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Innbräu Silberschatz Weisse

Eine noch sehr junge Brauerei ist die Innbräu aus Mühldorf am Inn. Wie man unschwer erkennen kann, wurde sie nach dem Fluss benannt, der ihre Heimat durchfließt. Kurz vor Corona gegründet, hat sich Braumeister Max Vetter mit der eigenen Brauerei in seiner Heimatstadt einen Lebenstraum erfüllt. Im Gegensatz zu vielen anderen Neugründungen, werden hier aber nicht Pale Ales und Stouts gebraut, sondern man besinnt sich auf die klassischen bayerischen Biersorten. So wird es heute auch die Silberschatz Weisse aus Mühldorf geben. Den Namen hat das Weißbier von einem versunkenen Silberschatz, der Jahre 1648 bei Mühldorf im Inn versank und bis heute verschollen blieb. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr lebendigen Schaum.

Zum Geruch; Man hat ein leicht fruchtiges Aroma. Es sind durchaus Bananennoten vorhanden.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das im ersten Eindruck spritzig hopfig wirkt. Das Bier, hat eine ordentliche Fruchtaromatik und im Abagang zeigt sich ein Mix aus Banane, Pfirsich und auch etwas Erdbeere . Dazu ist auch Hopfen am Gaumen vorhanden und sorgt für ein leicht kräutriges Aroma, das den Gaumen kitzelt.

Zum Fazit: Ein durchaus schmackhaftes Weissbier, dass vor allem durch seinen schöne Fruchtigkeit überzeugt. Dazu kommt noch eine schön würzige Komponente am Gaumen, die dem Ganzen das gewisse etwas verleiht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Ulmer Hefeweizen Hell

Von der Ulmer Brauerei Bauhöfer aus der Ortenau habe ich im folgenden Test ein Hefeweizen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein oranges, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidg fruchtiges Bier zeigt sich in der Nase. Man hat eine schöne Bananennote und ein wenig Vanille in der Nase.

Zum Geschmack: Ein herb fruchtiges Aroma. Es ist eher etwas hefig und nicht ganz so spritzig. Im Abgang ist es ein wenig Hopfenbetonter, kratzt aber leicht im Rachen. Im Antrunk ist es eher ein wenig nichtssagend und im erst im Abgang kommt der Geschmack komplett zum tragen. Am Gaumen wird er noch etwas von der Kohlensäure überdeckt. Ich finde in diesem Bier die Kohlensäure etwas überdimensioniert und sie nimmt etwas viel vom Geschmack. Jedoch erhält sich diese grundlegende weizig getreidige Aroma auch weiterhin.

Zum Fazit: Ich finde man hat hier ein gut trinkbares, spritziges Weizenbier, das mich im Gesamtkonstrukt schon sehr überzeugt. Ich gebe dem Bier somit auch eine Wertung von 4 Sternen.

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Bräustübl Weissbier Hefe Hell

Ein Weißbier aus Darmstadt, das soll nun im nächsten Biertest vorgestellt werden. Vom Bräustübl bzw. der Darmstädter Privatbrauerei, von der schon einige Biere hier im Test waren, kommt nun eben jenes Hefeweizen. Es ist eine klassisch helle Version des obergärigen Klassikers und es kommt auf einen  Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, mittelgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht muffiges Bier, aber auch ziemlich tiefe Banane, mit einer ordentliche Portion Vanille zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein für ein Weizen eher hopfigeres Bier, mit etwas prickelnden Note. Im weiteren Trinkverlauf hingegen ist es aber eher ein wenig flach und irgendwie kommt die Banane nicht so richtig durch. Es nimmt dann teilweise sogar leicht säuerliche Züge an. Im Nachgang verliert es dann irgendwie jeglichen Geschmack und ist nicht mehr so richtig vollmundig.

Zum Fazit: 2 Sterne für das Weizen aus Darmstadt. Einem guten, überraschen hopfigen Beginn folgt leider ein ziemlicher Absturz bis geschmacklich fast nichts mehr übrig ist.

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Hatz Hefeweizen dunkel

Die dunkle Version des Hatz Weizens aus Rastatt hat es heute in meinen Biertest geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mittelbraunes, naturtübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr sehr hefiges Aroma, dazu kommen dezent vanillige und etwas bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das getreidig ist und bei dem man eine bananige Note am Gaumen hat. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, dass etwas süßlich ist und leicht nach Pflaume schmeckt. Dazu ist es sehr lebendig mit einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration. Leider schmeckt mannicht so wirklich warum dies ein dunkles Bier sein soll, von röstigen oder gar schokoldigen Noten nehme ich nichts wahr.

Zum Fazit: Von mir bekommt dieses Bier 2 Sterne. Es lässt sich zwar ganz gut trinken, aber leider hat es etwas das Thema verfehlt. Ich schmecke nicht wirklich etwas, dass an ein dunkles Weissbier erinnern soll.

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Nordbräu 93’er

Aus Ingolstadt, im Herzen Bayerns, kommt mein nächstes Testobjekt. Neben der Herrnbräu, gibt es mit der Nordbräu noch eine zweite Brauerei in der Automobilstadt an der Donau. Die Geschichte von Nordbräu beginnt im Jahre 1822, als Simon Wittman das Brauereigelände vom Jesuiterorden pachtete. Gebraut wurde auf diesem Gelände allerdings schon viel länger, hatte das Kloster doch über eine intakte Brauerei verfügt. Von Simon Wittmann stammt auch das Rezept für mein heutiges Testbier, die 93er Weiße. Diese wurde im Jahre 1993 zum 300 jährigen Brauereijubiläum, man bezieht sich hier auf die Braugeschichte am Standort, zum ersten Male vorgestellt und kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, orange bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein sehr hefiges und bananiges Aroma hat man hier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schönen hefigen Aroma, bei dem auch gut die banaigen Noten durchkommen und etwas im Mund bleiben. Man hat ein Bier mit einer schönen hefig bananigen Note und einem durchaus präsenten, starken Malzkörper. Die Kohlensäure ist auch eher dezent. Das Bier ist wirklich sehr hefig, aber gerade noch so, dass es genießbar bleibt und nicht zu hefig wird.

Zum Fazit: Ein sehr kräftiges Weizen mit intensivem Malzkörper. Dominiert wird das Bier durch die hefigen Nuancen und die Kohlesäure hält sich im Hintergrund. Ich gebe dem Bier eine Wertung von soliden 4 Sternen.

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Störtebeker Polar Weizen

DIe letzten Tage ist es draußen doch wieder etwas kälter geworden. Zwar sichlerich nicht so kalt, dass man von polaren Temperaturen sprechen könnte und so richtig frieren muss man eigentlich auch nicht, aber dennoch ist es nicht mehr so warm, wie vor ein paar Tagen. Kurz vor Weihnachten ist also wieder ein bisschen der Winter eingezogen, nachdem er vor 2 Wochen schon einmal mit einer ordentlichen Portion Schnee vorbei geschaut hat. Ich werde deshalb heute das Polarweizen aus dem Hause Störtebeker verkosten. Direkt von der Ostseeküste hat es diese Bierspezialität zu mir ins Glas geschafft. Stilistisch ist dieses Bier ein Weizen-Eisbock, sodass hier eine Stärke von sagenhaften 9,5% erreich wird. Das hat schon fast belgische Verhältnisse.

Zur Optik: Ein naturtrübes, tief bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr sehr intesnives Aroma aus reifen Bananen und Pflauen, aber auch Datteln oder Feigen hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier sehr sehr reif. Man hat eine wirklich gute Bananen- und Pflaumennote, die sehr sehr ausgereift wirkt und eine deutliche Süße im Abgang am Gaumen hinterlässt. Es ist ein Bier, dass auch im weiteren Trinkverlauf seinen Alkohlgehalt sehr gut kaschieren kann und nur im Abgang etwas alkoholisch wirkt. Nur im Abgang ist es etwas bitter und ansonsten sehr beerig und fruchtig von sehr lang gereiftem Obst.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr kräftiges Bier, dass man nach dem Trinkgenus auch merkt. Man sollte sich beim Genuss dieses Bieres für später auf jeden Fall nicht mehr allzu viel vornehmen. Es hat aber schönen reife Fruchtnoten und wärmt prima von innen. Ich gebe dem Bier eine Note von 4 Sternen.

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Ruppaner Hefeweizen hell

Das Ruppaner Hefeweizen führt mich im folgenden Test ganz in den Süden der Republik, nach Konstanz an den Bodensee. Ein Weizen vom See also. Selbiges wird heute mit der hellen Version des Ruppaner Weizens nun verkostet werden. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, bis orangenes Bier. Es ist naturtrüb, der Schaum ist aber für ein Weizen nicht besonders.

Zum Geruch: Man hat einen hefigen Geruch mit ganz leichter Zitrusaromatik. Dazu kommt etwas das mich an Plätzchen mit Zitrusglasur erinnert.

Zum Geschmack: Es ist ein getreidiges Bier mit einer ordentlichen Portion Malziger Aromatik. Der Körper wirkt hier sehr voluminös. Die Banane kommt im ersten Moment nicht so durch, sondern versteckt sich eher im Nachgang. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein unspektakuläres, getreidiges Weizen.

Zum Fazit: Ein sehr kräftiges, getreidiges Weizen. Der klassische Vollkornsprudel würde man auch sagen. Die Fruchtigkeit kommt eher etwas zu kurz. Alles in Allem ein eher durchschnittliches Weizen, dass aber bei weitem nicht schlecht sein soll. Nur eben nichts außergewöhnliches. Daher gibt es 3 Sterne.

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Pyraser Angerwirts Weizen Dunkel

Biertechnisch bleibe ich mit meinem folgenden Test in Franken. Von der Brauerei Pyras macht sich die dunkle Version des Angerwirts Weizen auf verkostet zu werden. Bennant ist das Bier nach Adam Bernreuther, der im Volksmund Angerwirt genannt wurde. Dieser hat 1870 neben dem gleichnamigen Stammhaus die heutige Brauerei errichtet. Der Name Angerwirt selbst, leitet sich aus dem zetralen Dorfplatz ab, welcher auch Anger genannt wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübs, dunkles Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender Geruch den ich hier in der Nase habe. Ganz leichte Röstaromen kommen durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr aromatisches Weizenbier, bei dem eine leicht obstige Note am Gaumen durchkommt. Die Noten haben die typische Banane, aber auch reife Pflaumen sind mit dabei. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das zwar würzig ist, geschmacklich jedoch nicht so auffällt. Dennoch hat es auch eine gewisse Schokoladenaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat zwar eine wirklich schöne, auch obstige Aromatik, jedoch könnte mehr schokoladiges, oder etwas röstiges mit dabei sein.

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Bosch Weizen

Zum heuitgen Sonntag gibt es, nachdem es in den letzten Tests eher etwas dunkler zuging, wieder etwas helleres. Dies kommt in Form eines Weizenbieres der Brauerei Bosch aus dem Wittgensteiner Land. Somit gibt es heute ein Weizenbier, das nicht aus Bayern oder Baden Württemberg stammt, sonder aus NRW. Der Alkoholehalt des Bieres liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefig bis getreidiges Aroma. Eine leichte Banane ist vorhanden.

Zum Geschmack: En Bananiges Aroma fällt sofort bei mersten Schluck auf. Dieser Geschmack zieht sich bis in den Abgang durch und ist sehr dominant. Der Körper ist getreidig und vorhanden, aber weder zu kräftig noch spritzig Schlank. Auch im weiteren Trinkverlauf ist ein würzges bier mit einer hefigen note, bei der das bananig-fruchtige nicht zu kurz kommt. Gut an diesem Bier ist dieses Zusammenspiel von fruchtigen Nuancen, mit der kräutrig würzigen Note des Hopfens, die sehr gut ausbalanciert sind, sodass das Bier abwechslunsgreich ist und vor allem nicht zu hefig,

Zum Fazit: Gute Weizenbiere müssen nicht zwangsläufig aus dem Süden kommen. Auch in anderen Gegenden Deutschlands sind diese durchaus zu finden. Daher gebe ich diesem Bier 4 Sterne. Für die Höchstpunktzahl könnte die Kohlensäure noch etwas mehr ausgeprägt sein, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau.

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Klösterle Kellerbier

Biere der Marke Klösterle könnten dem ein oder anderen schon einmal über den Weg gelaufen sein. Es handelt sich bei Bieren mit diesem Label aber lediglich um eine Handelsmarke, die in keinerlei Beziehung zu einer aktiven oder ehemaligen Brauerei stehen. Hinter den Bieren verbirgt sich meist die aktuell in der Insolvenz befindlichen Memminger Brauerei, die die Sorten für diverse Getränkemärkte braut. Sortentechnisch gibt es eine recht große Auwahl an Bieren und so gibt es nun zunächst einmal das Klösterle Kellerbier. Das Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat im Vordergrund hefige und zitrusartige Noten in der Nase. Dazu kommt etwas wenig brotig-getreidiges.

Zum Geschmack: Auch hier hat man doch sehr hefige Zitrusnoten. Es ist für ein Kellerbier sehr spritzig wie ich finde. Die Hefe dominiert hier klar den Geschmack. Im Abgang prickelt es aber nicht mehr so sehr und der Hopfen kommt nicht so zum Vorschein. Die Kohlensäure ist am Anfang sehr präsent und verleiht dem Bier einen guten Einstieg, der es mit den säuerlich anmutenden zitrusartigen Hefenoten gut kombiniert. Bittere Nuancen des Hopfens mache ich nicht aus.

Zum Fazit: Die feinen Zitrusnoten wissen durchaus zu überzeugen. Ich bin überrascht des durchaus annehmbaren Geschmacks dieses „Billigbieres“. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.