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Landskron Edel Bitter

Ganz im Osten unserer schönen Republik liegt die Grenzstadt Görltiz. Hauptsächlich aufgrund seiner historischen Altstadt, die schön des Öfteren als Filmkulisse diente und als Geburtsort der Fußballidole Michael Ballack und Jens Jeremies bekannt, hat Görlitz auch in Sachen Bier einiges zu bieten. Mit der Landskron Brauerei hat ein echter Traditionsbetrieb seinen Sitz in der Stadt. Lange Zeit unter dem Titel Deutschlands östlichste Brauerei bekannt kann die Brauerei auf eine Tradition bis ins Jahre 1869 zurückblicken. Das Edel Bitter, ein etwas herberes Pils ist unter anderem im Sortiment der Brauerei und heute in meinem Glas zu finden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Schaum ist nicht unbedingt vorhanden.

Zum Geruch: Ein hopfiges und sehr florales Aroma habe ich in der Nase. Dazu riecht es leicht süßlich. Die blumigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit bitterer Aromatik, die sich zunächst recht floral gestaltet, dann aber im Nachgang bitter im Mund bleiben. Sie sind aber aromatisch bitter und sehr rund. Dieser bitterhopfige Nachgang ist wirklich sehr sehr fein und verleiht ihm eine sehr schöne aromatische Hopfennote. Das Bier bleibt aromatisch bis zum Schluss und verliert nichts von seiner Trinkbarkeit.

Zum Fazit. So muss ein Pils sein, schön aromatisch und dennoch herb. Sicher es gibt Pilstrinker denen ist dieses Bier nicht knackig genug, ich aber habe hier absolut nichts auszusetzen. So gibt es heute die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Schlossbrauerei Schmieheim Hieronymus

Mit der Schlossbrauerei Schmieheim habe ich heute wieder eine neue Brauerei von der ich bisher noch kein Bier hatte im Test. Auch als Brauerei Stöckle bekannt, dies war der Namen des Gründers Georg Stöckle, hat die Brauerei ihren Sitz in einem wunderschönen Renaissance Schloss inmitten des Örtchens Schmieheim, einer kleinen Gemeinde am Fuße des Schwarzwaldes. 1843 gegründet, ist sie bis heute eine kleine von Familenhand geführte Brauerei geblieben. Ihr wohl bekanntestes Bier ist der Hieronymus, ein Kellerpils, das nach einem alten wiederentdeckten Traditionsrezept aus dem Jahre 1896 gebraut sein soll. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange goldenes Bier. Der weiße Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiger Geruch. Man riecht ein wenig Melone durch wie ich finde. Dazu rieche ich noch ein wenig Orange.

Zum Geschmack: Hier ist es dann eher ein Mix aus im Antrunk leicht fruchtigen Noten, die dann im Abgang von ein wenig herben Bitternoten des Hopfens ergänzt werden und sich kurz am Gaumen aufbäumen. Man hat im Nachgang ein leicht fruchtiges Mundgefühl, das an Orange bzw. Mandarine erinnert und zudem leicht hefige Noten wahrenbar sind.

Zum Fazit: Ein schönes, abwechslungsreiches Kellerpils und ein echter Geheimtipp. Vor allem auch die leicht fruchtigen Akzente passen einfach perfekt. Ich habe hier nichts zu bemängeln und gebe dafür heut die Höchstwertung von 5 Sternen.

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ABK Beurer Urtrunk

„Hopfen und malz Gott erhalt’s“ Dieser Spruch ziert das Etikett des Beurer Urtrunk der Aktienbrauerei Kaufbeuren. Speziell zum Jubiläum des deutschen Reinheitsgebots 2016 wurde dieses urig angehauchte Bier mit leichter Rauchnote gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes Bier. Es ist bernsteinfarben bis leicht rotbräunlich. Der Schaum ist schön weiß.

Zum Geruch: Überraschenderweise hat man ein eher fruchtiges Grundaroma. Es erinnert ein wenig an reifes Fallobst mit beerigen Akzenten. Pflaume und Birne würde ich hierbei hervorheben. Dazu kommen ein wenig brotige Noten und etwas karamelliges.

Zum Geschmack: Ein urig würziges erstes Geschmacksaroma macht sich breit mit gewissen leicht herbe Hopfenakzenten. Auch leicht rauchige Noten lassen sich tatsächlich erkennen auch wenn nur marginal. Ich finde es eher herbröstig als so richtig rauchig schmeckend. Im weiteren Trinkverlauf kommt dann das Raucharoma besser durch. Ich finde es dann auch gut, das diese leicht an Schinken erinnernden Aromen nicht zu dominant sind sondern das ganze nur leicht angehaucht wirkt mit sogar gewissen karamelligen Anklängen. Flankiert wird alles durch alles ein leicht herbes Hopfenaroma

Zum Fazit: Ein spannendes und uriges Bier, das sehr facettenreich ist. Gut es ist nicht zwingend rauchig, aber wenn man das nicht erwartet findet man ein sehr gutes Bier vor das mich absolut überzeugt hat und 5 Sterne wert ist..

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Franz Hefeweizen

Von der Brauerei Franz aus Rastatt kommt mit dem Hefeweizen mein heutiges erstes Testbier. Die 1842 gegründete Brauerei befindet sich direkt an der Murg und gehört heute den selben Besitzern, die auch Hatz-Moninger und Palmbräu ihr Eigen nennen. Das Hefeweizen das ich nun heute verkoste hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist naturtrüb.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig, vor allem eine sehr schöne Bananenote hat man in der Nase. Dazu ist es natürlich leicht getreidig. Die bananigen Noten sind sehr frisch und noch mit guten kräutrigen Noten versehen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein Bier, das wirklich sehr fruchtig rüberkommt und vor allem durch seinen Mix aus Weizennoten mit im Abgang kurzen Anklängen leicht herber Töne und dann sehr guten fruchtigen Noten mint Bananen und leichten Birnen im Aroma, aber auch Vanille schmecke ich heraus.

Zum Fazit. Ein sehr gutes Weizen, dem ich hier fast schon geneigt bin die Höchstnote zu geben und was ich heute auch einfach einmal mache. Ich gebe daher einfach eine Wertung von 5 Sternen.

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Kuchlbauer Turm Weisse

Der von Friedensreich Hundertwasser entworfene Kuchlbauer Turm ist das weithin sichtbare Markenzeichen der Abensberger Brauerei. Diesem bedenkenden Architekturobjekt hat die für ihre Weißbiere bekannte Brauerei ein Bier gewidmet, das wie könnte es anders sein ein Weizenbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mittelklares Bier. Der Schaum ist mitteltrüb und in Ordnung.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, an Banane erinnerndes Bier. Dazu kommt etwas Pflaume und Apfel

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges Weizen mit gewissen erdbeerigen Noten bzw. mit erdbeerig angehauchten Noten, die sich auch ein bisschen an Johannisbeere orientieren. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher fruchtiges Bier unter den Weizenbieren.

Zum Fazit: Ein sehr fruchtiges und wohlschmeckendes Weizenbier. Mir gefallen vor allem die doch an Erdbeere angehauchten Noten. Daher gebe ich hier auch die Höchstnote von 5 Sternen.

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Tegernseer Spezial

Der nächste Biertest dreht sich um das Spezial des herzoglichen Brauhaus Tegernsee. Dieses Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klares Bier. Es hat eine weißen Schaum, der jedoch recht schnell verfliegt.

Zum Geruch: Ein malzig süßlicher Geruch. Es hat einen sehr süßlichen Geruch, mit einer leicht fruchtige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges und zugleich auch frisches Bier. Es ist nicht zu süß, aber auch nicht zu wässrig. Es hat wirklich von allem ein bisschen und wirkt sehr gefährlich süffig. Es hat vor allem im Abgang so eine für ein helles Bier typische getreidige frische ,die sich schön im Mund breit macht und sich dort dann auch festsetzt.

Zum Fazit: Mal wieder hat man ein vorzügliches Bier aus dem Hause Tegernsee. Ich kann gar nicht anders als auch hier eine Wertung von 5 Sternen abzugeben. Bravo.

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Wagner Richard Wagner Dunkel

Richard Wagner mag ein ebenso genialer wie kritisch zu bewertender Komponist gewesen sein, jedoch hat er außer dem Namen mit dem folgenden Bier nichts zu tun. Das Richard Wagner Dunkel ist nämlich nicht ihm sondern dem Senior Chef der fränkischen Brauerei Wagner aus Merkendorf gewidmet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%..

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen schönen röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstig, brotige Noten, die etwas ins süßliche gehen.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Aroma macht dieses Bier im ersten Eindruck auf mich. Vor allem am Gaumen tanzen diese herb-röstigen Noten schön umher. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren die röstig bis brotig herben Noten. Ebenso erscheint es mir im weiteren Trinkverlauf als ein durchaus sehr würziges Bier mit dann im Nachgang röstigen Noten. Auch gegen Ende behält sich das Bier seinen urigen Charakter bei. Es ist sehr herb für ein dunkles Bier. Der Hopfen dominiert meiner Meinung auch den Geschmack, den er gepaart mit krustig-derbe Brottönen übernimmt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen. Das Bier hat alles, was ich von einem urigen dunklen Bier erwarte. es ist röstig, der Hopfen kommt leicht durch, dabei ist es aber nicht zu süßlich. Bravo!

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St. Georgen Bräu Goldmärzen

Der nächste Test führt mich nach Franken nach Buttenheim, der Heimatstadt des Levis Gründers Levi Strauss. Eine der beiden ortsansässigen Brauerei ist die nach dem heiligen Georg benannte St. Georgen Brauerei. Von dieser widme ich mich dem Goldmärzen das auf einen Alkoholgehalt von 5,6% kommt.

Zur Optik: Ein dunkelgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weisen Schaum.

Zum Geruch: Ein Geruch aus einen Mix aus getreidigen und karamelligen Tönen. Dazu kommen leicht fruchtige Aromen die in eine beerige Richtung gehen.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich einen Mix aus brotigen Noten mit einem gewisse karamellig-brotigen Teint. Es ist ein sehr kantiges und würziges Bier und hat am Gaumen ein gewisses würziges etwas. Garniert wird alles mit einer guten hopfigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr würziges Bier. Es hat einen schönen Mix aus malzigen Noten mit gewissen hopfig herben Getreidenoten.

Zum Fazit: Ich kann gar nicht anders als dieser Krone fränkischer Braukunst die Höchstwertung zu gebend. Für mich bringt es all das mit was ein gutes Bier ausmacht. So kann es hier nur 5 Sterne geben wirklich lecker.

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Brauhaus Zollernalb Älbler Export

Das Brauhaus Zollernalb aus Albstadt ist eine noch vergleichsweise junge Brauerei, war jedoch zuletzt in den Schlagzeilen durch die Beteiligung an der Übernahme der insolventen Lehner Brauerei. Braumeister Dominik Reger erfüllte sich mit dem Bau des Brauhauses im Jahre 2011 den Traum von der eigenen Brauerei, die sich seither zur einer festen Institution der Zolleralbregion gemauster hat. Sein Ächter Älber Export ist dabei die klassiche schwäbische Halbe, nur das sie noch naturbelassen in die Flasche kommt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiger Geruch, der an Mandarine und Ananas erinnert. Eventuell kommt noch Granatapfel hinzu.

Zum Geschmack: Auch hier habe ich ein erstaunlich fruchtiges Aroma, welches im Antrunk auch sofort wieder den Eindruck bestätigt. Man hat zunächst wirklich den Eindruck, das es in Richtung eines Fruchtsaftgetränkes geht. Vor allem den Apfel beziehungsweise dann auch Granatapfel kann man schmecken. Auch Ananas und Mandarine bzw. Apfelsine mache ich aus. Im weiteren Trinkverlauf geht es dann auch stark in Richtung Apfelsine. Alles wird umrandet von echt bitteren Noten. Im weiteren Trinkverlauf lässt die Fruchtigkeit dann ein wenig nach und es kommen ein wenig getreidigere Noten durch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes und auch erstaunlich fruchtiges Bier. Es ist definitiv ein etwas anderes, aber wie ich finde wirklich gut schmeckendes Exportbier. Ich gebe daher die Höchstwertung von 5 Sternen für den Älbler.

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Schoppe Not For Cannibals

Im nächsten Test habe ich nun mal wieder ein Bier der Schoppe Brauerei aus Berlin. Not for Cannibals ist bei diesem Bier Programm handelt es sich hier doch um ein double dry hopped New England IPA und damit eine wahrliche Fruchtbombe. Unterstrichen wird das durch die zusätzliche Gabe eines Fruchtpürees bestehend aus diversen Obstsorten. Der Alkoholgehalt liegt bei 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eienen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges Aroma habe ich hier. Man hat wunderbar aromatische Anflüge der Nase. Himbeeren sind sehr dominant, dazu kommt eine leichte Mango und Litschi

Zum Geschmack: Eine wirklich sehr sehr schöne Note von Himbeere habe ich im Geschmack, Diese dominiert auch das Mundgefühl. Die Himbeere dominiert den Geschmack sehr und füllt ihn aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier dominiert von einer Himbeernote. Im Abgang ist es dann leicht tropisch und hat etwas bittere Anflüge, die Himbeere dominiert aber den Geschmack im Mund. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein ausgewogenes Bier mit inert schönen Fruchtaromatik. Es sind aber nicht nur die Himbeere die im geschmack präsent ist auch Passionsfrucht und Mango sind in Nuancen vorhanden. Es ist schön das durch den leicht säuerlichen Touch die Fruchtnoten sehr natürlich wirken.

Zum Fazit: Ich kann bei diesem Bier absolut nichts bemängeln. Ein wirklich wunderbarer Obstkorb, der dazu noch sehr natürlich wirkt. So gibt es die Höchstwertung von 5 Sternen.