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Staudenbräu Stauden Weiße

Die helle Staudenweisse ist das Bier, welches es nun zu verkosten gilt. Die Weiße des Einmann-Familienbetriebs kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein kräutriges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommen eher orangenartige Töne. Es erinnert geruchlich an ein Witt. Banane ist nur mit sehr viel Phantasie heraus zu riechen.

Zum Geschmack: Hier kommt im Antrunk dieser spritzige-getreidige Geschmack durch, welcher sich am Gaumen kurz in einer kräutrigen Note bemerkbar macht. Im Abgang ist dann endlich die Banane da und breitet sich mit sehr viel Geschmack im Mundraum aus. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut trinkbares Bier. Es ist eher spritzig und nicht ganz so vollmundig. Auch ist es nicht schlammig oder hefig und der Hopfen kommt sehr gut durch und bringt so etwas kräutrig fruchtiges mit.

Zum Fazit: Ein bisschen ein hopfiges Weizen, das auch mit schön getreidigen Noten zu gefallen weiß un dabei nicht zu hefig schmeckt. Mich hat das Ganze überzeugt und ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Zum Löwenbräu Karpfen Weisse

Die Löwenbrauerei aus Neuhaus ist der Produzent meines heutigen ersten Testbieres. Besagtes Neuhaus ist ein Teilort von Adelsdorf, somit führt mich der heutige Biertest wieder ins wunderschöne Franken. Die Löwenbräu selbst hat eine Tradition die bis ins Jahre 1747 zurückreicht und die seit mehr als 10 Generationen in Besitz der Familie Wirth ist. Die Karpfen Weisse ist nach der für die Region Franken typischen Fischspezialität benannt, die traditionell in den Monaten mit R Saison hat. Alkoholtechnisch kommt das Bier auf einen Wert von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine sehr schönen Banane hat man in der Nase. Dazu kommen ein wenig weizige Noten und etwas Vanille wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein sehr prickelndes Weißbier. Es ist vor allem sehr erfrischend und süffig. Die Kohlensäure betäubt leider ein wenig die Zunge. Es ist richtig schön zu beobachte wie sich wie so kurzer prickelnder Film darüber legt, während sich das Bier den Weg in den Rachen bahnt. An den Seiten sind ein wenig getreidige Noten zu schmecken und das Mundgefühl im Nachgang ist leicht süßlich mit etwas Banane

Zum Fazit. Ein sehr lebendiges und spritziges Weizen. Um etwas mehr an geshcmack zu bekommen ist es für mich leider hier ein bisschen zu viel des Guten. Ich vergebe für dieses Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Riedbacher Frankenbräu Hefeweizen

Das Franken nicht nur auf Bayern beschränkt ist lässt sich an meinem nächsten Bier, welches von der Riedbacher Frankenbräu gebraut wird gut sehen. diese liegt nämlich im Württembergischen Riedbach. Dieses gehörte jedoch früher zum fränkischen Reichskreis bzw. zum Herzogtum Franken und deren Nachfolgestaaten und so ist man hier historisch betrachtet eigentlich in Franken, wenngleich das gebiet schon seit Anfangdes 19 Jahrhunderts zu Württemberg gehört. Von der Frankenbräu gibt es heute das Hefeweizen das auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein orange goldenes und trübes Bier mit mittlerem weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit der klassischen Banane in der Nase.

Zum Geschmack: Ein herb getreidiges Aroma steht hier auf dem Programm. Es ist im Abgang ein wenig getreidig und hat eine gewisse zuckrig süße Komponente. Es ist eher urig getreidig und recht herb aber nicht bitter. Dazu ist es schön sprudelig und spritzig und geht in die Richtung Vollkornsprudel.

Zum Fazit: Ein Weizen wie es besonders mir zusagt. Es ist getreidig und die Hefe ist nicht besonders dominant. Dazu ist es ordentlich spritzig. Das gibt 4 Sterne.

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Autenrieder Weizen

Von der Autenrieder Schlossbrauerei habe ich im heutigen Test noch ein Weizenbier, welches es zu verkosten gilt. Der Alkoholgehalt liegt hier bei ordentlichen 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein kräutrig, getreidiges Aroma. Ansonsten hat man noch ganz leicht süße Noten. Etwas Banane aber nicht arg eher kräutrig und getreidig ist das Bier.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist auch hier mit etwas kräutrigen Noten behaftet, die von einer ordentlichen Kohlensäure umspült werden. Im Abgang hat man ein paar leichte bananige Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher unspektakuläres Bier. Es ist sehr spritzig und auch ein wenig herb, jedoch ist es mir im Abgang zu wässrig und es kommt die Banane oder Fruchtigkeit nicht richtig durch. Es fehlt ein vollmundiger Körper.

Zum Fazit: Ja ein sehr sehr spritziges Weissbier, das trotz seines Alkoholgehalt nicht wirklich einen überzeugenden Malzkörper hat. So gibt es von mir nur eine Wertung von 3 Sternen. Man kann es aber dennoch gut trinken, aber es fehlen ein wenig die geschmacklichen Highlights.

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Post Karl Mayer Der Postillion

Der Postillion ein für seine nicht ganz ernstgemeinten Satiremeldungen bekanntes und mitunter stark polarisierendes Internetnachrichtenmagazin war dieses mal nicht ausnahmsweise nicht Namensgeber für die Postillion Weisse die es heute zur Verkostung gibt. Nein hier ist einfach die Tatsache schuldig, das das Brauereigebräude bzw. der Gasthof in früheren Zeiten auch als Poststation diente. Der Postillon selbst war dabei der Anführer eines Postgespanns sammt Postkutsche. Die Weisse ist also eine Hommag an jene die Früher dafür sorgten, das die Post sicher und zuverlässig ankam. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, trübes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiger, hopfiger Geruch hat man in der Nase. Ansonsten hat man recht wenig Geruchsaromatik.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Weißbier mit einem klaren Charakter und  wahrnehmbaren Körper. Im Nachgang könnte es etwas mehr Geschmack haben. Auch im weiteren Trinkverlauf kommt hier vor allem die hefige Note durch die das Bier dann teilweise zu schlammig wirken lässt.

Zum Fazit: Ja das Bier hat gute Noten und einen sehr kräftigen Körper. Aber das hefige stört dann doch etwas. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hauf Dinkelsbühler Weisse

Aus dem mit einer schönen mittelalterlichen Altstadt gesegneten Dinkelsbühl gibt es heute wieder ein Bier der Brauerei Hauf. Von dieser habe ich mir die Dinkelsbühler Weisse vorgenommen. Diese kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Bananige Aromen mit einem gewissen leichten tropischen Einfluss. Man riecht etwas kräutriges und etwas Vanille wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein klassisches Weißbier zeigt sich hier im Geschmack. Es ist leicht getreidig mit gewissen Weizennoten. Im weiteren Trinkverlauf hat man die typischen Weizennoten im Geschmack. Es ist aber dann doch im Gesamtrahmen betrachtet etwas sehr gefällig und irgendwie etwas farblos.

Zum Fazit: Die Banane ist hier vorrangig im Geruch vorhanden. Der Geschmack ist getreidig aber irgendwie sehr einheitlich und generisch. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Wunderbraeu Weizen

Für den nächsten Test geht wieder einmal an großes Dankeschön an meinen treuen Bierspender der mir dieses Bier besorgt hat. Das Bier stammt von Wunderbraeu aus München, einem Bierprojekt das bewusst darauf setzt klimaneutrale Bier aus biozertifizierten und nachhaltigen Rohstoffen zu brauen. Stilistisch geht es bei den Münchnern eher klassisch zu und so habe ich heute ein Weizen auf der Agenda, das einen Alkoholgehalt von 5,2% aufweist.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und dezent hopfiges Aroma. Man hat leichte Banane und etwas Pfirsich und Apfelsine, aber auch grasige Noten

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer würzigen Note, die etwas hefiges, aber auch eine leicht herbe Note an sich hat. Es ist leicht bitter und auch etwas herb im Geschmack. Vor allem für ein Weizen hat es eine doch recht hopfige Aromatik, die bisweilen auch etwas grasig florale Noten annimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher herb angehauchtes Weizenbier.

Zum Fazit: Ein überraschend hopfenbetontes Weizen. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen, da es manchmal noch etwas unrund wirkt, Dennoch ist es wirklich gut.

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Kuchlbauer Turm Weisse

Der von Friedensreich Hundertwasser entworfene Kuchlbauer Turm ist das weithin sichtbare Markenzeichen der Abensberger Brauerei. Diesem bedenkenden Architekturobjekt hat die für ihre Weißbiere bekannte Brauerei ein Bier gewidmet, das wie könnte es anders sein ein Weizenbier ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, mittelklares Bier. Der Schaum ist mitteltrüb und in Ordnung.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, an Banane erinnerndes Bier. Dazu kommt etwas Pflaume und Apfel

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges Weizen mit gewissen erdbeerigen Noten bzw. mit erdbeerig angehauchten Noten, die sich auch ein bisschen an Johannisbeere orientieren. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher fruchtiges Bier unter den Weizenbieren.

Zum Fazit: Ein sehr fruchtiges und wohlschmeckendes Weizenbier. Mir gefallen vor allem die doch an Erdbeere angehauchten Noten. Daher gebe ich hier auch die Höchstnote von 5 Sternen.

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Bayreuther Bio Weisse

Die Maisel Brauerei aus Bayreuth ist seit jeher bekannt für ihre Weizenbiere. Neben den bekannte gibt es auch die Bio Weisse, die wie man sich denken kann aus rein ökologisch angebauten Zutaten besteht. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes helloranges Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananiges und kerniges Aroma hat dieses Bier. Dazu kommt noch etwas Nelke. Haputsächlich überwiegt aber die herb getreidige Note.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges und zugleich leicht fruchtiges Weizenbier. Es hat ein sehr weiches Mundgefühl. Im Abgang hat man eine leichte Fruchtigkeit, die mit einer leichten Würze von etwas kräutrigem gepaart ist. Im Abgang kommt eine gewisse Fruchtigkeit durch, bei der man deutlich die typische Banane schmeckt, die bei einem Weizen vorkommt. Dazu kommt ein wenig Erdbeere. Das Mundgefühl des Bieres ist zwar etwas schwer, jedoch ist dieses Bier mit einer schönen Getreidekomponente sehr süffig.

Zum Fazit: Ein rundes, fruchtig, aromatisches Bier. Mir hat es gut geschmeckt und so bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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König Ludwig Weissbier hell

Von der Marke König Ludwig, der Schlossbrauerei Kaltenbach gibt es im heutigen Test das Weißbier hell. Die Brauerei wurde aus Hausbrauerei der Wittelsbacher, der späteren Herrschern von Bayern gegründet. Im Jahre 1955 gelangte diese auch wieder in die Hände der bajuwarischen Adelsfamilie. Heute ist die Brauerei zur Hälfte im Besitz der Wittelsbacher, während die andere Hälfte in den Händen der Warsteiner Brauerei liegt. Das Weißbier hat einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein orangenes, klar filtriertes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und auch gerstiges Aroma. Dazu kommt eine leichte Vanille.

Zum Geschmack: Auch hier hat man zunächst einen gerstig grünlichen Antrunk. Es ist vom Aroma her sehr getreidg und kommt dem klassischen Vollkornsprudel nahe. Die kohlensaure ist hoch dosiert. Die hochdosierte Kohlensäure lähmt leider ein wenig die Zunge für andere Geschmackswahrnehmungen. Im Nachgang hat man einen Mix aus süßlichen und hefigen Noten. Die Banane kommt nicht so richtig zum tragen. Man hat eher Noten von Pflaume und Vanille. Gegen Ende behält es sich seinen leicht süßlichen Geschmack bei. Hier ist es dann auch nicht mehr so würzig.

Zum Fazit: Mir ist dieses Weizen fast schon etwas zu schwer. Die Kohlensäure passt nicht so zum enormen Körper und so wirkt es etwas unausgewogen. Das gibt von mir 3 Sterne.