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Allgäuer Brauhaus Zwickl

Für meinen nächsten Biertest geht der Weg ab ins Allgäu und zwar zum Allgäuer Brauhaus, welches hauptsächlich für die Büble Biere bekannt ist. Das Allgäuer Brauhaus produziert aber auch eine Reihe an anderen Bieren, unter anderem mein heutiges Testbier, das Zwickl. Dieses untergärige Kellerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtübes, bernstein bis ockerfarbenes Bier. Es hat keine besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einem leicht aromatischen Ton, der nach etwas Zitrus riecht. Es ist leicht klaramellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck bestätigt sich das bereits im Geruch wahrgenommene karamellige Aroma. Zudem kommen leichten teigige und zitonige Noten hinzu. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer durchaus bestimmenden brotigen Note, die aber auch tegig ist. Dazu hat es immer wieder leicht säuerliche Anflüge.

Zum Fazit: Ein solides, ganz gut trinkbares Kellerbier, das aber nicht wirklich die Offenbarung ist. Kann man machen, man verpasst aber auch nichts wenn man es nicht probiert hat. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Victoria Marengo

Das Cerveza Victoria aus Malaga hat eine wechselvolle Geschichte mit vielen Aufs und Abs hinter sich. Bereits im Jahre 1928, also durchaus alt für spanische Verhältnise, wurde die Brauerei gegründet und hatte, was in dieser Zeit nicht ungewöhnlich war, einen deutschen Braumeister, namentlich Heinrich Dietz. Bis 1972 konnte man sich als eigenständige Marke behaupten, ehe man in die Mühlen der Konzerne geriet. Zunächst war dies Cerveza Santander, ehe man 1990 ins Portfolio von Cruzcampo gelangte. 1996 schließlich musste die Fabrik in Malaga dran glauben und das Bier war fortan nur noch als Marke ohne eigene Heimat existent. 2001 Gelangte man schließlich an die in Barcelona ansässige Brauerei Damm, zu der man bis heute gehört. Für Victoria war dies ein Segen, denn nach einer langsamen Wiederbelebung der Marke, die unerwartet erfolgreich verlief, hat das Bier seit de Jahre 2017 auchwieder eine eigene Brauerei in Malaga. Das Marengo, das ich heute habe ist eine dunkle, kräftige Version des Originals mit einen Alkoholgehalt von 5,6%. Damit ich das Bier heute trinken kann, geht auch noch mal ein explizites Dankeschön an meinen treuen Bierspender fürs Besorgen raus.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordnetlichen, leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein Aroma, welches sehr serh stark nach Kaffee riecht in der Nase. Dazu kommt leicht Schokolade.

Zum Geschmack: Der Geruch bestätigt sich auch im Geschmack und man hat ein wirklich sehr kaffeeartiges Bier, das aber immer wieder auch süßliche bis süßmalzige Nuancen durchlässt und so etwas von einem Mokka oder Cappuccino hat. Es hat aber auch etwas hopfige Noten am Gaumen und ist leicht röstig. Dennoch ist es im gesamteindruck eher kaffeeartieg, ein in Teilen auch fast schokoladiges Bier.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier, eine Wertung von 3 Sternen. Es hat schöne schokoladige Noten, ist aber schon auch ein wenig langweilig und es könnte etwas mehr Röstaromatik vertragen. Für ein spanisches Bier, ohne jetzt wertend zu sein, fand ich es aber durchaus sehr gelungen.

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Waldhaus ohne filter dunkel

Von den Brauspezialisten von Waldhaus aus dem Schwarzwald kommt nun mein nächster Biertest nach einer längeren Paus. Aus der ohne filter Produktlinie habe ich heute die dunkle Version im Test. Diese kommt auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,6%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen leicht bräunlich angehauchten Schaum mit weißen Poren.

Zum Geruch: kremig röstige Aromen mit einem ganz kleinen Einschlag von Toffeetönen habe ich hier.

Zum Geschmack: Ein Bier mit gewissen Malznoten, die am Gaumen auf der einen Seite eine leicht sprudelige Komponente aufweisen, auf der anderen Seite aber auch ein ganz feinen leicht schokoladige Touch haben. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein ganz gefälliges Bier, es fällt jedoch nicht besonders arg auf. Der Körper ist dem Alkoholgehalt relativ kräftig und unterstützt das Bier ganz gut.

Zum Fazit. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ganz gut trinkbar und kratzt an den 4 Sternen, letztendlich fehlt dem Bier aber noch etwas um sich von anderen Bieren abzuheben. So ist ein bisschen zu gewöhnlich.

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Aufsesser Dunkel

Ein fränkisches dunkles aus Aufsess, der heimlichen Bierhauptstadt Frankens gibt es heute in meinem Test. Alkoholtechnisch ist es eher leichtere kost, denn es kommt nur auf 4,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein nussiger und brotig malziger Geruch. Auch ist es etwas schokoladig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sehr auf das brotige und rustikale beschränktes Bier. Es ist zunächst überhaupt nicht süßlich und erst Richtung Abgang kommen ganz leicht schokoladige Noten durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier das eher bortig ist und eine leicht süßliche Nuance hat. Im Abgang ist es aber ein wenig wässrig. Im Abgang hat es dennoch eine gewisse bittere und etwas Röstaromen, wenn auch auch nur leicht.

Zum Fazit: Es ist nichts besonderes. Man kann es gut trinken, aber ihm fehlen etwas die Ecken und Kanten. Ich vergebe hier 3 Sterne.

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Alpha Beer Company Rossa APA Andorra

Öfter mal was neues. Dafür steht auch Julis Bierblog und so kann ich mit dem heutigen Biertest ein weiters Land meiner weltweiten Bierkarte hinzufügen. Dank meines treuen Bierspenders habe ich heute die Ehre ein Bier aus dem winzigen Pyränenstaat Andorra zu verkosten. Nun weiß ich nicht besonders viel über die Bierhistorie des kleinen Landes und wenn man so recherchiert gibt es im Fürstentum auch kein klassiches Nationalbier oder eine besonders große Brauhistorie. Es gibt aber eine durchaus lebendige Szene an Mikrobrauereien und von einer, der Alpha Beer Company aus dem Dörfchen Arinsal werde ich heute ein Bier verkosten. Die kleine auf über 1500 Meter gelegene Brauerei hat ein durchaus ansprechendes Sortiment an Bieren, die sich auch öfter mal verändert. Ich habe heute das Rossa APA, gewissermaßen ein Red Ale im Test, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig orangenes Bier. Es hat Noten nach Mandarine und Orange und etwas Honig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches etwas Orangennoten hat und leicht herb am Gaumen ist. Man hat leicht aromatische Noten. Grundsätzlich ist das Bier aber nur etwas bitter und hopfig und ganz leicht harzig. Der Körper ist sehr leicht und wenig präsent, was aber nicht wirklich stört, da hier der Fokus auf dem Hopfen liegen soll.

Zum Fazit: Ja dieses Bier ist aufgrund seiner Herkunft irgendwie exotisch, aber wenn ich ehrlich bin ist es nichts wirklich besonders. Inzwischen gibt es so viele Red Ales, auch im deutschen Markt. Da sticht für mich dieses Bier nicht so sehr heraus. Das soll aber keines Wegs heißen. dass es schlecht ist. Im Gegenteil, es ist nur nicht wirklich etwas besonders und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Schlossbrauerei Au Maibock

Es ist Mai, höchste Zeit also, dass in diesem Blog der Monat anständig begangen wird und ein erster Maibock den Weg in den Test findet. Ich habe mir dafür jenen der Schlossbrauerei Au, mitten aus der schönen Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt, ausgesucht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ordentlichen wießen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leicht nach Apfel riechenden Fruchtnote. Es hat auch kramellige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht alkoholisch am Gaumen aber auch etwas hopfig, was diese Bitternoten einigermaßen ausgleicht. Es ist sehr aromatisch, aber auch mineralisch und sehr belebend. Im ganzen betrachtet neigt es aber dazu, vor alllem wenn es länger getrunken wird, eher einen gewissen Hang zur Belanglosigkeit zu entwickeln. Süßliche Noten entwicklen sich hierbei nur ganz leicht. Es ist etwas herb süßlich, aber irgendwie alkoholisch am Gaumen. Diesen Eindruck wird es leider im ganzen Trinkverlauf nicht los.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. So richtig begeistert bin ich nicht. Es hat ein paar spannende Nuancen, aber irgendwie driftet es immer wieder ins belanglose ab. Alles in allem ist da auch noch diese alkoholische Note, über die man reden müsste und die nicht immer angenehm ist.

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Zwiefalter hopfiges Engele

Das hopfige Engele. Es ist ein Bier, das die Zweifalter Brauerei erst vor ein paar Jahren eingeführt hat. Nach dem das Engele zunächst als Helles eingeführt worden ist, hat die Brauerei Zwiefalten in den letzten Jahren ihr Sortiment stetig verändert und so auch ihr Pils und den naturtrüben Abt zu einem Engele werden lassen. Das ehemalige Kloster Pils heißt nun also hopfiges Engele und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%. Ob sich im Zuge der Umgestatung des Sortiments auch etwas an den Rezepturen geändert hat, kann ich aber nicht sagen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig blumiger Geruch. Es riecht wie ich finde auch leicht parfümig.

Zum Geschmack: Im ersten EIndruck ist es ein schön bitteraromatisches Bier, bei dem der Hopfen auch am Gaumen nachhängt. Es hat dann am Gaumen auch etwas blumig aromatisches. Aber auch ein leicht malziger Körper ist wahrnehmbar. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr hopfenaromatisch mit einem leicht schmierigen Gefühl am Gaumen. Hier und da ist es ein wenig zu mild für ein Pils.

Zum Fazit: Nichts besonderes und ein eher durchschnittliches Pils. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Bitburger Nordic Gold

Ein spezielle Sonderedition aus dem Hause Bitburger habe ich nun im folgenden Test in der Verkostung. Es handelt sich um ein speziell für die schwedische Metal Band Amon Amarth gebrautes Bier. Stilistisch ist dieses Bier, ein für Bitburger untypisches Exportbier, da sie ja ansonsten für ihre Pilsner bekannt sind. Das besondere am Bier ist zudem noch das für die Veredelung Simcoe Hopfen verwendet wurde. Alkoholtechnisch liegt es bei 5,5% und hat ist in einer überaus schön designten Dose verpackt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen wirklich besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein teigig brotiges Aroma hat das Bier in der Nase. Es erinnert fast schon etwas an Plätzchenteig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das aromatischer nicht sein könnte. Es ist leicht prickelnd am Gaumen mit einer würzigen Hopfennote. Zudem hat es aber auch etwas sehr teigig und getreidiges, das immer mal wieder durchschimmert. Der Malzkörper nehme ich als sehr kräftig und dominant wahr. Es ist würzig und hat auch etwas an Geschmack, jedoch ist es je länger man es trinkt auch langweiliger. Es könnte wie ich finde noch etwas Malzsüße haben.

Zum Fazit: Ich finde es ist etwas besser als durchschnittliches Exportbiere und etwas würziger. Im Gesamtkontext ist es aber eher langweilig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Jacob Weissbier Hell

Kein geringers als das wahrscheinlich beste Weissbier der Welt habe ich heute in meinem Test. Zumindest gilt das wenn man dem Slogan mit dem Brauerei Jacob aus Bodenwöhr ihr Bier bewirbt glauben schenken mag. Durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen untermaurt sie diese Aussage. So hat es unter anderem seit dem Jahre 1994 jedes Jahr die DLG Medaille in Gold erhalten. Als Biertester bin ich natürlich gespannt ob diese Aussage meinem verwöhnten Gaumen standhält und freue mich auf den Test. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, hellorangenes Bier. Es ist naturttrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges, leicht hefiges Aroma. Man hat gewisse kräutrige Noten die an Nelke erinnern.

Zum Geschmack: Es ist hefig aber vor allem auch getreidig. Im Nachgang hat man eine sehr weizige Note die in leicht erdige Nuance übergeht. Es feht ein wenig an Kohlensäure wie ich finde. Obwohl es sehr würzig ist fehlt mir eine gewisse Bittere durch den Hopfen im Geschmacksprofil. Jedoch hat es eine sehr schöne Banane die auch im Nachgang im Mund bleibt. Auch im weitern Trinkverlauf  ist es eher ein getreidiges Wrlebnis das hier und da etwas durch dieKkohlensäure ergänzt wird die sich immer mal wieder meldet.

Zum Fazit: Ich weiß nicht. Das beste Weißbier der Welt ist es für mich nicht. Es ist ein gutes, das vor allem durch einen schönen Malzkörper und eine wirklich gute, schön fruchtige Banane besticht. Jedoch fehlt mir das gewisse etwas und auch die Kohlensäure kommt etwas zu kurz, sodass dem Bier etwas an Spritzigkeit abgeht. Ich gebe aber solide 3 Sterne.

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Kitzmann Kellerbier 1904

Kitzmann Bier ist Kult, auch wenn es die Brauerei seit einigen Jahren nicht mehr gibt. Das Bier gibt es aber immer noch und so werde ich es heute verkosten. Für alle Seiten mehr oder weniger überraschend gab die Brauerei im September 2018 bekannt den Betrieb nach über 300 jähriger Firmengeschichte zum Ende des Monats einstellen zu wollen. Die Markenrechte wurden nach der Betriebsaufgabe and die Kulmbacher Brauerei verkauft, die die Biere seither vertreibt und braut. So ist zumindest die Zukunft dieser auch weit über die Stadtgrenzen Erlangen bekannten Marke gesichert. Vom einstmals sehr umfangreichen Sortiment gibt es immerhin noch 4 Sorten sowie saisonal das Bergkirchweihbier. Die Sorte die ich mir heute ausgesucht habe ist das Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernstein orangenes Bier. Es hat einen ordnetlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotig zitroniges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Brotig getreidge Aroma mit einer hefigen Note bestimmen die erste Geschmackseindrückez. Es ist leicht fruchgtig, jedoch ist das getrdige das sehr brotig schmeckt dominant. Auch dieses hefig karanelige strahlt bis in den Nachganga aus und macht Lust auf den nächsten Schluck. Es bleibt bis zum Ende ein Bier, welches sich gut trinken lässt, aber nicht wirklich spektakulär ist.

Zum Fazit: Ein solides Kellerbier, das aber nicht wirklich etwas besonderes ist. Man kann es trinken aber zu mehr taugt es dann auch nicht. Hier gibt es in Franken noch bessere Alternativen. Ich gebe 3 Sterne.