Veröffentlicht in 4-Sterne

Reckendorfer Edel Pils

Ein fränkisches Pils von der Schlossbrauerei Reckendorf wird nun als nächstes im Test verkostet. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfenaromatischer Duft, mit einer schönen floralen Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr grasig kerniges Bier mit einer ordentlichen Portion Hopfen im Aroma. Es ist so schon bitter im Geschmack. Für mich zeigt sich ein erfrischendes und prickelndes Trinkvergnügen, das im weiteren Trinkverlauf etwas milder wird, nach diesem ruppigen doch sehr herben Einstieg.

Zum Fazit: ein würziges Bier mit herber Geschmacksaromatik. Es prickelt am Gaumen und ist auch schön hopfig. Am Anfang vielleicht noch etwas zu viel des guten wird es im weiteren Trinkverlauf etwas bekömmlicher und geradliniger. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Bergenbier Premium Pils

Dank meinem treuen Bierspender ist es mir möglich in meinem folgenden Biertest wieder eine kleine Reise gen Rumänien zu unternehmen. Eines der meistgetrunkenen Biere im Land der Karpaten ist das Bergenbier. Diesem Gebirge ist auch das Bergenbier nachempfunden, auch wenn es nicht wirklich etwas damit zu tun hat. Die Historie des Bieres ist dabei relativ kurz, wurde es doch erst im Jahre 1994 auf den Markt gebracht. Gebraut in Ploiesti, einer Großstadt im Süden Rumäniens gehört es zum Molson Coors Konzern, der insbesondere in Osteuropa stark vertreten ist. Stilistisch ist Bergenbier ein Pils mit einem Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier, das getreidg ist und in der Nase leicht hopfig. Ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Das Bier, schmeckt für ein Pils erstaunlich süß. Dem Bier geht auch etwas die Kohelnsöure ab und auch sonst käönnte es mehr an Geschmack vertragen. So wirkt es doch eher langweilig. Dazu hat es so etwas maisiges oder ähnliches, was leicht an Cornflakes oder Vergleicbares erinnert.

Zum Fazit: Erstens wirkt das Bier für mich überhaupt nicht wie ein Pils und zweitens schmeckt es doch auch sehr gewöhnungsbedürftig. Ich werde mit diesem Gebräu nicht so wirklich warm und so gebe ich ihm auch nur eine Wertung von 1 Stern. Also das war wirklich nix.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Lehner Premium Pils

Das Premium Pils von Lehner aus Rosenfeld im Zollernalbkreis wird nun als nächstes von mir verkostet. Der Alkoholgehalt eträgt 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hopfger Geruch. Es ganz leichte feinmalzige Noten.

Zum Geschmack: Ein hopfig herber Geschmack bei dem aber vor allem im Abgang eine deutliche Hopfenblume durchkommt. Es ist leicht hefig und hat irgendiwe etwas beerig, grasiges.

Zum Fazit: Ein Hopfiges, zugleich aber auch aromatisches Pils, das nicht einfach nur bitter ist. Ich gebe dem Pils 4 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Fiedler Pilsener

Ins Erzgebirge zur Brauerei Fiedler führt mich nun mein nächster Biertest. Das klassische Pilsner mit einem Alkoholgehalt von 4,7% ist nun an der Reihe verkostet zu werden.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat etwas hopfiges, aber auch eine leicht brotige Nuance kommt durch.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck eine komisch hopfige Note hat, die seltsam am Gaumen hängt. Im Antrunk ist es etwas teigig, aber in Richtung Abgang passt dieses Bier irgendwie gart nicht so recht zusammen und der Hopfen schmeckt irgendwie blechern. . Auch der Nachgang ist sehr komisch bitter am Gaumen. Im weiteren trinkverlauf wird das Bier etwas gefälliger und schmeckt nicht mehr ganz so komisch. Dann zeigt sich auch eine etwas herbe Note im Abgang am Gaumen, aber so recht rund wird das ganze nicht.

Zum Fazit: Leider ist dies überhaupt nicht mein Bier. Das ein oder andere Bier von Fiedler istgar nicht so schlecht, dieses hier aber schon. Es wirkt einfach unrund und die hopfenbittere ist gar nicht auf die anderen Komponenten des Bieres abgestimmt. Dazu sind die ersten 2-3 Schlucke sehr gewöhnungsbedürftig. Ich gebe hierfür leider nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Becks Unfiltered

Von der Bremer Brauerei Beck gibt es seit einiger Zeit ein neues Bier, nämlich das Beck’s unfiltered, eine naturtrübe Version des weltbekannten Pils aus der Hansestadt. Inspiriert vom Brauprozess von 1873, soll es einen Eindruck von dieser Zeit vermitteln und Becks in einer ursprünglichen, natürlichen Version darstellen. Der Alkoholgehalt liegt mit 4,9% auf dem gleichen Level wie beim originalen Becks.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas herb. Dazu ist es aber auch leicht malzig.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem Aroma, das ich zunächst doch eher als nichtssagend empfinde. Richtung Abgang wird es sogar ein wenig wässrig. Am gaumen zeigt sich eine ganz leichte Hopfenherbe und etwas hefig teigige Noten bestimmen den nachgang. Dennoch ist es über den ganzen Trinkverlauf betrachtet doch eher langweilig.

Zum Fazit: Was soll ich sagen. Ich hatte keine Wunderdinge erwartet und so schmeckt auch dieses Bier. Es ist einfach wirklich nichtssagend und schmeckt nach nicht besonders viel. Man schmeckt leichte Hefenoten am Gaumen und ab und an zeigt sich der Hopfen. Ich gebe dem Bier 2 Sterne. Also das becks um 1873 schon so wässrig geschmeckt haben soll, das kann ich einfach nicht glauben.

Veröffentlicht in 2-Sterne

König Pilsner

Heute ein König. Mit diesem Slogan wirbt die Brauerei König aus Duisburg schon seit vielen Jahren in Funk und Fernsehen für ihr Pilsbier. Dementsprechend ist es auch eines der bekanntesten und meistverkauften Biere in Deutschland. Der Alkoholgehalt liegt hier bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht erstaunlich süßlich und keksig, aber auch ein wenig hopfig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es dann doch hopfiger als erwartet, wenngleich es recht mild ist. Der Hopfen ist auch nicht wirklich bitter, sondern fast sogar leicht aromatisch. Über allem schwimmt so ein leicht süßliches Mundgefühl mit. Es wird dann aber nach dem ersten Eindruck doch herber und hopfiger und auch leicht bitter. Im Antrunk prickelt es mir ein wenig zu unangenehm. Im weiteren Trinkverlauf zeigt es sich dann aber eher milder und der Hopfen kommt nicht mehr ganz so zur Geltung wie am Anfang. Vor allem der leicht süßliche Nachgang stört.

Zum Fazit: Ein Pils am unteren Durschnitt. Hat man zuerst noch einen recht guten Einstieg, ist es aber im weiteren Trinkverlauf doch sehr mild und der Abgang wird immer süßlicher. Ein bisschen hat man dann auch ein pappiges Mundgefühl. So reicht das Ganze nur für 2 Sterne. Ein richtiger König werde ich mit diesem Bier nicht.

Veröffentlicht in 1-Stern

Maisels Edelhopfen Extra

Biergenuss trotz Diät, das geht. Wer denkt der Bierbauch hat seinen Namen daher, dass Bier viele Kalorien hat und dick macht, der hat nur zum Teil recht, denn Bier regt insbesondere den Appetit an und wer viel Bier trinkt, isst demzufolge gerne auch mehr und fettiger und nimmt daher schneller zu. Dennoch ist Bier kein Getränkt mit besonders wenigen Kalorien, auch wenn es im vergleich zu anderen Getränken wie Softdrinks oder Apfelsaft etwas weniger Kalorien hat. Wer also trotz Diät nicht auf den Biergenuss verzichten möchte, der Greift zu sogenannten Diätbieren. Ein solches ist das Edelhopfen extra der Brauerei Maisel aus Bayreuth. Aufgrund der hohen Vergärung hat es deutlich weniger Kohlenhydrate und Kalorien als andere Pilsbiere. Der Alkoholgehalt ist dabei aber gleich und beträgt bei diesem Bier 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat keinen besonders großen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidige Noten. Dazu kommen leichte hopfige Nuancen. Insgesamt überwiegen aber süßlich-getreidige Gerüche.

Zum Geschmack: Ein Bier mit einem sehr komischen Geschmack. Das Grundgerüst erinnert an Cornflakes und hat irgendwie etwas von Mais oder ähnlichem. Dazu gesellt sich eine gewisse Hopfenbittere. Auch im weiteren Trinkverlauf hat es diesen sehr komischen cerealigen und Maisgeschmack. Es schmeckt nicht wirklich wie ein richtiges Bier sondern sehr nach Malzextrakt oder Sirup.

Zum Fazit: Bah! Dieses Bier schmeckt wirklich gar nicht. Also wenn ich abnehmen wollen würde, dann würde ich wohl komplett auf Bier verzichten, bevor ich auf solche Alternativen zurückgreifen müsste. Es schmeckt einfach ganz komische nach Malzextrakt und wirkt künstlich. Ich gebe hierfür nur 1 Stern.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Kesselring Pils

Aus Marktsteft, direkt am Main stammt mein heutiges Testobjekt. Dort ist die Brauerei Kesselring ansässig, von der ich schon einmal ein Bier vorgestellt hatte. Nun gibt es das Pils. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier zeigt sich mir im Glas. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges Aroma, das ganz leichte Hopfennoten am Gaumen hat.

Zum Geschmack: Ein Bier, das sehr urig im Geschmack ist. Es hat eine sehr derbe Hopfennote, die aber dezent gehalten wird. Es hat ein wenig eine erige Note die aber durch hopfigen Aromen kaschiert wird. Insgesamt betrachtet wirkt es auf mich sehr erfrischend.

Zum Fazit: Ein uriges Pils, das Charakter hat und nicht so glatt wirkt wie viele andere Vertreter. Hier und da ist das etwas zu viel, aber es hat Geschmack und weis zu gefallen. Ich gebe dem Bier 3 Sterne mit Tendenz nach oben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Rolinck Pilsener

Ins Münsterland, genauer gesagt nach Steinfurt, nordwestlich von Münster führt mich mein nächster Biertest. Dort braut die Brauerei Rolinck schon seit 1820, als Alexander Rolinck den Betrieb gründete. Bis zum Jahre 2007 verbliebt der Betrieb im Besitz der Familie Rolinck, wurde dann aber an die Krombacher Brauerei verkauft. Diese investierte viel in den Standort und so ist sie heute eine der größten und modernsten Brauereien der Region. Das Sortiment der Brauerei ist dabei recht überschaubar und das Pils mit weitem Abstand die bekannteste Sorte. Es kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma. Es riecht auch etwas floral.

Zum Geschmack: Ein hopfiges, pilsiges Aroma zeigt sich hier in der Nase. Es ist im ersten Eindruck durchaus mild und hat im Abgang auch leicht süßliche Malzaromen, die dann auch im Nachgang hängen bleiben. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein eher milderes Pils, das geschmacklich aber dennoch gut schmeckt, und bei weitem nicht wässrig wirkt. Die Hopfenaromatik könnte aber noch etwas bitterer sein und so mehr Würze in das Mundgefühl bringen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist solide, könnte aber geschmacklich durchaus noch etwas mehr Aromatik vertragen. Insbesondere der Hopfen ist doch etwas lasch.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Cerveza Pilsener

Die Reise zu meinem nächsten Biertest führt mich um die halbe Erdkugel nach Südamerika. Es geht unmittelbar an den Äquator nach Ecuador. Das beliebteste Bier des kleinen Andenstaats, das Cerveza Pilsener wird heute von mir verkostet werden. Die Cerveceria Nacional mit ihrem Hauptsitz in der Küstenstadt Guayaquil ist die Brauerei, beziehungsweise der Konzern der hinter dem Bier steckt. Die Cerveceria Nacional ihrerseits, ist wiederum ein Teil von AB InBev, dem größten Braukonzern der Welt. Bier der Marke Pilsener gibt es bereits seit dem Jahre 1913, als die 1887 gegründete Brauerei es erstmalig ausschenkte. Ein Besonderer Dank fürs Besorgen des Bieres geht wieder einmal an meinen treuen Bierspender, der mir dieses Bier mitgebracht hat. Der Alkoholgehalt liegt bei 4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Man hat einen durchaus ordentlichen Schaum, der aber nicht so üppig ausfällt.

Zum Geruch: Ein nur ganz leicht getreidiges, ansonsten geruchsneutrales Bier, das ich hier habe.

Zum Geschmack: Ich habe ein durchaus erfrischendes Bier, das sich mit einem gewissen Malzkörper zeigt. Der Gesamtgeschmack ist aber dennoch überschaubar und sagt nich so viel aus. Dennoch ist es aber nicht ganz wässrig. Man hat ein Bier, das durchaus Geschmack hat gerade im Antrunk und im Nachgang bleibt auch leicht etwas malziges am Gaumen hängen. Im gesamt Eindruck ist das Bier aber doch eher nichtssagend und schwerfällig.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das wirklich sehr langweilig ist und fast nach nichts schmeckt. So gibt es für das Bier auch nur 2 Sterne, da es wenigstens keine Fehlaromen hat.