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Döbler/Bad Windsheimer Freilandmuseum Zwickl

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim ist eine wahrliche Attraktion. In dem auf dem Gelände des Museums befindlichen Kommunbrauhaus wird aber, wie es sich für Franken gehört, auch Bier gebraut. Dieses ist auch im Handel erhältlich und kann somit von mir heute verkostet werden. Dabei stammt das Brauhaus in dem gebraut wird gar nicht aus Windsheim. Bis zum Jahre 1988 stand das 1730 erbaute Haus nämlich in Schlüsselfeld, bevor es abgebaut und im Freilandmuseum behutsam wieder aufgebaut wurde. Eine sprichwörtlich bewegte Geschichte liegt somit hinter dem Gebäude. Das Kommunbrauhaus fügt sich darüber hinaus sehr ansehlich in die Gebäudegruppe weiterer Häuser ein, die auf ähnliche Weise ins Museum gelangten und somit vor dem engültigen Abriss bewahrt werden konnten. Weit über 100 Gebäude stehen inzwischen im Museum und somit ist das Gebiet quasi ein eigenes Dorf, in dem man die urwüchsige Schönheit der fränkischen Fachwerkromantik, wie man sie auch in der Realität noch sehr oft vorfindet, nachempfinden kann. Bis 2019 zeichnete sich die Bad Windsheimer Bürgerbräu für das im Kommunbräu erzeugte Bier verantwortlich, bis diese sich jedoch vom Betrieb des Brauhauses zurückzog. Seit 2021 braut nun die ebenfalls in Bad Windsheim ansässige Brauerei Döbler das Museumsbier. Von den beiden Sorten Zwickel und Dunkel wird es im folgenden Test nun das Zwickl geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein altgoldenes , mitteltrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr süßlich, teilweise sogar ein wenig fruchtig. Vereinzelt klingen brotige Töne an.

Zum geschmack: Ein sehr liebliches Bier, mit sehr schönenen getreidearomen. Es ist im Mundgefühl und vor allem im Abgang sehr karamellig süßlich. Am Anfang ist es ein wenig bitter. aber das mundgefühl ist insgesamt sehr würzig. Das Bier wirkt frisch und gut spritzig. Mich überzeugt vor alle auch die schöne karamellige Note. Der Körper des Bieres ist schlank, dafür ist der Hopfen sehr gut wahrnehmbar und sorgt für einen würzig bitteren Kick. Das Bier ist sehr süffig und wird im weiteren Trinkvarlauf etwas bitterer.

Zum Fazit: Ich habe das Bier früher schon einmal getrunken, jedoch seit dem das Brauhaus Dööbler dahinter steht ist es noch besser geworden. So muss ein fränkisches Zwickelbier schmecken. Süffig, karamellig mit feiner, aber doch gut wahrnehmbaren Hopfenbittere, die dem Bier eine schöne Würze verleiht. Was will man mehr. Hier gebe ich 5 Sterne.

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Landskron Hell

Auch ganz im Osten der Republik werden Helle Lagerbiere gebraut. Nach dem das Bier in den letzten Jahren seinen Siegeszug von Bayern aus quer durch die Republik angetreten hat, kan es sich inzwischen kaum eine Brauerei mehr erlauben auf so ein Bier im Sortiment zu verzichten. Das Helle der Landskron Brauerei aus Görlitz kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit getreidigen, leicht karamelligen Noten. Es riecht etwas teigig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem vollmundig kernig-getreidigen Geschmack. Es ist im Abgang auch ein wenig herb. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein grtereidg süßliches Bier mit einem gewissen, angenehmen Hopfenaroma. Es hat irgendwie auch etwas parfümiges an sich dieses Bier. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann noch ein wenig wässrig und der Geschmack lässt dann leider etwas nach.

Zum Fazit: Schade, das das Bier nicht sein gutes Geschmacksniveau über den ganzen Trinkverlauf halten kann. So reicht es hier leider nur zu 3 Sternen.

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Göller Dunkel

Am Vatertag darf natürlich ein Biertest nicht fehlen. Dafür geht es heute nach Franken zur Brauerei Göller. Das ein oder andere Bier hat es von dort schon in den Blog geschafft. Nun ist in diesem Test das Dunkle an der Reihe. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher gerchneutrales Bier. Es hat hier und da etwas getreidige Aromen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein eher geschmackschneutrales Bier. Es ist leicht röstih im Abgang, das war es dann auch. Ansonten ist der Abgang eher wässrig. Die Kohlensäure ist bei diesem Bier sher dezent gehalten. Man hat ein eher diferenzteirtes Geschmacksprofil.

Zum Fazit: Ein soldies Dunkles, aber es ist nichts wirklich außergewöhnliches. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Ulmer Pilsner

Um Verwechslungen mit der gleichnamigen Stadt an der Donau und der dort ansässigen Brauerei Gold Ochsen auszuschließen, hat man sich in der Ortenau bei der Brauerei Bauhöfer dazu entschlossen, die Biere künftig unter dem Familienamen der Eigentümer Bauhöfer zu vermarkten. Daher ist meine Flasche des heutigen Testbieres mit dem Label Ulmer Pilsner nicht mehr up to date. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein pilsig frischer Hopfengeruch mit gewissen fruchtig Nuancen.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein herb frisches Aroma, welches das Bier bietet. Man hat zwar im Mundgefühl süßliche Malzaromen, die sich auch in den Ab- und vor allem den Nachgnag durchziehen, dennoch hat man imemr wieder leicht pilsige noten mit herb-bitterer Hopenaromatik. Bemerkenswert ist ein wirklich  sehr schönes, teils fruchtiges Mundgefühl, was mir dieses Bier hier vermittelt.

Zum Fazit: Ein vorzügliches Pils mit fruchtig frischem Aroma. Dem geneigten Pilstrinker könnte es vermutlich noch eine Spur mehr Hopfen vertragen. So bekommt es von mir eine Wertung von 4 Sternen.

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Post Weiler Zwickel

Das Zwickelbier der Brauerei Post aus Weiler im Allgäu ist nun als nächstes an der Reihe, wenn es darum geht verkostet zu werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange gelbes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig fruchtiges Aroma. Es hat eine leichte Zitrusnote.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein Bier mit einer schönen hefigen Note, die durchaus in einen fruchtigen Abgang übergeht, das dazu mit einer guten Spritzigkeit auffällt. Das Bier hat einen schöne Zitrusnote und dazu noch Mandarine und Pfirsich im Geschmack. Das Bier ist sehr lebending und zeichnet sich durch eine gute Kohlensäure aus. Ich habe auch im weiteren trinkverlauf ein Bier, das durchaus vollmundig wirkt und durch eine leicht hefig fruchtige Note im Abgang auszeichnet. Es ist aber auch etwas schaler, als am Anfang des Trinkvergnügens.

Zum Fazit: Bis auf leichte Abzüge gegen Ende des Trinkvergnügens ist dieses Bier ein wirklicher Genuss. Mich überzeugen vor allem auch die fruchtigen Noten. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Pinkus Hefeweizen

Für den nächsten Biertest gehe ich ins westfälische Münster. Von ehemals über 150 Brauereien in der Domstadt hat sich heute als einzige alteingesessene nur die Brauerei Pinkus Müller erhalten. Diese ist seit ihrer Gründung im Jahre 1866 im Besitz der Familie Müller und braut noch immer an ihrem historischen Standort in der Altstadt Münsters. Neben dem klassischen Altbier hat die Brauerei ihr Sortiment in den letzten Jahren stetig erweitert und verwendet hierbei nur Zutaten aus biologischem Anbau. Ich werde heute das Weizen verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein sehr helles Weizen es ist orange mit einem ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht sehr parfümig. Zudem hat es eine leichte Banane.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck ein Bier, das irgendwie säuerlich und unrund schmeckt. Es hat auch leicht Vanille und Bananennoten. Nach den ersten Schlucken neutralisiert sich der Geschmack ein wenig und es ist nicht mehr so säuerlich. Auch im weitern Trinkverlauf wird es gegen ende etwas bananig und fruchtig. Es prickelt mir jedoch zu wenig.

Zum Fazit: Ein Weizenbier, das mir irgendwie etwas zu säuerlich ist. Der Geschmack bessert sich im Laufe des Trinkvergnügens etwas, jedoch überzeugt mich dieses Bier nach wie vor nicht wirklich. So reicht es hier nur zu 2 Sternen.

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Oberschönenfelder Dunkles

Die Zisterzienser Abtei Oberschönenfeld im Augsburger Land hat sich zur Feier ihres 800 jährigen Jubiläums etwas besonderes einfallen lassen. In Rückbesinnung auf die lange Brautradition des Klosters entschied man sich dazu, ein eigenes Bier auf den Markt zu bringen. Da die Brautätigkeit im Kloster aber schon mehrere Dekaden zurückliegt, musste ein Partner gefunden werden, bei dem das Bier gebraut werden konnte. Mit der Brauerei Ustersbach wurde dieser in der unmittelbaren Nachbarschaft gefunden. So gab es zunächst ein Dunkles Bier, welches heute verkostet wird, sowie seit einiger Zeit auch ein Helles, welches zu einem späteren Zeitpunkt hier verkostet werden wird. Mit einem Alkoholgehalt von 5,7% ist es sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent röstiges Aroma mit süßlich-getreidigen Aromen.

Zum Geschmack: Es zeigt sich ein schönes brotiges Aroma mit einer ausgeprägten malzigen Note, die lange im Mund hängen bleibt. Es ist ein Bier mit einer schönen Malznote. Dazu ist es ein schönes süßmalziges Bier, dessen Nuancen noch lange im Mund hängenbleiben.

Zum Fazit: Ein leckeres kräftiges dunkles. Es hat schöne süßmalzige Noten und ein Hauch Röstaroma. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Murauer Märzen

Für den nächsten Biertest geht es über die süddeutsche Grenze zu unseren Nachbarn nach Österreich. Es geht zur Brauerei Murau, eine der größten Baustätten in der Steiermark. Die Wurzeln der Brauerei reichen über 500 Jahre zurück bis ins Jahre 1495, als diese zum ersten male Erwähnung findet. Als einzige von zeitweise bis zu 7 Brauereien in der Stadt produziert die Brauerei bis zum heutigen Tage. Die Brauerei wird seit dem Jahre 1910 als genossenschaftliches Unternehmen geführt und engagiert sich sehr aktiv im Verband Privater Brauereien. Sie ist heute eine der größten unabhängigen Brauereien in Österreich und seine Biere sind in weiten Teilen Österreichs erhältlich. Das Märzen ist der Klassiker aus dem Hause Murau und wird angeblich schon seit der Gründung gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus brotiges Aroma hat man in der Nase. Es ist sehr klassisch im Geruch mit leicht getreidigen Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe ein gutes, solides Bier, das aber auch zurückhaltend ist. Es ist etwas würzig und hat eine leichte Hopfennote im Abgang. Der Körper wirkt aber insgesamt eher schlank. Ich finde das im Charakter auch ein leicht bitteres Bier ist, das im Abgang dann auch so daherkommt.

Zum Fazit: Ein solides Lagerbier, dass niemand schadet. Es ist leicht bitter am Gaumen, aber ansonsten hat es einen süßmalzigen Körper, der aber auch nicht zu intensiv ausgeprägt ist. Alles in allem lande ich hier bei guten 3 Sternen.

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Schweiger Schmankerl Weisse

Von der Brauerei Schweiger aus Oberbayern habe ich bisher 2 Biere verkostet. Beide Male war dies ein Lagerbier, nun folgt mit der Schamkerl Weisse ein Hefe Weissbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, trübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit eher verhaltener Bananennote

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das leicht süßlich ist, aber auch eine ordentliche getreidige Note mitbringt. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein sogar leicht parfümig angehauchtes Bier, mit einer doch sehr schönen Bananennote. Es ist jedoch ganz gut trinkbar und die Kohlensäure ist ganz gut dosiert.

Zum Fazit: Ein ganz passables Weissbier, das mich aber nicht sonderlich vom Hocker haut. Es ist etwas parfümig im Geschmack was mich stört. Ansonsten hat man ein leichtes Bananenaroma, das war es aber dann schon. Ich gebe ihm 3 Sterne.

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Munich Brew Mafia La Dolce Vita

La Dolce Vita, das süße Leben. Davon träumt doch wohl jeder einmal in seinem Leben. Dieses Sehnsucht nach Sonne, Meer und mediterranem Flair gibt es nun auch zum trinken. Das La Dolce Vita der Munich Brew Mafia, wird jenes Bier sein, das es bei mir heute zur Verkostung gibt und dieses Lebensgefühl in die Flasche bringt. Stilistisch handelt es sich beim Bier um einen Märzenbock, also ein besonderes Schmankerl, das den auf den Genuss betonten Lebensstil des Dolce Vita unterstreicht. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein mitteltrübes, golden bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges Aroma hat man zunächst in der Nase. Man hat etwas von Orangen, aber auch herbere Einflüsse.

Zum Geschmack: Ein fruchtig anmutendes Aroma mit gewissen Fruchtausprägungen in der Backengend. Man hat Noten von Birnen und reifen Äpfeln, aber auch etwas ganz leicht orangiges. Die Noten wirkten tief in den Abgang hinein. Daneben spielt auch der Hopfen mit. Im weiteren Trinkverlauf könnte es etwas mehr fruchtig sein und vor allem fehlt es an Kohlensäure.

Zum fazit: Es ist kein IPA und daher auch keine Fruchtbombe. Dennoch hat man vor allem Noten von sehr reifem Obst, vorrangig Streuobst wie Apfel oder Birne. Auch karamelliges und ein kräftiger Malzkörper hat das Bier. Es könne aber noch etwas bekömmlicher sein. Ich gebe ihm aber eine gute Wertung von 4 Sternen, da vor allem diese Fruchtigkeit so nicht oft bei Bockbieren anzutreffen ist