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Unertl Franz Xaver Unertl Helle Weisse

Zwei Brauereien ein Name? Das war lange bei den Unertls der Fall und diesem Fall besteht zwischen den beidem Brauereien auch eine familiäre Verbindunf. Als 2021 die ältere der beiden, nämlich jene in Mühldorf am Inn ihren Braubetrieb einstellt und die Produktion zur Aldersbacher Brauerei verlagerte, verklagte die noch bestehende Brauerei in Haag die andere wegen der Nutzung des Namens Unertl, woraufhin ihr dann die Markenrecht zugesprochen wurde. Der Name Unertl könne nicht von einer nicht mehr existierenden Brauerei verwendet werden war ihr Argument, dem auch das Gericht mit der Begründung das der Name Unertl für familiengeführte unabhängige Brautradition stehe folgte. Einige Biere des Mühldorfer Unertl Bier werden aber dennoch weiterhin in Aldersbach gebraut, nun aber unter anderem Namen und dem Aldersbacher Label. Die Franz Xaver Unertl Weisse wurde leider nicht übernommen, weshalb es sich beim folgenden Test eher um ein Relikt vergangener Tage handelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges Aroma, das aber auch eine ordentliche getreidige Komponente aufweist, aber auch etwas erdig wirkt.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das sehr erfrischend wirkt. Es wirkt auf mich relativ schlank in den ersten Schlucken und wird erst hintern raus etwas hefig. Auch schmeckt es auch ein leicht säuerlich und dann aber wieder hefig am Gaumen. Es bleibt auch im weiteren Trinkverlauf, vor allem im Antrunk ein wenig säuerlicher, was ich als durchaus erfrischend bezeichnen würde. Eine Banane ist nur leicht vorhanden.

Zum Fazit: Ein solides, aber nicht überragendes Weissbier. Das bekommt von mir 3 Sterne.

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Sperber Herzog Christian August Weisse

Im nächsten Biertest wird es wieder ein wenig stärker. Dieses Mal aber nicht mit einem untergärigen Bockbier, sondern einem Weizenbock. Ich teste den kurz H.C.A.W. genannten Bock von Sperber Bräu, eine der beiden noch aktiven Brauereien in Sulzbach-Rosenberg. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernstein bis orange farbenes Bier. Es hat einen passablen schaum, der aber auch schneller verschwindet.

Zum geruch: Das Bier hat einen intensiven fruchtig bananigen geruch ind er nase. Es riecht leicht alkoholisch aber auch rosinen und reife datteln kommen zum vorschein.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier insgesamt durchaus kräftig. Es hat einen durchaus voluminösen Körper, der auch mit reifen Fruchtnoten im Abgang überzeugt. Diese reife Fruchtaromen halten sich dann auch im Nachgang noch länger im Mundraum. Geschmacklich gehen diese in die Richtung von Banane und Pflaume. Der Bock ist durchaus geschmacklich komplex und hat im Abgang eben diese eine schöne reife Obstnote und auch leicht kräutrige Nuancen. Der kräftige Körper ist wirklich überzeugend und die schönen Fruchtaromen bleiben auch bis zum Ende erhalten und und breiten sich schön im gesamten Mundraum aus. Das Bier wirkt insgesamt sehr rund und auch nie zu süß oder schwer.

Zum Fazit. Ich habe ein schönes und auch durchaus komplexes Bier mit ausgereifter Fruchtaromatik. Es gibt aber noch ein paar bessere Weizenböcke, auch wenn dieser wirklich sehr gut ist. Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Haller Löwenbräu Mohrenköpfle Hefeweizen

Das Schwäbisch Hällische Landschwein bzw. dessen Fleisch gelten heutzutage als auch über die Region hinaus bekannte Delikatesse. Dies ist in so fern bemerkenswert, als dass die Rasse in den 70er Jahren als fast ausgestorben galt. Durch das Engagement einiger Züchter konnte sie aber wieder etabliert werden und das Fleisch dieser Schweine genießt heutzutage, auch in der Spitzengastronomie, einen sehr guten Ruf. Umgangssprachlich werden diese Tiere wegen ihres Aussehens auch Mohrenköpfle genannt und die in Schwäbisch Hall ansässige Löwenbrauerei hat ihm sogar zwei Biere gewidmet. Ich teste heute davon das Weizen, welches einen Weizenmalzanteil von über 60% haben soll. Darüber hinaus werden auch Röstmalze verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Der Schaum ist wirklich in Ordnung.

Zum Geruch: Es ist sehr hefig und auf der anderen Seite aber auch fruchtig. Es riecht nach einem sehr ausgereiften Fruchtmix wie ich finde.

Zum Geschmack: Auch hier ein sehr vollmundiges, geschmacksintensives Weizenbier bei dem vor allem der getreidige, weizige Geschmack im Vordergrund steht und sich im Abgang eine schöne Banane zeigt. Im Abgang ist es aber auch ein wenig zu schlammig bzw. hefig hier könnte etwas mehr Würze hilfreich sein. Die Fruchtnoten wirken sehr ausgereift und neben Banane hat man auch ein wenig Pflaume im Geschmack. Die Kohlensäure wirkt durchaus spritzig und inesgesam empfinde ich das Bier als gut ausbalanciert.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde man hat ein gut ausbalanciertes Weizenbier, das durchaus auch etwas spritzig ist und vor allem süffig. Für meinen Geschmack könnte es aber durchaus noch etwas mehr Hopfenwürze vertragen.

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Kronen Weisse

Ein Weissbier aus Ulm, aber nicht von Gold Ochsen, das ist Gegenstand meines nun folgenden nächsten Biertests. Ich verkoste nämlich das Weizenbier der Kronenbrauerei Russ aus dem Ulmer Stadtteil Söflingen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen eher mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht fruchtig und getreidig. Es hat einen sehr ausgeprägten getreidigen Ton mit leicht erdigen Noten. Dazu die typische Bananenote.

Zum Geschmack: Ein sehr getredig und auch leicht röstiger erster Eindruck. Im Abgang ist es ein Mix aus getreidigen Noten, aber auch süßen fruchitgen Noten mit auffallender Banane. Es hat eine ganz komische Komponente, die aber bald in röstige und fruchtig banange Noten übergeht. Auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr angenehmes Bier. Es schwingt im Unterton etwas erdiges mit.

Zum Fazit: Ein solides Weizenbier, dem ich eine Wertung von 3 Sternen gebe. Mir schmeckt es und ich finde es etwas überraschend, das es auch eine leichte Röstnote hat. Aber insgesamt sehr süffig und rund.

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Hirsch Honer Krisstall Weisse

Von der Hirschbrauerei Honer aus Wurmlingen im Landkreis Tuttlingen verkoste ich im folgenden Biertest das Kristallweizen. Dieses kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittel ausgeprägten weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist leicht getreidig mit einer durchaus zitronigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein wenig getreidig mit einem etwas süßlichen, bananig vanilligen Abgang. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut ausgeweogenes Bier und hat teilweise auch bittere Hopfennoten und ist dennoch auch etwas bananig. Das gute Zusammenspiel von Bananigen Noten aber auch einer leichten Säure und Zitrusaromen mit etwas kräutrig bitterem Hopfen gefällt mir.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 4 Sternen. ich finde ich habe hier durchaus eines der besseren Kristallweizen die ich bisher verkostet habe.

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Will Bräu Hefeweizen

Geographisch noch in Franken befindlich, gehört die Brauerei Will aus Motten an der hessischen Grenze schon lange zur Brauerei Hochstift aus Fulda. Vor längerer Zeit habe ich schon einmal das Pils von dort vorgestellt, die Brauerei hat aber auch drei Weizenbiere im Sortiment, wovon ich nun mit dem normalen Weizen beginnen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr hefiges Aroma. Man hat noch eine gewisse Banane noch in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man Noten, die hefig sind und auch gewisse getreidige Aromen mitbringen. Man hat ein Bier, mit einem schönen hefigen Aroma, das im Abgang auch eine bananige Note mitbringt. Im Körper ist es kräftig, allgemein aber doch sehr hefig und sogar fast schon ein wenig zu hefig und leicht schlammig im Mundgefühl.

Zum Fazit. Ein recht solides, aber auch durchschnittliches Weizenbier. Es ist kräftig im Körper, mir aber auch eine Spur zu hefig. Das gibt eine Wertung vn 3 Sternen.

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Kühbacher Weizen dunkel

Für den nächsten Biertest geht es nun Ostwärts nach Bayern. Ich befinde mich an einem der östlichsten Punkte im Regierungsbezirk Schwaben in Kühbach. Von der dortigen Schlossbrauerei die von den Freiherren von Beck-Peccoz betrieben wird, gibt es im Test nun ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein trübes, hellbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein leicht schokoladiges Aroma, aber auch eine reife Banane.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus leicht schokoladigen Aroma. Das Bier hat einen durchaus ansprechenden Körper mit einem bananig schokladigen Abgang. Insgesamt ist ein kräftiges, aber auch hefelastiges Weizenbier. Dennoch schmeckt man das hier wirklich dunkle Malzsorten verwendet wurden, da man ein schönes Schokoaroma im Geschmack hat.

Zum Fazit: Ich habe in jedem Fall ein Bier, welches viele Attribute eines guten dunklen Bieres besitzt. Deshalb bekommt es von mir auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Bergquell Hefeweizen

Nach längerer Zeit geht es für mich wieder zu einem Biertest nach Sachsen. In der Region Oberlausitz, die sich doch ein wenig vom historischen Sachsen unterscheidet liegt die Kreisstadt Löbau. Dort hat seit dem Jahre 1846 die heutige Bergquell Brauerei ihren Sitz. Überregional bekannt ist der Betrieb vor allem für seinen Lausitzer Porter, um den es aber heute nicht gehen soll. Denn auch klassische Bierstile werden von der Brauerei produziert, wie zum Beispiel auch ein Weizenbier welches ich nun vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananiges, hefiges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch teigiges und auch leicht säuerliches Weizenbier. Man hat eher getreidge Komponenten und die Banane bzw. Fruchtigkeit kommt meiner Meinung nach nicht so richtig durch. Insgesamt dominiert im Geschmack für mich eher das getreide als die hefe was nicht unbedingt schlecht sein muss, jedoch liegt mir hier der Fokus zu sehr auf dem getreidigen.

Zum Fazit: Für ein Weizen ist mir das Bier insgesamt doch auch ein wenig zu säuerlich. Auch ist hier deutlich das getreidige dominant und mir fehlt die Fruchtigkeit. Insgesamt kein wirklich gutes Weizenbier. Daher gibt es auch nur 2 Sterne.

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Karmeliter Weissbier

Aus der Kategorie Bier, die es so zumindest (vor-)erst einmal nicht mehr gibt, gehört auch mein folgendes Testbier von der ehemaligen Karmeliter Brauerei aus Salz, welche letztes Jahr altersbedingt den Betrieb einstellte. Die Markenrechte an den Bieren liegen jedoch bei Oettinger und seit einiger Zeit gibt es wieder das Karmeliter Hell und wer weiß, vielleicht kommt bald auch wieder das Weissbier dazu, welches hier nun vorgestellt wird. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch sehr ins vanillige gehender Geruch den ich hier in der Nase habe. Es riecht aber auch leicht hefig-bananig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass durchaus wohlschmeckend ist, mit einer gewissen herben, würzigen Note des Hopfens in Richtung Abgang. Vor allem auch das leicht hefige weiß sehr zu überzeugen. Die Bananenote hängt deutlich im Nachgang am Gaumen und macht ihn sehr rund. Es wird im weiteren Trinkverlauf dann etwas würziger, jedoch behält es seinen Charakter im Grundlegenden bei. Man hat ein Bier, das insgesamt durchaus etwas würzig ist hier aber vor allem durch eine durchaus sehr präsente Banane überzeugt die auch noch lange im Nachgang bestehen bleibt. Dazu hat es einen kräftigen Malzköprer.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Weizen eine Wertung von 4 Sternen. Ich finde es eine schöne Mischung aus würzig und fruchtigem Geschmack. Also gerne wieder.

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Schmucker Hefeweizen hell

In meinem folgenden Biertest geht es wieder in den Odenwald zur Brauerei Schmucker. Aus dem sehr umfassenden Sortiment der Brauerei wird im folgenden Test nun das helle Weizenbier verkostet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig bananiges Aroma hat man in der Nase. Es ist vor allem sehr hefig im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das sehr sprudelig ist und wie ich finde im Körper eher schlank. Dadurch hat man ein sehr spritziges Weizenbier, auch wenn mir der Abgang sehr lange und hefig vorkommt. hier kommen dann auch die Banane und etwas Nelke zum Vorschein. Allgemein ein geschmacklich eher fruchtigeres Weizen, das aber insgesamt auch ein eher milderer Vertreter ist.

Zum Fazit: Ein solides, nicht zu hefiges, eher schlankeres Weizenbier, das dennoch eine tolle Banane hat. Gehobener Durchschnitt würde ich sagen und vergebe eine Wertung von 3 Sternen.