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Oscar Maxxum Pils

Wer mein folgendes Testbier braut, lässt sich nicht einhunderprotzentig sagen, es wird aber vermutet, dass es aus den Sudkesseln von Oettinger in Mönchengladbach oder der Herforder Brauerei stammt. Nun fragt man sich natürlich welches Bier ist das, von dem man nicht so genau weiß, wo es eigentlich herkommt? Nun, die Rede ist vom Oscar Maxxum Pils, einem Bier welches für die Getränkekette Trinkgut gebraut wird und in den entsprechenden Getränkemärkten zu finden ist. Warum man keine näheren Angaben zum Produktionsort macht kann ich nicht sagen, verkosten werde ich dieses Bier aber dennoch, wenn auch mit etwas Skepsis. Wer Oscar Maxxum ist, oder ob eine reale Person dahinter steht weiß ich nicht, ich vermute aber ich eher nicht. Vermutlich ist er der Bruder von Traugott Simon, einer ebenfalls für Trinkgut produzierten Marke. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldnes Bier. Es hat einen überaus schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht keksiges, ansonsten eher hopfiges leicht metallisches Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das durchaus eine gewisse Hopfenherbe mitbringt, aber insgesamt eher zurückhaltend wirkt. Der schmeckt auch ein wenig künstlich bzw. metallisch. Die Kohelsnäure könnte dazu noch präsenter sein. Ich finde, dass das Bier dann im weiteren Trinkverlauf nicht mehr wirklich an ein Pils erinnert. Es ist eher süßlich und Hopfenherbe ist nur ganz leicht vorhanden. Vor allem der Nachgang bleibt auch eher süßlich bis sogar teigig.

Zum Fazit: Es ist nicht die absolute Vollkatastrophe wie ich zu Anfangs aufgrund der doch recht billigen Aufmachung befürchtet habe. Dennoch bietet das Pils mir nicht wirklich viel und ich finde es ein eher unterdurchsncittliches Exemplar, welches ich freiwilig nicht noch einmal trinken werde. Das gibt 2 Sterne, da man es immerhin nicht in den Ausguss kippen muss

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Kronen Pils

Von der Kronenbrauerei aus Offenburg die inzwischen als Brauwerk Baden agiert habe ich im nächsten Biertest das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein feinmalziges, leicht hopfenbetontes Aroma. Es hat auch etwas blumiges das Bier.

Zum Geschmack: Auch hier bildet sich um den ganzen Geschmack ein Ring aus diesen leicht feinmalzigen, karamellig wirkenden Malznoten. Im Abgang hat man aber auch eine unverkennbare Hopfennote. Diese ist zwar nicht wirklich herb, harmoniert aber sehr gut mit den oben beschriebenen malzigen Eindrücken. Sie ist leicht bitter am Gaumen, aber dennoch eher von blumig grasiger Natur.

Zum Fazit: Ein gut zu trinkendes, mehr als solides Pilsbier, das hier zurecht 4 Sterne bekommt.

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Hütt Lux Klassik Pils

Ich habe in meinem nächsten Biertest das Klassik Pils der Hütt Brauerei aus Nordhessen. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein klar filtrierte, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfigesm etwas ölig pilsiges Aroma das ich hier in der Nase habe.

Zum Geschmack: Ein durchaus ordentlich hopfiges Bier, welches auch im Antrunk schon mit einer guten Hopfenportion versehen ist. Es ist ein etwas würziges, aber irgendwie doch eher ein wenig einseitiges Bier das auf einem bitteren Hopfenaroma basiert ohne viel Körper. Insgesamt ist es schon hopfig am Gaumen, aber irgendwie einseitig und wenn man ehrlich ist doch eher halbherzig bitter. Die Bittere bleibt auch im Nachgang, aber ist weder wirklich herb noch aromatisch. Der Körper ist dünn und somit das Malz gar nicht präsent.

Zum Fazit: Ein Bier, das wenn man das Hopfenaroma zu Grunde legt sicherlich als Pils durchgeht. Dennoch finde ich den Hopfen etwas einseitig und so ist es geschmacklich nur bitter. Dennoch gibt es schlechtere Pilsbiere, bei denen der Hopfen künstlich wirkt oder gar nicht ausreichend vorhanden ist. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Nette Edel Pils

Die Brauerei Nette war einmal eine der größten Regionalbrauereien im Mittelrheingebiet. 1865 im linksrheinischen Weißenthurm gegründet wurde die Brauerei bereits im Jahre 1939 von der in Koblenz ansässigen Königsbacher Brauerei übernommen. Nachdem Königsbacher im Jahre 1992 schließlich selbst von der Karlsberg Brauerei aus Homburg übernommen wurde, wurde der Braubetrieb in Weißenthurm im Jahre 1997 schließlich eingestellt und die Produktion des Nette Pils nach Koblenz verlagert. Im Jahre 2010 erwarb Bitburger die Markenrechte von Nette und nach der Schließung der Koblenzer Brauerei im Jahre 2024 wird das Nette Edel Pils nun von Bitburger selbst gebraut. Benannt ist das Bier übrigens nach dem gleichnamigen Fluss der in Weißenthurm in den Rhein mündet. Der Alkoholgehalt des Bieres, das in der Aufmachung ein wenig lieblos und billig wirkt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch ist leicht säuerlich und etwas hopfig in der Nase.

Zum Geschmack: Das Bier ist im Antrunk etwas getreidig, aber wenig hopfig. Im Abgang wird es dann leicht hopfiger, sonst schmeckt man hier aber nicht wirklich viel. Das Bier ist insgesamt auch nicht besonders schmackhaft. Es kommt ein wenig eine leicht herb süße Note, aber das war es dann auch. Ansonsten schmeckt das Bier eher etwas pappig bis ledrig.

Zum Fazit: Im Geschmack ist es genau so billig wie in der Aufmachung. Es wirkt alles ein wenig lieblos. Ich hoffe das war nicht das Originalrezept nach dem das Nette Pils gebraut wird. Edel ist an diesem Bier rein gar nichts. Es ist langweilig, dünn und schmeckt dann auch noch ein wenig pappig bis ledrig. Das gibt nur 1 Stern.

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Zum Löwenbräu Hopfen Löwe

Das ganze Jahr über braut die Löwenbräu aus Neuhaus an der Aisch verschiedene Saisonbiere. Abwechselnd gibt es alle zwei Monate ein neues Saisonbier. Ab Juli und im August ist dies der Hopfen Löwe, stilistisch ein Pilsbier. Da das Bier nun bald wieder Saison haben wird, werde ich es nun hier im Blog vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, etwas zitroniges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier mit schönem hopfigen Aroma und einer leichten Bitteraromatik im Abgang. Es wirkt auf mich sehr erfrischend. Es ist gut bitter aber nicht unbedingt herb und sondern es hat eher einen leicht floralen und etwas zitronigen Touch im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier aromatisch und erfrischend mit einer guten Hopfennote.

Zum Fazit: Ein aromatisches erfrischendes, auch gut hopfiges Pilsbier. Dabei ist es auch nicht zu schwer und somit das ideale Sommerbier. Für die Höchstwertung reicht es knapp nicht, da ich noch ein paar Pilsbiere kenne die noch einen Ticken besser sind. Es gibt aber sehr gute 4 Sterne für dieses Bier.

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Meckatzer Pils

Mein nächster Biertest geht ins Allgäu. Im Landkreis Lindau befindet sich die Meckatzer Löwenbrauerei. Von dieser habe ich im folgenden Test nun das Pils in meinem Glas. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht blumiges, ansonsten eher geruchsneutrales Bier.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Pils, dass eine sehr aromatische Hopfennote hat, die eine leichte Fruchtigkeit mitbringt. Es ist ein auch im weiteren Trinkverlauf ein sehr aromatisches Pilsbier, das jedoch insgesamt ein wenig nichtssagend ist. Es hat eine wirklich aromatisches Hopfenprofil, jedoch ist es überhaupt nicht herb bzw. prickelt es auch ein wenig zu wenig.

Zum Fazit: Ein solides Pils, das eine schöne Hopfenaromatik mitbringt. Dieses aber eher leicht fruchtig bis grasig-blumig, als dass sie wirklich herb ist. Wer dies mag ist hier sicherlich gut aufgehoben. Mir schmecken solche Pilsbiere und daher gibt es auch 4 Sterne von mir, auch wenn das Bier durchaus leichte Schwächen hat, was die Kohlensäure anbelangt.

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Gansbräu Pils

Weiter mache ich mit einem Pils aus der Oberpfalz. Von der Gansbräu aus Neumarkt wird es gebraut und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein aromatisches, hopfiges Aroma habe ich in der Nase mit einer schönen leicht fruchtigen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, dass sehr erfrischend wirkt und auch eine herb fruchtige Hopfennote hat, die sich im Abgang befindet und dem Bier ein fruchtiges Mundgefühl verpasst. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer schönen dezenten Fruchtaromatik im Mund, das auch wirklich bestehen bleibt bis zum Schluss. Der Malzkörper ist leicht und geschmacklich hier eher zurückhaltend. Er bringt nur eine ganz feine Malzsüße mit.

Zum Fazit: Ein Pils, das auch in die Kategorie fällt, eher fruchtig, leicht floral mit feiner Zitrusnote, als das es einfach nur herb ist. Insgesamt ist es mir aber eine Spur zu mild. Von mir gibt das eine Wertung von 3 Sternen

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Ratsherrn Session Pilsner

Im sommer sind ganz gerne auch mal leichtere Biere gefragt, damit der Alkohol in der Sonne nicht gleich so einen schwere Kopf verursacht. Nun ist der Sommer nicht mehr weit und daher werde ich nun ein Session Pilsner von der Ratsherrn Brauerei aus Hamburg verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht ganz leicht fruchtig mit etwas Noten von Melone und Kiwi.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herbes Bier mit etwas bitterem, aber auch ganz leicht fruchtigen Noten. Der Körper des Bieres ist dabei eher leicht gestaltet umd macht das Bier zu einer sehr runden Sache. Die Kohlensäure prickelt wiederum sehr gut auf der Zunge und blebet das Ganze.

Zum Fazit. Ein erfrischendes, leichtes, spritzig fruchtig es Sommerbier mit feiner Bitternote. So muss das sein 4 Sterne.

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Ammerndorfer Pils

Auch im nächsten Biertest habe ich wieder etwas fränkisches. Von der Brauerei Dorn aus Ammerndorf, westlich von Nürnberg gelegen, werde ich im folgenden Biertest das Pils verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiger und eher nichtssagender Geruch.

Zum Geschmack: Das Bier ist durchaus erfrischend, aber eher leicht im Körper. Es hat durchaus auch ein respektables Hopfenaroma. Diese Nuancen halten sich aber zu Beginn noch etwas zurück. Insgesamt ist das Bier durchaus spritzig, obwohl sich die Kohlensäure eher moderat verhält. Im Abgang und vor allem im Nachgang bleibt dann eher etwas leicht süßliches hängen. Dieser Geschmack bestimmt auch das grundlegende Mundgefühl. Im Abgang zeigt sich zudem ein leicht kräutriger Hopfen. Bis zum Ende bietet das Bier aber eher eine mildere Hopfenaromatik, auch wenn dies bei den meisten fränkischen Pilsbieren so der Fall ist. Insgesamt ist es etwas herb am Gaumen, sodass man es schon als Pils deklarieren würde, aber insgesamt hat man doch eher auch etwas süßlichere Noten. Insgesamt hat es aber ein schönes Mundgefühl und ist durchaus süffig.

Zum Fazit: Ein solides Pils. Typische fränkisch ist es eher moderat gehopft und hat eine leichte Malzsüße. Von mir gibt das 3 Sterne.

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Sonne Pils

Im heutigen Biertest habe ich wieder eine Brauerei aus Franken, von der bisher noch kein Bier vorgestellt wurde. Ich meine damit die Brauerei zur Sonne in Bischberg im Landkreis Bamberg. Die Tradition der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1856 und wird bis heute von der Familie Schumann geführt. Diese verstand es die Brauerei im Laufe der Jahre immer wieder zu modernisieren und weiter auszubauen. Brauerei und Gasthof werden heute von den Brüdern Christian und Peter Schumann geführt, wobei sich Christian um die Brauerei und Peter um den Gasthof kümmert. Ich werde heute das Sonnenpils verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von 5% kommt.

Zur Optik: Ein leicht trübes hellgoldenes Bier mit passablem Schaum.

Zum Geruch: In der Nase zeigt das Bier ein leichtes Zitrusaroma und etwas Kräuter.

Zum Geschmack. Ein Bier das für ein Pils durchaus etwas Körper zeigt und mit hopfig zitrusartigem Abgang versehen ist. Es hat auch eine malzige, leicht keksige Komponente. Vor allem aber überzeugt es durch seien floral zitrusartigen Geschmack im Abgang, der auch lange bestehen bleibt und das Bier insgesamt sehr süffig macht. Insgesamt betrachtet ist der Körper schlank aber keineswegs farblos Auch gegen Ende behält das Bier diesen Geschmack und ist bis zum Schluss ein zitrushopfiges leicht kräutriges Pils.

Zum Fazit: Ein gutes und süffiges Bier, das einen schönen bitterfruchtigen, leicht kräutrigen Hopfengeschmack hat. Insgesamt dürfte für mich für ein Pils noch etwas mehr Hopfen im Geschmack vorhanden sein, aber dennoch reicht das für eine Wertung von 4 Sternen.