerecht wird. Wahrlich fürstlich dieses Pils. Es könnte noch etwas hopfiger sein, jedoch ist dies wirklich marginal. Mir hat es sehr gut geschmeckt und daher will ich nicht so sein und gebe hierfür 5 Sterne.

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Waldhaus Hopfen Star

Das Wochenende steht vor der Tür. Zeit also für einen neuen Biertest. Diesesmal gibt es wieder ein Bier der Brauerei Waldhaus. Dabei werde ich aber nicht irgendein Standardbier der Brauerei verkosten, sondern eine limitierte Sonderedition namens Hopfenstar. Der Hopfenstar ist ein IPA bei dem sagen und schreibe 9 Hopfensorten benutzt wurden. Er wird also seinem Namen mehr als gerecht und mit 7% Alkohol bringt er auch ordentlich Wumms mit.

Zur Optik: Klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum. Eventuell ist es ganz leicht trüb.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiger Geruch, mit einer gewissen harzig/kräutrigen Note, die ein wenig in der Nase kitzelt. Erinnert an Ananas, Litschi und Mango.

Zum Geschmack: Ein wirklich sehr fruchtiges und feines Aroma. Es hat im ersten Eindruck eine doch recht hoch dosierte Kohlensäure und ist erstaunlicherweise übhrhaupt nicht bitter. Nur eine ganz leichte Biuttere ist am Gaumen erkennbar. Ansonsten hat es eine wunderbare aromatische fruchtige Note und wirkt fast schon saftig. Sie ist aber nicht zu sehr intensiv und auf eine spezielle tropische Frucht ausgerichtet sondern man hat einen ganzen Obstkorb. Am ehesten mache ich noch Mandarine als einzelne Komponente aus. Die Fruchtigkeit sorgt aber für ein harmonisches Mundgefül und so wirkt es für den Alkoholgehalt erstaunlich leicht. Gegen Ende kommt die Bittere ein wenig mehr. Insgesamt fehlt bei dem Bier vor allem gegen Ende dann noch der letze Schliff an Spritzigkeit.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bier bei dem man zeitweise überlegen muss ob man jetzt Bier oder Saft trinkt. Bis auf ein paar Kleingkeiten sehr überzeugend. Daher ist mir dieses Bier dennoch 5 Sterne wert.

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Schlossbrauerei Au Castle imperial stout

Im heutigen Biertest möchte ich mal wieder etwas Besonderes vorstellen. Ein Bier ,welches kein alltägliches Pils oder Weizen ist. Es ist ein imperial Stout. Hierbei handelt es sich um eine eigentlich stärkere und röstigere Version eines Stout Bieres. Die Bezeichnung Imperial hat es dem British Empire zu verdanken, aus welchem das Bier stammt . Aufgrund der lagen Seewege zwischen den Kolonien mussten die Biere haltbarer gemacht werden. Dies geschah wie bei den hellen Ales auch bein den dunklen Stouts durch das stärkere einbrauen. Bekannt und beliebt wurde dieser Bierstil aber vor allem durch den Umstand, dass dieses Bier ursprünglich als Geschenk für die russische Zarin Katharina die Große gedacht war. Da ihr dieses Bier so gefiel machte es bald die Runde und wurde so im ganzen russisch baltischen Raum bekannt und beliebt. Nachdem dieser Bierstil in den letzten Jahren aber eher ein Dornröschenschlafdasein fristete, ist er in den letzten Jahren im Zuge der Craftbeer Bewegung wieder auferstanden und heute gibt es ihn wieder als Bierspezialität zu haben. Das heute vorgestellte Imperial Stout kommt von der Schlossbrauerei Au aus dem bayerischen Hopfengebiebt Hallertau.

Zur Optik: Tiefschwarzes, trübes Bier. Es hat so gut wie keinen Schaum.

Zum Geruch: Sehr intensives Aroma. Riecht sehr stark nach Kaffee und ist auch ein wenig röstig. Dazu noch ordentliche Toffeenoten.

Zum Geschmack: Ein sehr intensives Bier. Es ist herb und kaffeeartig im Abgang und hat eine sehr schöne röstige Note. Diese entfaltet das Bier auch noch danach auf der Zunge und im Mundraum und hinterlässt dort einen kaffeeartigen Nachgeschmack. Die Röstnoten wirken sehr fein aufeinander abgestimmt, ohne das der Alkoholgehalt dabei zu arg durchkommt. Der Körper ist zwar schwer aber nicht alkoholisch bitter.

Zum Fazit: Ein wirklich runde Sache und der ideale Begleiter um sich am Abend ein schönen Tropfen zu gönnen, der mehr ist als einfach nur ein Bier vor sich herzutrinken. Das ist mir ganze 5 Sterne wert.

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Berg Märzen

Momentan ist nicht nur Starkbierzeit, sondern auch März, also Märzenzeit. Früher war der März der letzte Monat, in dem untergärig gebraut werden konnte. Dies hängt mit der Hefe zusammen, denn die untergärige Hefe arbeitet nur bei einer Temperatur zwischen 4 und 9 Grad. Da es früher noch keine künstlichen Kühlmöglichkeiten gab und zum gefrieren Natureis benutzt worden war, war der März eben jener Monat in dem man üblicherweise zum letzten mal untergärig brauen konnte. Weil man aber das ganze Jahr untergäriges Bier trinken wollte, braute man das Bier im März einfach stärker und mit mehr Stammwürze ein, sodass es den Sommer über hielt und genießbar war. Aus dieser Tradition entstammt also das Märzen und eines ist bei mir heute im Test. Es ist das Märzen der Berg Brauerei aus Ehingen, welches auch nur um diese Jahreszeit erhältlich ist. Mit einem Alkoholgehalt von 6,1% hat es schon einen guten Wumms.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidg süßlich mit einer gewissen Honig-fruchtigen Note. Dazu grüner Apfel und Birne.

Zum Geschmack: Sehr fruchtig und erinnert geschmacklich im ersten Schluck an ein Helles mit diesen typischen süßlichen honigvergoldeten Geteidenoten und dem leichten Geschmack nach Apfel und Birne. Man schmeckt ihm seinen Alkoholgehalt überhaupt nicht an und es wirklich gefährlich süffig. Auch im weiteren Trinkverlauf ein getreidg süßliches Aroma welches auch immer noch frisch wirkt. Insgesamt auch überhaupt nicht schwer oder getreidig zäh. Auch die süße ist auf den Punkt.

Zum Fazit: Das hatte ich so gar nicht erwartet ein trotz seinen doch ordentlichen Alkoholgehalt im Geschmack recht leichtes Bier. Es wirkt überhaupt nicht schwerfällig. Mal ein anderes Märzen, welches den gewohnten Märzentrinker eventuell ein wenig irritiert. Aber egal es muss ja schmecken und das tut es. Wirklich sehr süffig. Hierfür gibts die Höchstwertung von 5 Sternen.