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Munich Brew Mafia Schlagring

Bei den Namen ihrer Biere spielt die Munich Brew Mafia gerne mit Begriffen die im Umfeld des organisierten Verbrechens angesiedelt sind. Dies ist auch bei meinem nächsten Bier der fall, das nach einer gerne unter Gangstern benutzten Waffe benannt ist, dem Schlagring. Stilistisch ist es ein Triple IPA und mit 10% Alkohol hat es auch ordentlich Bums. Wenn man da nicht aufpasst trifft einen wohl wirklich der Schlag.

Zur Optik: Ein klares bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen nennenswerten Schaum, was bei diesem Alkoholgehalt aber auch nicht so verwunderlich ist.

Zum Geruch: Ein ausgereiftes obstiges Aroma hat man in der Nase. Vor allem beerige aber auch tropische Nuancen wie Litschi und Mango sowie Zitrusfrüchte und Grapefruit.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier ein wahre Aromenbombe. Man hat sehr reife Fruchtaromen die sich im Mundraum festsetzten und bis weit in den Nachgang reichen. Ich mache Aromen die an Pomelo/Grapefruit und eine reife Wassermolen und Litschi erinnert aus. Im Körper wirkt das ganze sehr mächtig und eine gewisse Schwere ist definitiv nicht zu leugnen. Dennoch wirkt es im Mundgefühl sehr saftig. Im Nachgang hingegen ist es fast schon ein ganz klein bisschen zu süßlich, denn die Kohlensäure fehlt etwas. Der Hopfen bringt neben der Frucht aber auch eine ordentliche Bittere mit und insgesamt wirkt das ganze Bier sehr rund und gut abgestimmt.

Zum Fazit: Was soll ich sagen. Dieses Bier ist eine absolute Granate. Ein fruchtiges, schon auch schweres Bier mit ordentlich Hopfen. Wirklich gelungen und von mir gibt’s dafür 5 Sterne.

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Sierra Nevada Hazy Little Thing IPA

In meinem nächsten Biertest wird es wieder spezieller und auch internationaler. Aus den USA von Sierra Nevada Brewing habe ich im folgenden Test das Hazy Little Thing IPA. Im Gegensatz zu klassischen IPAs sind Hazy IPAs mehr auf fruchtige Aromatik als auf knackige Hopfenbittere fokussiert. In der Regel sind Hazy IPAs auch unfiltriert und werden alternativ auch als New England IPA bezeichnet. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6,7%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein dezent fruchtiges Aroma. Angenehm und nicht zu überfordernd im Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier das klar fruchtig, wenn auch etwas dezent, ist. Zusätzlich kommt im Gaumen auch eine gewisse Hopfenbittere, die sich jedoch gegenüber der Fruchtigkeit zurücknimmt. Geschmacklich wirkt es eher leichter und tatsächlich nicht so intensiv. Es ist auch leicht harzig und hat etwas von Grapefruit. Dazu prickelt die Kohlensäure sehr gut und macht das Bier für mich durchaus erfrischend. Im Nachgang ist das Bier durchaus obstig, jedoch ist es mir hier schon fast ein wenig zu süß geraten. Der Körper ist hier für den Alkoholgehalt wirklich zurückgenommen und es wirkt schlanker als es ist. Was die Fruchtaromen betrifft so ist es ein Mix tropischer Früchte (Mango, Maracuja, Ananas) mit eher säuerlichen zitrusartigen Fruchtnoten.

Zum Fazit: So richtig überzeugt hat mich dieses Bier nicht. Ich finde es insgesamt geschmacklich ein wenig schwach. Hier hatte ich von der Brauerei schon überzeugendere Exemplare. Für mich sind das 3 Sterne.

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Munich Brew Mafia Bella Donna

Mein nächster Biertest ist ein Double Dry Hopped New England IPA der Munich Brew Mafia namens Bella Donna. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein trübes ins dunkle bernstein gehende Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma. Es hat etwas exotisches in der Nase und aber auch eine leicht alkoholische Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein sowohl aromatisches, als auch gut bitteres Bier, wobei die aromatische Note am Anfang überwiegt und auch weit im Nachgang noch im Mundraum zirkuliert und erhalten bleibt. Es wird im weiteren Trinkverlauf aber auch sehr herb und hat dennoch auch etwas aromatisch bitteres. Im Antrunk ist es etwas obstig und wirkt im Mundgefühl durchaus auch saftiger. Im Abgang wird es dann aber herberer bleibt aber doch aromatisch bis fruchtig.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ich finde es könnte noch etwas mehr saftiger und aromatischer sein. Mir ist es insgesamt etwas zu bitter und unausgewogen. Dennoch kann man dieses Bier durchaus einmal verkosten.

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Brewdog Hazy Jane

Seit ein paar Jahren braut Brewodg nun schon nach der Übernahme der zunächst von Stone Brewing errichteten Brauerei in einem alten Gaswerk in Mariendorf einige ihrer Biere in Berlin. Unter anderem wird auch mein heutiges Testbier dort gebraut, das Hazy Jane, welches stilistisch ein New England IPA ist, wobei der Alkoholgehalt hier mit 5% eher ein wenig geringer gehalten ist.

Zur Optik: Ein helltrübes, orangenes Bier.

Zum Geruch: Ein dezent obstiges, leicht feuchtiges Bier im Geruch. Man hat etwas tropische Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es obstig und fruchtig. Im Abgang ist es dezent bitter und hat vor allem ein saftig obstiges Mundgefühl das lange nachhallt. Ansonsten prickelt es leicht. Im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier das eher wässriger wird udn dem vor allemd ie Substanz im Körper fehöt. Nur am Gaumen hat man Hopfenbittere und eine leichte Frucht nach Zitrus und etwas Maracuja/Ananas im Abgang.

Zum Fazit: Ein wie ich finde eher schwächeres Bier von Brewdog. Es ist im Körper einfach schwächer und auch die Hopfenaromatik ist eher mittelmäßig ausgeprägt. 3 Sterne.

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Freistil Wanna B

Double Dry Hopped und mit etwas Haferflocken eingebraut ist das Wanna B des Brauwerk Freistil aus Tübingen stilistisch ein New England India Pale Ale. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen sehr tollen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein erfrischend fruchtiges Aroma habe ich hier in der Nase. Es hat Noten von Melone, Ananas und Maracuja. Dazu riecht es sehr grasig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das nur im Antrunk leicht bitter ist, im Gesamtkronstruk aber sofort ein sehr sehr fruchtiges Aroma entfaltet. Es hat etwas beeriges, aber zugleich auch noch vollmudig obstiges mit auch etwas von Erdbeere in Richtung Abgang wie ich finde. Die Kohlensäure prickelt auch in Richtung Abgang sehr gut und macht das Bier in gewisser Weise deutlich schlanker als der Alkoholgehalt vermuten lässt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt das Bier durchaus fruchtig und diese Fruchitgkeit setzt sich auch bis in den Nachgang fort und füllt somit den gesamten Mundraum aus.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wetrtung von 4 Sternen. Ein ultra fruchtiges, teilweise auch saftiges Bier im Mundgefühl. Dazu macht die Kohlensäure es sehr gut prickelnd und rundet das Trinkerlebnis sehr gut ab.

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Poppels Session IPA

Im Sommer sind ja durchaus auch mal leichtere Biere gefragt. Da ist so ein Session IPA zum Beispiel eine ideale Erfrischung. Mein heutiges kommt von der Poppels Bryggeri aus dem schwedischen Jonsered. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,2%.

Zur Optik: Ein orangenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein obstiges Aroma habe ich in der Nase, das mich etwas an Orange und Mandarine erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es nur im Antrunk bitterfruchtig. Es kommen dann in Richtung Abgang mehr herbe Noten dazu. Auch im weiteren Trinkverlauf ein bitterfruchtiges Bier mit einer schönen herben Komponente. Es ist dabei dennoch ein einigermaßen schlankes Bier. Insgesamt prickelt es wirklich schön, die Fruchtigkeit ist aber nur dezent und sommerlich leicht.

Zum Fazit. Ein sommerlich leichtes, ordentlich hopfiges Bier. Der bittere Geschmack gleicht dann auch den fehlenden Körper gut aus. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Angelo Poretti 9 American IPA

Ein weiteres Bier aus Italien von einer Brauerei von der ich bisher noch kein Bier vorgestellt habe, wird nun Gegenstand des folgenden Beitrags sein. Gegründet wurde die Brauerei Angelo Poretti vom gleichnamigen Braumeister im Jahre 1877 als er nach Jahren in Böhmen und Bayern beschloss in seiner Heimatstadt eine eigene Brauerei zu eröffnen. Ihren Sitz die Brauerei seither in Valganna einer Ortschaft nahe Varese in der nördlichen Lombardei. Seit 1982 ist der dänische Braugigant Carlsberg an der Brauerei beteiligt, welcher dann im Jahre 2002 die Brauerei vollständig übernahm. Neben Lagerbieren gibt es unter anderem auch ein IPA, welches ich nun verkosten kann. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes dunkelgoldenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas obstiger Geruch mit Apfel, Birne und etwas Grapefruit.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier, das im Antrunk zunächst etwas bitter ist. Es hat eine gute Grapefruit und Orangennote, die den Mundraum ausfüllt. Es ist im Abgang mit einer Zitrusnote versehen, die auch etwas Grapefruit im Nachgang zulässt. Im Körper ist es schlank und dadurch durchaus spritzig. Insgesamt finde ich die Aromatik aber nicht intensiv genug.

Zum Fazit. Ein solides Bier, das mich mit der Fruchtigkeit schon überzeugen kann. Jedoch könnte die Hopfung durchaus noch knackiger ausfallen. Im vergleich zu anderen IPAs ist es schon etwas brav. Das gibt von mir 3 Sterne.

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Brew Age Alpha Tier

Mein nächster Biertest führt mich in die Hauptstadt Österreichs, in der sich in den letzten Jahren eine sehr rege Bierszene etabliert hat. Eine der bekanntesten Brauereien der Szene ist die 2013 gegründete Brauerei Brew Age, von der schon das ein oder andere Bier hier in diesem Blog verkostet wurde. Heute widme ich mich dem Alpha Tier, einem New England IPA mit 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein saftig fruchtiges Aroma mit einem tropischen Touch. Es hat etwas von Ananas und Maracuja und auch einer leichten Kiwi.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk etwas bitter, bevor dann im Nachgang harzig fruchtige Noten übernehmen. Es ist dann mit einer bitteraromatischen Note versehen, die sich dezent im Mundraum ausbreitet. Es hat zudem leichte Anklänge eines tropischen Obstcocktails, diese werden jedoch relativ schnell von er Bittere einkassiert. Isngesamt ist es im Mundgefühl durchaus eher bitteraromatisch, dennoch wurde ich es insgesamt als saftig fruchtig mit dann doch knackig bitterfruchtigem Abgang beschreiben. Zudem hat es auch einen deutlich wahrnehmbaren Malzkörper.

Zum Fazit: Ein sehr feines und rundes IPA. Es ist im Abgang schon ein wenig zu bitter und ich hätte mir eher noch mehr der fruchtig-saftigen Noten gewünscht. Dennoch ein wirklich vorzügliches Bier mit einer Bewertung von 4 Sternen.

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Karlens India Pale Ale

Bei Lidl finden sich immer wieder Craftbiere von denen man vorher noch nichts gehört oder gelesen hat. So war dies auch bei meinem heutigen Testobjekt der Fall, als ich dieses im Lidl entdeckt habe und mir nichts darunter vorstellen konnte. Nach einiger Recherche ließ sich herausfinden, dass sich hinter der Marke Karlens die Braurei Vestfyen verbirgt, welche die Marke gemeinsam mit Lidl entwickelt hat. Die Brauerei hat ihren Sitz in Assens, im Westen der Insel Fyn, was auch den Namen der Brauerei erklärt. Die Tradition der Brauerei reicht dabei zurück bis ins Jahre 1885. Nach langen Jahren in Privatbesitz wurde sie im Jahre 2021 schließlich an die Olvi Gruppe aus Finnland verkauft. Der Alkoholgehalt des Karles India Pale Ale liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht brotig fruchtig. Vielleicht auch ein klein wenig karamellig. Man hat etwas leicht beeriges wie ich finde in der Nase.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das fruchtig ist mit einem etwas trockenen Abgang der dann auch im Nachgang im Mund bleibt und hier etwas trocken wirkt. Der Körper des Bieres wirkt sehr kräftig und man hat immer eine fruchtig herbe Note im Gesamgeschmack. Die Fruchtigkeit würde ich in der Richtung von Zitrusaromen verorten. Dieser Geschmack bleibt auch noch länger im Mundraum erhalten und sorgt für einen harzig, würzig-bitteren Nachgeschmack im Mundraum. Zudem hinterässt das Bier ein sehr trockenes Mudngefühl, was durstig auf den nächsten Schluck macht.

Zum Fazit. Ein wirklich solides IPA, das zwar keine Geschmacksexplosion ist, aber schon klar als typisches American Pale Ale erkennbar sein würde. Für ein richtiges IPA müsste es noch kräftiger und Fruchtiger sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Brlo Blurry Vision

Ein Hazy IPA aus Berlin. Das gibt es in meinem nächsten Biersten. Von Brlo, die sich nach dem altslawischen Namen der Bundeshauptstadt benannten werde ich folgenden Biertest das Hazy IPA namens Blurry Vision verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangegelbes Bier. Es hat einen sehr odentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Aroma mit tropisch beerigen Noten. Man riecht Grapefruit, Maracuja und Ananas.

Zum Geschmack: Ich habe ein schon im Antrunk fruchtig saftiges Bier, das in Richtung Abgang dann auch ein wenig grasig im Hopfen wirkt. Der Nachgang ist dann aber auch etwas saftig und man hat auch hier fruchtige Noten die an ein Ananas erinnern. Das Bier hat auch im weiteren Trinkverlauf ein schön saftiges fruchtiges Aroma mit nur dezent bitterem Abgang. Der Nachgang ist fruchtig mit leicht tripischen Noten bei den die Kiwie und etwas Ananas dominiert. Dazu kommt noch Litschi und auch leicht harzig wirkt es auf mich. Das Bier hinterlässt allgemein eine sehr saftiges Mundgefühl und wird nie bitter sonder ist schön fruchtig und nur leicht harzig.

Zum Fazit: Ein schön fruchtiges, saftiges IPA. Das ist wirklich gut und ich finde es geschmacklich sehr überzeugend. Etwas mehr Kick könnte vom Hopfen noch kommen, aber das ist jammern auf hohem Niveau. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.