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Füchschen Alt

Im heutigen Rückspiel der Relegation zur Bundesliga kann die Fortuna aus Düsseldorf nach einem 3:0 im Hinspiel gegen den VfL Bochum den Aufstieg perfekt machen. Daher habe ich im folgenden Test nun ein Altbier von einer der traditionsreichsten Brauereien der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt im Glas. Die Brauerei zum Füchschen, deren Wurzeln mindestens bis ins Jahre 1640 zurückreichen. Seit dem Jahre 1908 ist die Brauerei samt angeschlossener Gaststätte in Besitz der Familie König. War der Fuchs früher lediglich der Hausname für das Gebäude in dem sich die Brauerei befindet, hat er sich im Laufe der letzten Jahre zum Markenzeiche des Betriebs entwickelt. Die angeschlossene Gaststätte ist mindestens genau so bekannt und beliebt wie das Füchschen Bier und wird von Einheimischen wie Touristen gleichermaßen geschätzt. Insbesondere die dortigen Veranstaltungen während der Karnevalszeit erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Altbier, das ich nun verkosten werde kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Bier. Es hat ein leicht malziges Aroma, ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein röstig aromatisches Bier, das herb am Gaumen ist und auch dort etwas röstig. Der Körper ist schlank und das Bier insgesamt würzig. Es ist ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf ein cremiges Mundgefühl hat, bei dem aber auch eine gute röstig herbe Komponente am Gaumen vorhanden ist. Gegen Ende ist es aber einfach ein wenig unstimmig und insgesamt zu herb am Gaumen. Dennoch zeichnet es sich durch eine gute würzige Komponente aus.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das mir vor allem durch seine Würze gefällt. Die Hopfennoten unterstützen die Röstaromen sehr gut. Das Mundgefühl hat aber dennoch auch etwas cremiges. Gegen Ende passen die Komponenten aber nicht mehr so gut zusammen und es wird mir etwas zu unausgewogen in Richtung des hopfig-herben. Ich gebe dem Bier aber eine Wertung von 4 Sternen.

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Oberbräu Hell

Helle Lagerbiere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das merkt man vor allem daran, dass einem regelmäßig neue Exemplare im Supermarkt begegnen. Viele davon kommen besonders bayerisch daher, oder berufen sich auf ein angeblich sehr altes Rezept, welches wiederentdeckt wurde. Das Oberbräu Hell, der zur König Ludwig Brauerei gehörenden Oberbräu aus Holzkirchen, welche wiederum zur Warsteiner Gruppe gehört, hingegen gibt es schon sehr lange am Markt. Ehemals nur sehr regional erhältlich, wird es jedoch inzwischen in ganz Deutschland vermarktet und ist in immer mehr Getränkemärkten in zu finden. Auch Etikett und Flasche wurden ganz im Sinne des Trends neu gestaltet. Mit dem Bier springt nun also auch die Warsteiner Gruppe auf den Trend zum bayerischen Hellen auf. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch;: Ein sehr getridges Bier mit brotigen Nuancen in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein schönes Bier, das im ersten Eindruck sehr leicht und moderat daherkrommt. Man hat ein Bier mit etwas süßlich getreidigem Aroma, bei dem aber ansonsten nicht so viel bei geschmacklich vorhanden ist. Es prickelt sehr gut und ist durchaus sehr belebend. Bis auf die etwas süßliche Note im Abgang kommt bei diesem Bier aber nicht so viel rüber.

Zum Fazit: Auf dieses Bier habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gewartet. Es ist handwerklich sauber gebraut, aber ohne wirkliche Ecken und Kanten. Es ist ein bisschen süßlich und die Kohlensäure prickelt ganz gut und macht das Bier süffig. Alles in allem aber austauschbar. Hier gibt es deutlich bessere Helle. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Nordbräu Privat Pilsener

Neuer Tag, neuer Biertest. Heute geht es nach Ingolstadt, der Stadt des Reinheitsgebots. Zwei noch aktive Brauereien gibt es in der Festungsstadt an der Donau noch und von einer, der Nordbräu kommt mein heutiges Testbier. Dabei gibt es nicht ein Weißbier oder Helles, sondern für Bayern eher untypisch ein Pils. Das Privat Pilsener kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges, pilsig herbes Bier mit schönem Hopfenaroma.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schöner Hopfennoten, die aber eher dezent sind. Auch süße Malznoten hat man im Bier Der Malzkörper ist schlank und die Kohlensäure gut dosiert, sodass das Beier sehr bekömmlich ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut trinkbares und geschmacklich eher mildes Bier, dem noch etwas an Hopfenherbe noch guttun würde.

Zum Fazit: Ein solides Bier das gut prickelt. Für ein Pils ist es mir aber zu mild und es fehlt etwas an Hopfenherbe, oder allgemein etwas die Präsenz des Hopfens. So reicht es für mich für 3 Sterne.

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Würzburger Hofbräu 1643

1643 ist das Gründungsjahr der Würzburger Hofbräu, als diese vom damals regierenden Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn gegründet wurde. Inzwischen ist die Brauerei jedoch eine Aktiengesellschaft, die sich im Besitz der Kulmbacher Brauerei befindet und auch die Bischöfe haben ihren Fürstentitel und damit die weltliche Macht verloren. Als Überbleibsel aus der fürstbischöfflichen Zeit darf sie jedoch nach wie vor das Präfix Hof verwenden, was nur Unternehmen gestattet ist, die historisch in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Herrscherhof standen und diesen in den meisten Fällen auch persönlich belieferten, oder dessen Einnahmen dem Hof direkt zu Gute kommen. Das 1643 ist eine Hommage an diese Zeit. Es ist ein Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges, getreidiges Aroma. Es ist auch im Abgang dezent karamellig und etwas röstig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das sehr erfrischend ist. Es ist getreidig und wirkt sehr frisch, ist aber geschmacklich auch einigermaßen dezent. Dazu ist es ein leicht karamelliges Lagerbier, das am Gaumen eine ganz leichte Hopfenbittere zeigt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein recht stimmiges gut zu trinkendes Bier, das im Abgang aber ein wenig wässrig wird.

Zum Fazit: Eigentlich ein recht solides Bier, bei dem mir vor allem auch die leicht karamellige Note doch sehr zusagt. Es ist am Gaumen leicht herb, aber der Körper ist recht schlank und dünn. Leider wird es im Abgang etwas wässrig und vor allem im weitren Trinkverlauf wässriger und so reicht es leider nur für 3 Sterne.

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Hochdorfer Weizen Hefe Hell

Von der Hochdorfer Kronenbrauerei aus Nagold habe ich im nächsten Biertest nun das helle Hefeweizen im Test. Damit habe ich nun fast alle Biere die sich im Standartsortiment der Brauerei befinden vorgestellt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zum Geruch: Ein orangegoldenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist ok, jedoch sehr schnell verfolgen.

Zum Geschmack: Ein hopfig hefiger Geruch zeigt sich in der Nase. Man hat zusätzlich noch die typischen Bananennoten und etwas Nelke.

Zum Geschmack: Ein hefeiges Aroma, aber auch eine leichte Fruchtigkeit, die an die typische Banane erinnert ist vorhanden. Man schmeckt einen hopfigen Einfluss am Gaumen. Es wirkt insgesamt seh frisch. Grundsätzlich ist Geschmack mit den eben erwähnten Noten vorhanden, jedoch ist dieser weder zu tiefgründig, aber auch nicht zu lasch oder das es ins wässrige gleiten würde. In den Backen hat man schöne hefge Noten. Am Gaumen zeigen sich wie erwähnt etwas fruchtige Noten. Dazu bleibt es leicht fruchtig im Abgang und dies auch bis zum Schluss.

Zum Fazit. Ein gutes solides Weizenbier, das jedoch geschmacklich noch etwas intensiver sein könnte. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Karmeliter Edel Pils

Die Situation von kleinen Brauereien hat sich nicht erst seit Corona und der Energiekrise zugespitzt. Auch vorher schon hatten kleine Brauereien im Preiskampf mit den Branchengiganten oft das Nachsehen. Dies führt leider immer wieder dazu, das Betriebe schließen und vom Markt verschwinden. Auch in meinem Blog passiert das öfters und so finden sich in meinem Archiv Notizen, bei denen bereits vor der Veröffentlichung absehbar ist, das es das Bier nicht mehr geben wird oder die Brauerei nicht mehr existiert. Dennoch möchte ich euch diese Notizen nicht vorenthalten und werde sie trotzdem veröffentlichen. Denn wer weis, ob eines dieser Biere nicht doch irgendwann wider am Markt erhältlich sein wird.

Ein solcher Fall ist auch mein nächster Biertest. Es handelt sich um das Pils der Karmeliterbrauerei aus Salz in Unterfranken. Deren Besitzer hat angekündigt, die Brauerei Ende Juni zu schließen, da er sich zur Ruhe setzten möchte und keinen Nachfolger für den Betrieb fand. Gleichzeitig hat er aber angekündigt, dass es Interessenten gebe, die die Marke Karmeliter weiterführen möchten, also besteht die Hoffnung, dass zumindest das Bier erhalten bleibt. Mit einer bis ins Jahre 1348 zurückreichenden Geschichte, als ehemalige Klosterbrauerei, ist es natürlich um so schmerzhafter, dass eine der ältesten Brauereien überhaupt ihr Ende findet. Darum möchte ich nun ein Bier der Brauerei vorstellen und zwar das Edel Pils mit einem Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat ein hopfig fruchtiges Aroma mit leichten Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Man hat ein recht uriges, hopfig aromatisches Pilsbier mit einer guten Fruchtaromatik am Gaumen. Im Nachgang ist es dann durchaus auch herb. Das Bier hat einen schlanken Körper, und ist auch im weiteren Trinkverauf noch sehr lebendig. Positiv ist vor allem auch der leichte Zitrusgeschmack der mitschwingt und sich aromatisch im Mund ausbreitet.

Zum Fazit: Ein gutes Pils, bei dem mir vor allem die Fruchtaromatik mit Zitrusnote sehr gefällt. Es ist hopfig bitter, aber nicht so, dass es nur herb wäre oder die bittere unangenehm eindimensional auffällt. So gebe ich dem Bier 4 Sterne und hoffe, das es auch weiterhin noch erhältlich sein wird.

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Kirner Weizen

Von einer Brauerei aus Rheinland Pfalz, von der ich bisher noch kein Bier im Test hatte, folgt heute nun mein nächstes Testbier. Es handelt sich um die Privatbrauerei Ph. und C. Andres aus der Stadt Kirn, die ihre Biere unter dem Namen der Stadt als Kirner Biere vertreibt. Die Stadt im Hunsrück ist bekannt für die über ihr liegende Kyrburg und eben das Kirner Bier. Als eine der wenigen noch aktiven Privatbrauereien in der Gegend, hat die Brauerei eine Geschichte, die bis ins Jahre 1798 zurückreicht, als der Kirner Gastwirt Jakob Andres, erstmals auch andere Gasthäuser mit seinem selbst gebrauten Bier beliefert. Die Brauerei ist bis heute in Familienbesitz und noch immer am selben Standort tätig, in welchem die Brauerei seit 1862 braut. Bekanntestes Bier aus dem Hause Kirn ist das Pils. Ich möchte mich im heutigen Test aber dem Weizen widmen, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananig vanilliges Aroma kommt mir hier in der Nase entgegen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, mit einem kräftigen Körper. Zudem prickelt es ganz ordentlich. Das Bier weist durchaus eine leichte Fruchtigkeit in Richtung Abgang auf. Es hat durchaus eine fruchtige Nuance im Abgang, aber auch getreidige Noten sind vorhanden. Sehr gut gelöst ist es dahingehend, das es nicht zu sehr hefig ist und die Kohlensäure gut prickelt und es süffig macht.

Zum Fazit: Das Bier ist eine wirklich süffige Angelegenheit. Trotz seines kräftigen und auch spürbaren Malzkörpers ist es spritzig, da die Kohlensäure gut dosiert ist. Abgerundet wird es durch eine schönen Banane am Abgang. Dennoch könnte dieses Aroma intensiver sein. So wirkt es hauptsächlich als getreidig-brotiges Bier. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Reptilia Galapagos Stout

Die Galapagos Inseln sind wohl den meisten wegen zwei Dingen bekannt. Zum einen Wegen ihrer einmaligen Pflanzen und Tierwelt, zum anderen weil die dort heimischen Finken Charles Darwin die entscheidende Denkanstöße zur Formulierung seiner Evolutionstheorie lieferten. Neben den Finken sind die Inseln vor allem für ihre Vielzahl an Reptilien bekannt, vornehmlich Schildkröten und Echsen. Eine solche bildet auch die Verbindung zu meinem heutigen Bier, ziert doch eine stattliche Echse das Etikett meines heutigen Testbieres. Denn, auch wenn ein Großteil der Inseln inzwischen unter Naturschutz steht, so sind dennoch 5 der Inseln bewohnt und es findet sich dort tatsächlich auch eine Brauerei. Auf den anderen Etiketten finden sich übrigens unter Anderem auch Schildkröten und weitere Echsen, sodass sich die reichhaltige Varieetät an einheimischen Reptilien durchaus im Einklang mit dem doch großen Sortiment an unterschiedlichen Bieren der Brauerei befindet. Damit ich solch eine Rarität verkosten kann, geht natürlich dieses Mal wieder ein besonderer Dank an meinen treuen Bierspender fürs mitbringen. Die Brauerei Reptilia um die es hier geht, befindet sich im größten Ort der Galapgosinseln in Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Gegründet wurde die Brauerei erst im Jahre 2013 von Jules Paredes, als Mikrobrauerei mit angeschlossenem Pub. Dementsprehend orientiert sich das Sortiment auch an amerikanischen Craftbeeren und so werde ich heute ein Sout verkosten können. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas röstiges Aroma, ansonsten ist es eher nichtssagend.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr schäumendes Bier mit röstig schokoladigem Abgang. Es ist zunächste etwas trocken vor allem im Nachgang bleibt die Kehle wirklich trocken, aber es wird dann deutlich süßlicher, vor allem im Mundgefühl. Gepaart mit bitteren Hopfennoten überzeugen mich vor allem die trockenen Röstaromen, die wirklich knackig sind. Trotz dieses eher trocken röstigen Aromas ist es nicht kratzig und besitzt einen vollmundigen, kräftigen Körper.

Zum Fazit: Ein Bier, das wirklich sehr starke Röstaromen zeigt. Mir ist es aber etwas zu trocken und es könnte ein harmonischeres Mundgefühl haben. Wenn hier noch mehr die Süße durchkommen würde wäre es perfekt. So reicht es aber dennoch für gute 4 Sterne.

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Aalener Löwenbräu sechzehn68

1668 ist das Jahr in dem die Aalener Löwenbrauerei gegründet wurde. Zum 350 jährigen Bestehen des Betriebes hat man sich in Aalen etwas Besonderes einfallen lassen. Man hat mit dem sechzehn68 ein Bier auf den Markt gebracht, welches an die Gründungszeit der Brauerei erinnern soll. Damals waren die Biere noch nicht filtriert wie es heut zu Tage üblich ist und so ist mit dem sechzehn68 ein naturtrübes Kellerbier entstanden. Auf der Website als naturtrübe Halbe beworben kommt das Bier auf einen Alkohlgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, helles Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges Aroma habe ich in der Nase, aber auch eine sehr würzige Note mit einem gewissen brotigen Einschlag kommt hinzu.

Zum Geschmack: Ein sehr erfrischendes Bier, bei dem die Getreidenoten sehr gut anklingen, aber auch der Hopfen ein wenig ein Wörtchen mitredet. Vor allem im Abgang klingen marginal hopfige Noten am Gaumen an, die sanft die Kehle hinunter geleiten und einen leicht trockenen Abgang hinterlassen. Es hat eine leicht karamellige Note, welche von der Hefe kommt, aber auf der anderen Seiten einen etwas muffigen Beigeschmack, der ein wenig unangenehm ist.

Zum Fazit: Ich verpasse dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Störend ist vor allem der leicht muffige Geschmack, ansonsten passt das alles aber sehr gut ins Gesamtbild. Ein solides Kellerbier oder naturtrünbe Halbe. Wie auch immer, es schmeckt wirklich ganz gut.

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Hösl Edelhell

Ein Helles von der Brauerei Hösl aus Mitterteich ist mein heutiges Bier der Wahl. Der Alkoholgehalt des Bieres aus der Oberpfalz liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine schöne weiße Schaumkrone.

Zum Geruch: Geruchstechnisch ist das Bier eher auf der süßlicheren Seite. Sogar leicht erdig grünlich und gerstig ist es in der Nase.

Zum Geschmack: Ein Bier, das sich zunächst einmal irgendwie mit einer gewissen metallischen Note bemerkbar macht und es wirkt irgendwie auch erdig und leicht zuckrig schemckt. Es wirkt in den Backen irgendwie ein wenig schmierig. Im weiteren Trinkverlauf wird das bier bier ein wenig milder und verliert so den richtig penetranten Geschmack, jedoch ist es mir bei weitem immer noch zu erdig. Mir ist es einfach viel zu süßlich dieses Bier und es fehlt ihm etwas die Würze.

Zum Fazit: Nein dieses Bier hat mich nicht wirklich überzeugt. Mir ist es im Großen und Ganzen einfach viel zu süß. So wird das nichts. Ich gebe ihm daher auch nur die Wertung von 1 Stern.