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Brewdog Kiezkeule

Im heutigen Biertest werde ich eines der drei Biere verkosten die Brewdog anlässlich der Eröffnung ihre Berliner Standorts gebraut hat. Brewdog hat nämlich 2019 die von Stone Brewing in Berlin-Mariendorf eingerichtete Brauerei mit Eventlocation übernommen. Beim Kiezkeule wie das Bier heißt handelt es sich um ein Dortmunder Export, welches aber noch kalt gehopft wurde. Der Alkoholgehalt beträgt 5,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentliche weißen Schaum.

Zum Geruch. Es hat ein dezent fruchtiges und auch tropisches Aroma, das wie ich finde an Ananas erinnert. Aber auch etwas Apfel nehme ich wahr. Dazu kommt auch etwas brotiges durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, welches im Antrunk leicht fruchtig ist. Es hat dezente Malznoten und ist im Abgang sehr deutlich mit seinen Hopfennoten zu spüren. Die Hopfennote hängt auch lange am Gaumen. Sie ist etwas grasig. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, bei dem sich herbe und fruchtige Noten die Waage halten. Man schmeckt aber auch, dass ein gewisser Körper dahinter steht, der das Bier kräftig macht.

Ein durchaus gelungene Kreation, die zeigt das wenn richtig eingesetzt auch etwas mehr Hopfen einem Export nicht schadet. Durch diesen hat das Bier eine schöne Fruchtigkeit ohne dabei herb oder bitter zu werden. Darüber hinaus finde ich es sehr frisch und süffig, sodass mir nicht anderes übrig bleibt als hier 5 Sterne zu vergeben.

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Stauder Ruhrtyp

Der heutige Biertest führt uns dieses mal ins Ruhrgebiet nach Essen. Die dort ansässige Brauerei Jacob Stauder ist eine der wenige der Gegend, die den wirtschaftlichen Niedergang der Gegend überlebt hat und noch immer in Privatbesitz ist. Seit dem Jahre 1888 und hat sie beide Weltkriege und auch die Zechenschließungen überlebt. Neben ihrem bekannten Pils braut die Brauerei mit dem Ruhrtyp auch ein klassisches Exportbier, wie es für den Pott lange Zeit so typisch war. Genau jenes möchte ich heute verkosten. Der Alkoholgehalt beträgt 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßliches Aroma mit etwas metallischen Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es herb brotig und nicht so süßlich wie im Geruch angenommen. Im Abgang ist es sehr mineralisch. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es süßlich mit brotigen Noten. Es bleibt bis zum Ende ein Bier, welches eher brotig getreidg ist. Mir fehlt aber die Süße und vor allem die Kohlensäure die es so richtig süffig macht.

Zum Fazit: Ein eher Durchschnittliches Export. Es hat zwar hier und da Kanten. Aber es wirkt einfach unrund und nicht richtig ausgereift. Ich gebe hierfür 3 Sterne.

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Wasseralfinger Spezial

Im heutigen Biertest gibt es dieses mal wieder ein Bier aus der Region. Es gibt ein Bier von einer relativ kleinen Regionalbrauerei aus Wasseralfingen bei Aalen. Die dortige Löwenbrauerei existiert bereits seit 1864. Verkosten werde ich heute das bekannteste Bier der Brauerei, das Spezial. Der Alkoholgehalt des Exportbieres beträgt 5,2%.

Zur Optik: Das Bier hat eine kräftige goldene Farbe. Es ist klar filtriert und hat einen mittelgroßen weißen Schaum.

Zum Geruch: Geruchlich ist es nicht so intensiv. Es ist ein ganz leichter feinmalziger, getreidig süßer Geruch. Dazu kommen leichte Noten von Birnen und es wirkt irgendwie ein wneig parfümig.

Zum Geschmack: Ein sehr würziges Bier, das im ersten Eindruck überaschend hopfig daherkommt. Es schmeckt wirklich sehr frisch. Man hat einen Malzton, der eine gutes getreidiges Gerüst bildet und der dann im Ab- und im Nachgang süße Noten im Mund lässt. Leider wirkt alles irgendwie auch ein wenig parfümig, jedoch hat man vor allem im Mittelteil und am Gaumen auch sehr schöne grasige und florale Hopfennoten, die vor sich vor allem in der Backengegend im Mund ausbreiten. Die Kohlensäure ist optimal dosiert und lässt es weder flach noch sprudelig wirken. Auch gegen Ende verliert das Bier recht wenig von seiner Frische und Vollmundigkeiteit. Lediglich der Hopfen ist mir ein wenig zu dominant. Allgemein muss man sagen, dass ich mir bei diesem Bier noch ein bisschen mehr vom Malz gewünscht hätte. Jedoch ist es trotz allem ein tolles Export. Auch eine leichte Fruchtigkeit und Noten von Biskuit und leichtem Karamell sind vorhanden.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Exportbier, das bis auf ein paar kleine Schönheitsfehler wirklich gut zu trinken ist. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Mönchshof Landbier

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Marke Mönchshof, welche von der Kulmbacher Brauerei produziert wird. Beim Mönchshof Landbier handelt es sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Ein goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht getreidig frisch und geht eher in die süßliche Richtung.

Zum Geschmack: Es schmeckt sehr frisch und mild. Es hat sicherlich keine besondere Geschmackstiefe, aber der erste Eindruck verleitet zu einer sehr süffigen Angelegenheit. Das Mundgefühl ist allgemein gut mit einer leicht süßlichen Malznote. Vom Körper her ist es kräftig und bekömmlich.

Zum Fazit: Ein Bier, welches man sehr gut trinken kann und auch bis zum Schluss recht süffig ist. Als Manko ist aber anzuführen, das es jetzt nichts besonders hervorstechendes bietet, was einem jetzt im Gedächtnis bleibt. Ich kann hierfür dann auch nur 3 Sterne vergeben, da man es ansonsten wie gesagt sehr gut trinken kann.

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Schweiger Helles Export

Im heutigen Biertest geht es diese mal nach Oberbayern. Es geht nach Markt Schwaben in der Nähe von Rosenheim. Die dort ansässige Brauerei Schweiger hat im Vergleich zu vielen anderen Brauereien der Region eine noch relativ junge Geschichte. Erst 1934 entschloss sich der Inhaber eines Landhandelsgeschäfts Ludwig Schweiger dazu mit dem Bierbrauen zu beginnen. Seither hat sich die Brauerei zu einer der größten der Gegend entwickelt und betreibt als eine der wenigen noch eine eigene Mälzerei. Verkosten werde ich heute den Klassiker der Brauerei das Helle Export mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig süßlicher Geruch. Dazu finde ich kommt leichter Honigtouch und etwas Biskuit hinzu.

Zum Geschmack: Ein erfrischendes, ganz leicht herbes Bier. Es ist im ersten Eindruck eher ein wenig dünn bzw. nicht so kräftig im Körper. Die Malzsüße kommt nur ganz leicht durch. Im Abgang macht sich diese am Gaumen nur sehr leicht bemerkbar. Ansonsten kommt noch eine ganz leichte Honigsüße hinzu, die man hin und wieder wahrnimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf ein doch eher neutrales Bier ohne besondere geschmackliche Aspekte.

Zum Fazit: Ein Bier, welches für mich eher nichtssagend ist, da es durch nichts wirklich besonders hervorsticht. Es schmeckt auch nicht wirklich schlecht und man kann es wirklich trinken, aber eine Geschmacksexplosion ist es eben überhaupt gar nicht. Deshalb vergebe ich auch nur 2 Sterne auch wenn es durchaus besser ist als dies zunächst aussehen mag.

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Gruibinger Merkur

Von der Gruibinger Brauerei gibt es mittlerweile auch einige Sorten Craftbeer zu haben. Unter der Bezeichnung Craft Beer Inspiration werden die Biere zusammen mit  Jürgen Arndt vom Inspirationsbräu aus Esslingen entwickelt und gebraut. Das erste Bier, welches unter dieser Reihe erschienen ist, ist der Merkur, eine kaltgehopfte Version des bliebten Dorfbräu Exports aus dem Hause Gruibingen. Der Alkoholgehalt beläuft sich hierbei auch auf 5,5%.

Zur Optik: Ein sehr trübes Bier mit teilweise sehr großen Schwebeteilchen der Hefe. Von der Farbe her ist es strohgolden. Der weiße Schaum ist ca. 2 cm breit.

Zum Geruch: Man hat malzige, aber auch leichte fruchtige Noten, die nach Mandarine und ganz leicht nach Apfel duften.

Zum Geschmack: Ein sehr frisches und spritziges Bier. Es hat im Abgang eine schöne Fruchtigkeit, die sich vor allem in Apfel und Banane niederschlägt. Ausßerdem prickelt das Bier im Abgang schön nach. Das Malz ist ganz gut eingebunden, aber nicht zu dominant. Von der Gesamtstruktur ist das Bier trotz des Alkoholgehalts recht leicht und nicht schwerfällig, was es zu einem guten Durstlöscher macht. Dennoch ist dieses Bier aufgrund seines leichten Charakters keinesfalls geschmackslos, sondern hat dennoch eine ordentliche Protion Geschmack. Sehr gut gefällt mir, das es sehr frisch und grasig schmeckt und dies auch bis zum Ende beibehält.

Zum Fazit: Ein solides und gut schmeckendes Bier, aber ich finde es nicht wirklich etwas besonderes. Es ist ein sehr erfirschendes Lager, welches sich gut und ohen Probleme trinken lässt. Dennoch reicht es hier nur für 3 Sterne, da es zwar wirklich gut ist, aber bei weitem nicht aus dem Angebot an vergleichbaren Bieren heraussticht.

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Post Edel

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins schöne Allgäu. Es geht ins schöne Wangen, welches in sich in der Nähe zu Lindau und damit auch zum Bodensee befindet. Hier ist seit 1605 die Brauerei Post zuhause. Warum Post, wenn es sich doch um eine Brauerei handelt. Das hängt damit zusammen, das im Brauereigebäude früher eine Posthalterei untergebracht war. Seit 1907 ist die Brauerei nun schon im Besitz der Familie Zinth. Das Flagschiff der Brauerei ist das Edel, ein untergäriges Lagerbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidiger, süßlicher Geuch den man in der Nase hat.

Zum Geschmack: Auch hier ist es im Antrunk ein Mix aus getreidiger Note und der hier  dagagenwirkenden etwas harten Wassernote, welche aber nicht so intensiv auffällt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein dezent getrediges Bier, bei dem die mineralisch Note nicht mehr so durchtritt und es daher sehr süffig wirkt.

Zum Fazit: Ein Bier mit dem man im Antrunk zuerst noch etwas war werden muss. Dannach lässt es sich aber sehr gut trinken und ist süffig. Allerdings etwas unspektakulär. Daher reicht es nur für 3 Sterne.

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Munich Brew Mafia Green Bussines

Im heutigen Biertest geht es mal wieder in die bayerische Landeshauptstadt. Von dort werde ich nach langer Zeit mal wieder ein Bier der Munich Brew Mafia verkosten. Seit den letzten Tests sind bei der Brew Mafia einige Biere hinzugekommen und so wird es mal wieder Zeit eines dieser neuen Bier zu verkosten. Dabei werde ich mich heute dem Green Bussines widemn, bei dem wie man schon auf Grund des names vermuten könnte der Hopfen im Vordergrund steht. Laut Website entsteht dieses bier in Zusammenarbeit mit dem Hopfenerlebnishof Stigmair. Das besondere an diesem Bier ist, dass es sich um ein Frischhopfenbier handelt, bei dem jedes Jahr der Hopfen nach der Ernte direkt vom Feld ebens jenes Anbaubetriebs in den Braukessel wandert. Heraus kommt ein Exportbier mit 6,0% Alkohol, bei dem der Hopfen Hallertauer Blanc im Vordergrund steht. Erhältich ist das Bier demenstprechnd auch nur saisonal ab Mitte Oktober, anschließend an die Erntezeit.

Zur Optik: Naturtrübes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen  weissen Schuam.

Zum Geruch: Ein fruchtiges, leicht tropisches Aroma befindet sich in der Nase. Man hat intensive Aromen von Trauben, bzw. vor allem Weißweintrauben. Dazu etwas Litschi.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist leicht bitter, aber der Abgang und allgemein das Mundgefühl wird von süßlich fruchtigen Noten übertrumpft, die das traubenartige Aroma wiederpsiegeln. Je länger der Abgang anhält, desto herber wird es. Der Hopfen tritt hier allgemein etwas Bitterer zu Tage. Im weiteren Trinkverlauf ist die Fruchtigkeit zwar vorhanden, jedoch weicht sie einem herb fruchtigien Mix ,wobei die Hofenherbe eher aromatisch ist und ins grasige übergeht. Der Hopfen wirkt allgemein sehr frisch und dies macht sich auch die grasige blattige Hopfenaromatik sehr gut bemerkbar. Auch das mundgefühl allgemein spiegelt dies vorstellung eines frisch geerneten Hopfens mit einer gewisen grünlichen Näse und Weichheit wieder.

Zum Fazit: Ein solides Bier, bei dem man ganz klar schmeckt, das frischer Hopfen verwendet wurde. Man schmeckt aber auch, dass es ich nur um ein Exportbier handelt und die Hopfenaromatik nicht so vielfältig ist wie es bei einem Ipa der Fall wäre. Dennoch ist es gut trinkbar und sehr erfrischend. Daher gebe ich 4 Sterne.

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Gaildorfer Spezial

Im heutigen Biertest gibt es ein Bier einer regionalen brauerei die man nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Es handelt sich um die Brauerei Häberlein aus Gaildorf, die wegen ihres relativ beschränkten Verbreitungsgebietes etwas unter dem Radar fliegt. Die kleine Familienbrauerei braut schon seit 1875 und das mittlerweile in der 5 Generation. Aushängeschild ist dabei das Spezial, ein typisches Exportbier oder Halbe wie man Hierzulande sagt mit 5,3% Alkohol.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine schöne weisse Schaumhaube.

Zum Geruch: Süßliches malziges Bier. Es ist dabei eher ein süßliches Bier mit einer ganz leicht brotigen Note.

Zum Geschmack: Gar nicht so süßlich wie vermutet ist es im ersten Schluck. Ich würde sagen es geht eher sogar ein bisschen in die körnige und würzigere Schiene. Der Antrunk ist schon leicht süßlich, jedoch ist die Kohlensäure so dosiert, dass sie diese im Zaun hält und ab dem Gaumen wird es dann wie beschrieben kerniger und würziger. Auch der Hopfen darf nun ein Wörtchen mitreden. Ein etwas sähmiges Mundgefühl, aber dennoch ein sehr schmackhaftes und würziges Bier.

Zum Fazit: Eine wirklich recht solide Halbe, die ich für soetwas wie einen geheimtipp halte. Es reicht nicht ganz zur Bestnote aber 4 Sterne ist sie mir auf jedenfall wert.

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Hirschbrauerei Honer Gold

Das Wochenende neigt sich dem Ende entengen. Zeit also sich noch einem letzten Bietest zu widmen bevor die Woche wieder startet. Dieses Mal geht die Reise in das im Landkreis Tuttlingen befindliche Wurmlingen. Dort braut seit 1782 die Hirschbrauerei ihr Bier. Das Hirsch Gold, welches ich heute verkoste, ist der Klassiker im Sortiment der Brauerei. Es handelt sich hierbei um ein Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verschwunden und nicht besonders erwähnenswert.

Zum Geruch: Süßlicher Geruch in der Nase mit einem Hauch brotiger Noten. Das süßliche getreidige überwiegt aber.

Zum Geschmack: Hopfig prickelndes Bier mit einem würzigen Körper. Es ist dezent hopfig im Abgang und perlt leicht am Gaumen. Dieses Bier hat aber im Vergleich zu anderen Exportbieren eine deutliche Hopfennote. Diese überdeckt zwar ein wenig das Malz, ist jedoch keinesfalls bitter. Nachdem im Abgang und vor allem im Nachgang etwas süßlichere Malznoten durchkommen lässt dieses Bier dem Malz dennoch genug Raum zur Entfaltung.

Zum Fazit: Ein würziges Exportbier, bei dem man den Hopfen deutlicher als erwartet schmeckt. Mir gefällt das sehr gut und so ist das ganz eine runde Sache für mich. Eine der besten Exportbiere die ich bisher getrunken habe. Dafür gibt es glatte 5 Sterne.