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Sebaldus Dunkles Hefe

Der heilige St. Sebaldus ist der Schutzpatron der Stadt Nürnberg. Dem der Legende nach im 11. Jahrhundert in der Gegend um Nürnberg lebenden Einsiedler Sebaldus wurden verschiedenste Wunder nachgesagt und so befindet sich über seiner Grabstätte die heutige Sebalduskirche in der Nürnberger Altstadt. Seine Gebeine werden dort in einem Schrein aufbewahrt und obwohl er im Vergleich zu vielen anderen Heiligen ein recht unspektakuläres Leben geführt hat, wird der heilige Sebaldus schon seit vielen Jahrhunderten in der Reichsstadt verehrt. Ihm zu Ehren hat die Nürnberger Brauerei Tucher auch das Sebaldus Weizen auf den Markt gebracht, dessen dunkle Version ich heute im Blog vorstellen werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein hellbraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein röstiges Bier mit einem leicht schokoladigen Touch. Eventuell riecht man noch Dörrobst bzw. reife Früchte.

Zum Geschmack: Der erste Schluck ist im abgang zunächst leicht schokoladig süßlich und dann wird es etwas derber und grobschrotig. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und prickelt extremst auf der Zunge in Antrunk und Mittelteil und verhindert somit fast jegliche Geschmacksausbreitung. Dennoch hat das Bier einen kräftigen Körper und auch das schokoladige klingt immer wieder an. Röstige Noten schmecke ich eher nicht heraus.

Zum Fazit. Ich finde das das Bier insgesamt doch eher unspektakulär ist. Die sehr hoch dosierte Kohlensäure tut dabei ihr übriges. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Hirsch dunkle Hefe Weisse

Von der Hirschbrauerei Honer war nun schon das ein oder andere Bier hier im Test bei mir. Das dunkle Weizenbier fehlt aber noch. Wie bei so vielen anderen Brauereien läuft auch hier dieses Bier eher als Nischenprodukt und ist nur schwer zu bekommen. Dunkes Weizenbier selbst ist auch eher eine Sorte, bei der man sich seltenst einen ganzen Kasten kauft, sondern eher ein paar Flaschen zum genießen oder probieren. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein schokobraunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht schokoladiges Aroma kommt in die Nase. Dazu kommt ein gut getreidiges Aroma, welches mir einen sehr urigen Geschmack vermittelt.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier mit einem doch recht herben Aroma. Im Nachgang ist es leicht kakalastig und hinterlässt diesen Eindruck auch im Mundgefühl. Es ist mir insgesamt vom mundgefühl etwas zu kantig und nicht weich genug. Es könnte etwas bekömmlicher sein. Die Kohlensäure ist wie ich finde zu hoch dosiert am Anfang. Bei dunklen Weizenbieren sollte es meiner Meinung nach weniger spritzig sein, damit sich die Malzaromen besser entfalten können. Man schmeckt, das es leicht schokoladig ist und es auch ein Unterschied zum hellen Weizen besteht, es ist jedoch einfach zu derb. Auch im weiteren Trinkverlauf. Der hohe prickelnde Kohlensäuregehalt macht es einfach zu spritzig und nimmt den anderen Geschmacksnuancen leider die Möglichkeit sich richtig zu entfalten.

Zum Fazit: Ich habe ein Bier, das leider darunter leidet, dass es viel zu viel Kohlensäure hat. Wie erwähnt, finde ich das bei einem dunklen Weizenbier nicht so gut. Daher kann ich diesem Bier, das ansonsten gut schmeckt und bei dem definitiv auch dunkle Malze und nicht nur Farbebier verwendet wurden, leider nur 3 Sterne geben.

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Ayinger Urweisse

Einen Großteil des Sortiments der Brauerei Aying habe ich in meinem Blog schon verkostet, die Urweisse fehlt hier aber noch. Diese wird im nun folgenden Beitrag verkostet werden und kommt auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 5,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braun bis bernsteinfarbens Bier. Es hat keinen besonderen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges und getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein brotiges Bier mit doch auch sehr schönen Aromen von reifen Früchten, die aber auch von deutlichen hefige Aromen begleitet werden. Der Körper ist erwartungsgemäß sehr kräftig und kommt gut zur Geltung. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein doch sehr fruchtiges, aber auch ein leicht röstig angehauchtes Weissbier. Es hat eine schöne Bananennote und auch etwas pflaumiges. Der Geschmack hängt lange am Gaumen nach und ist auch im Nachgang noch ausgeprägt.

Zum Fazit: Ein sehr kräftiges Weissbier, das aber auch eine ordentliche Portion Geschmack mitbringt. Mich überzeugen hier vor allem die reifen Fruchtaromen, die on Top noch von einer sehr gut dazupassenden Röstaromatik begleitet werden. Hierfür will ich heute nicht so sein und vergebe hierfür die Höchstnote von 5 Sternen.

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Hatz Hefeweizen dunkel

Die dunkle Version des Hatz Weizens aus Rastatt hat es heute in meinen Biertest geschafft. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein mittelbraunes, naturtübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist ein sehr sehr hefiges Aroma, dazu kommen dezent vanillige und etwas bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das getreidig ist und bei dem man eine bananige Note am Gaumen hat. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier, dass etwas süßlich ist und leicht nach Pflaume schmeckt. Dazu ist es sehr lebendig mit einer ordentlichen Kohlensäurekonzentration. Leider schmeckt mannicht so wirklich warum dies ein dunkles Bier sein soll, von röstigen oder gar schokoldigen Noten nehme ich nichts wahr.

Zum Fazit: Von mir bekommt dieses Bier 2 Sterne. Es lässt sich zwar ganz gut trinken, aber leider hat es etwas das Thema verfehlt. Ich schmecke nicht wirklich etwas, dass an ein dunkles Weissbier erinnern soll.

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Härle dunkle Weisse

Nach einem Schwarzbier folgt im nächsten Test nun eine dunkles Weißbier. Dieses kommt von der Brauerei Härle aus Leutkirch im Allgäu. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges, getreidiges Aroma. es hat vor allem leicht schokoladige Noten ist aber insgesamt eher zurückhaltend.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein dann doch auch schokoladiges Bier, das den ersten Geruchseindruck auch am Gaumen bestätigt. Im Abgang werden diese Schokoladennoten etwas bitterer und gehen eher in Richtung Kakao. Dennoch gesellen sich auch hier süßliche Nuancen zum Geschmack. Dazu kommt eine reife Banenennote die dem Bier zusätzlich noch eine gewisse Fruchtigkeit verleihen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es recht gut trinkbar, mit einer doch recht ansprechenden schokoladigen Note, die allerdings nachlässt und nicht mehr so diese Kakowürze hat wie zu beginn.

Zum Fazit: Ein solides bis gutes dunkles Weissbier, das mich vor allem mit seiner schönen Schokoladenaromatik überzeugt. Ich gebe ihm daher auch 4 Sterne.

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Pyraser Angerwirts Weizen Dunkel

Biertechnisch bleibe ich mit meinem folgenden Test in Franken. Von der Brauerei Pyras macht sich die dunkle Version des Angerwirts Weizen auf verkostet zu werden. Bennant ist das Bier nach Adam Bernreuther, der im Volksmund Angerwirt genannt wurde. Dieser hat 1870 neben dem gleichnamigen Stammhaus die heutige Brauerei errichtet. Der Name Angerwirt selbst, leitet sich aus dem zetralen Dorfplatz ab, welcher auch Anger genannt wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübs, dunkles Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher nichtssagender Geruch den ich hier in der Nase habe. Ganz leichte Röstaromen kommen durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr aromatisches Weizenbier, bei dem eine leicht obstige Note am Gaumen durchkommt. Die Noten haben die typische Banane, aber auch reife Pflaumen sind mit dabei. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, das zwar würzig ist, geschmacklich jedoch nicht so auffällt. Dennoch hat es auch eine gewisse Schokoladenaromatik.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat zwar eine wirklich schöne, auch obstige Aromatik, jedoch könnte mehr schokoladiges, oder etwas röstiges mit dabei sein.

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Distelhäuser Dunkles Weizen

Die dunkle Version des Distelhäuser Weizenbieres ist das nächste Bier, welches von mir nun verkostet wird. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, röstbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr getreidiges Aroma hat man in der Nase. Es ist im Abgang leicht fruchtig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, mit einem dezenten Fruchtaroma und einer doch sehr getreidigen Textur. Es ist ein sehr schön schokoladiges Bier, bei dem diesen Noten auch durchkommen. Dabei ist es nicht zu röstig. Dafür ist es sehr schön getreidig. Es bleit auch im weiteren Trinkverlauf ein ähnliches Bier mit diesen schönen getreidigen und schokoladigen Noten im Wechselspiel.

Zum Fazit: Ich habe ein solides dunkles Weizenbier, das auch schöne Schokoladennoten hat. Mir fehlt aber etwas das röstige. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Zoller Hof Fidelis Hefe Dunkel

Von der Brauerei Zoller Hof aus Sigmaringen wird in meinem heutigen Test die dunkle Version des Fidelis Hefeweizen verkostet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein bräunliches, naturtrübes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum der beständig bleibt.

Zum Geruch: Es riecht hefig und leicht fruchtig. Dazu gesellt sich ein wenig Dörrobst

Zum Geschmack: Ein eher unspektakuläres Bier, bei dem der Eindruck vom dunklen Bier zunächst nur marginal durchdringt. Es ist zwar etwas schokoladig, jedoch schmeckt es zunächst noch relativ neutral. Im weiterem Trinkverlauf wird es etwas prickelnd am Gaumen und sogar ein wenig schokoladig.

Zum Fazit: Langweilig beschriebt dieses Bier eigentlich ganz gut. So richtig entsteht bei mir nicht der Eindruck, dass man hier ein dunkles Weizen trinkt. Dafür fehlen mir Noten die an Schokolade oder ähnliches erinnern. Dennoch prickelt das Bier einigermaßen gut. Ich gebe aber dennoch nur 2 Sterne für dieses Bier.

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Kloster Andechs Weissbier dunkel

Die dunkle Weissbierversion aus dem Hause Andechs, von dem ich nun fast alle Sorten vorgestellt haben dürfte wird nun im folgenden das Bier meiner Wahl sein. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum der leicht cremig bis bräunlich ist.

Zum Geruch: Eine sehr reife Banane hat man in der Nase die sofort auffällt. Dazu kommt Vanille und etwas süße Schokolade.

Zum Geschmack: Hier präsentiert sich das Bier im Gegensatz zum Geruch eher röstig ist. Leichte Schokonoten kommen im Abgang ein wenig durch. Ansonsten ist das Bier wie ich finde erstaunlich mild. Im Antrunk ist es leicht spritzig, während es im Abgang ein wenig perlt. Auch im weiteren Trinkverlauf kommt schon eine röstige und auch leicht schokoladige Note und man schmeckt deutlich, dass es sich hierbei um ein echtes Dunkelweizen handelt. Aber es gibt auch immer mal wieder Phasen, wo das Bier vor allem im Antrunk und im Mittelkörper schwächelt.

Zum Fazit: Das Bier gönnt sich kleinere Schwächephasen, jedoch ist es insgesamt ein wirklich gutes Bier. Man hat schne röstigeund schokoladige Noten die den Geschmack abrunden. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Autenrieder dunkles Weizen

Ein dunkles Weizenbier der Schlossbrauerei Autenried ist das nächste Bier, welches auf meiner Testagenda steht. Der Alkoholgehalt des Getränks liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges und zugleich auch leicht schokoladiges Bier. Es hat etwas leicht fruchtiges, welches den Geruch abrundet.

Zum Geschmack: Es hat einen wirklich sehr guten Mix aus fruchtigen und schokoladigen Noten. Im ersten Eindruck entstehen fruchtige, sehr reife Noten, die ein gewisse Säure im Gepäck haben. Eventuell erinnern mich diese an reife Kirschen, aber auch Zwetschgen. Dazu kommt dann im Abgang ein schokoladiges Aroma, dass sich weit in den Nachgang ausbreitet. Auch im weiteren Trinkverlauf begeistert dieses Bier mit diesem ungewöhnliche Zusammenspiel meinen Gaumen.

Zum Fazit: Ein rundum gelungenes dunkles Weizenbier das mich vollkommen überzeugt hat. Ich kann hier guten Gewissens die volle Punktzahl von 5 Sternen vergeben.