Veröffentlicht in 3-Sterne

Pöllinger Helles

Die Brauerei Pöllinger ist nicht nur eine Brauerei, sondern auch eine Mineralquelle. In Pfeffenhausen in der Hallertau gelegen, werden neben den Bieren auch Mineralwasser, Limonaden und diverse Fruhtsäfte produziert. Die Ursprünge des Betriebs liegen aber in der Brauerei, auch wenn dieser Geschäftsteil zugunsten des Mineralwassers in den letzten Jahren ein wenig in den Hintergrund gerückt ist. Die Wurzeln der Brauerei liegen im Jahre 1474, als der Talhof in Pfeffenhausen das Braurecht erhielt. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangt die Brauerei an Anton Pöllinger, dessen Nachfahren noch heute für den Betrieb verantwortlich sind. Der Alkoholgehalt des Hellen, meines heutigen Testbieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Er erinnert ein wenig an Cerealien. Eher ist es aber ein brotig herber Geruch.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein eher brotig-getreidiges Geschmacksprofil. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und nimmt ein bisschen den Geschmack weg. Im Abgnag hingegen wird es dann ein wenig süßicher. Im weitern Trinkverlauf ist das Bier dann eher ein wenig unäuffällig. Es ist sehr gefällig und mit ein wenig süßlichen Noten im Abgang versehen.

Zum Fazit: Das Bier ist ganz in Ordnung, jedoch ist es auch wirklich unauffällig. Es schmeckt ein wenig lieblos zusammengebraut und so bekommt es von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rössel Export

Die Brauerei Rössel ist eine ehemalige Brauerei in Kappelrodeck im Ortenaukreis. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1842 und konnte sich in der vom Weinbau geprägten Region bis Anfang der 70er Jahre halten. Anfang der 70er Jahre wurde die Brauerei von der Karlsruher Sinner AG übernommen, welche kurze Zeit später von der Moninger Brauerei, ebenfalls aus Karlsruhe, aufgekauft wurde. Wann die Rössel Brauerei genau geschlossen wurde, lies sich nicht herausfinden, jedoch wird das Bier heute nach wie vor in Karlsruhe produziert und fristet ein Dasein in der Billignische. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filrteirtes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht leicht malzig und süßlich, ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Man hat einen malzig-süßlichen, runden Körper, ohne das er groß auffällt. Jedoch ist das Bier insgesamt auch recht unspektakulär. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren süßmalzige Noten. Die Kohlensäure ist recht gefällig und auch sonst fällt bei diesem bBer nicht so viel auf Überraschend üffig, aber ohne wirkliche Highlights.

Zum Fazit: Von mir erhält das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist gar nicht so schlecht wie gedacht für ein Billigbier. Auf der anderen Seite hat es aber auch wenig, bei dem es mich vom Hocker hauen würde.

Veröffentlicht in 1-Stern

Hauf Edel Hell

Das laut Website Original Helle der Hauf Brauerei aus Dinkelsbühl wird in meinem heutigen Biertest verkostet. Seit ein paar Jahren gibt es von der Brauerei Hauf nämlich auch ein Helles Vollbier, das Edel Hell ist jedoch der originale Klassiker und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Hier rieche ich dieses sehr süßliche, erdige Aroma. Es riecht leicht muffig und etwas säuerlich im Geruch.

Zum Geschmack: Auch hier haz man diese leicht säuerlichen und erdig süßlichen Noten. Es schmeckt ein wenig so, wie wenn man auf leicht angedörrtem Gedtreide kauen würde. Die Noten sind aber insgesamt nicht ganz so extrem. Die Süße finde ich ein wenig zu hoch angesetzt und im Abgang hat man sich bis in den Nachgang ziehende leicht erdige Noten. Es wird auch im weitern Trinkverlauf nicht so recht besser und es schmeckt einfach erdig und süßlich und erinnert in Kombination irgendwie an Zuckerrübe.

Zum Fazit: Ich finde das Bier wirklich nicht gut. Mir ist es viel zu süß und erdig. Dazu wirkt es leicht schal. Daher gebe ich für dieses Bier auch nur eine Wertung von 1 Stern ab.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Veldensteiner Hawaiian Style Pale Ale

Die Veldensteiner Bierwerkstatt, kreiert jedes Jahr eine neue Bierspezialität. 2023 war dies ein Hawaiian Style Pale Ale. Hawaiian deshalb, weil es geschmacklich an die Früchte erinnern soll, die typisch für Hawaii sind, nämlich Ananas, Mango und Co. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Bier mit Noten von Orange, Ananas, Maracuja und Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das ein sehr fruchtiges, angenehmes Mundgefühl mit sich bringt. Es ist auch im Abgang sehr schön fruchtig, mit tropischen Noten wie Maracuja und Ananas. Der Körper ist präsemt, der Hopfen klingt an, ist aber nicht wirklich bitter und das Bier prickelt auch nicht so ganz. Es ist durchaus lebendig, könnte aber nocht etwas an Spritzigkeit vertragen. Die Fruchtnoten sind vorhanden, könnten aber auch noch intensiver sein. Ein bisschen fehlt es dem Bier an einem harzig-bitteren Kontrastpunkt.

Zum Fazit: Ein gut fruchtiges Bier, das ich aber noch als etwas ausbaufähig empfinde. Die Kohlensäure dürfte gern noch etwas mehr sein und auch hopfig-bittere Noten könnten noch mehr vorhanden sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Saalfelder UrSaalfelder Märzenbier

Das Ursaalfelder ist ein Märzen aus dem Hause der Saalfelder Brauerei in Südthüringen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% ist es überdies auch sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rot bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der aber schnell verfliegt.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr brotig, aber auch etwas alkoholisch.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit würzigem Abgang. Es ist dazu etwas karamellig im Abgang. Das Bier hat einen kräftigen, dominanten Malzkörper und ist durchaus auch süffig. Die Kohlensäure ist passabel dossiert, könnte aber durchaus etwas mehr sein. Ansonsten hat das Bier einen wohlschmeckenden Antrunk mit einem etwas würzig-sprudeligem Abgang und leicht karamelligen Getreidenoten im Abgang, wobei auch der Hopfen etwas zum Einsatz kommt.

Zum Fazit: Ein kräftiges, leckeres Märzenbier mit schönen Malznoten die etwas karamellig sind, aber auch eine leichte Fruchtigkeit aufweisen. Eine edle Hopfenbittere rundet den Geschmack ab. Diese ist aber nur marginal vorhanden. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Eichbaum Ureich

Das Ureich ist das Flagschiff und Premiumbier der Eichbaumbrauerei aus Mannheim. Als Premiumbier der Spitzenklasse wird es auf der Website beworben, doch ob das stimmt, will ich mit dem folgenden Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht aromatsicher floraler und sogar leicht fruchtiger Geruch. Der Hopfen ist in der Nase durchaus vorhanden.

Zum Geschmack: Ein schlankes Bier mit einer doch überraschend harmoischen Hopfennote, die aber nicht wirklich bitter ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es nicht herb oder pilisg bitter sonde feinmild zu trinekn mit einer leichten floral-grasigen Hopfenaromatik.

Zum Fazit: Ein feinmildes Pils mit floral-grasiger Hopfenaromatik. Für ein Pils ist es nicht wirklich ausgeprägt bitter. Es ist sehr leicht und schlank, aber auch erfrischend. Es ist zugegebener Maßen auch ein wenig farblos. Insgesamt könnte es im Gesamtgeschmack durchaus noch ausgeprägter sein. Ich gebe hierfür sehr gute 3 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Staffelbergbräu Querkerla

Eine der größten Brauereien in der fränkischen Schweiz ist die Staffelbergbräu in Bad Staffelstein. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1866 als Jakob Geldner beschloss, in seinem eigenen Gasthof selbstgebrautes Bier auszuschenken. Bis heute ist die Brauerei im Besitz der Familie Geldner und verfügt über ein ansprechendes Sortiment an fränkischen Bierspezialitäten. Ich werde heute das Querkelra probieren. Benannt ist das Bier nach den kleinen Wichteln, die in den Höhlen des Staffelbergs hausen sollen und im Volksmund Querkerla genannt werden. Stlistisch ist das Bier ein Rauchbier und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rotbrunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der typische Geruch nach Schinken und es holzig-rauchigem zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das eine hohe Geschmackvaribailität zu bieten hat. Die Kohlensöure ist zunächst prästent. Auch der Rauchgeschmack ist unverkennbar vorhanden. Er ist aber so dezent, das er sich vor allem auch im Nachgang angenehm im Mund ausbreitet und das ganze Mungefühl mit einem leichten Schinkenaorma ausfüllt. Es ist sogar ganz leicht herb am Gaumen. Man hat dezente Raucharomen, die auch wirklich gut rüberkommen und auch etwas brotig sind. Dazu kommt eine feine Hopfenwürze die das Bier abrundet.

Zum Fazit: Ein wirklich leckeres Rauchbier, das einen intensiven Geschmack hat, zugleich aber nicht zu extrem nach den typischen Rauchbieraromen schmeckt. Vor allem gefällt mir die feine Hopfenwürze, die es abrundet und dem Bier einen wirklich urigen Charakter verleiht. Mir hat es sehr geschmeckt und ich gebe hierfür 5 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schäffler Weissbier

Von Kulmbach in Franken gehe ich für den nächsten Biertest direkt nach Missen ins Allgäu. Dort bei der Brauerei Schäffler wird unter Anderem auch ein Weissbier gebraut, welches ich im folgenen Biertest vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernstein bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig. Eine reife Banane, Pflaume und ein wenig Pfirsich mache ich in der Nase aus.

Zum Geschmack: Im Antrunk zeigt sich das Bier zunächst würzig, bevor dann im Abgang ganz klar fruchtige Noten dazukommen. Man hat Pflaume, Banane, aber auch etwas erdbeeriges und etwas Pfirsich. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Fruchtigkeit ab und das Bier wird eher geschmackneutraler.

Zum Fazit: Ein fruchtig frisches Weissbier habe ich hier. Es überzeugt mit einem schönen hefigen Aroma. Das gibt von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

EKU Pils

Von der Kulmbacher Biermarke EKU die zur Kulmbacher Brauereigruppe gehört werde ich im folgenden Biertest das Pils vorstellen. Einst war die Erste Kulmbacher Aktienbrauerei eine der 4 großen Kulmbacher Brauereien. Insbesondere mit der Reichelbräu verband sie dabei seit jeher eine besondere Rivalität. Nachdem die Reichelbräu in den 80er Jahren die beiden anderen Kulmbacher Brauereien übernommen hatte, versuchte die EKU mit Aufkäufen und Übernahmen in ganz Deutschland, ab Mitte der 80er Jahre ebenfalls zu wachsen und die Reichelbräu zu überflügeln. Dies erwies aber letzlich als falsche Strategie und führte Mitte der 90er Jahre in die Insolvenz. Ausgerechnet die Reichelbräu witterte nun ihre Chance, übernahm die EKU aus der Konkursmasse und gründete daraufhin schließlich die Kulmbacher Brauereigruppe, die heute wiederum zur Paulaner Gruppe gehört. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige herbe Note hat das Bier. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein herb frisches Aroma, welches jedoch nur sehr leicht anklingt. Ansonsten ist es recht mild und doch reltiv geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkevrlauf ist es eher leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur sehr sehr spärlioch zum Zug. Gegen Ende wird es etwas herber, dennoch ist es eher lasch, wenn man den Gesamteindruck des Bieres betrachtet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ein soch sehr lasches und langweiliges Pils ohne Charakter. Es ist wirklich sehr mild, ganz leicht süßlich und nur im Abgang hat man ganz leichte Hopfennoten.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Schmucker Kellerbier

Von der Brauerei Schmucker aus dem Odenwald habe ich in meinem nächsten Biertest ein Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, plätzchenartiges Bier mit Orangennoten und etwas zitrusartigem

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas herbes Bier, bei dem die Hopfennote auch am Gaumen hängt. Es ist leicht bitter. Der Körper des Bieres wirkt eher schlank. Das Bier hat einen gewissen herben Beigeschmack, der das Bier ausmacht und ihm eine schöne Würze verleiht. Im Abgang empfide ich das Bier als sehr hopfig, fast schon etwas zu sehr. Dennoch hat das Bier auch malzige und hefige Noten.

Zum Fazit: Mir ist das Bier etwas zu herb für ein Kellerbier, dann sollte man es als Kellerpils vermarkten. Ansosnten ist es aber süffig und hat eine schöne Würze. Von mit gibts dafür 3 Sterne.