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Blauer Löwe 1907

Eine fränkische Brauerei, die Brauerei Blauer Löwe aus Höchstadt and der Aisch ist der Produzent meines heutigen Testbieres. Ich rede vom 1907, einem naturtrüben Zwickelbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliges Aroma. Man hat etwas Noten von Apfel.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier das geschmacklich durchaus würzig daherkommt. Es ist etwas bitter und prickelt auch gut im Abgang, dazu hat es eine feine hefige Note um den Gaumen, die auch im Nachgang noch lange bestehen bleibt. Man hat ein Bier, das durchaus würzig ist und auch dennoch irgendwie etwas teigiges an sich hat, das leicht karamelliges an sich hat und von der Hefe kommt.

Zum Fazit: Ein kräftiges und würziges Zwickelbier. Man hat schöne karamellige Noten, aber insgesamt fehlt dem Bier noch das gewisse etwas. Dennoch sehr gut zu trinken und ausgesprochen süffig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Günther Bräu Bernstein

Das Bernstein von der fränkischen Günther Bräu habe ich heute als nächstes im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, natürlich bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotiges Aroma mit einer ganz leichten Karamellnote.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr feinmalziges Bier mit einer durchaus brotig karamelligen Note im Abgang, die auch sehr schön noch im Nachgang im Mundraum hängen bleibt. Die Kohlensäure kommt vor allem im Nachtrunk und ist aber sehr gut auf das Gesamtergebnis abgebstimmt. Man hat ein wirklich sehr feines karamellig-getreidges Aroma, dass sich durch den ganzen Geschmack durchzieht bis in den Abgang hinein.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich sehr gut zu trinkendes Bier, das mich vor allem mit seinem schönen karamelligen Aroma überzeugt. Die Kohlensäure ist perfekt dosiert und verhilft dem Bier zu einer gewissen Süffigkeit, ohne das es zu viel wird. Ich vergebe hier gerne die Höchstzahl von 5 Punkten, da es ein absoluter Geheimtipp unter den Lagerbieren ist.

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Glaabsbräu Kristallweizen

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Südhessen. In der am Main gelegenen Stadt Seligenstadt ist die Brauerei Glaasbräu beheimatet, eine der wenigen Privatbrauereien die es in Hessen noch gibt. Von dieser werde ich heute das Kristallweizen verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig und hat gewisse weizige Noten. Dazu kommt ein leichtes Zitrusaroma.

Zum Geschmack: Es ist ein wenig bitter am Gaumen. Man hat aber ein wenig getreidige Noten. Die Kohlensäure prickelt sehr und betäubt den Geschmack. Es ist nur im Abgang ein wenig bitter. Der Malzgeschmack ist irgendwie leicht und kommt nicht so ganz durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein leicht getreidiges und etwas hopfiges Bier mit leichten Zitrusnoten am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist sehr spritzig und wirklich erfrischend. Ich finde die Kohlensäure aber doch etwas zu viel und nimmt so doch einiges vom Geschmack weg.

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Frastanzer Helles

Die Frastanzer Brauerei ist etwas besonderes, denn sie wurde im Jahre 1902 als Brauereigenossenschaft gegründet. Nachdem bis zum Jahre 2016 nur Wirte Mitglied in der Genossenschaft werden konnten, öffnete sich die Brauerei auch für Bierfans aus der Region. Binnen kurzer Zeit wurde fast 1000 neue Genossenschafter aufgenommen , was dazu führte, das es inzwischen eine Warteliste gibt. Inzwischen ist die Brauerei die 3 größte im österreichischen Bundesland Vorarlberg und hat sich zu einem echten Geheimtipp gemausert. Ich werde heute das Helle aus dem Frastanzer Sortiment verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von lediglich 4,3% kommt und damit sehr schlank ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat ein brotiges Aroma mit einem leicht süßlichen Unterton im Aroma.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem würzigen Aroma und leicht süßlichen Abgang. Es ist im Abgang durchaus würzig und mit einer schönen Hopfennote versehen. Es ist ein Bier, das sich diesen Geschmack auch über den gesamten Trinkverlauf beibehält und bei dem vor allem der durchaus würzige Abgang überzeugt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ja es ist würzig und hat eine gewisse mild dezente Hopfennote. ich finde den Körper aber dann doch sehr schlank.

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Mayers 150er

Ein Schwarzbier aus der Pfalz habe ich in meinem nächsten Biertest. Das 150er vom Mayers Brauwerk aus Ludwigshafen wird nun verkostet und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, schwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen schaum mit leicht röstigen Elementen.

Zum Geruch: Ein rösriges Aroma das Bier, nur dezent klingen leichte Noten von Schokolade an, aber auch etwas das in die Rauchbierecke geht. Auch eine Note nach Brotkruste oder sehr gut durchgebackenem Brot nehme ich wahr.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein eher generisches Bier mit etwas rösriger Note, die sich im Abgang relativ trocken entfaltet. Man kann es schmecken, das das Bier sehr trocken ist, aber auch eine toastige und vor allem röstige Note mitbringt. Es ist im Abgang etwas herb und der Hopfen kommt dort auch etwas durch.

Zum Fazit: Wenn ich ehrlich bin, ist das Bier relativ langweilig. Hier gibt es intensivere Schwarzbiere. Auch der Körper ist relativ dünn. Der Abgang ist trocken und leicht röstig. So richtig bin ich nicht überzeugt und vergebe hier 3 Sterne.

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Kesselring Schlemmer Weissbier

Zum schlemmen ist mein nächster Biertest von der fränkischen Brauerei Kesselring. Diese hat ihre Weißbiere mit dem Namenszusatz Schlemmer versehen, was bei mir schon eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt. Das helle das ich mir heute ausgesucht habe kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefig fruchtiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat sehr schöne bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein erfrischendes Bier mit einem leicht hefigen Abgang. Das Bier selbst empfinde ich als sehr sehr erfrischend mit diesem schönen bananigenm leicht hefigen Abgang. Auch im weiteren Trinkeverlauf ist es ein Bier, bei dem der Malzkörper genau richtig ist und auch die Balance zwischen fruchtig getreidigen Noten und dem Rest stimmt.

Zum Fazit: Angesichts des Namens war ich bei diesem Bier doch etwas vorsichtig, aber es stimmt, man hat ein wirklich wohlschmeckendes Weizenbier, dem ich auch eine Wertung von 4 Sternen geben kann.

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Corsendonk Grand Hops

Mein nächstes Testbier kommt aus Belgien. Es ist ein Bier der Marke Corsendonk. Bei Corsendonk handelt es sich um ein belgisches Abteibier, das auf ein gleichnamiges Kloster in Oud Turnhout zurückgeht. Die Biere werden unter Lizenz der Klosterbrauerei von der Brasserie du Bocq gebraut. Das Grand Hops ist ein Spezialbier mit Bittereinheiten von 30 EBU. Stilistisch ist es womöglich in Richtung eines IPAs zu verorten, wobei hier ein exklusiv im Elsass angebauter Hopfen mit dem Namen Mistral d’Alsace verwendet wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,9%.

Zur Optik: Ein relativ klares, nur leicht trübes Bier mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig grasiges Aroma ist in der Nase. Es wirkt sogar ganz leicht fruchtig. außerdem ist ordentlich Hopfen und etwas kräutriges in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer schönen getreidigen Note. Ich finde aber das der Hopfen schon auch deutlich präsent ist und bitter am Gaumen kitzelt. Dazu kommt etwas kräutriges und es schwingt eine leichtes Aroma von Wildhonig mit der auch an Kräuertbonbons erinnert.

Zum Fazit: Ein wirklich bitteres, sehr kräutriges Hopfenaroma mit einem ordentlich harzig trockenen Abgang. Es geht definitiv in die Richtung eines IPAs wie ich finde. Dazu ist der Körper sehr kräftig aber passt gut zum Bier. Malzig ist es nur ganz leicht. Ich finde das Bier richtig gut und gebe ihm daher auch die volle Punktzahl von 5 Sternen.

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Dithmarscher Naturtrüb

Ganz hoch im Norden von der Nordseeküste Schleswig-Holsteins kommt mein nächster Biertest. Es handelt sich um die ungefilterte Bierspezialität der Brauerei Karl Hintz aus Marne im Dithmarscher Land. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch getrediges Aroma mit leicht keksiger Nuance.

Zum Geschmack: Ein spritziges, doch betont herbes Bier, das etwas ölig wirkt. Es ist aber durchaus würzig und auch leicht aromatisch. Das Bier ist würzig herb mit aromatisch blumiger Note am Gaumen. Dazu kommt etwas zitrusartiges der Hefe hinzu. Ich habe ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf durchaus aromatisch hopfig ist und mit einer floralen Zitrusnote ausgestattet ist. Der Körper des Bieres ist eher leicht gehalten.

Zum Fazit: Ein Kellerpils, das einen schönen Hauch von Zitrus hat. Der Hopfen ist floral-aromatisch und hat einen schöne Bittere im Abgang. Mir hat das Bier überraschend gut geschmeckt, mit so einer aromatischen Hopfennote in Norddeutschland hätte ich nicht gerechnet. So hat es sich auch 4 Sterne verdient.

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Eggenberg Hopfenkönig

Für meinen nächsten Biertest gehe ich nach Österreich ins Salzkammergut. Die Schlossbrauerei Eggenberg ist vor allem bekannt für ihre sehr starken Samichlaus Biere, hat aber auch für alle etwas im Sortiment, die es gerne etwas leichter mögen. Auch wenn große Teile des ursprünglichen Schlosses im laufe der Zeit zerstört wurden, befindet sich die Brauerei noch immer auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses und hat die Zeit überdauert. Wenn genau im Schloss mit dem Bierbrauen angefangen wurde, lässt sich nicht genau sagen, belegt ist jedoch, das ab dem Jahre 1681 auch gewerblich Bier gebraut und außer Haus verkauft wurde. Der Hopfenkönig wird auf der Website als hopfenaromatisches Vollbier angepriesen, sodass ich denke, das er in Richtung Pils geht, auch wenn der Alkoholgehalt mit 5,1% etwas hoch für diese Sorte ausfällt.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen etwas blumiges, florales Hopfenaroma habe ich in der Nase. Es hat dazu einen ganz leichten Zitrustouch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer durchaus aromatischen Hopfennote im Geschmack, die das Bier sehr erfrischend macht. Es hat darüber hinaus einen schönen Abgang, der auch lange anhält. Dabei hat das Bier durchaus auch bittere Seiten, diese sind aber nicht so knackig, aber dafür gut in das Gesamte Bier eingebunden.

Zum Fazit: Auch wenn der Malzkörper durchaus leicht wahrnehmbar ist, so ist das Bier schöne hopfig. Es ist nicht unbedingt bitter, dafür aber schön grasig und floral. Mir sind das 4 Sterne wert.

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Neunspringer Hefeweizen

Für meinen nächsten Biertest springe ich quasi nach Thüringen zur Brauerei Neunspringe. Nach dem carl Kuntze Bier habe ich nun das Hefeweizen im Test. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht getreidiges Bier. Es ist auch ganz leicht bananig.

Zum Geschmack: Ich habe ein getreidiges Bier mit einer schönen leicht hefigen Note. Der Abgang des Bieres ist leicht süßlich fruchtig, ansonsten ist es schon sehr Getreidig und brotig. Es ist ein Bier mit einem doch sehr schöne hefigen Nachgang, der sich immer mehr entfaltet und hat dazu gewisse vanilline Noten. Ein bisschen schmeckt man auch die Banane.

Zum Fazit: Ein solides, sehr hefiges und getreidges Weizen. Der Hopfen fehlt hier und auch die Kohlensäure könnte es noch lebendiger machen. Von mit bekommt es 3 Sterne.