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Schäffler Zwickl

Im heutigen Biertest nehme ich euch mit ins beschauliche Allgäu. Es geht nach Missen in den bayerischen Teil der Region. Dort braut seit 1868 die Privatbrauerei Schäffler. Diese Brauerei wuchs in den letzten Jahren immer mehr, blieb aber dennoch bis heute in Familienbesitz Neben einem neuen Webauftritt folgten in letzter Zeit auch einige neue Sorten, wie das Allgäuer hell und das Hausbier. Heute möchte ich euch aber eine traditionellere Sorte vorstellen, die sich schon länger im Sortiment befindet. Es handelt sich hierbei um das Zwickl, ein unfiltriertes Lagerbier mit 4,9% Alkoholgehalt.

Zur Optik: Trübes, recht dunkles Bier. Hellbraune bis bernsteinene Farbe. Der Schaum ist sehr flukativ.

Zum Geruch: Schöne karamellige Note. Eine gewisse Fruchtigkeit nach Apfelsine und Himbeere schwingt im Geruch mit.

Zum Geschmack: Sehr karamelliges Bier, bei dem man auch klar die hefige Note herausschmeckt. Im Abgang sind sogar ganz feine röstige Noten erkennbar. Insgesamt aber ein wenig zu süß im ersten Eindruck. Es ist ein sehr frisches Bier, welches ein wirklich weiches Mundgefühl hat. Im Abgang könnt man ein wenig mehr Geschmack haben, denn vor allem im Nachgang bleibt nicht mehr viel übrig von den schönen Karamellnoten. Der Hopfen ist in diesem Bier leider nicht so intensiv zu spüren und somit fehlt irgendwie eine Nuance. Gegen Ende liegt es dann auch ein bisschen schwer im Glas, was dem Bier aber nur einen leichten Abzug verschafft.

Zum Fazit: EIn wirklich süffiges Bier mit herrlichen Karamellnoten. Hier und da gibt es noch kleine Unstimmigkeiten und vor allem der Hopfen wird schon vermisst. Dennoch reicht es für mich noch knapp für 4 Sterne, da einfach herrlich süffig und erfrischend.

 

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Hofbräu Winterzwickl

So langsam wird es kälter und der Winter hält Einzug. In höheren und mittleren Lagen gab es diese Woche ein wenig Schnee und so langsam aber sicher ist auch die Skisaison wieder eröffnet. Daher wird heute passend dazu ein Bier verköstigt das den Namen Winterzwickl trägt. Hergestellt von der Münchner Hofbräu, zu der auch das weltberühmte Hofbräuhaus gehört, ist dieses Bier alles andere als ein klassisches Winterfestbier. Denn anderes als die meisten seiner Vertreter kommt dieses Bier ungefiltert und somit naturtrüb daher. Ich bin also gespannt, ob dieses Bier daher auch ein wenig anders schmeckt, als die meisten bekannten Weihnachtsbiere. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Kastanienbraunes Bier, welches ordentlich trüb ist.  Der cremige Schaum ist feinporige und sehr reichlich vorhanden.

Zum Geruch: Kastanienangehauchter Duft, mit leicht röstigen Noten und hefigem Eindruck. Dominierend sind die nussigen noten. Das cremige aus dem Schaum hat sich auch im Geruch eingeschlichen.

Zum Geschmack: Herb nussiger erster Eindruck. Insgesamt sehr weiches Bier. Vor allem die nussigen Töne die durchkommen sind ein Geschmackserlebnis. Im Abgang leichte süßliche Hopfennoten. Die Hefe sorgt für leicht säuerliche Töne, welche aber nicht weiter störend sind. Auch im weiteren trinkverlauf ein sehr feines und ACHTUNG bekömmliches Bier. Im mundgefühl wirkt es sehr cremig und bestätig so diesen Eindruck. Zusätzlich leicht caramellige Töne durch die Hefe.

Zum Fazit: Ein wirklich etwas anderes Festbier, bei dem vor allem die nussigen Töne zu überzeugen wissen. Aber auch das leicht cremige Mundgefühl und Aroma trägt zu einen insgesamt sehr runden Geschmackserlebnis bei. Wer eine solche Art Bier mag dem kann ich nur empfehlen, damit seine Festtage zu verbringen. Hierfür gibts 5 Sterne.

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Paulaner Zwickl

Heute gibt es mal wieder etwas von der alt ehrwürdigen Paulaner Brauerei aus München. Dort haben sich die Braumeister mal wieder etwas einfallen lassen und mit dem Zwickel ein neues Bier auf den Markt gebracht. Was sofort auffällt, ist die besondere Flasche mit nostalgischer Prägung. Bei genauerem hinsehen fällt jedoch auch auf, dass das Bier nur 0,4 anstatt 0,5 Liter enthält. Das untergärige Kellerbier hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Sehr hellorangenes Bier. Wikrlich eine durchgehende schöne Trübung. Der weiße Schaum ist jetzt nicht besonders erwähnenswert, denn er ist ungefähr nur 1 cm breit und schwimmt etwas leicht auf der Oberfläche.

Zum Geruch: Sehr hefiger Geruch, riecht schon richtig nach Kellerbier. Auch das Getreide riecht man durch. Riecht richtig brotig. Aber man kann auch ganz feine Zitrusnoten riechen.

Zum Geschmack: Ich bin echt überrascht wirklich interessantes Bier, das vor allem im Antrunk mit einer großen Spritzigkeit aufwartet. Es ist leicht säuerlich und hat feine Zitrusnoten, die es wirklich sehr spritzig machen. Vor allem am Gaumen wird es dann auch ein wenig bitter durch den Hopfen. Jedoch ist der Abgang bzw. vor allem der Nachgang sehr wässrig und nach einem kurzen hefigen Geschmack hat man eigentlich keinen Geschmack mehr im Mund. Im Natrunk kommen jetzt so langsam auch mal ein wenig getreidge Noten auf, die langsam auch in den Abgang übergehen und etwas karamellig schmecken.

Zum Fazit: Ganz interessantes Bier, das mit seinen leicht säuerlichen Zitrusnoten mal etwas anderes schmeckt als andere Kellerbiere. Hierfür gebe ich 4 Sterne.