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Braufactum Yakeros

Im heutigen Biertest gibt es dieses  Mal ein Bier aus der Braufactum Serie des Radeberger Konzerns. Mit dem Yakeros hat auch Braufactum ein West Coast IPA im Sortiment, welches uns ins Yakima Valley entführen soll. Der Alkoholgehalt liegt bei moderaten 6,5%.

Zur Optik: Man hat ein kupferfarbenes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig und riecht nach Beeren, respektive Himbeeren und Erdbeere. Dazu eine leicht florale Note und auch Mandarine rieche ich heraus.

Zum Geschmack: Ein herber Abgang fällt hier auf, aber auch die Fruchtnote kommt sehr gut durch. Man hat sofort diese Beeren im Mund, die dem schon erwähnten Geruchsprofil aus Erdbeere und Himbeere entsprechen. Im Abgang wird es dann auch gewohnt bitter, wie es bei einem IPA sein sollte. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein klassisches West Coast IPA, mit einer sehr trockenen Bittere, die über den Hopfen durchkommt. Dazu klingen immer wieder Zitrus und Orangennoten an.

Zum Fazit: Ein wie ich finde ganz ordentliches IPA, was alles mitbringt, was ich von einem West Coast IPA erwarte. Es ist dabei aber relativ adrett, ohne wirklich sehr komplex zu sein. Für Einsteiger ein wie ich finde sehr gutes Bier. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Camba/Samuel Adams Samba

Samba Samba, das ist das Motto des heutigen Biertest. Die Camba Bavaria hat nämlich ein Bier zusammen mit dem US Brauerei Samuel Adams herausgebracht, welches nach dem in Brasilien so beliebten tanz benannt ist. Beim Samba handelt es sich um ein New England IPA, welches momentan besonders im Trend sind. Der Alkoholgehalt beläuft sich hierbei auf 7,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, oranges Bier, welches sehr sehr trüb ist. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat natürlich sehr obstige Noten. Ich rieche Maracuja, Granatapfel, Ananas, aber auch Mandarine.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck vor allem im Antrunk saftig, jedoch hat man dann am Gaumen ein Hopfennote, die dann und wann doch dezent bitter ist und die den Abgang dominiert. Man hat aber einen Körper der präsent ist, auch wenn er sich geschmacklich nicht hervortut. Man hat dann eher Noten von Grapefruit/Limette und es ist trockener. Es ist so gar nicht dieser Obstkorb, den man im Geruch erwartet. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Bitterkeit ab, jedoch bleibt es ein von Zitrus und Grapefruit dominiertes Bitterbier, bei dem nur leicht die Fruchtigkeit anklingt. Man hat aber einen etwas saftigen Grundton. Im weiteren Trinkverluf wird es dann etwas obstiger.

Zum Fazit: Ein eher trockenes und bitteres IPA. Es ist nicht ganz so saftig und vor allem im Antrunk ist es durchzogon von trocken/bitteren Hopfennoten. Gegen Ende wird es aber dann auch saftiger. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne, da ich das trockene durchaus als erfrischend empfinde.

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Brewheart Brews Lee

Im heutigen Test gibt es dieses Mal ein Bier, welches der Film Legende Bruce Lee gewidmet ist. Das Brews Lee von Brewheart ist ein IPA mit einem Alkoholgehalt von 8,5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Noten von Honig und Melone. Dazu einen tropischen Hauch von Litschi und Ananas.

Zum Geschmack: Auch hier im ersten Eindruck ein Mix aus einer fruchtigen Note mit einer leichten Bittere. Der Abgang überzeugt mit einem sehr schönen Mix aus fruchtigen Aromen, die auch sehr saftig wirken. Es fällt schwer sich hier auf eine festzulegen, würde es aber in die tropisch Richtung tendieren mit Passionsfrucht und Litschi dazu Maracuja. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt die fruchtige Note durchaus präsent und bereichert den Geschmack. Es hat aber auch eine prägnante Grundsüße, die vom Malzkörper stammt.

Zum Fazit: Ein gutes Bier, welches sehr komplex ist. Es hat viele verschiedene Fruchtaromen und auch der Malzkörper kommt nicht zu kurz. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Lemke Spreecoast

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer Berliner Brauerei, die für Craftbeerverhältnisse schon länger am Markt ist. Es handelt sich hierbei um die Brauerei Lemke die schon 1998 mit dem brauen begann. Lemke, das ist in erster Linie Oliver Lemke, der Gründer und Inhaber des Ganzen ist. Lange Jahre nur als Fassbier in den eigenen Lokalitäten in Berlin erhältlich, gibt es Lemke seit 2015 auch als Flaschenbier. Verkosten möchte ich mit dem Spreecoast heute ein West Coast-IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Bier mit einer gewissen harzigen Note. Es hat aber auch gewisse fruchtige Aromen, die im Bereich Orange, Mandarine liegen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es harzig fruchtig, im Abgang aber auch ein wenig bitter. Es ist auf der eine Seite sehr erfrischend, aber hat einfach auch diese gewissen harzigen Noten. Im weiteren Trinkverlauf wirkt es sogar etwas saftig im Mundgefühl. Es bleibt jedoch auch im weitern Trinkverlauf nicht wirklich intensiv, sondern hält sich eher defensiv. Gegen Ende wird es zwar auch noch einmal fruchtig, aber das Gesamtkonzept ist mir zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier, das nicht so recht aus der Reserve kommen möchte. Es sind sehr gute Ansätze da, jedoch kommen diese wie ich finde nicht immer gut durch. Es könnte mehr, wenn vor allem die Fruchtnoten noch etwas mehr durchkommen und die harzigen Noten ergänzen würden. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Inselbrauerei Überseehopfen

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier von der Inselbrauerei aus Rügen, die für ihre in Papier eingewickelten Flaschen bekannt ist. Verkostet wird heute mit dem Überseehopfen ein IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 5,6%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges Aroma mit Anflügen von Traube bzw Traubenzucker. Es hat Noten von Granatapfel bzw ein leichte Ananas. Es hat ein sehr fruchtiges Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier bleiben die Fruchtaromen, die ich in Richtung Traube einordnen würde, aber auch etwas tropisches bestehen. Diese Noten ziehen sich dann auch sehr schön bis in den Nachgang und beleben den Mundraum längerfristig. Dazu gesellen sich noch Granatapfel und Ananas. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein durchaus aromatisches Bier, welches seinem herben Fruchtgeschmack treu bleibt. Ich denke, dass es Traube und Ananas doch recht gut treffen, eventuell hat man noch etwas Honigmelone oder Mango. Es wird mit zunehmendem Trinkverlauf aber dann doch auch herber.

Zum Fazit: Ein ganz gutes IPA, das viele Facetten hat. es ist auf der einen Seite vor allem Am Anfang sehr fruchtig, bevor es dann gegen Ende eher herber wird. Ich gebe dem Ganzen 4 Sterne.

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Superfreunde Happy Fuckin Daze

Im heutigen Biertest gibt es dieses Mal etwas von den Superfreunden aus Hamburg. Es handelt sich hierbei um das Happy Fuckin Daze, das zweite Dosenbier des Brauprojekts. Auch dieser Sud war auf 1500 Dosen limitiert und so kann ich mich glücklich schätzen eine ergattert zu haben. Beim Bier selbst handelt es sich um ein Double Dry Hopped IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orangenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, recht saftigs Bier. Es riecht sehr beerig und hat auch etwas von Mango. Dazu noch etwas Melone und Maracuja sowie Sternfrucht und Granatapfel.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr saftig und wirklich ausgesprochen fruchtig. Mir ist es hier fast schon ein wenig zu fruchtig und im Abgang ein kleines bisschen zu süßlich bzw. zuckrig. Man hat aber insgesamt einen sehr schönen Obstkorb an tropischen Früchten mit nur einer sehr rezenten Bittere und man könnte meinen man trinkt eine Multischorle. Es könnte etwas mehr von der Kohlensäure kommen die man hier und da noch besser hätte dossieren könnte. Das hätte das ganze noch spritziger gemacht, denn so ist es am Ende des Trinkvelaufs etwas schal.

Zum Fazit. Bis auf ganz kleine Mängel bei der Kohlensäure ein für mich wirklich gelungenes Bier mit einer sehr schönen Fruchtaromatik. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Brooklyn East IPA

Im heutigen Biertest geht es in das momentan so gebeutelte New York, genauer gesagt in den Stadtteil Brooklyn. Die dort ansässige Brooklyn Brewery hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der Big Player der Craftbeerszene gemausert. Nicht zuletzt durch die Partnerschaft mit Carlsberg, die die Biere in Europa vertreibt und sogar in Lizenz herstellt, sind ihre Biere bestimmt schon dem ein oder anderen über den Weg gelaufen. Seit 1984 gibt es die Brauerei schon und damit für die Craftbeerszene doch schon recht lange. Verkosten möchte ich mit dem East IPA heute einen Klassiker der Brauerei. Der Alkoholgehalt beträgt 6,9%.

Zur Optik: Ein eicht trübes, dunkeloranges Bier. Es hat eine mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein durchaus fruchtiges Aroma mit aber auch deutlich kräutrigen Noten. Es hat irgendwie etwas mentholartiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch eher hopfenbetontes Bier. Es ist im Abgang dann durchaus bitter und geht in ein schönes grasiges Aroma über. Man hat etwas leicht tropische Noten von Kiwi und Melone, jedoch ist es weit davon entfernt saftig oder ähnliches zu sein. Auch im weiteren Trinkverlauf präsentiert es sich als gefälliges IPA, welches hier und da fruchtige Noten aufblitzen lässt. Die Bittere ist gut dosiert, ohne dabei zu sehr zu stören oder es zu bitter werden zu lassen.

Zum Fazit: Ein für mich eher durchschnittliches IPA. Für Einsteiger mag es etwas neues sein, für mich ist es aber eher etwas fruchtiger und bitterer als ein Standardbier. Eventuell schmeckt es direkt vor Ort noch deutlich besser. ich gebe so 3 Sterne. Absoluter Durchschnitt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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Heubacher Banana Bitter

Am letzten Abendmahl wurde zwar Wein getrunken, dennoch wird es am heutigen Gründonnerstag wieder einen Biertest geben. Dieses mal möchte ich das Banana Bitter aus der Craftbierlinie der Heubacher Hirschbrauerei. Das Bier, welches stilistisch in die Richtung eines Wheat IPAs geht hat einen Alkoholgehalt von 7,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen recht ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig mit bananigen Noten, aber auch harzigen Komponenten. Man hat eine sehr reife Banane, aber auch malzige Noten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist dominiert von bananigen Aromen. Diese ziehen sich durch den ganzen Geschmack und werden im Abgang von hopfigeren begleitet, die leicht bitter sind. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein süßlich herbes Bier. Die Idee ist gut, jedoch ist mir die Herbe am Gaumen zu penetrant und störend. Die Bananennote hingegen bleibt auch bis zum Ende sehr schön harmonisch und ist wirklich schön im Mund und Gaumen.

Zum Fazit: Ein Bier mit für und wieder. Ich gebe hierfür 3 Sterne, da die Bananennoten zwar sehr schön sind die Hopfennoten aber ab und an nicht so gut mit diesen zusammenpassen.

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Ratsherrn Coast Guard

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier aus der Hansestadt Hamburg. Dabei werde ich dieses mal den Coast Guard der Ratsherrn Brauerei verkosten, die direkt im Schanzenviertel liegt. Der Coast Guard ist seines Zeichens ein West Coast IPA, sprich hier liegt der Fokus besonders auf dem Hopfen speziell der Hopfenbittere. Die Geschichte der Brauerei zu diesem Bier ist, dass es von den Schifferbieren aus dem 15. Jahrhundert stammen soll, die sich aufmachten die Welt zu erkunden und Handel zu betreiben. Der Alkoholgehalt beträgt 6,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein auf der einen Seite sehr fruchtiges Bier, dass aber auch brotige Nuancen mit sich bringt. Es hat etwas von Kiwi und Melone aber auch Maracuja

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es zunächst fruchtig mit einer tropischen Note, die an Kiwi und vor allem aber auch an Maracuja und Litschi erinnert. Es ist sehr tropisch, auf der anderen Seite kommt aber auch ganz langsam eine bitter hopfige Note durch, die im Abgang recht trocken wirkt. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Eindruck, auch wenn es im Antrunk an der Fruchtigkeit abnimmt und die Bittere immer mehr den Geschmack übernimmt..Zu Schluss hat man dann fast nur noch bitterhopfige Noten die einem wie eine steife Briese ins Gesicht schlagen.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches IPA, das mir aber doch zu sehr Bitter ist und auch de Malzkörper könnte noch leicht durchkommen. Für ein West Coast IPA sicher nicht schlecht aber da geht noch mehr. ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Pietra Corsican IPA

Beim heutigen Biertest möchte ich mich zunächst einmal bei Freunden bedanken, die mir dieses Bier aus Korsika mitgebracht haben. Mein heutiger Biertest führt mich in die Heimat Napoleons zur Brasserie Pietra. Korsika, das war bis zur Mitte der 90er Jahre bierfreie Zone, denn es gab quasi keine eigene Brauerei. Doch das sollte sich 1996 ändern, als Amelie und Dominique Sailelli die Brauerei Pietra eröffneten und sich anschickten der Insel ihr eigenes Bier zu schenken. Lokalisiert ist die Brauerei in Furiani an der Nordostküste unweit der Stadt Bastia. Bekannt ist die Brauerei vor allem für Maronenbier, das ebenfalls den Namen Pietra trägt und schon seit einigen Jahren auch im ein oder anderen deutschen Fachgeschäft zu haben ist. Ich möchte heute aber eine eher unbekannte Sorte der Brauerei verkosten, nämlich das IPA. Der Alkoholgehalt beträgt 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiges und auch doch sehr auf Orange und Mandarine betontes Bier. Auch ein wenig Zitrone rieche ich. Auch ganz leicht etwas tropisches und wirkt irgendwie kräutrig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es im Antrunk recht bitter, dann kommt eine schönes Brett an fruchtigen Noten, die etwas in Richtung Honigmelone, aber auch Mandarine und etwas Orange/Apfelsine gehen. Im Abgang gesellen sich dann wieder leicht bittere Noten dazu. Der Nachgang ist sehr dezent und leicht fruchtig. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann doch deutlich bitterer. Man schmeckt zwar florale und fruchtige Noten, diese kommen aber erst so richtig durch wenn die bitteren Hopfennoten so langsam abklingen.

Zum Fazit: Ein durchaus spannendes Bier, das ich so ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Mir gefällt vor allem die Mandarine, die aber, wie ich finde bei anderen Bieren noch mehr zum tragen kommt. Für mich reicht es hier dennoch für 4 Sterne.