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Schäffler Weissbier

Von Kulmbach in Franken gehe ich für den nächsten Biertest direkt nach Missen ins Allgäu. Dort bei der Brauerei Schäffler wird unter Anderem auch ein Weissbier gebraut, welches ich im folgenen Biertest vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernstein bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig. Eine reife Banane, Pflaume und ein wenig Pfirsich mache ich in der Nase aus.

Zum Geschmack: Im Antrunk zeigt sich das Bier zunächst würzig, bevor dann im Abgang ganz klar fruchtige Noten dazukommen. Man hat Pflaume, Banane, aber auch etwas erdbeeriges und etwas Pfirsich. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Fruchtigkeit ab und das Bier wird eher geschmackneutraler.

Zum Fazit: Ein fruchtig frisches Weissbier habe ich hier. Es überzeugt mit einem schönen hefigen Aroma. Das gibt von mir 4 Sterne.

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EKU Pils

Von der Kulmbacher Biermarke EKU die zur Kulmbacher Brauereigruppe gehört werde ich im folgenden Biertest das Pils vorstellen. Einst war die Erste Kulmbacher Aktienbrauerei eine der 4 großen Kulmbacher Brauereien. Insbesondere mit der Reichelbräu verband sie dabei seit jeher eine besondere Rivalität. Nachdem die Reichelbräu in den 80er Jahren die beiden anderen Kulmbacher Brauereien übernommen hatte, versuchte die EKU mit Aufkäufen und Übernahmen in ganz Deutschland, ab Mitte der 80er Jahre ebenfalls zu wachsen und die Reichelbräu zu überflügeln. Dies erwies aber letzlich als falsche Strategie und führte Mitte der 90er Jahre in die Insolvenz. Ausgerechnet die Reichelbräu witterte nun ihre Chance, übernahm die EKU aus der Konkursmasse und gründete daraufhin schließlich die Kulmbacher Brauereigruppe, die heute wiederum zur Paulaner Gruppe gehört. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige herbe Note hat das Bier. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein herb frisches Aroma, welches jedoch nur sehr leicht anklingt. Ansonsten ist es recht mild und doch reltiv geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkevrlauf ist es eher leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur sehr sehr spärlioch zum Zug. Gegen Ende wird es etwas herber, dennoch ist es eher lasch, wenn man den Gesamteindruck des Bieres betrachtet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ein soch sehr lasches und langweiliges Pils ohne Charakter. Es ist wirklich sehr mild, ganz leicht süßlich und nur im Abgang hat man ganz leichte Hopfennoten.

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Schmucker Kellerbier

Von der Brauerei Schmucker aus dem Odenwald habe ich in meinem nächsten Biertest ein Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, plätzchenartiges Bier mit Orangennoten und etwas zitrusartigem

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas herbes Bier, bei dem die Hopfennote auch am Gaumen hängt. Es ist leicht bitter. Der Körper des Bieres wirkt eher schlank. Das Bier hat einen gewissen herben Beigeschmack, der das Bier ausmacht und ihm eine schöne Würze verleiht. Im Abgang empfide ich das Bier als sehr hopfig, fast schon etwas zu sehr. Dennoch hat das Bier auch malzige und hefige Noten.

Zum Fazit: Mir ist das Bier etwas zu herb für ein Kellerbier, dann sollte man es als Kellerpils vermarkten. Ansosnten ist es aber süffig und hat eine schöne Würze. Von mit gibts dafür 3 Sterne.

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Weismainer Hopfen Gold

Die Püls Bräu aus Weimsain, am gleichnamigen fränkischen Fluss in Franken gelegen, nimmt ihren Namen wirklich ernst. Sie bietet einige Pilsbiere an, darunter das Hopfengold, ein Bier, bei dem die doppelte Portion Aromahopfen als normal verwendet wurde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier mit einem sehr ordentlichen weißen Schaum und einer satten goldenen Farbe.

Zum Geruch: Eine leichte Hopfennote mit grasigen Anflügen hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein schlankes, aromatisches Bier mit einer schönen hopfigen Note, die aber nicht zu aufdringlich ist. Das Bier wirkt sehr efrischend. Es ist etwas hopfig und hat einen schönen Abgang mit pilsigem Touch. Die leicht hopfigen Noten sind wirklich sehr erfrischend und verleihen dem Bier einen runden Geschmack.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat zwar sehr schöne pilsige Noten, aber inesgamt hätte ich mir von dem Bier, so wie es beschrieben wird, ein satteres, kräftigeres Hopfenaroma erwartet.

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Kühbacher Josefi Bier

Die Brauerei Kühbach geht auf ein Benediktinerkloster zurück, welches sich bis zur Säkularisation im Jahre 1803 auf dem Gebiet des heutigen Schlosses Kühbach befand zurück. Gebraut wurde im Kloster bereits seit dem Mittelalter, jedoch kam das ehemalige Kloster, welches von den Wittelsbachern zum Schloss umgebaut wurde, mitsamt Brauerei erst im Jahre 1862 in die Hände der heutigen Besitzer, den Freiherren von Beck-Peccoz. Die Kühbacher Brauerei hat eine Reihe von interessanten Bieren im Sortiment, unter anderem das Josefi Bier, ein dunkles Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%. Gewidmet ist das Bier, der Königlich Bayerischen Josefi Partei, welche sich der Einführung des Joseftages, den 19. März als gesetzlichen Feiertages verschrieben hat. Dabei ist sie jedoch mehr ein Verein, als eine Partei im eigentlichen Sinne, da sie nicht zu Wahlen antritt und auch nicht im Parteienregister registriert ist.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein röstig süßliches Aroma mit Noten von Brotkruste. Auch leicht beerig nussig riecht es, evtl, nach Johannisbeere.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schönen röstig-süßlichen Aroma. Das Bier prickelt ganz gut, aber nicht zu übertrieben. Der Antrunk ist leicht süßlich, im Abgang legen sich feine, brotig röstige Noten um den Gaumen. Es schmeckt wie dunkel gebackenes Landbrot oder nach etwas bitterer Brotkruste.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier durchaus. Es ist zwar auchs üßlich, hat aber auch eine röstig-würzige Komponente und auch den Hopfen schemckt man etwas. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Püttner Einfach’s

Zum 200 Jährigen Jubiläum hat die Oberpfälzer Brauerei Püttner mit dem Einfach’s ein Helles auf den marktgebracht das an eine Originalrezeptur aus dem Jahre 1819 angelehnt ist. In jenem Jahr wurde die Brauerei von den Freiherren von Hirschenberg gegründet. 1862 kam sie an die Familie Püttner die sich noch heute für die Biere verantwortlich zeigt und der Brauerei ihren Namen gab. Mit einem Alkoholgehalt von nur 4,7% ist das Bier ein sehr leichtes Helles.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges und etwas brotiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr sehr sprudeliges Bier. Es ist nur etwas getreidig mit ansonsten eher geschmacksneutralem Körper. Trotz des geringen Alkoholgehalts ist der Körper vorhanden und wirkt auch nicht wässrig. Dennoch ist es geschmacklich sehr neutral. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt, hat man ein Bier mit einer durchaus passablen Malznote die aber nicht zu aufdringlich ist. Eine leichte Hopfenwürze klingt nur marginal an.

Zum Fazit: Ich finde das Bier eher langweilig. Gegen Ende kommt ein wenig mehr malzigkeit zum tragen. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Krautheimer Mainlager

Jedes Mal, wenn ich in Franken bin, denke ich mir: „So jetzt bin ich aber durch mit den Bieren dort“. Dennoch finde ich dann auf jeder Tour durchs Frankenland wieder unzählige neue Bierspezialitäten. Ich mache auch keinen Hehl daraus, das ich ein großer Fan der fränkischen Bierkultur bin, da mich die schiere Vielfalt an Brauereien, aber auch Biersorten wirklich beeindruck. Für jeden Geschmack ist hier etwas dabei. Es müssen hierbei nicht immer nur die alten klassischen Biersorten sein, auch neuen Bierstilen tritt man hier durchaus offen gegenüber wie mein folgender Test, das Mainlager der Krautheimer Brauerei zeigt. Dieses klassische Lagerbier wurde mit speziellen Aromahopfen kaltgehopft, was ihm besondere Fruchtarmen verleihen soll. Ich bin gespannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein hopfig aromatisches Bier mit leicht fruchtig obstiger Note im Geruch.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein durchaus erfrischendes Bier, das in Richtung Abgang dann aber auch eine herbere Seite offenbart, die immer mehr zum tragen kommt. Die herben Noten sind aber nur bedingt bitter, sondern eher aromatisch fruchtig mit leicht floraler Komponente. Es ist ein Bier, welches eine hopfig aromatische Note hat, die vor allem im Abgang sehr überzeugt. Die Fruchtigkeit ist hierbei Geprägt durch Noten von Zitrus und Grapefruit.

Zum Fazit: Ein trotz seines kräftigeren Malzkörpers durchaus erfrischendes Bier. Es hat schöne leicht fruchtige Malznoten, die sich im Mundraum ausbreiten und bei denen vor allem ein feines Zitrusaroma durchkommt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Keesmann Weisse

Mein nächster Biertest ist das Weissbier der Bamberger Brauerei Keesmann. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht bananig mit einer gewissen Zitrusnote und auch etwas getreidigem.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, welches im ersten Eindruck doch recht süßlich und auch getreidig ist. Im Abgang ist es dann aber auch sehr bananig und hat ausgeprägte Hefenoten. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann ein eher unspektakuläres Weizen, das eher auf der hefigen Seite zuhause ist und eine ganz solide Banane mitbringt.

Zum Fazit: Ein sehr hefiges Weizen, dem etwas die Kohlensäure abgeht. Die Banane ist ganz gut getroffen, aber insgesamt finde ich es auch ein wenig unspektakulär. Von mir gibt es dafür 3 Sterne.

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Warburger Pils

Dem Warburger Pils, dem Klassiker im Sortiment der Ostwestfalen wird sich mein folgender Biertest widmen. Gegründet wurde die Brauerei im jahre 1721 von Jodokus Kohlschein. Bis zum heutigen Tage ist die Brauerei im Besitz der Familie verblieben und wird heute von Michael und Franz-Axel Kohlschein geleitet. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat keksig buttrige Hopfennoten. Dazu kommen florale Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe eine durchaus präsente Hopfennote, jedoch finde ich dieses Bier insgesamt eher ein wenig mild. Vor allem der Nachgang hat dann schon fast eher mit einem süßlichen Malzaroma zu kämpfen. Ja es kommt etwas Hopfen durch, der auch aromatisch ist, aber er ist einfach nur kurz vorhanden und der Ab- und vor allem Nachgang ist mir für ein Pils einfach viel zu süß. Das Bier ist insgesamt nicht so recht überzeugend, sondern irgendwie einfach zu süßlich und nicht hopfig genug für ein Pils. Der Körper ist schlank und die Kohlensäure prickelt ganz angenehm.

Zum Fazit: Ein eher mild-hopfiges Pils, das mir persönlich einfach ein zu stark süßliche Malznote hat. Man kann es gut trinken, aber so richtig als Pils nehme ich es nicht wahr. Der Hopfen ist in Ansätzen gut vorhanden und verleiht dem Bier eine gewisse Würze, hier muss aber deutlich mehr kommen, wenn das als Pils durchgehen soll. Das gibt 2 Sterne. Dies erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas hart, da das Bier an sich nicht schlecht ist, aber ich hatte hier ein Pils erwartet und kein Lagerbier oder Helles.

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Herforder Landbier

Mein nächster Biertest dreht sich um das Landbier der Herforder Brauerei aus der gleichnamigen Stadt in Westfalen. Das Landbier ist naturtrüb und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, mitteltrübes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe hier ein brotig karamelliges Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit schöner Malznote und einem etwas karamelligen Abgang. Ich habe ein durchaus kräftiges Bier mit einem schönen würzigen Abgang. Das Grundaroma ist aber vor allem gegen Ende schon ein wenig lasch und schmeckt nach nicht so sonderlich viel. Es ist ein würziges auch mit leicht hopfigen Noten versehenes Bier, das dazu noch etwas malziges mitbringt. Bisweilen ist es im Abgang aber auch ein wenig zu wässrig und nichtssagend.

Zum Fazit: Das Bier ist ganz in Ordnung, aber auch relativ nichtssagend. Es ist nicht wirklich wässrig, sondern hat durchaus auch etwas malzige Noten und ist leicht karamellig. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.