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Singhbräu Indian Pale Ale

Auch in meiner Heimatregion entdeckt man doch immer wieder eine neue Brauerei. So die Singhbräu aus Weilheim an der Teck. Singhbräu ist ein noch recht junges Brauprojekt von Daniel Singh, der es im Jahre 2018 ins Leben rief. Seit 2023 hat die Brauerei ihren Sitz in einem alten Bauernhaus in Weilheim. Ich verkoste heute ein (Indian) Pale Ale dieser Brauerei. Der Alkoholgehalt dieser Bierspezialität beläuft sich auf 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher brotiges und karamelliges Aroma hat man hier in der Nase teilweise ist es auch etwas harzig.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck wirkt es auch sehr urig brotig und im Abgang harzig. Je länger der Nachgang aber im mund anhält, desteo mehr hopfig bittere Noten kommen auch zum Vorschein und bleiben im Mund hängen.

Zum Fazit. Ein solides Pale Ale, das cih vor allem als sehr harzig empfinde. Es ist auchleicht röstig und allgemein etwas dunkler. Von mir gibt es 3 Sterne dafür. Es ist insgesamt dann doch noch etwas gewöhnungsbedürftig und geht geschmacklich eher in die Richtung englischer Ales.

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Watzdorfer Hell

Im nächsten Biertest habe ich das Helle der Watzdorfer Brauerei aus dem Herzen von Thüringen. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidges, dezent hopfiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein mildes, aber sehr erfrischendes Bier. Es sprudelt leicht und hat eine dezente Malzsüße. Das Bier ist keine Geschmacksexplosion, aber keiensfalls wässrig. Es hat einen süßlichen, fast schon etwas kekesigen Malzgeschmack, aber am Gaumen auch eine gewisse Hopfenwürze, wenn auch nicht zu übertrieben.

Zum Fazit: Ein mildes süffiges Helles mit feinem, leicht keksigen Malzaroma und einer dezenten Hopfenbittere. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne.

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Hösl Kaiser Rudolf Premium

Rudolf II. aus dem Hause Habsburg war von 1576 bis 1612 Römisch-Deutscher Kaiser. Was dieser jedoch mit der Brauerei Hösl zu tun hat, von der mein heutiges Testbier, das Kaiser Rudolf Premium stammt, kann ich ehrlicher Weise nicht sagen. Der Kaiser war zwar ein Freund des Gerstensafts, jedoch war seine Hofbrauerei jene aus Krusovice, von der ich hier auch schon ein Bier vorgestellt habe. Der Alkoholgehalt des Lagerbieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, leicht trübes Bier. Der Schaum ist leider recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Es zeigt sich ein brotiges Aroma mit einem insgesamt sehr kernig urigen Geruch.

Zum Geschmack: Es ist ein würziges und kerniges Bier. Der Geschmack ist sehr kräftig und getreidig, zugleich aber auch ein wenig süßlich. Insgesamt ist es ein Bier, das recht ausgewogen ist zwischen Malzkörper und Hopfenbittere. Jedoch vermisse ich insgesamt dann doch einen tiefgründigeren Geschmack des Bieres und es wirkt so ein wenig belanglos. Im weiteren Trinkverlauf ist es geschmacklich dann eher süßlich.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier 3 Sterne. Man kann es zwar trinken und es ist nicht wirklich wässrig. Insgesamt ist das Bier aber doch eher belanglos und langweilig.

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Lammbräu Untergröningen Bier Appel

Eine Brauerei, die gar nicht so weit von mir entfernt ist, von der ich bisher aber noch kein Bier hatte ist die Lammbrauerei aus Untergröningen. Dieses verkauft ihre Biere zugegebener Maßen aber auch nur sehr regional. Zur Brauerei gehören unter anderem auch ein Dorfmarkt, in welchem die Biere der Brauerei erworben werden können, sowie mehrere Gasthöfe in der Region. 1830 wurde die Brauerei in der Ortsmitte des zum Ostalbkreis gehörenden Ortes gegründet. Die Familie Kunz betreibt den Betrieb in der inzwischen 6ten Generation und hat ein interessantes Sortiment an Bieren zu bieten. Unter anderem den Bier Appel, der seinen Namen von einem angeblich im Schloss spukenden Geist hat, welches hoch über Untergröningen liegt. Der Alkoholgehalt des naturtrüben Pilsbieres liet bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht grasiger Zitrusgechmack. Dazu kommt noch etwas karamelliges und hefiges und ein ganz leichtes Malzaroma.

Zum Geschmack: Ein Bier, das einem eine durchaus ordentliche Portion Geschmack entgegenbringt. Es ist ein Mix aus karmaelligen, brotigen und grasigen Noten. Es prickelt schon in den ersten Schlücken im ganzen Mund. Die Kohlensäure finde ich insgesamt zu hoch angesetzt, da es so teilweise ein bisschen zu kratzig wirkt in der Gaumengegend und im Rachen.

Zum Fazit: Kann man machen. Das Bier gestaltet sich durchaus sehr süffig. Doch ich finde die viele Kohlensäure schon auch als unangenehm, ja fast schon kratzig. Von mir gibt es für das bier 3 Sterne.

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Krug Breiteslauer Hell

Die Brauerei Krug aus der fränkischen Ortschaft Breitenlesau ist der Produzent meines nächsten Testbieres. Auch hier hat man sich dazu entschlossen ein Helles auf den Markt zu bringen. Gefüllt ist es in eine Euroflasche, die typische für Helle Biere in hellem blau gehalten ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches und zugleich auch brotiges Aroma zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es es ein etwas muffiges und zugleich auch süßlich und würziges Bier, das einem zunächst lange im Nachgang im Rachen hängen bleibt. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann bisweilen etwas zu süßlich und teilweise ist diese Süe auch etwas pennetrant. Dennoch hat das Bier auch eine etwas würzige Komponente des Hopfen und ist nicht zu süß.

Zum Fazit: Ein solides helles Lagerbier. Es ist mir aber etwas zu süß und könnte durchaus noch würziger hat. Dennoch hat es definitiv einen guten wahrnehmbaren Geschmack und ist nicht zu wässrig oder farblos. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Nittenauer Festbier

Als Köstlichkeit für die besonderen Anlässe. So wird das Festbier der Nittenauer Brauerei beworben. Heute ist zwar nicht wirklich ein besonderer Anlass, aber dennoch werde ich dieses Bier nun verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma das sich mit leicht süßlichen und karamelligen Noten in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer angenehm karamelligen Note die mir aber vor allem dann im Nachgang etwas zu süß ausfällt wie ich finde. Fast schon hängt sie etwas störend lange am Gaumen nach mit dieser Süße. Das Bier hat einen schöne karamelligen Note, die aber nicht so besonders ausgeprägt ist. Es ist im weiteren Trinkverlauf auch etwas moderater gehalten und nicht mehr gaz so süß jedoch könnte die Kohlensäure dann etwas lebendiger sein.

Zum Fazit: Ich weiß nicht so recht, das bier hat Licht und Schatten. Es hat einen kräftigen Körper und etwas Karamell. Auf der anderen Seite ist die Süße bisweilen aber auch etwas zu viel und störend. Von mir gibt das 3 Sterne.

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Licher 1854 Kellerbier

Nach einer angeblichen Originalrezeptur aus dem Gründungsjahr 1854 wurde das Licher Kellerbier gebraut. Die naturtrübe Bierspezialität aus Hessen kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiger, recht neutraler Geruch ist hier zunächst in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr urig daher kommt. Man hat etwas herbe Noten des Hopfens, die am Gaumen zum tragen kommen, bevor sich dann am Gaumen ganz feine hefige Noten zeigen. Auch im weiteren Trinkverlauf habe ich ein würziges Bier, da aber eher über die hopfigen noten kommt. Dazu kommt eine feiner Hauch von Zitrusnoten, der den Geschmack abrundet.

Zum Fazit: Ich finde, das dieses Bier ein wirklich gutes Kellerbier ist. Es ist erfrischend und auch die feine Zitrusnote am Gaumen überzeugt mich. Vor allem überzeugt mich die gut umgesetzte Hopfenaromatik. Ich gebe dem Bier 4 Sterne. Auch vom Fass sehr zu empfehlen.

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Jever Pilsener

Friesisch Herb. Das ist das Motto meines nächsten Testbieres, dem Jever Pilsener. Das aus Funk und Fernsehen bekannte Pilsbier aus Norddeutschland, wird in der gleichnamigen Stadt unweit von Wilhelmshaven gebraut. Jever, das in Friesland, nicht unweit der Nordseeküste liegt, ist deshalb weltweit bekannt für seine Brautradition. Gebraut wird im Friesischen Brauhaus zu Jever, welches 1848 von Diedrich König gegründet wurde. Bereits 1922 wurde die Brauerei von der Bavaria St. Pauli Brauerei aus Hamburg aufgekauft, die bekannt für die Marke Atstra ist. Diese baute den Standort Jever zu eine der größten Brauerei in Norddeutschland aus. Im Jahre 1994 kaufte schließlich die Brau und Brunnen Gruppe die Bavaria St. Pauli Brauerei sowie das Brauhaus in Jever. Brau und Brunnen und damit auch Jever sind inzwischen ein Teil der Radeberger Gruppe des Dr. Oetker Konzerns, der die Brau und Brunnen Gruppe 2004 aufkaufte. Der Alkoholgehalt des bekannten Pilseners liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Man hat hopfige Nuancen. Das war es aber auch im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus hopfiges Bier mit einem kräftigen Körper und einen Abgang, der seine Bitterkeit schön im Mundraum entfaltet. Es ist ein Bier, das durchaus eine gwisse Hopfenaromatik mitrbingt und vor allem im Abgang mit seiner Hopfenherbe überzeugt. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann doch sehr herb. Der Köprer des Bieres bleibt aber sehr schlank. Der Hopfen ist zwar nicht richtig aromatrisch, jedoch ist die bittere so gestaltet, das sie eine schöne Hopfenherbe aufweist und nicht einfach nur bitter schmeckt.

Zum Fazit: Man kann dem Bier definitv nicht absprechen das es ein Pils ist. Hier wurde mit Hopfen bzw. Extrakt definitiv nicht gespart. Friesisch herb, ist hier also nicht zu weit hergeholt. Mein größter Kritikpunkt ist aber, das der Hopfen für mich nicht wirklich natürlich schmeckt, sondern Phasenweise etwas zu künstlich nach Extrakt. Dennoch eine willkommene Abwechslung zu vielen zu milden Pilsbieren. ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Hofbräu Schwarze Weisse

In München steht ein Hofbräuhaus. Von der dazugehörigen Brauerei habe ich heute die Schwarze Weisse, ein dunkles Hefeweizen in meinem Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunrotes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges, leicht kakaartiger Geruch. Der Hopfen kommt nur leicht durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es durchaus röstig. Das röstige zeigt sich vor allem schön am Gaumen. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und sie kanalisiert irgendwie den anderen Geschmack und nimmt ihm etwas den Raum zur Entfaltung. Ich finde es wirklich schade, das die Kohlensäure während des gesamten Trinkverluf die entfaltung der anderen Geschmacksaromen verhidnert. Auf der einen Seite ist so das Bier auch bis zum Ende hin wirklich frisch und spritzig, ich hätte aber gern das sich mehr die durchaus vorhandene röstaromatik und die Schokoladennoten besser entfalten können. So gibt das Bier bis auf die im Abgang einsetzende Röstaromatik und immer wieder anklingende Schokonoten nicht so viel her.

Zum Fazit: Schade, das Bier hat wirklich Potential, denn man schmeckt, das hier wirklich dunkle Malze verwendet wurden. So kann ich ihm leider nur 3 Sterne geben, da die Kohlensäure viel zu hoch dosiert ist und viel vom Geschmack wegnimmt.

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König Rotbier

Im Jahr 2019 gab es für kürze Zeit ein rotbier von der König Brauerei aus Duisburg. Mit beginn der Coronapandemie wurde jedoch die Produktion der Bierspezialität im Jahre 2020 wieder eingestellt. Ich möchte euch dennoch nicht meine Verkostungsnotiz zu diesem Bier vorenthalten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt am Anfang künstlich beerig, aber auch brotige Noten stoßen dazu.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck irgendwie erstaunlich süß und wirkt uchh etwas zuckrig. Dieser Geschmack ist echt unanagenehm. Es ist am gaumen etwas hopfig und die Süßlichkeit lässt dann auch etwas nach. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann moderater und die Süße lässt nach und das Bier wird etwas röstig und herb im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer karamellig brotigen Note, es hat dann auch etwas röstiges und beerigs.

Zum Fazit: Der Einstig ist schweirig und mir viel zu süß. Das Bier fängt sich aber und wird dann auch bekömmlicher. Es hat dann eine durchaus annehmbare Röstaromatik mit karamelliger Note und etwas beeriges. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.