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Albquell Festbier

Langsam aber sicher neigt sich das Jahr schon wieder dem Ende zu und damit beginnt auch wieder die Weihnachtszeit. Das heißt, es ist wieder Festbier Saison. Viele dieser Biere sind bereits schon im November erhältlich und so werde ich den heutigen Test als Anlass nutzen, nun eines zu verkosten. Vom Albquell Brauhaus aus Trochtelfingen wird meine heutige Winterspezialität sein und jene kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein rubinrotes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein getreidg süßlicher Geruch. Man hat Johannisbeere und andrere reife Früchte in der Nase.

Zum Geschmack: Ein röstig uriges Bier. Es ist etwas würzig, aber zugleich hat es auch eine milde Seite im Geschmacksproifil. Der Hopfen ist ganz gut eingesetzt und bringt hier und da eine leicht prickelndes Aroma. Im Nachgang ist es leicht süßlich mit beerigen Nuancen. Es hat auch im weiteren trinkverlauf ein gewisse Süße die mich wirklich überzeugt.

Zum Fazit: Vor allem die schöne Malzsüße ist es, die den Geschmack dieses Bieres ausmacht. An manchen Stellen ist es dann auch etwas zu süß. Jedoch hat es dennoch auch eine würzige, harmonische Komponente. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Bosch Weizen

Zum heuitgen Sonntag gibt es, nachdem es in den letzten Tests eher etwas dunkler zuging, wieder etwas helleres. Dies kommt in Form eines Weizenbieres der Brauerei Bosch aus dem Wittgensteiner Land. Somit gibt es heute ein Weizenbier, das nicht aus Bayern oder Baden Württemberg stammt, sonder aus NRW. Der Alkoholehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig bis getreidiges Aroma. Eine leichte Banane ist vorhanden.

Zum Geschmack: En Bananiges Aroma fällt sofort bei mersten Schluck auf. Dieser Geschmack zieht sich bis in den Abgang durch und ist sehr dominant. Der Körper ist getreidig und vorhanden, aber weder zu kräftig noch spritzig Schlank. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein würzges bier mit einer hefigen note, bei der das bananig-fruchtige nicht zu kurz kommt. Gut an diesem Bier ist dieses Zusammenspiel von fruchtigen Nuancen, mit der kräutrig würzigen Note des Hopfens, die sehr gut ausbalanciert sind, sodass das Bier abwechslunsgreich ist und vor allem nicht zu hefig,

Zum Fazit: Gute Weizenbiere müssen nicht zwangsläufig aus dem Süden kommen. Auch in anderen Gegenden Deutschlands sind diese durchaus zu finden. Daher gebe ich diesem Bier 4 Sterne. Für die Höchstpunktzahl könnte die Kohlensäure noch etwas mehr ausgeprägt sein, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau.

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Unterbaarer Dunkel

Nachdem das Schwarzbier, welches gestern im Test war ein absoluter Reinfall war, möchte ich es heute erneut versuchen. Damit ich wirklich auf der sicheren Seite sein kann, habe ich mir ein Bier ausgesucht, welches schon unzählige Awards in der Kategorie dunkles Lagerbier eingeheimst hat, nämlich das Unterbaarer Dunkel. Mit mehreren Gold- und Silbermedaillen beim World Beer Cup und dem Europoean Beer Star Award kann sich das Gebräu schmücken. Hier kann doch nun wirklich nichts schief gehen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtrierets Bier. Es hat eine ordentliche weißen Schaumhaube.

Zum Geruch: Man hat ein sehr brotiges Aroma mit leicht röstigen Noten. Das brotig krustige dominiert für mich hier klar.

Zum Geschmack: Ein brotig getreidiges Aroma mit einem süßlichen Abgang der bis in den Nachgang im Mundraum anhält. Auch im weiteren Trinkverlauf macht sich dieses Bier  mit einer gewissen süßlichen Note im abgang die dem brotigen entegenkommt und gut mit ihm harmoniertbemerkbar. Manchmal ist es mir aber fast ein wenig zu süßlich und etwas zu pappig im Mundgefühl. Die kohlensäure ist bis auf kurze Außnahmen am Anfang sehr gut dosiert. Dazu kommt eine schöne Schokoladenaromatik, und eine leichte Hopfenbittere die das Ganze gut abrundet.

Zum Fazit: Ein wohlschmeckendes, sehr interessantes Bier. Mich kann es durchaus überzeugen und es ist eine schöne Abwechslung zum gestrigen Bier. Ich fühle mich in meiner Grundannahme bestätigt und gebe dem Bier 4 Sterne.

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Klösterle Kellerbier

Biere der Marke Klösterle könnten dem ein oder anderen schon einmal über den Weg gelaufen sein. Es handelt sich bei Bieren mit diesem Label aber lediglich um eine Handelsmarke, die in keinerlei Beziehung zu einer aktiven oder ehemaligen Brauerei stehen. Hinter den Bieren verbirgt sich meist die aktuell in der Insolvenz befindlichen Memminger Brauerei, die die Sorten für diverse Getränkemärkte braut. Sortentechnisch gibt es eine recht große Auwahl an Bieren und so gibt es nun zunächst einmal das Klösterle Kellerbier. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat im Vordergrund hefige und zitrusartige Noten in der Nase. Dazu kommt etwas wenig brotig-getreidiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man doch sehr hefige Zitrusnoten. Es ist für ein Kellerbier sehr spritzig wie ich finde. Die Hefe dominiert hier klar den Geschmack. Im Abgang prickelt es aber nicht mehr so sehr und der Hopfen kommt nicht so zum Vorschein. Die Kohlensäure ist am Anfang sehr präsent und verleiht dem Bier einen guten Einstieg, der es mit den säuerlich anmutenden zitrusartigen Hefenoten gut kombiniert. Bittere Nuancen des Hopfens mache ich nicht aus.

Zum Fazit: Die feinen Zitrusnoten wissen durchaus zu überzeugen. Ich bin überrascht des durchaus annehmbaren Geschmacks dieses „Billigbieres“. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Ammerndorfer Hell

Das Helle meines heutigen Biertests stammt von der Ammerndorfer Brauerei aus dem Landkreis Fürth. Es gibt also mal wieder ein fränkisches Bier. Der Alkoholgehalt liegt bei milden 4,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen überaus ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Hier nehme ich ein brotig-keksiges Atoma in der Nase wahr.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein süßliches und getreidges Bier. Der Abgang ist auch süßlich, hat aber etwas würzig-schrotiges, das noch dazukommt und dem Bier etwas mitgibt, das es nicht zu süßlich erscheinen lässt. So ist es ein kerniges Helles, das vor allem dadurch überzeugt, dass es nicht zu süß ist. Gegen Ende finde ich das Bier aber ein wneig zu teigig, da ich dann auch die Kohlensäure ein wenig vermisse.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Helles, das nicht so süß ist, wie die klasssichen bayerischen Vertreter. Es ist kernig würzig, was mich persönlich sehr überzeugt. Leider kann es dieses Aroma nicht bis zum Ende durchalten. So gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Mahrs a U

A U ist ein richtiger Bamberger Klassiker, welcher sich aufmacht heute von mir verkostet zu werden. Die wohl kürzeste Bier Bestellung der Welt steht dabei als Abkürzung für ein ungespundetes, naturtrübes Kellerbier. Der Alkoholgehalt dieses Kultbieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch. Ein karamelliges und hefiges Aroma, das aber auch leichte Zitrusnoten hat mache ich in der Nase aus.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein karamelliges Bier mit nur wenig Kohlensäure, was bei einem ungespundeten Bier aber auch keine Verwunderung auslöst. Das Bier ist somit aber sehr bekömmlich und regt an schnell getrunken zu werden, da es ungemein süffig wirkt. Es ist wie erwähnt wenig spritzig, dafür aber mit einer trotzdem würzigen Hopfennote ausgestattet die am Gaumen eine leichte Bitterkeit versprüht.

Zum Fazit: Man muss diese kohlensäurearme, wenig spritzigen Biere mögen. Es hat dafür aber wunderbar hefige Karamellnoten und eine schön würzige Hopfenbittere zum Abschluss am Gaumen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Ketterer Black Forest Ale

Gehört Pforzheim nun schon zum Schwarzwald oder nicht. Darüber lässt sich streiten. Offiziell liegt es in jedem Falle am nördlichen Rande des Schwarzwaldes. Was das mit Bier zu tun hat. Nun die Brauerei Ketterer aus der Goldschmiedestadt hat ein Bier in ihrem Programm, das auf den Namen Black Forest Ale hört. Stilistisch ein klassisches Pale Ale kommt es auf einen Alkoholgehalt von 5,7%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, gelb-oranges Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein dezent fruchtiges Aroma. Dazu kommen etwas Zitrusfrüchte, aber auch etwas leicht fruchtiges das in Richtung Melone oder Mango geht. Auch etwas harziges kommt hinzu.

Zum Geschmack: Ein etwas bitterharziger Antrunk, der sich auch gut mit den Malznoten paart und etwas an ein klassisches englischen Pale Ale erinnert, da es neben den Hopfennoten auch ein etwas karamelliges Malzaroma hinzukommt. Es deutet sich eine leichte Fruchtigkeit an, die ich in Richtung Weintraube oder sogar leicht Melone und grünen Apfel verorten würde. Dazu ergänzt von harzigen und Zitrusnoten. Zunächst prickelt die kohlensaure auch etwas stark, ist aber nicht zu dominant.

Zum Fazit: Eine wie ich finde geschmacklich sehr englische Interpretation eines Pale Ales. Es hat fruchtige Noten, ist aber nicht zu bitter oder zu fruchtig. Dazu hat es wie ich finde auch brotige und etwas karamellige Nuancen. Mir hat es geschmeckt und ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Monpier Märzen Rauch

Im heutigen Biertest wird es zur Abwechslung wieder etwas exotischer. Dank eines guten Freundes kann ich heute ein Bier aus Südtirol verkosten. Monpier nennt sich die Brauerei von der es kommt. Das ist Ladinisch und bedeutet so viel wie ein anderes Bier und damit trifft es wohl auch relativ gut auf die Brauerei zu, denn anders als das bekannte Forst Bier handelt es sich hier um keine Großbrauerei, sondern um eine sehr kleine Craftbrauerei. Ihren Sitz hat die erst 2016 gegründete Brauerei in St. Ulrich im Südosten Südtirols, einer Region in der auch Ladinisch gesprochen wird. Sortentechnisch bewegen wir uns dabei aber in ganz anderen Sphären und verlassen die Dolomiten in Richtung Bamberg, denn es gibt ein Märzen Rauchbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellbraunes Bier. Es hat einen etwas leichten Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr deutlich das rauchige an Buchenholz, Holzspäne und etwas Schinken erinnernde Bier. Dazu kommt leichtes Karamell.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das ich am Antrunk überraschend spritzig finde. Es prickelt vor allem lange im Mundraum und gegen Ende hat man Kastaniennoten und dann kommen auch die holzigen Nuancen und das rauchige Aroma mit etwas Schinken durch. Die Rauchnote ist zwar vorhanden, ist aber dezent und gut ins restliche Bier eingebunden so das es einen guten Gesamtgeschmack ergibt. Vor allem kommen auch schöne Malznoten, die sich in einem kräftigen Körper zeigen durch.

Zum Fazit: Freunde der wirklich sehr intensiven Rauchbiere aus der Bamberger Region dürften wahrscheinlich etwas enttäuscht sein, da die Rauchnote wirklich eher dezent gehalten ist. Für andere ist es vielleicht gerade richtig um den Bierstil einmal auszuprobieren. Dennoch ein sauber gebrautes Bier, das mir 4 Sterne wert ist.

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Kauzen Pils

Ein Pils der Kauzenbräu reiht sich nun als nächste Objekt in meine inzwischen doch beachtliche Anzahl an Biertests ein. Das Bier der fränkischen Brauerei aus Ochsenfurt kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist doch grasig in der Nase durch den hopfen, aber eher verhalten. Ganz leicht riecht es metallisch wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein feinherber Geschmack. Es prickelt leicht am Gaumen und der Hopfen kommt ganz gut durch. Es ist dabei nicht zu bitter, aber im Nachgang auch ein wenig lasch. Im weiteren Trinkverlauf wird dies aber besser und auch im Nachgang bleibt ein wenig Hopfen erhalten. Den Eindruck den es dabei auf mich macht ist sehr erfrischend und man hat einen kleinen, leicht süßlichen Malzgeschmack der zusätzlich vor allem im Nachgang in der Gaumenregion dazukommt.

Zum Fazit: Hier hatte ich wieder ein gutes Bier. Vielleicht nicht ganz so bitter wie man es von einem typischen Pils erwartet, aber dafür ist es gut aromatisch. Dazu ergänzt sich die leichte Malznote gut mit den floralen Hopfenaromen. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hütt Naturtrüb

Für den nächsten Test gehe ich wieder auf eine kleine Reise nach Nordhessen zur Brauerei Hütt. Von dieser werde ich heute ein Bier verkosten, das einfach nur auf den Namen naturtrüb hört. Ursprünglich lange Zeit nur als Fassbier erhältlich, kann man es inzwischen auch in der Flasche erwerben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein wie ich finde doch eher sehr brotiges Aroma das man hier in der Nase hat. Dazu kommt leichter Hopfen.

Zum Geschmack: Ich habe hier wiederum ein Bier, das doch auch eine etwas würzig herbe Note hat, die auch am Gaumen etwas Präsenz zeigt. Das ist für mich etwas überraschend, habe ich dies so im Geruch nicht wirklich wahrgenommen. In jeden Fall ist es ein sehr sehr süffiges Bier. Man hat ein Bier mit gut spritzigen Noten, das auch eine leichte Zitrusaromatik mitbringt. Vor allem am Gaumen tritt diese Hopfenaromatik auf, die auch im Nachgang länger bestehen bleibt.

Zum Fazit: Ein leckeres, überraschend fruchtig-hopfiges Bier aus Nordhessen. Das kann man trinken und es ist extrem süffig noch dazu. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.