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Nörten Hardenberger Pils

Mein nächstes Bier ist wieder einmal ein Bier der Kategorie Brauerei existiert zwar nicht mehr, die Marke ist aber nach wie vor zu haben. Das Nörten Hardenberger ist dabei nicht irgend eine Billigmarke die zusätzlich vertrieben wird um Übrkapazitäten bei der Produktion loszubekommen, sondern sie ist eine der bekanntesten Marken in Nordhessen und Südniedersachen. Gebraut wird sie, seit die ursprüngliche Brauerei im Jahre 1991 schließen musste, von der Einbecker Brauerei. Die ursprüngliche Brauerei aus dem kleinen Örtchen im Süden Niedersachsens hat eine Historie, die bis ins Jahre 1860, als sie von Carl Wiederholt gegründet wurde, zurückreicht. Das Pils, mein heutiges Testbier ist die mit Abstand beliebteste Sorte und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%. Zum Einbecker Brauhaus selbst gelangt die Marke über die Kassler Martini Brauerei, welche den Betrieb bereits im Jahre 1970 übernommen hatte. Nachdem Martini 1997 schließlich vom Einbecker Brauhaus übernommen und die Kassler Produktionsstätte im Jahre 2014 geschlossen wurde wird das Bier seither in Einback gebraut.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma, aber auch das Malz kommt etwas im Geruch durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer bewusst herben Note, die aber doch ein bisschen dezent ist. Der Nachgeschmack ist etwas komisch und wirkt irgendwie pappig. Es ist einfach insgesamt ein Bier, das wie ich finde nicht so richtig herb ist. Es ist würzig, aber dominiert wird das Bier von eher von einer Malzaromatik, die irgendwie sehr teigig wirkt und auch einfach nicht frisch.

Zum Fazit: Ab und an klingen die herben Hopfennoten an, wirken aber etwas kratzig. Ansonsten empfinde ich das Bier eher als etwas teigig. Man kann es gerade noch so trinken, eine wirkliche Geschmacksexplosion ist es aber bei Weitem nicht. Ich gebe ihm daher nur 2 Sterne.

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Giengener Premium

Von der Giegener Schlüsselbrauerei habe ich nun auch schon das ein oder andere Bier verkostet. Ein paar Biere stehen aber noch aus, unter anderem das Giegener Premium Pils. Der Alkoholgehalt beträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht hopfig, aber auch leicht mineralisch metallisch. Ansonsten gibt das Bier geschmacklich wirklich nicht so viel her.

Zum Geschmack: Es ist leicht hopfenaromatisch im Abgang mit einer gewissen Herbe. Aber auch hier gilt, das es ansonsten im Abgang und Nachgang sehr geschmacksneutral ist. Es macht zwar nicht wirklich einen wässrigen Eindruck, da ein gewisser Körper vorhanden ist, jedoch bleibt dieser relativ geschmacksneutral. Auch im weiteren trinkverlauf bleibt dieses Bier vieles schuldig.

Zum Fazit: Ein fades und langweiliges Pils, das nur ab und an gewisse Hopfennoten mitbringt Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Palmbräu Pilsner

Biertechnisch bleibe ich nun beim Pils und schiebe nun nach dem Limes Pilsner aus Schwäbisch Hall, jenes Pils der Palmbräu aus Eppingen hinterher. Alkoholtechnisch kommt man auf 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig hopfiges Bier. Es riecht pilstypisch, aber auch irgendwie leicht ledrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es geschmacklich recht neutral, jedoch schwimmt in den Backen etwas komisches mit, das mir einen etwas unangenehmen Beigeschmack verursacht. Das komische erinnert irgendwie an etwa metallisches nach Eisen oder ähnlichem schmeckend. Nachdem das metallische nach den ersten Schlucken langsam erflogen ist, macht sich aber eine süße im Nachgang breit, die für mich nicht so recht zu einem Pils passt. Allgemein fehlt diesem Bier doch irgendwie etwas an Hopfen und Würze. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, das mir vor allem durch seinen doch sehr süßlichen Nachgeschmack auffällt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier nur 2 Sterne. Man kann es zwar irgendwie trinken, aber so ein richtiges Pilsgefühl mag bei mir nicht aufkommen. Hier fehlt einfach der Hopfen

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Haller Löwenbräu Limes Pilsner

Der Limes war die Außengrenze des römischen Reichs um sich vor Überfällen der sogenannten Barbaren, wie die Römer die Germanen bezeichneten, zu schützen. Dabei verlief dieser Grenzwall nicht nur durch Deutschland sondern auch andere Teile Europas. Auch in der Nähe von Schwäbisch Hall verlief der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene Grenzwall und so nahm sich die in Hall ansässige Löwenbräu diesen Umstand zum Anlass, ein Bier namens Limes Pilsner zu produzieren. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der Geruch ist hopfig aromatische in der Nase.

Zum Geschmack: Ein in den vor allem auch in den Backen sehr hopfiges Erlebnis mit gewissen mineralischen Noten ist dieses Bier. Der Hopfen kommt auf jeden Fall durch, hält sich jedoch in so weit bedeckt, als dass er nicht zu bitter wirkt. Er zeigt sich hier aromatisch und harmonisch mit leicht floraler Note im Abgang. Es ist daher ein eher aromatisches und doch auch schlankes Pils.

Zum Fazit: Dieses Pils ist sicherlich nicht so knackig oder herb, aber dafür aromatisch und schlank für alle die eher einen dezenten Pilsgenuss suchen. Mich hat das Bier dennoch überzeugt, da ich grundsätzlich auch aromatischere Pilsbiere bevorzuge. Ich gebe eine Wertung von 4 Sternen für das Limes Pilsner

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Staudenbräu Schwarzes Zwickl

EIn dunkles Zwickl, eine Biersorte die man nicht so oft vorfindet gibt es in meinem heutigen Biertest zu verkosten. Das Bier wird gebraut vom Einmannbetrieb Staudenbräu aus Walkertshofen in Bayerisch-Schwaben. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braun schwarzes Bier. Es hat leider so gut wie keinen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges röstiges, sowie zugleich brotiges Aroma finde ich hier vor.

Zum Geschmack: Ein sehr brotiges Bier, welches zugleich auch mit einer guten Portion Hopfen ausgestattet ist, was sich so bei einem dunklen Bier nicht unbedingt erwartet hätte. Auch im weiteren Trinkverlauf präsentiert sich hier ein Bier, welches durch herb röstoge Noten besticht. Im Aabgang wird es dann noch ein wenig süßlich. Es ist insgesamt aber sehr urig und wirklich überraschend gut. Leichte schokoladige Noten runden den Geschmack ab.

Zum Fazit: Ich habe hier überhaupt nichts zu meckern und mich hat das Bier hier wirklich überzeugt. Ich kann gar nicht anders als die volle Punktzahl von 5 Sternen zu vergeben.

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Bellheimer Lord Pils

Der Bellheimer Lord ist seit jeher das Markenzeichen der im Ort ansässigen Brauerei. Doch der Lord ist nicht nur auf dem Etikett zu finden, sondern auch als lebendiges Maskottchen. Auf Initiative der Bellheimer Bürger und Vereine wird jedes Jahr zum Kerwaauftakt im Oktober ein neuer Lord erkoren, dem die ehrenvolle Aufgabe zu Teil wird, die Stadt und ihr Bier zu repräsentieren. 20 Bellheimer Lords gab es inzwischen, seit dem Anfang des Jahrtausends dieser Titel zum ersten Mal vergeben wurde. Nun aber zum eigentlichen Highlight dieses Beitrages, nämlich dem Lord Pils, ohne das es dieses ganze Prozedere überhaupt nicht gäbe. Der Alkoholgehalt dieses Bieres liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Geruchstechnisch habe ich hier ein eher neutrales bier in der Nase, das nach nicht so viel riecht.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer leicht herben Note und einem ansonsten recht süßlichen Bouquet. Die bittere Note ist stets im Geschmack vorhanden und ich empfinde diesen im Nachgang durchaus als angenehm. Es ist aber auch was ein Pils angeht einfach nch nicht bitter genug, so fair muss man schon sein. Der Bitterhopfen kommt bisweilen durch aber nicht besonders überzeugend, vor gegen Ende wirkt das Bier nicht mehr ganz so rund und auch etwas metallisch.

Zum Fazit. Ich gebe dem Bier eine Wertung von nur 2 Sternen. Der Hopfen ist zwar bisweilen sogar überzuegend, aber insgesamt finde ich es für ein Pils doch eher lasch. Zudem ist es im weiteren Trinkverlauf nicht mehr so angenehm wie zu Beginn.

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Eschweger Pils

Die Eschweger Klosterbrauerei aus Nordosthessen ist der Hersteller meines nächsten Testbieres. Der Name Klosterbrauerei ist dabei etwas irreführend, da die Brauerei selbst erst im Jahre 1839 von George Christoph Andreas als Gasthausbrauerei gegründet wurde und somit keinerlei Tradition als Klosterbrauerei im eigentlichen Sinne hat. Der Name Klosterbrauerei kommt vielmehr daher, als das sich das Produktionsgelände des Betriebes seit 1875 in den Mauern des ehemaligen Augustinerklosters befindet. Zwar haben die dortigen Mönche nachweislich auch Bier gebraut, jedoch hat dies nichts mit der heutigen Eschweger Klosterbrauerei im eigentlichen Sinne zu tun. Bis zum Jahre 2018 wurde die Brauerei von der Familie Andreas als Privatbrauerei in 5 Generation geführt, ehe sie an die Vogelsberger Landbrauerei verkauft wurde, welche wiederum zum Hochstiflichen Brauhaus in Fulda gehört. Ich selbst werde mich heute dem Pils, einem Klassiker aus dem Hause Eschwege widmen, das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent hopfiges Aroma hat man hier in der Nase wie ich finde. Ansonsten kommt nicht so viel dabei rum.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einer zunächst doch eher süßlichen Aromatik, die sich vor allem im Antrunk darstellt wie ich finde. Ich finde das Bier auch gar nicht so richtig hopfig bitter, lediglich ein bisschen am Gaumenbereich. Es ist nur ganz leichte Bittere im Geschack und ist ansonsten eher mild. Ich finde das Bier ist zwar leicht bitter, aber das überzeugt mich in meinen Augen nicht so ganz.

Zum Fazit: Nunja. Mir ist das Bier etwas zu öde und langweilig. Für ein Pils fehlt mir einfach ein wenig der Hopfen. Es ist somit einfach nicht bitter genug wie ich finde. Man kann es auf jeden Fall trinken, denn es schmeckt nicht schlecht oder hat Fehlaromen, aber leider einfach auch nach nicht wirklich viel. Ich gebe dem Bier 2 Sterne.

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Zwiefalter hopfiges Engele

Das hopfige Engele. Es ist ein Bier, das die Zweifalter Brauerei erst vor ein paar Jahren eingeführt hat. Nach dem das Engele zunächst als Helles eingeführt worden ist, hat die Brauerei Zwiefalten in den letzten Jahren ihr Sortiment stetig verändert und so auch ihr Pils und den naturtrüben Abt zu einem Engele werden lassen. Das ehemalige Kloster Pils heißt nun also hopfiges Engele und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%. Ob sich im Zuge der Umgestatung des Sortiments auch etwas an den Rezepturen geändert hat, kann ich aber nicht sagen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig blumiger Geruch. Es riecht wie ich finde auch leicht parfümig.

Zum Geschmack: Im ersten EIndruck ist es ein schön bitteraromatisches Bier, bei dem der Hopfen auch am Gaumen nachhängt. Es hat dann am Gaumen auch etwas blumig aromatisches. Aber auch ein leicht malziger Körper ist wahrnehmbar. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr hopfenaromatisch mit einem leicht schmierigen Gefühl am Gaumen. Hier und da ist es ein wenig zu mild für ein Pils.

Zum Fazit: Nichts besonderes und ein eher durchschnittliches Pils. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Störtebeker Pilsener

Aus dem tiefen Nordosten der Republik von der Stralsunder Störtebekerbrauerei kommt nun das Pilsener in meinen Test. Der Klassiker von der in den letzten Jahren mit vielen Auszeichnungen überhäuften Braumanufaktur kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: EinkKlar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig herbes Aroma mit leicht grasiger Note habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein durchaus herb aromatisches Bier, das aber noch nicht so wirklich prickelt. Es prickelt am Gaumen und ist auch schön herb dieses Bier. Es ist dabei auch leicht aromatisch, vorzugsweise im floralen Bereich. Das Bier prickelt sehr, ist mir in gewissen Punkten fast noch ein wenig zu süßlich, auch wenn der Hopfen sehr aromatisch wirkt. Dennoch verliert das Bier nie seinen knackig hopfigen Pilston.

Zum Fazit: Ein aromatisch herbes Pilsner, das nicht so sehr auf die Hopfenbittere konzentriert ist wie viele seiner nordischen Brüder. So gibt es von mir daher auch stolze 4 Sterne für das Gebräu von der Ostsee.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Landwehr Bräu Toppler Pils

Ich habe noch so viele Biertests von Bieren aus Franken, das ich beinahe jeden Tag 2 veröffentlichen könnte und noch lange nicht am Ende wäre, da ich bei weitem noch nicht alle Biere getrunken haben, die in dieser herrlichen Bierregion gebraut werden. Heute gibt es das Toppler Pils, ein Bier der Landwehrbäu, welches nach Heinrich Topller, benannt ist. Dieser war im Spätmittelalter Bürgermeister der freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber, in welcher sich die Landwehr Bräu befindet. Im übrigen soll er ein früherer Eigner des Anwesens gewesen sein, auf welchem sich die Brauerei heute befindet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Den Schaum sucht man leider vergeblich.

Zum Geruch: Hopfig und fruchtig ist es im Geruch.

Zum Geschmack: Ein deznet herber erster Geschmackseindruck der auf der Zunge bleibt. Drumherum ist ein leicht süßlicher aber dezenter Malzkörper. Ich schmecke eine leicht Traubennote. Insgesamt ist es ein sehr schlankes und doch auch mildes Pils. Auf der anderen Seite ist es dafür eher etwas im aromatischen Bereich zuhause, mit leicht grasigen Noten. Jedoch ist es phasenweise auch ein wenig dünn.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von soliden 3 Sternen. Nichts besonderes, aber man kann es gut trinken. Die leicht grasigen Noten bewahren das Bier, vor der fast völligen Geschmacksneutralität.