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Püttner Einfach’s

Zum 200 Jährigen Jubiläum hat die Oberpfälzer Brauerei Püttner mit dem Einfach’s ein Helles auf den marktgebracht das an eine Originalrezeptur aus dem Jahre 1819 angelehnt ist. In jenem Jahr wurde die Brauerei von den Freiherren von Hirschenberg gegründet. 1862 kam sie an die Familie Püttner die sich noch heute für die Biere verantwortlich zeigt und der Brauerei ihren Namen gab. Mit einem Alkoholgehalt von nur 4,7% ist das Bier ein sehr leichtes Helles.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges und etwas brotiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr sehr sprudeliges Bier. Es ist nur etwas getreidig mit ansonsten eher geschmacksneutralem Körper. Trotz des geringen Alkoholgehalts ist der Körper vorhanden und wirkt auch nicht wässrig. Dennoch ist es geschmacklich sehr neutral. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt, hat man ein Bier mit einer durchaus passablen Malznote die aber nicht zu aufdringlich ist. Eine leichte Hopfenwürze klingt nur marginal an.

Zum Fazit: Ich finde das Bier eher langweilig. Gegen Ende kommt ein wenig mehr malzigkeit zum tragen. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Krautheimer Mainlager

Jedes Mal, wenn ich in Franken bin, denke ich mir: „So jetzt bin ich aber durch mit den Bieren dort“. Dennoch finde ich dann auf jeder Tour durchs Frankenland wieder unzählige neue Bierspezialitäten. Ich mache auch keinen Hehl daraus, das ich ein großer Fan der fränkischen Bierkultur bin, da mich die schiere Vielfalt an Brauereien, aber auch Biersorten wirklich beeindruck. Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Es müssen hierbei nicht immer nur die alten klassischen Biersorten sein, auch neuen Bierstilen tritt man hier durchaus offen gegenüber wie mein folgender Test, das Mainlager der Krautheimer Brauerei zeigt. Dieses klassische Lagerbier wurde mit speziellen Aromahopfen kaltgehopft, was ihm besondere Fruchtarmen verleihen soll. Ich bin gespannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein hopfig aromatisches Bier mit leicht fruchtig obstiger Note im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein durchaus erfrischendes Bier, das in Richtung Abgang dann aber auch eine herbere Seite offenbart, die immer mehr zum tragen kommt. Die herben Noten sind aber nur bedingt bitter, sondern eher aromatisch fruchtig mit leicht floraler Komponente. Es ist ein Bier, welches eine hopfig aromatische Note hat, die vor allem im Abgang sehr überzeugt. Die Fruchtigkeit ist hierbei Geprägt durch Noten von Zitrus und Grapefruit.

Zum Fazit: Ein trotz seines kräftigeren Malzkörpers durchaus erfrischendes Bier. Es hat schöne leicht fruchtige Malznoten, die sich im Mundraum ausbreiten und bei denen vor allem ein feines Zitrusaroma durchkommt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Keesmann Weisse

Mein nächster Biertest ist das Weissbier der Bamberger Brauerei Keesmann. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht bananig mit einer gewissen Zitrusnote und auch etwas getreidigem.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, welches im ersten Eindruck doch recht süßlich und auch getreidig ist. Im Abgang ist es dann aber auch sehr bananig und hat ausgeprägte Hefenoten. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann ein eher unspektakuläres Weizen, das eher auf der hefigen Seite zuhause ist und eine ganz solide Banane mitbringt.

Zum Fazit: Ein sehr hefiges Weizen, dem etwas die Kohlensäure abgeht. Die Banane ist ganz gut getroffen, aber insgesamt finde ich es auch ein wenig unspektakulär. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Herforder Landbier

Mein nächster Biertest dreht sich um das Landbier der Herforder Brauerei aus der gleichnamigen Stadt in Westfalen. Das Landbier ist naturtrüb und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe hier ein brotig karamelliges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit schöner Malznote und einem etwas karamelligen Abgang. Ich habe ein durchaus kräftiges Bier mit einem schönen würzigen Abgang. Das Grundaroma ist aber vor allem gegen Ende schon ein wenig lasch und schmeckt nach nicht so sonderlich viel. Es ist ein würziges auch mit leicht hopfigen Noten versehenes Bier, das dazu noch etwas malziges mitbringt. Bisweilen ist es im Abgang aber auch ein wenig zu wässrig und nichtssagend.

Zum Fazit: Das Bier ist ganz in Ordnung, aber auch relativ nichtssagend. Es ist nicht wirklich wässrig, sondern hat durchaus auch etwas malzige Noten und ist leicht karamellig. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Wicküler Pilsener

Das Wicküler Pilsener ist eine absolute Kultmarke, die lange im Billigsegment ein Schattendasein fristete. Nun hat die Marke aber ein Relaunch erhalten und wurde unter anderem mit neuen Etiketten versehen. Auch das charakteristische Logo mit den 3 Musketieren wurde überarbeitet.

Die Geschichte des Bieres reicht zurück bis ins Jahre 1845, als Franz Ferdinand Wicküler erstmals im heute zu Wuppertal gehörenden Elberfeld eine Brauerei betrieb. Der eigentliche Startschuss für die Wicküler Brauerei und das Pilsener erfolgte im Jahre 1887, als der Sohn Franz Joseph Wicküler den Betrieb in die Wicküler Brauerei AG umwandelt und erstmal Pilsbiere braut. Durch die Fusion mit der Küppers Brauerei war die Brauerei auch für die Produktion des gleichnamigen Kölschbieres verantwortlich und baut hierzu extra eine Brauerei in Köln auf. Ab Ende der 1980er Jahre begann jedoch der Niedergang der Brauerei. Nachdem man zuvor bereits selbst einige lokale Konkurrenten übernommen hatte, wurde die Brauerei zunächst wieder in eine Privatbrauerei umgewandelt, jedoch verkaufte die Familie Werhahn ihre Mehrheitsanteile an der Brauerei im Jahre 1992 an die niederländische Grolsch Brauerei. Dies führte dazu das, die Produktion des Wicküler Bieres von Wuppertal ins Zweigwerk nach Köln verlagert wurde. Nachdem Grolsch Wicküler 1994 an Brau und Brunnen, welches später von der Radeberger Gruppe übernommen wurde, verkauft hatte, wurde die Produktion von Wicküler nach Dortmund verlagert. Bei der Dortmunder Actien Brauerei wird das Bier auch heute noch gebraut und ist somit Teil von Deutschlands größtem Brauereikonzern, der Radeberger Gruppe. Inzwischen wurden auch die Verwaltung und sämtliche andere Tätigkeiten am Standort Wuppertal eingestellt und die ehemaligen Brauereigebäude werden heute als Einkaufs- und Fachmarktzentrum genutzt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einer sehr üppig ausfallenden Schaumhaube.

Zum Geruch: Das Bier reicht durchaus hopfig, jedoch wirkt der Hopfen etwas künstlich in Richtung Hopfenextrakt.

Zum Geschmack: Der erste Schluck ist durchaus bitter und man hat eine gute Hopfenblume am Gaumen. Dennoch hat es auch einen durchaus süßlichen Malzkörper. Der Antrunk prickelt ganz gut und das Bier hat auch eine gute Hopfenherbe die auch leicht blumig ist. Mir wirkt die Hopfenbittere aber eine Spur zu künstlich und vor allem im weiteren Trinkverlauf wird es etwas zu sehr von diesem Geschmack beherrscht, der auch leicht metallisch schmeckt. Insgesamt ist das Bier aber ausgewogen und Hopfen und Malz sind gut ausbalanciert. Denn neben der deutliche Hopfennote macht sich auch etwas getreidges im Nachgang im Mundraum breit und ergänzt die Hopfenbittere ganz gut.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das auf jeden Fall eine gute Portion Hopfen am Gaumen spüren lässt. Der Hopfen ist zu beginn sogar noch etwas blumig, jedoch wirkt mir das Bier im weiteren Trinkverlauf zu eindimensional, nur auf eine etwas künstliche Bittere zentriert. Dennoch ist es nicht zu Bitter. Von mir gibt es für das Pils 3 Sterne. Kann man machen, man sollte es aber schnell trinken und im Gegensatz zu anderen Industriebieren hat es durchaus Geschmack.

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Fürstenberg Weizen Hefe Hell

Von der Fürstenbergbrauerei aus Donaueschingen werde ich im folgenden Biertest deren Hefeweizen verkosten. Dies kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr fruchtige und bananige, aber auch vaillige Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sowohl hefiges, aber auch fruchtig getreidiges Bier. Es wird aber dominiert von der Hefe, die auch im Abgang bestehen bleibt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches eine schöne Bananennote hat und eher über das getreidige und hefige kommt. Ihm geht etwas die Spritzigkeit ab und der Malzkörper ist schon sehr kräftig.

Zum Fazit: Ein sehr hefiges, üppiges Weizenbier. Mir ist das etwas zu mächtig. Etwas schlanker und spritziger und das Ganze würde deutlich süffiger sein. So gibt es von mir 3 Sterne.

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Streitberg German Stout

Bei Aldi gibt oder gab es Biere mit dem Namen Streitberg. Gebraut wurden diese Craftbiere von Oettinger exklusiv für die Supermarktkette. Von diesen Bieren verkosten werde ich heut das German Stout, das auf einen Alkoholgehalt von 6,9% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, schwarzes Bier. Es hat einen leicht röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges Aroma hat man in der Nase. Es ist aber nicht zu intensiv.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit etwas röstiger Komponente. Es ist aber allgemein eher zurückhaltend. Das Bier hat durchaus eine gewisse Röstaromatik, insgesamt bleibt es aber unspektakulär. Es ist ein Bier, dessen Geschmack nicht so recht durchdringt und nur einen ganz leichten Kaffeeansatz hat. Der Nachgang ist leicht trocken und etwas röstig und wirkt irgendwie auch etwas staubig.

Zum Fazit. Naja. Das Bier schmeckt nicht schlecht, aber es haut mich auch nicht wirklich vom Hocker. Es hat röstige Ansätze, mehr bringt das Bier aber nicht wirklich mit. Hier hätte ich mir eine intensivere Röstaromatik gewünscht und auch der Hopfen kommt nicht wirklich zur Geltung. Von mir gibt es dafür 3 Sterne

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Floreffe Blonde

Mein nächster Biertest beinhaltet eine kleine Reise ins benachbarte Belgien. Die Floreffe Abteibiere werden von der Brasserie Lefebvre aus Rebecq, südwestlich von Brüssel gebraut. Das Floreffe Blonde hat es zu mir in den Test geschafft und kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,3%.

Zur Optik: Ein dunkelblondes, klar filtriertes Bier. Es hat eine mehr als ordentliche Schaumhaube.

Zum Geruch: Es riecht leicht getreidig, hat brotige, aber auch leicht säuerliche und vor allem nussige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr frisches Bier. Es schmeckt leicht getreidig und hat wie ich finde eine leicht nussigen Abgang. Dazu ist es sehr sprudelig. Es ist ein Bier, welches wie ich finde für ein Belgisches Bier fast ein wenig geschmacksneutral ist. Durch die sehr lebendige Kohlensäure wird die Zunge allerdings auch ein wenig betäubt und eine volle Geschmacksentfaltung verhindert. Gegen Ende entfalten sich aber auch leicht fruchtige Noten, etwa von Ananas am Gaumen, sowie etwas Kandiszucker. Der Körper ist kräftig

Zum Fazit: Von mir gibt es für dieses Bier 3 Sterne. Es gibt belgische Biere, die einfach noch etwas mehr an Geschmack bietet. Dies bietet das Bier zwar auch in Form von etwas Banane und Kandiszucker, aber nicht so intensiv. Die Kohlensäure belebt es und macht es süffig.

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Diebels Alt

Das wohl bekannteste und am meisten verbreitete Altbier in Deutschland, ist jenes der Brauerei Diebels vom Niederrhein. Gegründet 1878 von Josef Diebels in Issum, war die Brauerei lange Zeit nur regional aktiv. Dies änderte sich, als man damit begann, sich auf das Brauen von Altbier zu konzentrieren. Man stellte die Produktion der anderen Biere ein und begann damit, das Altbier deutschlandweit zu vermarkten. So wurde Diebels zur größten Altbierbrauerei am Markt. Im Jahre 2001 wurde die Brauerei vom Interbrew Konzern übernommen, der nach der Fusionierung mit Anheuser-Busch zum größten Bierkonzern der Welt wurde. Trotz mehrmaliger Verkaufsversuche ist sie bis heute Teil dieser Gruppe, auch wenn die Produktionszahlen der Brauerei schon seit Jahren rückläufig sind. Das Altbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Geruchsmäßig habe ich etwas Malz, leichte Schokolade und etwas süßliches.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im Abgang etwas bitter ist. Vor allem hat es im Abgang etwas herbe Noten. Das Bier hat einen, wie ich finde durchaus kräftigen Körper und vor allem die Kohlensäure prickelt auch ganz gut. Das Bier ist auch im Abgang etwas herb, und es macht sich auch eine gewisse malzige Süße im Mundraum breit, die etwas leicht schokoladiges an sich hat. Vom Hopfen kommt insgesamt aber wirklich recht wenig und so könnte das Bier durchaus ein besseres Hopfenaroma haben.

Zum Fazit: Das Bier ist ok. Hier gibt es aber im Altbierspektrum doch deutlich bessere Biere. Ich finde es geschmacklich fast ein wenig lasch und es fehlt ihm vor allem die bittere, würzige Hopfennote am Gaumen. So gibt es von mir 3 Sterne.

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Mashsee Xoco

Erst gab es das Xoco der Brauerei Mashsee als India Pale Ale, nun gibt es das Bier unter selben Namen erneut, aber als Brown Ale. Dieses werde ich nun heute verkosten in dem nun folgenden Biertest. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,2%.

Zur Optik: Ein hellbraunes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat fruchtige Noten und dazu kommt auch etwas Getreide. Ich finde, das man stark Noten von Pfirsich, sowie Pflaume hat und etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer bitterfruchtigen Aromatik. Der leicht röstige Charakter nimmt erst im Nachgang zu und verschmilzt mit hopfigen Noten. Dann nimmt wieder diese fruchtige Note überhand und bleibt im Mundegfühl erhalten. Ich empfinde es als ein Bier, mit bittteraromatischen Note, bei dem diese Fruchtaromen dennoch auch für ein harmonisches Mundgefühl sorgen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist für ein Brown Ale finde ich fast schon ein wenig zu fruchtig-süßlich. Es hat eine leichte säure und ist auch etwas röstig. Mir ist das aber zu wenig. Dazu hat man eine feinmilde Hopfenbittere am Gaumen.