Das man mit Andreas Dorn bei der Brauerei Wiethaler einen Braumeister hat, der gerne auch mal mit anderen Bierstilen experimentiert, zeigt sich bei der Brauerei aus dem Nürnbetger Umland seit Jahren. Immer wieder findet man dort auch mal ein anderes, sogenanntes „Craft-Bier“, das stilistisch doch etwas anderes ist, als die klassischen fränkischen Biere, die man selbstverständlich auch im Sortiment führt. So habe ich mit dem Black Moon nun eben ein Stout in meinem Glas, das auf einen Alkoholgehalt von 5,6% kommt.
Zur Optik: Ein trübes, schwarzes Bier. Es hat einen durchaus ganz ordentlichen weißen Schaum mit leicht bräunlicher Kruste.
Zum Geruch: Ein röstiger, auch etwas an Kaffee, oder auch Milchkaffee erinnernder Duft.
Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus sehr röstiges Bier, dessen Geschmack sich immer mehr im Nachgang ausbreitet. Es ist dabei eher nicht so trocken, sondern hat immer noch etwas Malzkörper dabei, der auch eine leichte Süße mitgibt. Das Bier füllt den ganzen Mundraum aus und wird dabei im weiteren Trinkverlauf dann durchaus auch etwas cremiger und nicht mehr ganz so röstig. Dennoch hat es eine gute Röstnote und diese passt aber ganz gut zum leicht süßlichen Körper der einen zu trocken Abgang verhindert und so ein cremiges Mundgefühl erzeugt, das auch durchaus einen etwa süßlichen Abgang hat,.
Zum Fazit: Hier hätte ich mir bei einem Stout, durchaus noch einen knackigeren Abgang gewünscht, dennoch überzeugt mich vor allem das cremige Mundgefühl. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.