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Hebendanz Edel Pils

Wer probt der lobt. Das ist der Slogan der Brauerei Hebendanz aus Forchheim, von der ich heute ein Bier verkosten werde. Ob es heute etwas zu loben gibt, möchte ich mit dem folgen Biertest nun herausfinden. Bereits seit 1579 ist die Brauerei in Familienbesitz und wird auch heute weiterhin von der Familie Hebendanz geführt. Ein Klassiker des Sortiments ist das Edel Pils, das auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Es ist ein klar filtriertes, goldenes Bier. Dazu hat es einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ich habe ein feinhopfiger, grasiger Geruch, der von einer feinen malzigen Note ummantelt wird.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das im ersten Eindruck eigentlich doch eher auf der malzig, getreidgen Seite verörten würde. Vor allem der Nachgang bleibt mir ein schön malziges Aroma im Mund hängen. Das Bier überzeugt zwar, es will aber so gar nicht nach Pils schmecken. Es hat eine süße, schon fast etwas keksigen Getreidenote. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einem schönen, leicht süßgetreidigen Aroma. Der Hopfen klingt auch leicht an, ist aber im Geschmack nicht so wirklich präsent.

Zum Fazit: Schade, dieses Bier ist wirklich gut, jedoch fehlt für ein Pils eindeutig der Hopfen. So kann ich dem Ganzen leider nur 3 Sterne geben.

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Thorbräu Augsburger Hell

In meinem nächsten Biertest gibt es ein Bier aus Augsburg. Dieses mal aber nicht von Riegele oder der Hasenbräu, sondern von der Thorbräu der kleinsten Augsburger Brauerei. Benannt ist die Brauerei nach dem Wertachbrucker Tor, in dessen unmittelbarer Nähe sich die Brauerei befindet. Das Tor ist im übrigen auch auf den Etiketten der Brauerei zu sehen. Die Tradition der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1582 und bereits seit dem Jahre 1875 ist die Familie Kuhnle Eigentümer des Betriebs, die ihn nun schon in der 4ten Generation führt. Das Augsburger Hell, mein heutiges Testbier, ist einer der Klassiker im Thorsortiment und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier mit einem leicht süßlichen und etwas getreidigem Aroma

Zum Geschmack: Es prickelt zunächst leicht am Gaumen und hat einen ganz leicht süßlichen Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier gut trinkbar und süffig mit einem leicht süßlichen Abgang. Das Bier ist erfrischend, aber man muss auf der anderen Seite auch sagen, das geschmacklich etwas langweilig ist.

Zum Fazit: Das Bier ist süffig und prickelt angenehm. Mir ist es aber etwas zu langweilig und hebt sich nicht so sehr aus der Masse an Helle Bieren ab. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne.

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Engelbräu Grünten Gold

Die Brauerei Engelbräu aus Rettenberg befindet sich unmittelbar am Fuße des Grünten, dem Wächter des Allgäus. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass die Brauerei ein Bier nach diesem imposanten Berg benannt hat. Das Grünten Gold ist ein Exportbier und hat mit einem Alkoholgehalt von 5,2% etwas mehr Alkohol als der Urtyp, den ich hier schon verkostet habe.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein leicht süßliches Aroma. Ansonsten schmeckt es eher neutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit durchaus angenehmen getreidigen Aroma. Es hat eine sehr schönen süßlichen Abgang. Dabei ist es aber fast ein wenig zu süß und die Kohlensäure fehlt etwas, was zu Lasten der Süffigkeit geht.

Zum Fazit: Ähnlich wie beim Hellen handelt es sich hier um ein höchst solides Bier. Es hat einen kräftigen Malzkörper, ist gut ausbalanciert und darüber hinaus hat es eine angenehme Malzsüße. Es fehlt ihm aber die Kohlensäure, damit es noch süffiger wirkt. Ich gebe dem Bier 3 Sterne, da es wenn man ehrlich ist, nichts wirklich außergewöhnliches ist.

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Palmbräu Unser Bestes

Unser Bestes. Die Palmbräu aus Eppingen scheint einen sehr hohen Anspruch an mein heutiges Testbier zu haben. Um wirklich beurteilen zu können, ob das Beste wirklich auch das beste Bier der Brauerei ist, muss ich aber noch ein paar andere Biere der Brauerei verkosten. Dennoch werde ich nun im folgenden Test beurteilen, ob das Bier überhaupt trinkbar ist, oder ob man schon von vorne herein sagen kann, das dieses Bier nichts trinkbares ist. Stilistisch ist es ein Spezialpils, dem durch Kalthopfung bei der Lagerung noch einmal eine Portion Hopfen hinzugefügt wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat kein Schaum der dauerhaft besteht.

Zum Geruch: Ein hopfig frisches, leicht getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein doch eher gewöhnungsbedürftiges Pils, das sehr harziges Hopfennoten hat, die eine irgendwie nicht zu definierenden Beigeschmack haben. Es ist herb harzig. Es wirkt aber nicht so ganz stimmig. Es hat einen getreidig herben Mix am Gaumen, der aber irgendwie nicht zusammenpasst. Es ist überhaupt nicht bitter, was wohl an der Kalthopfung liegt. Der Hopfen versucht aromatisch zu sein, wirkt aber leider etwas künstlich.

Zum Fazit: Das Bier hat einen interessanten Ansatz. Leider wird dieser nur mittelmäßig umgesetzt. Die Kalthopfung versucht einen aromatisch, leicht fruchtigen Geschmack darzustellen, aber mir wirkt das ganze etwas zu künstlich. So reicht es leider nur für 3 Sterne. Ob es das Beste ist, das würde ich hier aber stark bezweifeln.

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Schwanen Wertinger Kellerbier

Die Schwanenbrauerei in Wertingen braut leider seit Ende 2022 nicht mehr selber. Die Produkte und die Firma gibt es aber weiterhin, auch wenn aus ihr mehr oder weniger ein Getränkehandel geworden ist. Auch den Gasthof und ein Biermuseum gibt es noch. Unter den Schwanenbiersorten die weiterhin zu haben sind, befindet sich auch das Kellerbier, das ich nun heute verkosten werde. Mit einem Alkoholgehalt von 5,7% ist es für ein Kellerbier durchaus stark.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, naturtrübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßlicher, aber auch ein klein wenig säuerliches Aroma habe ich in der Nase. Dazu riecht es etwas karamellig.

Zum Geschmack: Ich habe ein herbfrisches Bier. Es ist zunächst recht mild im Geschmack, jedoch nicht wässrig, sondern es hat immer eine gewisse getreidige leicht hefige Note. Die Kohlensäure ist ganz gut dosiert und prickelt vor allem im Antunk sehr schön. Es wirkt aber insgesamt irgendwie nicht richtig süfig, da das Bier durch seinen wuchtigen Körper schon sehr mächtig und schwer daherkommt. Es hat zwar auch eine kantige, urige Hopfenbittere, aber eine komischer süßlicher beigeschmack bleibt. Außerdem fehlt es dem Bier insgesamt an Kohlensäure, die diesen Beigeschmack im Zaun halten würde und das Bier lebendiger gestaltet hätte. Auch im weiteren Trinkverlauf fehlt vor allem die Kohlensäure und so ist es ist mir das Ganze ein wenig zu süßlich. Der Hopfen ist aber weiterhin zu schmecken und verleiht ihm einen durchaus würzigen Abgang.

Zum Fazit: Mein größter Kritikpunkt hier ist, dass es dem Bier einfach an Kohlensäure mangelt. So geht ihm doch einiges an Süffigkeit ab. Auch wirkt es so vor allem im Körper für ein Kellerbier viel zu mächtig und volluminös. Dennoch bringt es einges an Geschmack mit und ist keinesfalls langweilig. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Greif Bernstein

Ich widme mich im nächsten Biertest dem Bernstein der Brauerei Greif aus Forchheim. Hierbei handelt es sich um ein obergäriges Weizenbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Der Name ist Programm! Es zeigt sich ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist leider nicht so beständig am Anfang aber ok.

Zum Geruch: Ein leicht süßlicher Geruch. Man riecht eine schöne Banane.

Zum Geschmack: Die Kohlensäure prickelt leicht und im Abgang ist es ein wenig süßlich. Es schwingt aber dennoch auch etwas wässriges mit. Geschmacklich zeigt sich ein eher kerniges, würziges Weizen, bei dem die Süße nur ganz leicht anklingt und das Mundgefühl eher von Getreidigen Noten bestimmt werden. Je weiter fortgeschritten der Trinkgenuss ist, desto mehr zeigt sich die hefige Seite des Bieres. Es wirkt dabei eher ein wenig schlammig, als Fruchtig. Eine Banane klingt nur ganz leicht an. Insgesamt ist es aber einfach zu wenig Gesamtgeschmack und das Bier wirkt lasch.

Zum Fazit: Vom Greif gibt es wirklich gute Biere. Das Bernstein ist dabei aber eher durchschnitt. Weizen ist eben nicht die Kernkompetenz fränkischer Brauereien. Es ist im Kern zwar ein würziges Weissbier, das im weiteren Trinverlauf aber etwas zu hefig wird. Auch könnte es für ein empfinden einfach einen intensiveren Gesamtgeschmack haben. Ich bleibe hier bei 3 Sternen.

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Marstons EPA

Im folgenden Biertest geht es über den Ärmelkanal auf die britischen Inseln. Genauer gesagt geht es nach Burton Upon Trent, einer Stadt, die in ganz Großbritanien für ihr Bier bekannt ist. Eine der größten Brauereien und Brauereigruppen im Land ist die Martsons Brewery die 1834 gegründet wurde. Im Jahre 1999 wurde die Brauerei von der Wolverhampton und Dudley Breweries übernommen. Seit 2007 fungiert die Gruppe als Marstons Plc. und hat ihren Sitz in Wolverhamoton, die ursprüngliche Brauerei in Burton ist aber noch immer in Betrieb. Ich möchte aus dem Marstons Sortiment heute das EPA, ein klassisches englisches Pale Ale verkosten, das einen Alkoholegahlt von lediglich 3,6% aufweist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes mattgoldenes Bier mit rötlichem Stich. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig und spritzig. Man hat schöne Noten die etwas exotisch sind und sie haben ein gewisses Zitrusaroma, das zusäzlich noch mit floralen Noten versehen ist.

Zum Geschmack: Ein sehr spritziges, aber auch sehr hopfig bitteres Bier. Man schmeckt, das der Körper leicht und schlank wirkt und durch die Hopfenbittere  versucht wird dies zu kaschieren. Das gelingt aber nur bedingt, denn vor allem der Nachgang ist sehr flach. Bis auf diese wirklich gute Bittere, die leicht fruchtige Aromen aufweist, hat dieses Bier nicht sonderloch viel zu bieten.

Zum Fazit: Ein doch sehr klassisches, hauptsächlich bitteres Englische Pale Ale. Mir ist das aber einfach zu wenig an Geschmack, auch wenn die Hopfenbittere ein klein wenig an Fruchtigkeit aufweist. So kann ich dem Bier daher leider auch nur eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Landwehr Bräu Hell

Für den nächsten Biertest gehe ich nach Franken zur Landwehr Bräu. Von der Rothenburger Brauerei habe ich heute das Helle im Test, welches auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es reicht getreidig, kernig, aber auch ein wenig ölig. Irgendwie riecht es ein wenig verbrannt.

Zum Geschmack: Es riecht sehr süßlich, fast schon ein wenig zuckrig. In der Backengegend hat man noch gewisse herbe Noten, die das Bier etwas würzig machen. Es ist aber insgesamt nicht besonders geschmacksintensiv. Hier und da hat man ein wenig Hopfen und ab und an ist es etwas Malzsüße zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher gefälliges Bier, das man gut vor sich her trinken kann, das aber auch recht unspektakulär daher kommt.

Zum Fazit: Ein recht unscheinbares, unspektakuläres Helles. Es ist nicht wirklich eine Geschmacksexplosion und im ersten Moment fast noch ein wenig süßlich. Dies legt sich aber bereits nach den ersten Schlücken und dann hat man dieses unscheinbare Helle mit etwas Hopfenaromatik am Gaumen, das niemandem wehtut. 3 Sterne.

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Braustübl Naturtrüb

Von der Darmstädter Privatbrauerei kommt heute mein nächstes Testbier. Ich befinde mich damit nach längerer Zeit wieder einmal in Hessen. Sortentechnisch gibt es heute das Naturtrüb oder Naturtrübes Helles, wie das Bier seit neuestem heißt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum und ist naturtrüb.

Zum Geruch: Es riecht sehr frisch. Etwas blumige Hopfenoten kommn noch dazu. Außerdem hat man getreidige Noten, die aber nur ganz marigninal sind. Auch riecht es irgendwie leicht metallisch mineralisch.

Zum Geschmack: Ich finde es ein eher nichtssagenedes Bier mit keiner besonderen Geschmacksausprägung. Es ist hier und da ein wenig herb und in den Backen ein wenig brotig getreidig. Vor allem am Gaumen zeigt sich eine gewisse Wprze des Hopfens. Dazu hat man leicht hefige Noten, die teigig daher kommen. Ab und an ist es wie erwähnt leicht herb am Gaumen.

Zum Fazit: Ein würziges Kellerbier mit hefigen Anklängen. Insgesamt hat mir das Bier aber zu wenig Aroma um sich absetzten zu können. Man kann es absolut gut trinken und es ist auch süffig. Es ist aber eben nichts wirklich besonderes und daher reicht es auch nur für 3 Sterne.

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Superfreunde Session IPA

Eine Kollaboration der Superfreunde mit den Wiener Craft Brauern von Brewage brachte ein Session IPA zum vorschein. Dieses eher leichte Sommerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 3,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangens Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtig, leicht saftiger Geruch. Man hat Traubennoten und auch tropische wie Maracuja und Kiwi

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist hopfig spritzig, aber der Köprer ist lecht. Im ´Abgang ist es sehr spritzig und hopfig bitter am Gaumen. Im weiteren trinkverlauf ist es irgndwo schon fruchtig aber nicht von solch einer Intensität wie es der Gruch versprach. Es ist spritzig und leicht bitter im Abgang, was für eine schöne Rezenz sorgt. Wenn Fruchtnoten anklingen dann meist in Form von Zitrus und einem Hauch tropischer Früchte.

Zum Fazit: Ein erfrischendes Sommerbier, dessen Fruchtaromatik aber nur dezent anklingt. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.