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Bräustübl Weissbier Hefe Hell

Ein Weißbier aus Darmstadt, das soll nun im nächsten Biertest vorgestellt werden. Vom Bräustübl bzw. der Darmstädter Privatbrauerei, von der schon einige Biere hier im Test waren, kommt nun eben jenes Hefeweizen. Es ist eine klassisch helle Version des obergärigen Klassikers und es kommt auf einen  Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht muffiges Bier, aber auch ziemlich tiefe Banane, mit einer ordentliche Portion Vanille zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein für ein Weizen eher hopfigeres Bier, mit etwas prickelnden Note. Im weiteren Trinkverlauf hingegen ist es aber eher ein wenig flach und irgendwie kommt die Banane nicht so richtig durch. Es nimmt dann teilweise sogar leicht säuerliche Züge an. Im Nachgang verliert es dann irgendwie jeglichen Geschmack und ist nicht mehr so richtig vollmundig.

Zum Fazit: 2 Sterne für das Weizen aus Darmstadt. Einem guten, überraschen hopfigen Beginn folgt leider ein ziemlicher Absturz bis geschmacklich fast nichts mehr übrig ist.

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Keiler Kellerbier

Von der fränkische Biermarke Keiler gibt es heute ein Kellerbier im Test. Die Biere der ehemaligen Brauerei aus Lohr am Main werden heute von der Würzburger Hofbräu gebraut die den Betrieb im Jahre 2001 übernommen hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges und getreidiges Aroma zeigt sich hier, Es ist weniger süßlich.

Zum Geschmack: Ein sehr urig anmutendes Kellerbier. Es ist nicht ganz so süßlich und eher sogar ein wenig hopfig orientiert. Man schmeckt aber etwas erdiges durch, das irgendwie bei einigen Biere in dieser Region zu finden ist und irgendwie schwer zu beschreiben ist. Am ehesten würde ich sagen, das es manchmal ein wenig an Gurkenwasser erinenrt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher getreidiges Bier, das hier und da dann aber doch dazu neigt etwas zu süßlich zu werden. Außerdem ist es sehr schwerfällig zu trinken und könnte etwas mehr belebende Kohlensäure vertragen.

Zum Fazit: Naja so richtig überzeugt hat mich dieses Kellerbier nicht. Vor allem passen die verschiedene Nuancen nicht so recht zusammen. Hier gibt es in Franken deutlich bessere Alternativen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen.

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Hatz Hefeweizen dunkel

Die dunkle Version des Hatz Weizens aus Rastatt hat es heute in meinen Biertest geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mittelbraunes, naturtübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr sehr hefiges Aroma, dazu kommen dezent vanillige und etwas bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das getreidig ist und bei dem man eine bananige Note am Gaumen hat. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, dass etwas süßlich ist und leicht nach Pflaume schmeckt. Dazu ist es sehr lebendig mit einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration. Leider schmeckt mannicht so wirklich warum dies ein dunkles Bier sein soll, von röstigen oder gar schokoldigen Noten nehme ich nichts wahr.

Zum Fazit: Von mir bekommt dieses Bier 2 Sterne. Es lässt sich zwar ganz gut trinken, aber leider hat es etwas das Thema verfehlt. Ich schmecke nicht wirklich etwas, dass an ein dunkles Weissbier erinnern soll.

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Cerveza Pilsener

Die Reise zu meinem nächsten Biertest führt mich um die halbe Erdkugel nach Südamerika. Es geht unmittelbar an den Äquator nach Ecuador. Das beliebteste Bier des kleinen Andenstaats, das Cerveza Pilsener wird heute von mir verkostet werden. Die Cerveceria Nacional mit ihrem Hauptsitz in der Küstenstadt Guayaquil ist die Brauerei, beziehungsweise der Konzern der hinter dem Bier steckt. Die Cerveceria Nacional ihrerseits, ist wiederum ein Teil von AB InBev, dem größten Braukonzern der Welt. Bier der Marke Pilsener gibt es bereits seit dem Jahre 1913, als die 1887 gegründete Brauerei es erstmalig ausschenkte. Ein Besonderer Dank fürs Besorgen des Bieres geht wieder einmal an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Man hat einen durchaus ordentlichen Schaum, der aber nicht so üppig ausfällt.

Zum Geruch: Ein nur ganz leicht getreidiges, ansonsten geruchsneutrales Bier, das ich hier habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, das sich mit einem gewissen Malzkörper zeigt. Der Gesamtgeschmack ist aber dennoch überschaubar und sagt nich so viel aus. Dennoch ist es aber nicht ganz wässrig. Man hat ein Bier, das durchaus Geschmack hat gerade im Antrunk und im Nachgang bleibt auch leicht etwas malziges am Gaumen hängen. Im gesamt Eindruck ist das Bier aber doch eher nichtssagend und schwerfällig.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das wirklich sehr langweilig ist und fast nach nichts schmeckt. So gibt es für das Bier auch nur 2 Sterne, da es wenigstens keine Fehlaromen hat.

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Hösl Abt Andreas

Der Abt Andreas war es, der den Bürgern von Mitterteich im Jahre 1516 das Braurecht erteilte. Warum diese Information interessant ist? Nun. die im selben oberpfälzischen Ort ansässige Brauerei Hösl, hat ihr dunkles Lagerbier eben jenem Abt gewidmet und nach ihm benannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Röstige Noten hat man in der Nase, aber nicht zu intensiv. Daneben kommt noch eine leicht cremige Süße dazu.

Zum Geschmack: Man hat auf der einen Seite eine röstige Note, auf der anderen Seite schwingen aber auch leicht süßliche Aromen mit, die ein wenig zuckrig wirken. Dazu kommen diese mit einer etwas estrigen leicht säuerlichen Nuance daher die bei einigen Bieren in der Region vorkommt. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher nicht so spektakulär. Am Antrunk ist es prickelnd, im Abgang dann eher wässrig mit kurzen getreidigen Noten und etwas Röstaromatik.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht so wirklich mein Fall. Ist es am Anfang noch etwas zuckrig, so ist es gegen Ende fast schon etwas wässrig und nichtssagend. So gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Chodovar Prezident Premium

Ein Bier aus dem Bierland Tschechien wird nun als nächstes von mir verkostet werden. Nahe der deutschen Grenze liegt die Ortschaft Chodova Plana zu deutsch Kuttenplan. Die Brauerei im Ort wurde 1573 das erste mal erwähnt, jedoch dürfte die Bierbrautradition im Ort noch viel älter sein, da sich die Brauerei oberhalb von Lagerkellern befindet, die bereits im 13. Jahrhundert zur Bierlagerung angelegt worden sein sollen. Das Wappen der Brauerei Chodovar ziert ein weißer Hund, welcher auf den guten Geist Albi zurückgeht, der in Gestalt eines weißen Hundes in den alten Lagerkellern haust und den Brauern Glück bringen soll, sofern er jeden Abend einen Napf mit Bier bekommt. Heute ist die Brauerei in Besitz der Familie Plevka und eine der ältesten noch aktiven im gesamten Land. Zusätzlich verfügt die Braueri noch über eine eigene Mälzerei, was heut zu Tage selten geworden ist. Das Prezident Premium, das heute verkostet wird, ist ein helles Lagerbier, welches von Jiri Plevka Sr. kreierte wurde, der auch der Präsident genannt wurde, was den Namen des Bieres erklärt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges Aroma mit etwas mineralischen Noten.

Zum Geschmack: Ein sehr malziges Aroma mit leicht erdigen Noten. Auch im weiteren Trinverlauf bleibt es ein Bier mit einem getreidgen Aroma mit zusätzlich leicht karamelligen Noten im Abgang. Man wird dieses grünliche leicht erdige im Abgang aber nicht los, das etwas zurckrig schmeckt. Es fehlt dem Bier einfach die Kohlensäure und der Hopfen. Auch gegen Ende ist es ein doch recht unausgeglichenes Bier, welches teilweise in richtung wässrig geht. Jedoch hat es teilweise karamellige Auswüchse, die durchaus zu gefallen wissen.

Zum Fazit: Mich hat das Bier leider nicht überzeugt. Zu unausgewogen scheint es mir geschmacklich. Vor allem diesen komischen Nachgeschmack empfinde ich als störend. Da kann auch dieses feine karamellige Aroma nicht darüber hinweg trösten. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Hochdorfer Helles XS

Das Helle aus der Hochdorfer Kronenbrauerei schickt sich an als nächstes Exemplar von mir verkostet zu werden. Zunächst wurde dieses Bier noch in kleinen Flaschen mit der Aufschrift XS vermakrtet, bevor es dann ins reguläre Sortiment der Brauerei überging. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Es ist ein wenig süßlich, aber ansonsten gibt es geruchlich nicht viel mehr her.

Zum Geschmack: Auch hier ist es geschmacklich vom Grundprofil her eher nicht besonders vielsagend. Es hat einen satten Körper, der aber doch sehr leicht ist. In seinen Grundzügen ist es sehr mild gehalten. Dazu hat es eine leichte Malzsüße und wirkt insgesamt aber sehr erfrischend. Eventuell hat es sogar ein leichte Fruchtigkeit, die an Äpfel und Birnen erinnert. Grundsätzulich hat es aber einen sehr auf die Malzsüße bedachten Geschmack, der jedoch von einem wässrigen Körper ergänzt wird. Im Antrunk prickelt die Kohlensäure ein wenig. Den Hopfen hingegen sucht man schon fast vergeblich.

Zum Fazit: Irgendwie ist das Bier ein wenig wässrig und doch sehr nichtssagend. Ich kann dem Bier daher nicht so viel abgewinnen und leider auch nur 2 Sterne dafür vergeben. Es hat eine gewisse Malzsüße ja, aber es ist mir eifnach zu wässrig.

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Ciney Brune

In meinem heutigen Biertest verlasse ich den deutschen Raum und gehe nach Westen in den französischsprachigen Teil Belgiens. Mein heutiges Bier, das Ciney Brune hat trotz seiner noch recht jungen Geschichte bereits eine bewegte Vergangenheit. Begonnen hat alles im Jahre 1978 als Roger Demarche, der seit 1958 eine kleine Brauerei mit Getränkehandel in Ciney betrieb, ein Bier selbigen Namens auf den Markt brachte. Es handelte sich dabei um mein heutiges Testbier, das Ciney Brune. Trotz seiner zu Beginn nur sehr regionalen Verbreitung, erfreute sich dieses Bier sehr rasch einer großen Beliebtheit, sodass es 10 Jahre später bereits belgienweit vertrieben wurde. Wegen der nicht ausreichenden Kapazitäten vor Ort, wurde die Produktion des Bieres zur Brouwerij Union nach Jumet verlagert, welche wiederum zur Brauerei Alken-Maes gehörte. Selbige erwarb im Jahre 2000 die Markenrechte des Bieres von Roger Demarche. Nach der Schließung der Brouwerij Union, werden die Ciney Biere seit dem Jahre 2007 auch dort gebraut. Alken Maes selbst gehört inzwischen zum Heineken Imperium und so auch die Marke Ciney. Der Kirchturm, der das Etikett der Biere zieht ist im übrigen jener der Kirche St. Niklaas in Ciney.Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein beeriges und auch zuckriges Aroma. Man hat Noten von Brombeere und Heidelbeere, sowie Lakritze.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es auf der einen Seite doch alkoholisch und es hat auch einen leicht süßlichen Touch. Die beiden Nuancen wirken aber nicht gut aufenander abgestimmt. Auf deren einen Seite ist es bitter und auf der anderen Seite süßlich. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf ein eher süßliches Bier, welches im Abgang ganz leicht schokoladig wird. Zumdem werden die Noten von Lakritze ergänzt.

Zum Fazit: Mich hätte wirklich interessiert, wie das Bier früher geschmeckt hat, als die Brauerei noch sich selbst gehörte. Hier ensteht eher der Eindruck eines etwas liebelosen, willkürlich zusammengebrauten Bieres. Schade. Vor allem ist es auch viel zu süß, fast schon zuckrig. Ein immer wieder etwas an Lakritze erinnerndes und etwas säuerliches Aroma rettet das ganze ein bisschen. Dennoch gibt es hier nur 2 Sterne.

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Sternquell Schwarzbier

Wir bleiben dunkel im Biertest. Für selbigen gibt es das Schwarbier der vogtländischen Brauerei Sternquell aus Plauen. Im Osten der Republik erfeut sich die Sorte Schwarzbier zudem auch besonderer Beliebtheit, sodd es nicht verunderlich das auch die sächsische Biermanufkatur Sternquell ein solches in ihrem Portfolio aufweist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges Aroma. Ansonsten kommt aber nicht viel in die Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eidnruck ist es ein röstges Bier mit vor allem im Abgang leicht kafeeartigen Noten. Im weiteren Trinkverlaf bestätigt sich dieser Eindruck, wenn es auch noch etwas röstiger sein könnte. Es bleibt auch am Ende ein Bier, mit einem röstig, prickelnden Einstieg. Richtung Abgang wird es immer süßlicher und das hängt dann so auch am Gaumen.

Zum Fazit: Ein unspektakuläres, nicht wirklich besonderes Bier. Es ist mir bisweilen auch etwas zu süßlich. Die Röstaromatik ist ganz gut, könnte aber auch noch besser und intensiver sein. Alles in Allem nicht wirklch überzeugend und deshalb nur 2 Sterne wert.

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Mahou Classica

Olé. Der nächste Biertest dreht sich wieder im ein spanisches Bier. Dank meines treuen Bierspendes habe ich wieder ein Bier von der iberischen Halbinsel im Test. Es gibt einen richtigen Klassiker, nämlich das Classica der Marke Mahou aus Madrid. Zwar ist das 5 Estralls der selben Marke noch etwas beliebter, aber seis drum. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein geruchstechnisch sehr neutrales Bier.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das nach nicht wirklich viel schmeckt. Es ist auch im Nachgang sehr nichtssagend. Dabei hat es eine leicht spirtzige Hopfennote am Anfang und auch der Körper ist irgendwie präsent, aber geschmacklich kommt bei mir nichts an. Man muss aber dazu auch sagen, das es auch keine Fehlaromen hat und so durchaus genossen werden kann.

Zum Fazit: Dieses Bier ist absolut trinkbar und für mich eines der besseren spanischen Biere bisher. Es ist geschmackstechnisch aber auch nicht sonderlich spannend und bringt nicht sehr viel mit. Daher kann ich auch hier nur 2 Sterne geben.