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Brandy Bräu black Stout

Von der bayerischen Garagenbrauerei Brandy Bräu habe ich heute ein Stout im Test. Der obergärige, britische Bierstil erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit und so gibt es inzwischen eine große Anzahl an heimischen Variationen. Im Gegensatz zu den klassischen britischen Vorbildern ist diese Version etwas stärker eingebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Ein trübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum mit bräunlicher Umrandung.

Zum Geruch: Ein ausgesprochen röstiges Aroma, das aber auch eine klare Kaffeetendenz mitbringt.

Zum Geschmack: Ich habe ein schönes Bier mit einem durchaus malzsüßlichen Mundgefühl und einen röstigen Abgang der in Richtung Nachgang dann auch trockener wird. Es ist ein Bier mit einem durchaus kräftigen und präsenten Malzkörper, was aber vor allem durch seien röstig harmonischen Abgang überzeugt, der leicht trocken und auch etwas bitter ist. Man hat eine durchaus wahrnehmbare Hopfenbittere die sehr gut zu den trocken-röstigen Aromen passt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes, kräftiges Stout, das in klassisch-englischer Manier sehr trocken und röstig daherkommt. Mir gefallen solche Bier immer einen Ticken besser als cremig-süßliche Versionen. Daher gebe ich heute auch die volle Punktzahl von 5 Sternen für das Brandy Bräu Stout, da ich absolut nichts zu bemängeln habe und es on Top auch noch eine gut eingebundene Hopfennote gibt.

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Crafty Brewing Company Irish Stout

Die Crafty Brewing Biere, sind nun schon seit längerer Zeit immer mal wieder beim Discounter Lidl erhältlich. Wie ich bereits in einem früheren Artikel erwähnt habe steckt hinter den Crafty Bieren die Rye River Brewery, die ihren Sitz in Celbridge in Irland hat. Bisher habe ich von diesen Bieren erst das Irish Lager verkostet und so folgt mit dem Irish Stout nun eine Sorte, die durch Guinness irisches Bier in der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,5%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr röstige, getreidige Note habe ich in der Nase. Dazu kommt aber auch ein ordentliche süßliche Note, die in die Richtung von Schokolade geht. Man hat den Eindruck von Bitterschokolade. Dazu kommt noch Lakritze

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Mix aus röstigen, aber auch herben Tönen. Die herben Noten sind aber eher im Antrunk dabei, wenn dann im Abgang so richtig die röstig-getreidgen Noten die Oberhand übernehmen. Es wirkt sehr trocken im Mund. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es eher röstig-bitter mit einem gute Hopfengeschmack. Es fehlt so ein wenig das cremige und süßliches kommt auch so gut wie gar nicht vor.

Zum Fazit: Ein trocken-bitteres Stout. Das auch im Nachgang dieses Mundgefühl hinterlässt. Es fehlt ihm etwas die Cremigkeit, jedoch muss dies nicht zwingend bei Stouts vorhanden sein. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es ansonsten ein gutes Stout ist.

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Kössel Bräu Schwarze Madonna

Die Schwarze Madonna ist ein Spezialbier der Allgäuer Traditionsbrauerei Kössel Bräu aus Speiden.  Bayerische Braukunst trifft auf irischen Bierstil, so wird dieses Bier auf der Website der Brauerei beschrieben. Es handelt sich hier stilistisch um ein Stout, frei nach dem weltberühmten Guinness. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein trübes, tiefschwarzes Bier. Der Schaum ist durchaus in Ordnung.

Zum Geruch: Die röstige, getreidige Note in diesem Bier ist die eindeutig dominante Komponente. Dazu kommt noch ein schöner Toffee und etwas Schokolade. Ein bisschen ein nussiges Aroma mache ich auch noch fest.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges und herbes Bier. Es ist im Abgang sehr röstig. Was vor allem auffällt ist das weiche Mundgefühl. Der Abgang wirkt teilweise leicht alkoholisch. Dazu hat das Bier vor allem im Nachgang eine etwas an Kaffee oder leichte bitterschokolade erinnernde Note. Der Hopfen kommt im Abgang sehr gut mit etwas harzig bitteren Noten an der Gaumengegend durch. Seine Bittere entfaltet er dann im Nachgang im Rachen. Man hat zum Teil sogar leicht süßliche Fruchtnoten, die ein wenig an Dörrobst erinnern. Ein wirklich sehr herbes Bier für ein dunkleres Bier.

Zum Fazit: Es wirkt teilweise noch etwas unausgereift und hat kleine Fehler. Ansonsten ist es aber ein wirklich spannendes und abwechslungsreiches Bier. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Northern Monk Northern Star

Für den nächsten Test geht es über den Kanal auf die Insel nach Yorkshire. In der nordenglischen Metropole Leeds ist die northern Monk Brewery zuhause. 2013 gegründet ist sie inzwischen fester Bestandteil der britischen Craft Beer Szene. Aus ihren Sortiment habe ich heute den Northern Star ein Coffee Stout mit einem Alkoholgehalt von 5,9%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen recht ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräftiges Aroma an Röstkaffee schlägt hier einem entgegen. Man hat aber auch kleine Anflüge von etwas milchig schokoladigem.

Zum Geschmack: Ein Mix aus süßlichen Noten mit gewissen röstoigen Anklängen. Man hat aber vor allem ein sehr schönes schokoladiges Aroma, welches das Mundgefühl dominiert. Gepaart mit milchigen Noten hat man den Eindruck von heißer Schokolade oder Milchkaffee. Eine leichte herbe Note ist immer wieder dabei. Grundsätzlich dominiert aber das milchig schokoladige.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist ein wirklich sehr gutes Coffeestout, bei dem man ab und an wirklich überlegen muss ob man überhaupt ein Bier trinkt.

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Zombräu Motoroil

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier bei dem es ordentlich zur Sache geht. Das Motoroil von Zombräu ist ein tiefschwscharzes Stout mit einem ordentlichen Alkoholgehalt von 7,5%.

Zur Optik: Ein trübes, pechschwarzes Bier. Es hat einen flukativen weiß-braunen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßgetreidiges Aroma, bei dem die Lakritznoten im Vordergrund stehen. Es wirkt leicht alkoholisch und hat auch Bitterschokolade und Kaffee in der Nase

Zum Geschmack: Es hat dieses gesetztere auf der einen Seite sind da süßlich wirkende aber im Abgang dann einen Mix aus Cappuccino und getreidig wirkende Aromen. Man hat teilweise das Gefühl von frisch gemahlenen Kaffee. Auch Bitterschokolade und alles was dazu gehört nimmt einen ordentlichen Platz im Geschmascksprofil ein.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es ist einen ordentliche Bombe an verschiedenen die so ein dunkles Bier mitbringt. 

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Steambrew Imperial Stout

Aus der Steambrew Reihe des Discounters Lidl kommt mein folgendes Testobjekt. Das Imperial Stout, zu dem es eine nette aber an den haaren herbeigenzogen Geschichte auf der dazugehörigen Webiste gibt, ist mein heutiges Bier der Wahl. Mit einem Alkoholgehalt von 7,5% bringt es auch ordentlich Wumms mit.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sülich röstiges Aroma mit einer ordentlichen Toffee und Kaffeearomatik.

Zum Geschmack: Die ersten Eindrücke sind eine sehr Toffeeartige Textur, gepaart mit einer guten getreidigen Note. Das Bier ist sehr speziell und teilweise etwas zu kaffeelastig. Auch im weiteren Trinkverlauf prägt sich vor allem diese Toffeenote aus und es ist mir in machgang etwas zu klebrig.

Zum Fazit: Für meinen Geschmack könnte es etwas röstiger sind und nicht ganz so klebrig süßlich. Ansonsten kann man es ganz gut trinken und es versteckt den Alkohol recht gut. Dafür gebe ich 3 Sterne.

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Bobeline Black Label

Bei der belgischen Stadt Spa denken die meisten entweder an Bäder und Heilquellen oder an die benachbarte Formel 1 Rennstrecke auf der jedes Jahr der große Preis von Belgien ausgetragen wird. In Spa gibt es aber auch biertechnisch etwas zu entdecken, nämlich die Biere der Brauerei Bobeline. Die Brauerei ist noch relativ jung und existiert erst seit 1991. Das Bobeline Black ist ein kräftiges Stout mit einem Alkoholgehalt von 8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Eine lakritzhaltige und fruchtig zuckrige Note die man in der Nase hat. Man hat eine sehr deutliche Note von Kandiszucker.

Zum Geschmack: Man schmeckt Lakritze in der ersten Geschmacksnuance und hat einen sehr süßlichen Geschmack. Natürlich schmeckt man auch die süßliche Komponente herau, die schon fast etwas zuckrig wirkt. Es ist insgesamt für ein Stout sehr rezent, respektive die Kohlensäure prickelt sehr stark nd so nimmt dies leider dem Bier den raum noch mehr von seiner Geschmacksvarietät preiszugeben.

Zum Fazit: Mir ist das Bier einfach deutlich zu sprudelig und so erhält es von mir eine Wertung von 3 Sternen da es ansonsten gute Eindrücke hat.

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McGargles Jims Stout

Im heutigen Test habe ich wieder ein Bier der Marke McGargles von der irischen Rye River Brauerei. Ich setzt mich mit Jims Stout auseinander, ein typisch irisches Stoutbier mit einem nur geringen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein trübes, tiefschwarzes Bier. Es hat einen mittleren bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein röstig milchiges Bier mit leichten Kaffeenoten die ins milchige gehen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein durchaus vom Körper her leichtes Bier mit röstigen Noten die hier und da anklingen. Auch der Hopfen kommt durch und bildet so eine leicht Bitternote. Der Abgang geht eher etwas ins cremige und hält auch lange an und vermittelt den Eindruck eines Milchkaffees bei dem immer mal wieder etwas Espresso durchkommt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Man muss bedenken, das es ein britisches und dementsprechend eher trockenes und schlankes Stout handelt. Dennoch ist es geschmacklich ganz in Ordnung.

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Saint Pierre 3 Stout

Im heutigen Test mache ich einen kleinen Ausflug nach Frankreich zur Brasserie Saint Pierre ins Elsass. Die Ursprünge der Brauerei reichen bis ins Jahre 2001. Damit ist sie auch schon eine Weile am Markt vertreten. Der Handwerksbetrieb setzt dabei auf die klassischen franco-belgischen Sorten wie Blonde, Wit oder andere obergärige Bierstile. Aber auch Fruchtbiere und die klassischen Craftbeersorten sind zu haben. Ich habe vor mir das Stout stehen, das einen für seinen Stil recht moderaten Alkoholgehalt von 5,8% hat.

Zur Optik: Ein tief schwarzes, naturtrübes Bier. Es hat einen bräunlich weißen cremigen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr röstiges in die Kaffeerichtung gehendes Bier. Diese Noten sind sehr intensiv und geschmackbestimmend.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es noch kurz getreidg süßlich, es kommt dann recht belad eine röstig herbe Kaffeenote durch. Es ist insgesamt ein sehr trockenes Bier und dabei auch nicht zu stark oder alkoholisch. Der Nachgang ist dann durchaus auch hopfig bitter und wie erwähnt etwas trocken. Dannach bleibt nicht mehr so viel übrig sondern hinterlässt eher eine trocken Mund, welcher nach dem nächsten Schluck lechzt. Gegen Ende lässt das röstige eher nach, aber ein herbe kaffeeartiger Geschmack bleibt bestehen.

Zum Fazit: Ein doch eher trockenes Stout Bier, das ich hier zum Test habe. Es könnte für mich ncoh etwas mehr Aroma haben. Ich komme so schlussendlich auf eine Wertung von 3 Sternen.

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Bräustübl Mokka Stout

Mokka Stout, das hört sich doch nach etwas für den Morgen an, ist es aber nicht unbedingt. Es handelt sich hierbei um ein Bier der Bräustübl Brauerei aus Darmstadt, das es im Rahmen deren Brauspezialitäten zu haben gibt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,2%.

Zur Optik: Ein trübes, schwarzes Bier. Es hat einen bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein kaffeeartiges Aroma mit röstigen Malznoten.

Zum Geschmack: Auch hier ist es ein Mix aus Schokoladen und Kaffeenoten. Im ersten Eindruck überwiegt noch das Süße und der Begriff Mokka trifft es sehr gut, weil es gewisse mllchige Attribute hat. Es ist nicht röstig kaffeeartig, sondern milchkafeemäßig. Auch im weiteren Trinkverlauf handelt es sich her um ein Bier, welches milchig cremig ist. Jedoch kommen ab und an auch röstigere Kaffeenoten durch.

Zum Fazit: Vor allem das cremige Mundgefühl weis bei diesem Bier sehr zu gefallen. Es überzeugt mich wirklich und so kann ich dem Bier eine Wertung von 4 Sternen geben, auch wenn etwas die Röstaromen fehlen.