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Thorbräu Augsburger Hell

In meinem nächsten Biertest gibt es ein Bier aus Augsburg. Dieses mal aber nicht von Riegele oder der Hasenbräu, sondern von der Thorbräu der kleinsten Augsburger Brauerei. Benannt ist die Brauerei nach dem Wertachbrucker Tor, in dessen unmittelbarer Nähe sich die Brauerei befindet. Das Tor ist im übrigen auch auf den Etiketten der Brauerei zu sehen. Die Tradition der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1582 und bereits seit dem Jahre 1875 ist die Familie Kuhnle Eigentümer des Betriebs, die ihn nun schon in der 4ten Generation führt. Das Augsburger Hell, mein heutiges Testbier, ist einer der Klassiker im Thorsortiment und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein Bier mit einem leicht süßlichen und etwas getreidigem Aroma

Zum Geschmack: Es prickelt zunächst leicht am Gaumen und hat einen ganz leicht süßlichen Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier gut trinkbar und süffig mit einem leicht süßlichen Abgang. Das Bier ist erfrischend, aber man muss auf der anderen Seite auch sagen, das geschmacklich etwas langweilig ist.

Zum Fazit: Das Bier ist süffig und prickelt angenehm. Mir ist es aber etwas zu langweilig und hebt sich nicht so sehr aus der Masse an Helle Bieren ab. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne.

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Landwehr Bräu Hell

Für den nächsten Biertest gehe ich nach Franken zur Landwehr Bräu. Von der Rothenburger Brauerei habe ich heute das Helle im Test, welches auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es reicht getreidig, kernig, aber auch ein wenig ölig. Irgendwie riecht es ein wenig verbrannt.

Zum Geschmack: Es riecht sehr süßlich, fast schon ein wenig zuckrig. In der Backengegend hat man noch gewisse herbe Noten, die das Bier etwas würzig machen. Es ist aber insgesamt nicht besonders geschmacksintensiv. Hier und da hat man ein wenig Hopfen und ab und an ist es etwas Malzsüße zu schmecken. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher gefälliges Bier, das man gut vor sich her trinken kann, das aber auch recht unspektakulär daher kommt.

Zum Fazit: Ein recht unscheinbares, unspektakuläres Helles. Es ist nicht wirklich eine Geschmacksexplosion und im ersten Moment fast noch ein wenig süßlich. Dies legt sich aber bereits nach den ersten Schlücken und dann hat man dieses unscheinbare Helle mit etwas Hopfenaromatik am Gaumen, das niemandem wehtut. 3 Sterne.

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Landskron Hell

Auch ganz im Osten der Republik werden Helle Lagerbiere gebraut. Nach dem das Bier in den letzten Jahren seinen Siegeszug von Bayern aus quer durch die Republik angetreten hat, kan es sich inzwischen kaum eine Brauerei mehr erlauben auf so ein Bier im Sortiment zu verzichten. Das Helle der Landskron Brauerei aus Görlitz kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma mit getreidigen, leicht karamelligen Noten. Es riecht etwas teigig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einem vollmundig kernig-getreidigen Geschmack. Es ist im Abgang auch ein wenig herb. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein grtereidg süßliches Bier mit einem gewissen, angenehmen Hopfenaroma. Es hat irgendwie auch etwas parfümiges an sich dieses Bier. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann noch ein wenig wässrig und der Geschmack lässt dann leider etwas nach.

Zum Fazit: Schade, das das Bier nicht sein gutes Geschmacksniveau über den ganzen Trinkverlauf halten kann. So reicht es hier leider nur zu 3 Sternen.

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Apoldaer Glocken Hell

Aus Thüringen von der Vereinsbrauerei Apolda stammt das nun folgende Testbier. Das Glocken Hell, ein helles Lagerbier wird nun im folgenden Biertest verkostet. Mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist das Bier eher leicht gehalten.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht gerteidg, etwas toastig und man hat auch eine leichte Honigsüße in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches eine gewisse Malzsüße hat, aber auch einen leicht hopfigen und etwas kernigen Geschmack. Das Bier ist auch im weitern Trinkverlauf ein süßliches, aber dezent zurückhaltendes Bier mit nur leicht hopfigen Anklängen.

Zum Fazit: Bedingt durch den geringen Alkoholgehalt ist der Körper des Bieres schlank und es neigt ein wenig dazu etwas wässrig zu werden. Dies ist aber nur marginal. Im Großen und Ganzen hat es eine schöne Malzsüße mit leichten Hopfennoten am Gaumen. Ich gebe dem Bier 3  Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

König Ludwig Hell

Von der Schlossbrauerei Kaltenberg, die Teile ihres Sortiments unter dem Namen König Ludwig verteibt, habe ich heute das Helle im Test. Eigentlich ist die Marke für ihr Dunkles Bier bekannt, ich möchte mich heute aber dennoch erst einmal dem hellen Lagerbier widmen. Das Dunkle wird zu gegebener Zeit sicherlich folgen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges leicht kernig süßliches Aroma.

Zum Geschmack: Auch hier ein kernige würziges Aroma zu beginn, welches aber eher geschmacksneutral ist. Das Wasser ist fast schon zu hart und auf mich wirkt es im ersten Moment nich so richtig bekömmlich. Im Abgnag kommt der Hopfen ein wenig durch, sorgt jedoch nur für einen kurzes prickeln am Gaumen. Mir gehtl hier vor allem die typische Malzsüße und dieser kalkige Nachgeschmack ist wahrlich nicht só gut. Es wirkt daher auch nicht so wirklich erfrischend. Man hat zwar eine etwas mehr aufkeimende getreidige Note, jedoch ist dieses kalkige getreidige immer noch zu viel.

Zum Fazit: Ich weiß nicht. So richtig warm werde ich mit diesem Hellen nicht. Mir ist es im Mundgefühl einfach nicht harmonisch genug und irgendetwas passt mit dem Brauwasser nicht. Auch kommt die für ein Helles so typische Süße nur ganz leicht durch. Ich kann daher nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht in 1-Stern

Einbecker Landbier

Von den Bockbierspezialisten aus dem niedersächsischen Einbeck gibt es nicht nur starke Biere, sondern auch „normalprozentige“ Bierspezialitäten. So mein heutiges Testbier, das helle Landbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht unspektakulärer Geruch. Man hat nur leichte Malznoten.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einer doch deutlichen Hopfennote, die den Geschmack bestimmt. Sie ist grasig, aber auch leicht metallisch. Bei allem schwingt ein leicht süßlicher, getreidiger Ton mit, der je länger er im Mund bleibt immer mehr süßlicher wird.  Auch im weitere Trinkverlauf ist das Bier nicht besonders schmackhaft. Es ist wie ich finde nur hopfig bitter und der hopfen wirkt nicht besonders aromatisch.

Zum Fazit: Für ein Landbier ist es mir zu hopfig. Die hopfige Note ist darüber hinaus auch nicht besonders gut und passt nicht zum Malzkörper, der es nicht schafft richtig zur Geltung zu kommen. . Ich gebe daher auch nur 1 Stern für dieses Bier.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Schwarzbräu Marie Hausbrendel Hell

Seiner Großmutter Marie Hausbrendel hat ihr Enkel Leopold Schwarz mit dem Marie Hausbrendel Hell ein Denkmal gesetzt. Das nach ihr benannte Bier ist stilistisch ein klassisches Helles und wenn man sich die Website des Bieres anschaut, so erfährt man die Geschichte, wie der Großvater Jakob Schwarz die schöne Brauerstochter aus Augsburg kennen und lieben lernte. Ganz dem aktuellen Trend folgend, so wird auch dieses Bier in der handlichen Euroflasche abgefüllt und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat eine ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßmalziges Aroma. Es ist sehr süßlich und hat sogar leicht fruchtige Noten. Ein spezielle Bisquitnote rundet das Ganze ab.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein süßliches, aber nicht auf der typischen Honigsüße basierendes Helles. Die Kohlensäure prickelt sehr und ist teilweise auch ein bisschen zu viel, aber nicht besonders störend. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt kommt die Malzsüße etwas mehr durch. Das Malzbett hat etwas von Bisquit bis etwas teigiges. Auch im weiteren Trinkverlauf und gegen Ende bleibt es süßlich, jedoch wird es dann ein wenig zu penetrant. Es wird in den Backen etwas pappig für meinen Geschmack.

Zum Fazit: Ja ich habe hier ein solides Helles, das aber zwei drei schwächen hat die mir nicht so gefallen. Es könnte außerdem noch etwas Würze vertragen. Ich gebe ihm daher eine Wertung von 3 Sternen.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Aldersbacher Klosterhell

Auch im heutigen Test habe ich wieder ein Helles, welches an der Reihe ist verkostet zu werden. Dieses Mal ist es jenes der Aldersbacher Klosterbrauerei, welche sich in Ostbayern in der Nähe von Passau befindet. Das Kloster Hell, eines von mehreren Hellen im Sortiment, kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat keinen so besonderen Schaum und dieser verschwindet auch recht schnell wieder.

Zum Geruch: Ein doch sehr brotig süßliches Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr erfrischendes Bier mit einer gewisse Malzsüße, aber auch einem leicht herben Hopfenaroma am Gaumen. Im Nachgang breiten sich hopfige Noten auch im gesamten Mundraum aus. Es ist dabei aber nicht zu süß, sondern hat eine mineralische geprägte Hopfennote, die vor allem auch durch die Kohlensäure beeinflusst wird, sodass es im beim trinken sehr sehr prickelt. Es ist ein durchaus frisches und kräftiges Bier mit einem wie ich finde schönen Malzaroma, dass auch im Abgang bestehen bleibt. Die Kohlensäure prickelt im weiteren Trinkverlauf nicht mehr ganz so stark und dadurch wird das Bier etwas süßlicher.

Zum Fazit: Ein vortreffliches und rundes Helles. Typisch bayerisch eben. Eventuell fehlt ein Ticken von der Malzsüße, das war es dann aber auch. Ich gebe gute 4 Sterne fürs Bier.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Pfungstädter Helles

Schluss aus Feierabend! In der Pfungstädter Brauerei wird seit Anfang April leider kein Bier mehr gebraut. Nach einem langen Streit mit der Stadt und den Grundstückseigentümern muss die alteingessesene Privatbrauerei einem Wohnkomplex weichen. Nicht weiter verwunderlich wird sich denken, wenn man bedenkt was mit anderen alten Brauereigebäuden passiert ist. Der Fall Pfungstädter ist da aber ein anderer, denn im Gegensatz zu vielen anderen ist diese Brauerei weder pleite noch geschlossen worden. Auch wenn der Betrieb in den letzten Jahren in finanzielle Schieflage geraten ist, so hat sie sich seit der Übernahme durch Uwe Lauer doch gefangen und positiv entwickelt. Dies ist auch der Grund warum Uwe Lauer nicht ans aufgeben denken will und es das Pfungstädter Bier weiter geben wird, wenn auch vorerst nicht aus Pfungstadt sondern aus Franken. Bei der Brauerei Eder in Großostheim hat die Biermarke nun ein neues Zuhause gefunden und man darf gespannt sein, ob sie in Zukunft irgendwann einmal mal wieder mit neuer Braustätte nach Pfungstadt zurückkehrt. Ich jedenfalls werde heute das Helle verkosten, das einen Alkoholgehalt von 4,9% hat.

Zur Optik: Ein helles, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht hopfiges Aroma bei dem dezente Getreidenoten durchkommen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein getreidiges, Bier das aber sehr ins süßliche abdriftet. Ansonsten hat es einen leichten Körper und wirkt frisch. Im weiteren Trinkverlauf normalisiert sich das Bier deutlich und wirkt besser ausbalanciert. Es ist nicht besonders spektakulär, man kann es gut tinken, jedoch ist es dann im Abgang sehr wässrig und unspektakulär.

Zum Fazit: Ein absolut unspektakuläres Durchschnittsbier. Wegen dem mir persönlich etwas zu süßen Einstieg rutscht es aber leider noch von 3 auf 2 Sterne herab.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Farny Helles

Auch die Brauerei Farny ist auf den Trend aufgesprungen und hat nun ein Helles in ihrem Sortiment. Nach laut Website überlieferter Allgäuer Rezeptur und aus besten regionalen Zutaten kommt es auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht süßliches Getreidearoma. mit ganz leicht obstigen Noten die dazu auch etwas teigig riechen.

Zum Geschmack: Ich hab ein leichtes, sehr erfrischendes Bier mit einem leicht malzsüßlichen Geschmack in Richtung Abgang. Ansonsten ist es im Körper dennoch präsent und nicht wässrig. Es prickelt leicht und ist etwas sprudelig, hat aber ein dennoch leicht süßliches Mundgefühl, das ach noch länger im Mund bleibt. Es hat obendrein etwas keksiges.

Zum Fazit: Ein gutes Helles, bei dem vor allem die leichte Malzsüße überzeugt. Dazu ist die Kohlensäure gut dosiert und nicht aufdringlich so das sie den Geschmack gut unterstützt und es sehr süffig wirken lässt. Ich gebe dem Bier sehr gute 4 Sterne.