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Gansbräu Rotbier

Ursprünglich einmal zum Stadtjubiläum von Neumarkt als besonderes Festbier eingebraut, hat es das Rotbier der vor Ort ansässigen Gansbrauerei dauerhaft ins Sortiment geschafft. Anno 1160 trägt das Bier als Beinamen und das nicht ohne Grund. Die Zahl 1160 steht auch für die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Neumarkt, die heute eines der Zentren der Oberpfalz ist und viele Jahre lang Residenzstadt einer Nebenlinie der Wittelsbacher war. Das Bier, welches im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen soll kommt auf einen Alkoholgehalt von runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rubinrotes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich empfinde es als eher geruchsneutral. Es ist etwas röstig in der Nase, ansonsten war es das aber auch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich hier ein Bier das röstig ist. Es ist etwas beerig und hat insgesamt einen vollmundigen Körper. Es ist dieses röstige, leicht beerige, das man typisch bei vielen Rotbieren ausmachen kann. Im Vordergrund des Trinkerlebnisses steht aber auf jeden Fall das Malz, welches den Geschmack dominiert. Röstig ist es vor allem am Gaumen, flankiert von etwas Hopfenbittere, die den Gesamteindruck abrundet.

Zum Fazit: Ein leckeres, malziges Bier, das insgesamt eine runde Sache ist und mir wirklich gut geschmeckt hat. Ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 4 Sternen.

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Herbsthäuser Edelpils

Zwar scheint immer noch fast täglich die Sonne und der Sommer will noch nicht so richtig verschwinden, aber dennoch ist nun bereits schon Anfang Oktober und damit zieht so langsam aber sicher auch der Herbst ein. Passend dazu gibt es ein Bier aus dem Hause Herbsthäuser aus Bad Mergentheim. Das Edelpils ist eines der beliebtesten Biere aus dem Herbsthäuser Sortiment und hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Pils. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein blumiges, leicht fruchtiges Aroma in der Nase. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Ein dezent bitteres Bier, welches sehr frisch wirkt und im Abgang sogar leicht süßliche Aromen offenbart. Auch im weiteren trinkverlauf ist es ein Bier mit einer deutlichen Hopfennote, die vor allem nicht einseitig bitter ist, sondern sehr aromatisch. Im Abgang ist es sogar leicht fruchtig und erinnert etwas an Apfel. Das Malz kommt auch ein wenig durch, sorgt aber eher für einen schlanken Körper, als das es viel zum Gesamtgeschmack beiträgt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein schlankes, hopfenaromatisches Pilsbier mit leichter Fruchtnote.

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Altenmünster Brauerbier Urig Würzig

Die Altenmünster Brauer Biere fallen vor allem durch ihre ungewöhnlichen Reliefflaschen mit Bügelverschluss auf. Fast schon ein Kunstwerk sind diese Flaschen, sodass sie sich auch problemlos als Blumenvase eignen würden. Das urig würzig, aus dem 4 Biere umfassenden Sortiment, wird es heute im Test geben. Sortentechnisch ist man hier irgendwo im Bereich Landbier, Helles oder Lagerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weissen Schaum und nichts weiter Außergewöhnliches.

Zum Geruch: Ein getreidiges, brotiges Aroma mit einer leichten Honignote.

Zum Geschmack: Auch hier man ein kräftig brotiges Aroma mit leichten mineralischen Noten. Das Mundgefühl ist sehr süßlich mit gewissen bitteren Noten im Abgang. Es hat auch im weitren Trinkverlauf mineralische sprudelige Noten. Es wird insgesamt seinem Namen gerecht da es wirklich würzig ist, aber es ist iirgendwie nicht süffig, da ihm die Kohlensäöure fehlt. So wirkt es gerade gegen Ende ein wenig schal.

Zum Fazit: Ein kernig würziges Bier, das nur am Anfang etwas zu süßlich ist. Es fehlt ihm zusätzlich aber leider an Kohlensäure, sodass der Tringenuss etwas begrenzt ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Flötzinger Weizen hell

Im heutigen Biertest habe ich wieder ein Weissbier. Das helle Weizen aus dem Hause Flötzinger ist es, welches heute verkostet wird. Das Bier der Brauerei aus Rosenheim kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig und riecht klassisch nach reifer Banane sowie Pflaume.

Zum Geschmack: Es ist sehr sprudelig und prickelt ganz ordentlich im Antrunk. Die Kohlensäure ist hier leider viel zu hoch dosiert und kratzt auch am Hals. Ansonsten hat man dann ein sehr getreidiges Grundaroma, zudem sich aber wunderbar fruchtige Noten gesellen, die ich selten bei einem normalen Weizen erlebt habe. Man hat einen richtig schönen Obstkorb aus Banane, Pflaume, Pfirsich und etwas Apfel und Birne. Auch im weiteren Trinkverlauf hält dieses Aroma an, und wenn die Kohlensäure etwasd nachlässt schmeckt es noch viel besser und ist bekömmlicher.

Zum Fazit: Leider verhindert die hohe Kohlensäurekonzentration am Anfang die Höchstnote. Ansonsten wäre dieses Bier wirklich sehr bekömmlich. So reicht es bei mir leider nur zu 4 Sternen, was aber auch eine wirklich gute Bewertung darstellt. Der Daumen geht nach oben.

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Ganter Magisch Dunkel

Für magische Geschmacksmomente sorgt laut eigener Website mein heute verkostetes Bier. Es handelt sich um das Magisch Dunkel der Freiburger Brauerei Ganter. Laut Produktbeschreibung sorgt die magische Kraft des Vollmonds, denn es wird in Vollmondnächten gebraut, für das besondere Etwas, bevor es dann für 4 Wochen in die Lagerung kommt, bevor es genossen werden kann. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,8%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier mit einen ganz feinen leicht bräunlichen Schaum. Es ist naturtrüb.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Aroma. Man hat getreidige Noten und Noten die an Kaffee erinnern. Dazu noch etwas Toffee

Zum Geschmack: Auch hier hat man von diesem sehr röstigen Aroma, schon im ersten Schluck etwas, denn diese Geschmacksaromatik dominiert auch den ersten Gesamteindruck. Es ist aber auch sehr fein im Geschmack und hat leicht süßmalzige Noten im Abgang. Es wirkt im Mundgefühl ein wenig cremig. Auch im weiteren trinkverlauf hat man moderate cremige Noten mit Röstaromen.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr überzeugendes Bier. ich bin überrascht. Vor allem die Cremigkeit überzeugt mich. Dazu kommen schöne Röstaromen. Ob man nun die magische Kraft des Vollmonds schmeckt wage ich jetzt nicht zu beurteilen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Gold Ochsen Heller Bock

Neulich habe ich im Getränkemarkt ein neues Bier aus der Ulmer Goldochsenbrauerei entdeckt, einen hellen Bock. Näheres lässt sich zum Bier leider nicht finden, da er nirgends von der Brauerei beworben wird. Dennoch wird sich dieses Bier nun meinem äußerst kritischen Gaumen unterziehen müssen. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkel bis mattgoldener Bock, der sich hier im Glas zeigt. Der Schaum ist nicht besonders üppig, was bei einem Bock aber auch üblich ist.

Zum Geruch: Es riecht intensiv malzig, etwas karamellig. Dazu kommen Noten von reifem Obst, vorrangig Äpfel oder Birnen.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr kräftiges Bier, das aber auch einen leicht alkoholischen Abgang mitbringt. Es ist ein Bier, das sehr mit Aromen spielt und einen wirklich schöne und runde osbtaromatik hat, die mich an Bratäpfel erinnert. Diese ist aber doch eher dezent. Was etwas stört ist die meiner Meinung nach zu intensive algologische bittere. Darüber inaus fehlt es dem Bier etwas an Vollmundigkeit.

Zum Fazit: Die alkoholische Bittere gibt Abzug, aber ansonsten spreche ich von einem durchaus schmackhaften Bier, das sich eine Wertung von 4 Sternen verdient.

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Tettnanger See Weizen

Aus der Hopfenregion Tettnang am Bodensee, direkt aus der gleichnamigen Hopfenstadt gibt es das Seeweizen der ortsansässigen Kronenbrauerei heute im Test. Als Bio Bier wurde es 1997 eingeführt und verwendet daher ausschließlich Rohstoffe, die aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: ein fruchtiges, bananiges Aroma bei dem auch Pflaumen zu finden sind. Es hat dazu auch etwas hefiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es fruchtig und bananig, zugleich aber auch spritzig. Man hat ein wirklich sehr schönes Fruchtaroma, das lange am Gaumen bleibt und auch im Nachgang den Mundraum sehr schön ausfüllt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es fruchtig und vor allem hefig. Mir fehlt da etwas die spritzige Komponente der Kohlensäure die dort nicht so vorhanden ist.

Zum Fazit: Geschmacklich ist es wirklich gut, leider fehlt es dem Bier etwas an Spritzigkeit. Ich drücke aber ein Auge zu und vergebe wegen der gute Geschmacksaromatik aus gut ausbalancierten Hefe- und Fruchtnoten 4 Sterne.

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Loscher Pils

Ein Pils soll es heute sein, welches sich anschickt von mir verkostet zu werden. Es ist jenes der fränkischen Brauerei Loscher. Diese befindet sich in Münchsteinach am Rande des Steigerwalds. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtrierts, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Bier, aber ich mache auch eine leicht florale Hopfennote aus, die sogar ein wenig ins Zitrusartige geht.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck habe ich ein sehr sehr harmonisches Mundgefühl mit einer hopfig floralen Aromatik. Ich empfinde es als frisch und nur am Gaumen leicht herb, aber es hat eine aromatische Hopfenherbe. Es ist ein gutes Bier aber nichts ungewöhnliches oder besonders herausstechendes wie ich finde. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich um ein durchaus kerniges und uriges Pils das eine sehr schöne Hopfenaromatik hat.

Zum Fazit: Sicherlich wie bereits angeklungen ist das Bier nichts besonderes, aber dennoch ist es ein gutes Pils mit schöner Hopfenaromatik, das mich dazu verleitet hier 4 Sterne zu vergeben.

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Aldersbacher Klosterhell

Auch im heutigen Test habe ich wieder ein Helles, welches an der Reihe ist verkostet zu werden. Dieses Mal ist es jenes der Aldersbacher Klosterbrauerei, welche sich in Ostbayern in der Nähe von Passau befindet. Das Kloster Hell, eines von mehreren Hellen im Sortiment, kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum und dieser verschwindet auch recht schnell wieder.

Zum Geruch: Ein doch sehr brotig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr erfrischendes Bier mit einer gewisse Malzsüße, aber auch einem leicht herben Hopfenaroma am Gaumen. Im Nachgang breiten sich hopfige Noten auch im gesamten Mundraum aus. Es ist dabei aber nicht zu süß, sondern hat eine mineralische geprägte Hopfennote, die vor allem auch durch die Kohlensäure beeinflusst wird, sodass es im beim trinken sehr sehr prickelt. Es ist ein durchaus frisches und kräftiges Bier mit einem wie ich finde schönen Malzaroma, dass auch im Abgang bestehen bleibt. Die Kohlensäure prickelt im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so stark und dadurch wird das Bier etwas süßlicher.

Zum Fazit: Ein vortreffliches und rundes Helles. Typisch bayerisch eben. Eventuell fehlt ein Ticken von der Malzsüße, das war es dann aber auch. Ich gebe gute 4 Sterne fürs Bier.

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Fohrenburger Jubiläum

Ich bleibe biertechnisch in Vorarlberg und werde dieses Mal nun den Bierklassiker der anderen großen, in der Region beheimateten Brauerei verkosten, nämlich das Jubiläum der Fohrenburger Brauerei aus Bludenz. Seit 2019 hat sich der Heineken Konzern in diese doch recht regional agierende Brauerei eingekauft und inzwischen der konzerneigenen, größten Brauereigruppe Österreichs, der Brauunion angegliedert. Dieser hatte die Anteile des bekannten Saft und Eisteeproduzenten Rauch übernommen, welcher wiederum die Brauerei im Jahr 2000 erwarb. Das Jubiläum, eines der Standardbiere der Brauerei ist im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Bieren mit einem Alkoholgehalt von 5,5% schon recht stark und geht fast schon in die Richtung eines wirklichen Märzens.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit leicht süßlichen Einschlägen. Dennochim geruch sehr kräftig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein auf der einen doch überraschend mildes süßliches Bier, das im Körper noch nicht besonders stark ausgeprägt zu sein scheint. Dennoch kommt dann, wenn man dem Bier etwas Raum lässt der kräftige Körper immer mehr zu Geltung. Man hat dann durchaus ein würziges, getreidiges Bier mit einer aber ins süßliche gehenden Hauptaromatik. Auch im weiteren trinkverlauf ist ein süß würziges Bier, welches auch durchaus etwas prickelt.

Zum Fazit. Ein schönes, dennoch überraschend mildes Bier, das man angenehm trinken kann und das trotz kräftigem Malzkörper nicht zu süßlich wirkt, da auch die Kohlensäure noch vorhanden ist. Ich gebe dieser süffigen Angelegenheit 4 Sterne.