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Störtebeker Polar Weizen

DIe letzten Tage ist es draußen doch wieder etwas kälter geworden. Zwar sichlerich nicht so kalt, dass man von polaren Temperaturen sprechen könnte und so richtig frieren muss man eigentlich auch nicht, aber dennoch ist es nicht mehr so warm, wie vor ein paar Tagen. Kurz vor Weihnachten ist also wieder ein bisschen der Winter eingezogen, nachdem er vor 2 Wochen schon einmal mit einer ordentlichen Portion Schnee vorbei geschaut hat. Ich werde deshalb heute das Polarweizen aus dem Hause Störtebeker verkosten. Direkt von der Ostseeküste hat es diese Bierspezialität zu mir ins Glas geschafft. Stilistisch ist dieses Bier ein Weizen-Eisbock, sodass hier eine Stärke von sagenhaften 9,5% erreich wird. Das hat schon fast belgische Verhältnisse.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tief bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr intesnives Aroma aus reifen Bananen und Pflauen, aber auch Datteln oder Feigen hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier sehr sehr reif. Man hat eine wirklich gute Bananen- und Pflaumennote, die sehr sehr ausgereift wirkt und eine deutliche Süße im Abgang am Gaumen hinterlässt. Es ist ein Bier, dass auch im weiteren Trinkverlauf seinen Alkohlgehalt sehr gut kaschieren kann und nur im Abgang etwas alkoholisch wirkt. Nur im Abgang ist es etwas bitter und ansonsten sehr beerig und fruchtig von sehr lang gereiftem Obst.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr kräftiges Bier, dass man nach dem Trinkgenus auch merkt. Man sollte sich beim Genuss dieses Bieres für später auf jeden Fall nicht mehr allzu viel vornehmen. Es hat aber schönen reife Fruchtnoten und wärmt prima von innen. Ich gebe dem Bier eine Note von 4 Sternen.

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Ruppaner Hefeweizen hell

Das Ruppaner Hefeweizen führt mich im folgenden Test ganz in den Süden der Republik, nach Konstanz an den Bodensee. Ein Weizen vom See also. Selbiges wird heute mit der hellen Version des Ruppaner Weizens nun verkostet werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, bis orangenes Bier. Es ist naturtrüb, der Schaum ist aber für ein Weizen nicht besonders.

Zum Geruch: Man hat einen hefigen Geruch mit ganz leichter Zitrusaromatik. Dazu kommt etwas das mich an Plätzchen mit Zitrusglasur erinnert.

Zum Geschmack: Es ist ein getreidiges Bier mit einer ordentlichen Portion Malziger Aromatik. Der Körper wirkt hier sehr voluminös. Die Banane kommt im ersten Moment nicht so durch, sondern versteckt sich eher im Nachgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein unspektakuläres, getreidiges Weizen.

Zum Fazit: Ein sehr kräftiges, getreidiges Weizen. Der klassische Vollkornsprudel würde man auch sagen. Die Fruchtigkeit kommt eher etwas zu kurz. Alles in Allem ein eher durchschnittliches Weizen, dass aber bei weitem nicht schlecht sein soll. Nur eben nichts außergewöhnliches. Daher gibt es 3 Sterne.

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Pyraser Angerwirts Weizen Dunkel

Biertechnisch bleibe ich mit meinem folgenden Test in Franken. Von der Brauerei Pyras macht sich die dunkle Version des Angerwirts Weizen auf verkostet zu werden. Bennant ist das Bier nach Adam Bernreuther, der im Volksmund Angerwirt genannt wurde. Dieser hat 1870 neben dem gleichnamigen Stammhaus die heutige Brauerei errichtet. Der Name Angerwirt selbst, leitet sich aus dem zetralen Dorfplatz ab, welcher auch Anger genannt wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübs, dunkles Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender Geruch den ich hier in der Nase habe. Ganz leichte Röstaromen kommen durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr aromatisches Weizenbier, bei dem eine leicht obstige Note am Gaumen durchkommt. Die Noten haben die typische Banane, aber auch reife Pflaumen sind mit dabei. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das zwar würzig ist, geschmacklich jedoch nicht so auffällt. Dennoch hat es auch eine gewisse Schokoladenaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat zwar eine wirklich schöne, auch obstige Aromatik, jedoch könnte mehr schokoladiges, oder etwas röstiges mit dabei sein.

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Bosch Weizen

Zum heuitgen Sonntag gibt es, nachdem es in den letzten Tests eher etwas dunkler zuging, wieder etwas helleres. Dies kommt in Form eines Weizenbieres der Brauerei Bosch aus dem Wittgensteiner Land. Somit gibt es heute ein Weizenbier, das nicht aus Bayern oder Baden Württemberg stammt, sonder aus NRW. Der Alkoholehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig bis getreidiges Aroma. Eine leichte Banane ist vorhanden.

Zum Geschmack: En Bananiges Aroma fällt sofort bei mersten Schluck auf. Dieser Geschmack zieht sich bis in den Abgang durch und ist sehr dominant. Der Körper ist getreidig und vorhanden, aber weder zu kräftig noch spritzig Schlank. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein würzges bier mit einer hefigen note, bei der das bananig-fruchtige nicht zu kurz kommt. Gut an diesem Bier ist dieses Zusammenspiel von fruchtigen Nuancen, mit der kräutrig würzigen Note des Hopfens, die sehr gut ausbalanciert sind, sodass das Bier abwechslunsgreich ist und vor allem nicht zu hefig,

Zum Fazit: Gute Weizenbiere müssen nicht zwangsläufig aus dem Süden kommen. Auch in anderen Gegenden Deutschlands sind diese durchaus zu finden. Daher gebe ich diesem Bier 4 Sterne. Für die Höchstpunktzahl könnte die Kohlensäure noch etwas mehr ausgeprägt sein, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau.

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Klösterle Kellerbier

Biere der Marke Klösterle könnten dem ein oder anderen schon einmal über den Weg gelaufen sein. Es handelt sich bei Bieren mit diesem Label aber lediglich um eine Handelsmarke, die in keinerlei Beziehung zu einer aktiven oder ehemaligen Brauerei stehen. Hinter den Bieren verbirgt sich meist die aktuell in der Insolvenz befindlichen Memminger Brauerei, die die Sorten für diverse Getränkemärkte braut. Sortentechnisch gibt es eine recht große Auwahl an Bieren und so gibt es nun zunächst einmal das Klösterle Kellerbier. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat im Vordergrund hefige und zitrusartige Noten in der Nase. Dazu kommt etwas wenig brotig-getreidiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man doch sehr hefige Zitrusnoten. Es ist für ein Kellerbier sehr spritzig wie ich finde. Die Hefe dominiert hier klar den Geschmack. Im Abgang prickelt es aber nicht mehr so sehr und der Hopfen kommt nicht so zum Vorschein. Die Kohlensäure ist am Anfang sehr präsent und verleiht dem Bier einen guten Einstieg, der es mit den säuerlich anmutenden zitrusartigen Hefenoten gut kombiniert. Bittere Nuancen des Hopfens mache ich nicht aus.

Zum Fazit: Die feinen Zitrusnoten wissen durchaus zu überzeugen. Ich bin überrascht des durchaus annehmbaren Geschmacks dieses „Billigbieres“. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Weltenburger Hefeweissbier hell

Ein helles Weissbier aus der ältesten Klosterbrauerei der Welt werde ich nun als nächstes Bier verkosten. Es handelt sich um kein geringeres als jenes der Weltenburger Klosterbrauerei, welches im dazugehörigen Kloster direkt am Ufer der Donau gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht bananiges Aroma. Dazu kommen leicht getreidge Noten und etwas vanilliges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein Bier, das sehr sprudelt und dann auch ein sehr kerniges Weizenbier darstellt. Man hat im Abgang leicht süßliche Noten. Ich finde das Bier wirkt insgesamt nicht so richtig frisch und mir ist es am Gaumen auch ein wenig zu bitter. Dazu fehlt könnte es etwas mehr Fruchtigkeit und Banane zeigen.

Zum Fazit: Ein eher unterdurchschnittliches, langweiliges Weizen, dass dazu etwas zu süßlich ist und im Abgang für ein Weizen mir persönlich zu bitter. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne.

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Distelhäuser Dunkles Weizen

Die dunkle Version des Distelhäuser Weizenbieres ist das nächste Bier, welches von mir nun verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma hat man in der Nase. Es ist im Abgang leicht fruchtig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, mit einem dezenten Fruchtaroma und einer doch sehr getreidigen Textur. Es ist ein sehr schön schokoladiges Bier, bei dem diesen Noten auch durchkommen. Dabei ist es nicht zu röstig. Dafür ist es sehr schön getreidig. Es bleit auch im weiteren Trinkverlauf ein ähnliches Bier mit diesen schönen getreidigen und schokoladigen Noten im Wechselspiel.

Zum Fazit: Ich habe ein solides dunkles Weizenbier, das auch schöne Schokoladennoten hat. Mir fehlt aber etwas das röstige. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Flötzinger Weizen hell

Im heutigen Biertest habe ich wieder ein Weissbier. Das helle Weizen aus dem Hause Flötzinger ist es, welches heute verkostet wird. Das Bier der Brauerei aus Rosenheim kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist sehr fruchtig und riecht klassisch nach reifer Banane sowie Pflaume.

Zum Geschmack: Es ist sehr sprudelig und prickelt ganz ordentlich im Antrunk. Die Kohlensäure ist hier leider viel zu hoch dosiert und kratzt auch am Hals. Ansonsten hat man dann ein sehr getreidiges Grundaroma, zudem sich aber wunderbar fruchtige Noten gesellen, die ich selten bei einem normalen Weizen erlebt habe. Man hat einen richtig schönen Obstkorb aus Banane, Pflaume, Pfirsich und etwas Apfel und Birne. Auch im weiteren Trinkverlauf hält dieses Aroma an, und wenn die Kohlensäure etwasd nachlässt schmeckt es noch viel besser und ist bekömmlicher.

Zum Fazit: Leider verhindert die hohe Kohlensäurekonzentration am Anfang die Höchstnote. Ansonsten wäre dieses Bier wirklich sehr bekömmlich. So reicht es bei mir leider nur zu 4 Sternen, was aber auch eine wirklich gute Bewertung darstellt. Der Daumen geht nach oben.

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Tettnanger See Weizen

Aus der Hopfenregion Tettnang am Bodensee, direkt aus der gleichnamigen Hopfenstadt gibt es das Seeweizen der ortsansässigen Kronenbrauerei heute im Test. Als Bio Bier wurde es 1997 eingeführt und verwendet daher ausschließlich Rohstoffe, die aus biologischem Anbau stammen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: ein fruchtiges, bananiges Aroma bei dem auch Pflaumen zu finden sind. Es hat dazu auch etwas hefiges.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es fruchtig und bananig, zugleich aber auch spritzig. Man hat ein wirklich sehr schönes Fruchtaroma, das lange am Gaumen bleibt und auch im Nachgang den Mundraum sehr schön ausfüllt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es fruchtig und vor allem hefig. Mir fehlt da etwas die spritzige Komponente der Kohlensäure die dort nicht so vorhanden ist.

Zum Fazit: Geschmacklich ist es wirklich gut, leider fehlt es dem Bier etwas an Spritzigkeit. Ich drücke aber ein Auge zu und vergebe wegen der gute Geschmacksaromatik aus gut ausbalancierten Hefe- und Fruchtnoten 4 Sterne.

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Döbler Hefeweizen

Immer wieder gibt es Brauereien, von denen ich trotz meiner schon zahlreich veröffentlichten Biertests noch keinen Beitrag veröffentlicht habe. So zum Beispiel in meinem heutigen Fall, wenn ich zum ersten mal ein Bier vom Brauhaus Döbler aus Bad Windsheim bewerten werde. Die Brauerei aus der fränkischen Kurstadt ist seit 1867 in Besitz der Familie Döbler, als diese ein Anwasen mit Brau- und Brennrechten übernhemen. Bis heute ist die Brauerei im Besitz der Familie, die dieser auch ihren Namen verlieh, verblieben. Das Sortiment umfasst klassische fränkische und bayerische Biersorten. Ich werde daraus heute das Hefeweizen verkosten, das einen sehr ordentlichen Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, sehr helles Weizenbier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefiges und bananiges Aroma mit fast schon etwas vanilligen Anklängen.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einem eher zurückhaltenden Geschmack. Es ist kernig und hat am Gaumen etwas bitterhopfige Noten. Im Nachgang versuchen sich leichte Bananenoten, scheitern aber noch. Für ein Weizen weißt es doch eine überraschend präsente Hopfennote im geschmack auf. Auch im weiteren Trinkverlauf halte ich es für Bier, das trotz der vorhandenen Hopfenaromatik ein eher farbloses Bild abgibt, da weder bananige noch hefige Noten im Nachgang so richtig durchkommen.

Zum Fazit: Auf der einen Seite hat das Bier einen kräftigen Körper und Hopfenaromatik, auf der anderen Seite fehlt mir die für Weizen typische Banane oder sonstige Noten im Abgang. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.