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Kaiser Brown Ale

Das Brown Ale aus dem Hause Kaiser ist ein weiteres Bier aus der sogenannten Braueredition. Verantwortlich für das Bier ist dieses mal Johannes Tell, der seit seiner Ausbildung im Jahre 2018 Teil des Kaiser Teams ist. Brown Ale selbst, ist ein englischer Bierstil, welcher mit obergäriger Hefe gebraut wird und dem im Rheinland gebrauten Altbier ähnelt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes dunkelbraunes ins kupfer gehende Bier mit ordentlichem weißen Schaum. Es ist unfiltriert.

Zum Geruch: Man hat ein Bier mit fruchtig hefiger Komponente in der Nase. Es hat einen leichten Duft von Blumenwiese.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das druchaus zunächst etwas getreidig ist und mit einer schönen Schokoladennote versehen ist. Die Kohlensäure ist eher dezent gehalten. Es ist ein etwas würziges Bier bei dem die Schokoladennote vor allem in Richtung abgang anklingt. Aber auch der die Hopfenwürzung überzeugt und verleiht dem Bier einen durchaus etwas bitteren Abgang. Im Mundgefühl überzeugt vor allem die Cremigkeit des Bieres.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Brown Ale, bei dem mich vor allem das harmonische Zusammenspiel von schokoladiger Süße und einer durchaus präsenten Hopfenbittere überzeugt. Dazu hat es ein schön cremiges Mundgefühl. Das gibt 4 Sterne.

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Roman Adriaen Brouwer Oaked

In meinem nächsten Biertest habe ich heute wieder etwas belgisches. Es ist ein Bier von der Brouwerij Roman, von der schon einige Biere, speziell aus der Ename Line verkostet wurden. Dieses Mal habe ich ein Bier mit dem Namen Adriaen Brouwer. Adriaen Brouwer, der Namensgeber des Bieres war ein flämischer Maler aus dem 17 Jahrhundert. Er selbst war neben seinen wichtigen Beiträgen für die Malerei auch als Zecher mit einem ausschweifenden Lebensstil bekannt. So hat er es sich in meinen Augen redlich verdient, Namenspatron eines Bieres zu sein. Mein Testbier, das Oaked, ist ein belgisches Brown Ale, das zur Veredelung noch in Sherry und Whiskyfässern gelagert wurde. Ich bin also wirklich gespannt, ob man dies auch schmeckt. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei sehr ansehnlichen 10%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat eine leicht röstig-bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein holziges, vanilliges und auch leicht säuerliches Aroma zeigt sich in der Nase. Man hat aber auch etwas beeriges und Sauerkirsche.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr holzig und auch herb im Abagng. Man schmeck richtig die Fassnoten, die auch sehr intensiv sind. Es wirkt wirklich holzig und dies bleibt auch im Nachgang bestehen. Dennoch ist es auch hopfig herb, aber dies eher dezent. Das Mundgefühl bleibt aromatisch vanillig. Dazu hat es eine wahrnehmabre Säure. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein leicht säuerliches und auch holziges mit Vanillenoten versehenes Bier. Gegen Ende wird das Bier aber auch etwas herber, bleibt sich aber treu. Dazu hat es einen sehr kräftigen Körper und wärmt spürbar von innen. Leichte Fruchtanklänge die mich an Sauerkirsche erinnern kommen dazu. Zusätzlich zeigt sich auch eine gewisse Röstaromatik.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr komplexes und abwechslungsreiches Bier. Es ist geschmacklich sehr vielffältig, aber auch nicht einfach zu trinken. Das Bier ist keines, dass ich Einsteigern oder Gewohnheitstrinkern empfehlen würde. Es ist eher wie ein guter Wein, den man genießen muss und nicht nur einfach in sich hineinschüttet. Deshalb bekommt es auch 5 Sterne von mir.

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Waldhaus Hopfensturm

Aus dem Hause Waldhaus, deren normale Biere schon wirklich gut zu trinken sind, habe ich heute mit dem Hopfensturm ein Bier aus ihrer Craft Serie. Auch diese Biere konnten mich bisher größtenteils überzeugen. Der Hopfensturm ist ein obergäriges Spezialbier mit 2 Kalthopfungen und einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr fruchtiges Aroma habe ich hier in der Nase. Es ist sehr schön beerig aber auch mit tropischer Nuance.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das eine gewisse Fruchtigkeit mitbringt und diese auch im Abgang ausspielt. Es hat aber gleichzeitig auch einen schlanken Körper, der dies begünstigt. Es ist ein Bier, das eine gut bittere Hopfennote hat und auch im Abgang überzeugt, aber nicht mehr so diese Fruchtigkeit hat wie zu beginn. Zusätzlich zu dieser angenehmen leichte Fruchtigkeit, die das Bier über den gesamten Trinkverlauf über ausstrahlt hat es auch eine leicht kräutrige Note.

Zum Fazit: Ein solides frisches Bier mit schöner Fruchtigkeit, das mir aber insgesamt etwas zu dezent ist. Ich gebe ihm 4 Sterne.

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Füchschen Alt

Im heutigen Rückspiel der Relegation zur Bundesliga kann die Fortuna aus Düsseldorf nach einem 3:0 im Hinspiel gegen den VfL Bochum den Aufstieg perfekt machen. Daher habe ich im folgenden Test nun ein Altbier von einer der traditionsreichsten Brauereien der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt im Glas. Die Brauerei zum Füchschen, deren Wurzeln mindestens bis ins Jahre 1640 zurückreichen. Seit dem Jahre 1908 ist die Brauerei samt angeschlossener Gaststätte in Besitz der Familie König. War der Fuchs früher lediglich der Hausname für das Gebäude in dem sich die Brauerei befindet, hat er sich im Laufe der letzten Jahre zum Markenzeiche des Betriebs entwickelt. Die angeschlossene Gaststätte ist mindestens genau so bekannt und beliebt wie das Füchschen Bier und wird von Einheimischen wie Touristen gleichermaßen geschätzt. Insbesondere die dortigen Veranstaltungen während der Karnevalszeit erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Altbier, das ich nun verkosten werde kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges Bier. Es hat ein leicht malziges Aroma, ansonsten ist es eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein röstig aromatisches Bier, das herb am Gaumen ist und auch dort etwas röstig. Der Körper ist schlank und das Bier insgesamt würzig. Es ist ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf ein cremiges Mundgefühl hat, bei dem aber auch eine gute röstig herbe Komponente am Gaumen vorhanden ist. Gegen Ende ist es aber einfach ein wenig unstimmig und insgesamt zu herb am Gaumen. Dennoch zeichnet es sich durch eine gute würzige Komponente aus.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das mir vor allem durch seine Würze gefällt. Die Hopfennoten unterstützen die Röstaromen sehr gut. Das Mundgefühl hat aber dennoch auch etwas cremiges. Gegen Ende passen die Komponenten aber nicht mehr so gut zusammen und es wird mir etwas zu unausgewogen in Richtung des hopfig-herben. Ich gebe dem Bier aber eine Wertung von 4 Sternen.

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Braurevolution Roggabilly

Das zum Bierbrauen nicht immer nur Gerste oder Weizen, sondern auch andere Getreidesorten verwendet werden können, zeigt mein nächstes Testobjekt. Von der Braurevolution aus Kirchheim gibt es das Roggabilly, bei dem, man könnte es aufgrund des Namens erahnen, auch Roggenmalz den Weg in den Sudkessel gefunden hat. Herausgekommen ist ein sogenanntes 3 Korn Ale, alos ein obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit einer leichten Hopfennote, die ein leichtes Zitrusaroma hat.

Zum Geschmack: Es ist ein brotiges Bier, das durch den Roggen auch qirklich etwas an ein Mischbrot erinnert. Dazu ist es mit einer leicht hopfig süßlichen Note am Gaumen ausgestattet. Es wirkt dabei sehr urig und prickelt leicht am Gaumen. Dennoch wirkt es aber auch leicht säuerlich gegen Ende des Trinkgenusses. Zusammengefasst schmeckt es gar nicht so besonders wie man am Anfang annehmen könnte.

Zum Fazit: Der Name und die Zutatenliste sind weit spektakulärer, als das Bier am Ende selbst. Ja es hat eine etwas andere Malznote und wirkt brotiger als andere Biere und auch der Hopfen bringt einen leichten Hauch von Zitrus, aber insgesamt ist mir das zu wenig. Vor allem nach den ersten paar Schlucken schmeckt es nur noch wie ein gewöhnliches Bier. So gibt es auch eine gewöhnliche Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Landskron Bernstein

In meinem heutigen Biertest mache ich einen Sprung ganz in den Osten Deutschlands nach Görlitz. Von der dort ansässigen Brauerei Landskron gibt es ein Bier, welches auf den namen Bernstein hört. Dabei handelt es sich aber nicht um irgendein Lager oder Rotbier, sondern um ein obergäriges Red Ale. Wir verlassen also den Bereich der klassischen deutschen Biersorten und bewegen uns mal wieder zu etwas experimentelleren Exemplaren. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rot bis bernsteinfrbenes Bier zeigt sich im Glas. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein würzig bis karamelliges Aroma. Man hat leichte Fruchtnoten, die mich an Bratäpfel und gebrannte Mandeln erinnern.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein durchaus würziges Bier, bei dem Noten von Karamell und Bratapfel durchkommen. Ab und zu mache ich auch einen Anflug von Wildhonig aus. Der Körper könnte für meine Verhältnisse noch etwas kräftiger sein und die Geschmacksaromen noch mehr unterstützen. Auch im weiteren Trinkverlauf zeigt sich ein würziges und kantiges Bier mit einer gewissen karaemligge Note und Trockenfrüchten. Ab und an zeigt es Anflüge von leicht beerigen Noten wie Johannisbeere.

Zum Fazit: Ein Bier, das viele verschiedene Facetten hat und durchaus nicht langweilig ist. Irgendwie überzeugt mich das Bier aber nicht vollends, weil ich finde das es gewisse geschmackliche Durchhänger hat. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Baptist Saison

Nach langer langer Zeit gibt es heute endlich mal wieder ein Bier aus Belgien. Zu ehren ihres Gründers Jan Baptist de Bruyne, der die Brauerei van Stennberge im Jahre 1784 gründete, wurde im Jahre 2017 die Bierlinie Baptist lanciert. Es gibt mehrere Sorten, von den ich heute das Saison vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtübes, orangeens Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas derberer Geruch, welcher nur leicht getreidig ist. Dazu kommen noch Zitrusnoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein herb würziges Bier mit einer schönen Hopfennote am Gaumen. Man hat ein sehr spritziges Bier, dei dem auch gute Zitrusnoten den Gaumen kitzeln. Auch im weitern trinbverklauf bleiben diese erhalten und man hat ein spritziges und frisches Bier mit einer leicht herbe Getreidenote. Insgesamt wirkt es sehr schrotig und urig, aber gut aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Ich habe ein leckers und solides Saison, das genau das ist was ein sein sollte, ein serh uriges grobschrotiges Bier mit einer bestimmten Hopfenbittere die Zitrusaromen aufweist. Dabei ist es aber nicht zu komplex, sondern bleibt simpel und süffig. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Distelhäuser Kellerbier

Zu später Stunde habe ich heut noch ein paar Biertest im Petto. Den Anfang macht dabei das Kellerbier aus dem Hause Distelhäuser. Im Gegensatz zu anderen Kellerbieren hat dieses schon etwas von einem Weizen, da es mit obergäriger Hefe sowie Weizenmalz gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%. Zur Optik: Ein hellorangenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma habe ich in der Nase. Man riecht vor allem Birne. Ein wenig Apfel und Orangenschale hat man noch dazu.

Zum Geschmack: Eine sehr eigenwillige Mreation mit einem Mix aus fruchtigen, leicht prickelnden und malzigen Noten. Dazu kommt noch etwas Hopfenherbe. Es setzt sich aber insgesamt das eher fruchtige Bouquet durch, das vor allem mit seinen Birnennoten besticht. Auch im weiteren Trinkverlauf ein eigentlich sehr gut abgestimmtes und süffges Bier.

Zum Fazit: Ein interessantes, etwas anderes Bier mit schönen Obstnoten. Ich finde es überzeugend und gebe ihm eine Wertung von 4 Sternen.

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Pyraser 6-Kornbier

Dinkel, Gerste, Weizen, Roggen, Hafer und Emmer, aus diesen 6 Getreidesorten wird das 6 Kornbier, der Landbrauerei aus Pyras gebraut. Dieses in Deutschland einzigartige Bier ist nun also an der Reihe von mir verköstigt zu werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, aber zugleich auch fruchtiges Bier. Man riecht ein wenig Banane. Aber auch der Hafer finde ich sticht ein wenig heraus.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein erfrischendes Bier mit einem ordentlichen malzigen Unterton. Es ist süßlich, aber nicht so richtig fruchtig. Ein ganz klein wenig Banane schwingt mit. In den Backen finde ich prickelt es ein wenig. Ich finde es tendenziell etwas zu hefig und schlammig, aber die Kohlensäure bremst dies alles noch recht gut ein.

Zum Fazit: Ich habe hier ein durchaus abwechslungsreiches Bier, das trotz seinem Malzcharakter einen recht schlanken Körper hat. Dazu ist es schön spritzig. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen. 

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Camba Emmer

Von den Camba Bierlegenden habe ich nach der Gose nun die zweite Sorte, das Emmer im Test. Das besondere an diesem Bier steckt schon im Namen, nämlich die Verwendung der sehr alten Getreidesorte Emmer. Als eine der ältesten kultivierten Getreidesorten wurde Emmer auch zum Bierbrauen verwendet, jedoch über die Jahrhunderte von Gerste und Weizen verdrängt. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr getreidiger Geruch, der aber auch etwas schlammig und leicht hefig riecht. Er ist nur ganz leicht hopfig. Das Getreide erinnert an ein Müsli oder auch leicht an Haferschleim.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier mit einem intensiven Malzaroma, das sehr sehr brotig wirkt und nur leicht süßlich ist, wenn dann überhaupt erst in Richtung Nachgang. Es ist ein Bier mit einem sehr getreidgen Aroma, das aber einen komischen, doch in die Emmer und Dinkel Richtung gehenden Nachgeschmack, hat der gewöhnungsbedürftig ist.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr voluminöses Bier, das einem mit seinem Getreidekörper etwas erschlägt. Mir ist das etwas zu viel und auch sonst ist dieser getreidige Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Mir schmeckt das nicht so wirklich und so gebe ich nur 2 Sterne.