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Heberbräu Hell

Mitte 2025 wurde bekannt, dass die Brauerei Heberbräu aus Kirchenthumbach in der Oberpfalz ihren Betrieb eingestellt hat und auch der Gasthof mitsamt dazugehörigem Heimatmarkt geschlossen wurde. Dabei ist es nicht die erste Schließung der Brauerei, welche 1902 von Hans Pesch gegründet wurde. Bereits 1962 stellte die Brauerei ein erstes mal den Betrieb ein und es sollte ganze 35 Jahre dauern, bis Franz Sporer die Brauerei 1998 erwirbt und in Eigenregie saniert, sodass ab 2003 wieder eigenes Bier gebraut werden kann. Vielleicht taucht ja auch dieses Mal irgendwann wieder ein Retter auf, der sich dem Betrieb annimmt und ihm wieder neues Leben einhaucht. Bis zuletzt gab es ein Helles und ein Zoigl, von denen ich nun das Helle vorstelle. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier mit passablem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier reicht sehr karamellig, hat aber auch eine gewisse Süße in der Nase und ist leicht obstig.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus leicht fruchtiges Aroma. Insgesamt ist der erste Eindruck aber etwas zurückhaltend. Das Bier wirkt sehr süffig und hat auch eine etwas herbe Note im Abgang. Insgesamt hat es auch einen etwas karamelligen Abgang. Der Körper des Bieres hingegen ist schlank. Insgesamt wirkt das Bier aber eher etwas lasch. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich das Bier als ein geschmeidiges Helles, dass durchaus süffig ist und etwas Würze am Gaumen hat.

Zum Fazit: Ein solides und würziges Helles. Für meinen Geschmack könnte das Bier noch etwas mehr an Geschmack vertragen. Von mir gibt es 3 Sterne.

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