Veröffentlicht in 3-Sterne

Graminger Kirta

Mit der Graminger Kirta Weisse habe ich nun erstmals ein Bier der gleichnamingen Brauerei aus Altötting im Test. Graming selbst ist ein kleines Dorf, welches zunächst zur Gemeinde Kastl und seit 1978 zur bekannten Wallfahrtsstadt Altötting gehört. Die Graminger Brauerei soll im Jahre 1900 vom ortsansässigen Schmied gegründet worden sein und erlebte die nächsten 20 Jahre turbulente Zeiten, welche mit häufigen Besitzerwechseln verbunden waren. Erst im Jahre 1920 kehrt mit Braumeister Josef Krähschütz Kontinuität in den Betrieb ein, welcher sich noch heute im Besitz seiner Nachfahren befindet und nun von seinen 3 Ur-Enkelinnen Birgit Strasser, Sabine Detter und Iris Detter geführt wird. Das ursrpünglich für die Altöttinger Kirta entwickelte Testbier um welches sich mein folgender Test dreht hat es inzwischen ins ganzjährige Sortiment geschafft und ist stilistisch ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum, der eine mittlere Stabilität hat.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiger Geruch. Ganz leicht lässt sich noch etwas reifere Banane riechen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man einen röstig schokoladigen Geschmack, wobei für mich das schokoladige noch ein bisschen mehr durchkommen könnte. Man hat noch einen leicht fruchtigen Touch von Zwetschge und reifer Banane, grundlegend bleibt aber das schokladige und auch an Kakao erinnernde Aroma. Für meinen Geschmack fehlt es dem Bier aber an Spritzigkeit. Man hat ganz leichte röstige Noten, aber ansonsten ist es doch nicht besonders spsektakulär.

Zum Fazit: Eher ein wenig unspektakulär für meinen Geschmack und so bekommt es auch nur eine Wertung von 3 Sternen, da es durchaus gut Ansätze hat.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Weltenburger Dunkle Weiße

Es ist viel Bewegung zur Zeit im Oberpfälzer Biermarkt und eine wichtige Rolle spielt dabei auch die älteste Klosterbrauerei der Welt, nämlich jene der direkt an der Donau gelegenen Benediktinerabtei Weltenburg. War die Brauerei bisher, wie auch die Regensburger Brauerei Bischofshof im Besitz des Bistums Regensburg, wurden beide Brauereien sowie die dazugehörigen Marken Anfang 2026 an die Schneider Brauerei aus Kelheim verkauft. Während die Brauerei Bischofshof zum Ende des Jahres ihren Betrieb einstellen und die Produktion nach Kelheim verlagern wird, soll der Produktionsbetrieb in den Mauern des Weltenburger Klosters unverändert weitergehen. Einen Großteil des Weltenburger Sortiments habe ich bereits hier vorgestellt, mit dem dunklen Weissbier folgt nun eines der letzten Biere die ich bisher noch nicht hatte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum mit braunem Touch.

Zum Geruch: Ein röstiges und leicht schokoladiges Aroma. Es hat etwas von einer reifen Pflaume.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer ausgeprägten schokoladigen Note und einer gewissen Süße die an reife Banane erinnert. Im Abgang finde ich das Bier aber ein wenig lasch. Es ist röstig und prickelt vor allem im Antrunk leicht. Im weiteren Trinkverlauf bleibt es ein Bier, welches zwar leicht schokoladig ist, mir aber immer noch etwa zu wenig Geschmacktiefe hat. Auch gegen Ende bleibt das Bier zwar auch im Antrunk schon leicht schokoladig und auch im Abgang ist es leicht schokoladig, aber es bleibt für mich geschmacklich dennoch eher schwach und so fällt es insgesamt als eine eher milderes und auch nicht so kräftig wirkendes dunkles Weizenbier auf. Der Hopfen hält sich dementsprechend schon sehr zurück.

Zum Fazit: Ein eher unterdurchschnittliches bis sogar leicht langweiliges dunkles Weizenbier. Von mir gibt es daher auch nur eine Wertung von 2 Sternen, für dieses dann am Ende doch sehr milde Dunkle. Hier gibt es auch speziell im Haus deutlich bessere Biere.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Kapuziner Hefe Dunkel

In meinem nächsten Biertest wird es wieder dunkler. Ich bleibe aber im obergärigen Bereich und verkoste das dunkle Kapuziner Weissbier der Kulmbacher Brauerei. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein schokobraunes, naturtrübes Bier. Es hat eine ordentlichen weiß-braunen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr röstiger, kaffeeartiger Geruch. Es hat leicht schokoladige Anklänge.

Zum Geschmack: Im Antrunk noch eher schlammig und hefig, entfaltet das Bier hinten heraus eine schöne leichte Röstmalzaromatik. Nicht so intensiv, aber man schmeckt, dass es ein Dunkles Bier ist. So hat es auch eine leicht zuckrige Süße. Aber auch gute Kakaonoten hat das Bier. Im Nachgang gleitet das Bier dann in ein durchaus röstiges Finish. Dennoch ist dieser nicht so lang und schnell wieder verschwunden. Auch im weiteren Trinkverlauf ist das Bier eher röstig mit teilweise sogar schoko Anflügen, jedoch nur ganz marginal und wenn dann geht es eher in einen bitteren Kakaogeschmack.

Zum Fazit: Gar nicht mal so schlecht wie ich gedacht habe für ein Bier aus Industrieproduktion und im Vergleich zu vielen anderen dunklen Weizen ist dies auch wirklich ein richtiges Dunkles. Dennoch gebe ich dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Da ich etwas geschmackliche Tiefe vermisse und Körper.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Kühbacher Weizen dunkel

Für den nächsten Biertest geht es nun Ostwärts nach Bayern. Ich befinde mich an einem der östlichsten Punkte im Regierungsbezirk Schwaben in Kühbach. Von der dortigen Schlossbrauerei die von den Freiherren von Beck-Peccoz betrieben wird, gibt es im Test nun ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein trübes, hellbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat ein leicht schokoladiges Aroma, aber auch eine reife Banane.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem durchaus leicht schokoladigen Aroma. Das Bier hat einen durchaus ansprechenden Körper mit einem bananig schokladigen Abgang. Insgesamt ist ein kräftiges, aber auch hefelastiges Weizenbier. Dennoch schmeckt man das hier wirklich dunkle Malzsorten verwendet wurden, da man ein schönes Schokoaroma im Geschmack hat.

Zum Fazit: Ich habe in jedem Fall ein Bier, welches viele Attribute eines guten dunklen Bieres besitzt. Deshalb bekommt es von mir auch eine Wertung von 4 Sternen.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Riegele Alte Weisse

Ich bleibe bei meinen Test im Dunklen, wechsele aber von unter- ins obergärige Fach. Von der Riegele Brauerei aus Augsburg gibt es nämlich im folgenden Test die Alte Weisse, ein dunkles Weizenbier, wie es vor allem in Bayern beliebt ist, jedoch allgemein eher ein Randprodukt darstellt, welches bei vielen Brauereien in den letzten Jahren aus dem Sortiment geflogen ist. Ohnehin gibt es viele Brauereien, welche für ihr dunkles Weissbier gar kein Röstmalz, sondern lediglich Farbebier verwenden, damit es die typische dunkle Farbe bekommt. Einige Brauerei speziell in Bayern legen jedoch nach vor großen Wert auf diese Biersorte und zu diesen gehört eben auch die Brauerei Riegele. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein braunes, naturtrübes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig fruchtiges Aroma. Man hat schöne schokoladige Noten und etwas von Pflaume und reifer Banane.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein kerniges und wie ich finde sehr schokoladiges Bier. Die Schokoladennoten kommen vor allem am Gaumen sehr gut durch. Man hat ein Bier, welches auch schöne getreidige Noten hat. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier mit einer guten schokoladigen Note, die aber gut dezent ist und auch getreidige kernige Noten in sich vereinnahmt. Ergänzt wird das ganze von einer dezenten Röstnote am Gaumen, wobei ich es dennoch eher schokoladig bis fruchtig finde. Klassisch ist hier natürlich auch die Banane, speziell im Abgang doch sehr zu schmecken.

Zum Fazit: Genau wie das helle Weizenbier von Riegele ist auch die Alte Weisse absolut empfehlenswert. Eines der besten dunklen Weizenbiere die ich kenne. Vor allem die schöne schokoladige Note ist wirklich fantastisch. 5 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Veldensteiner Hefe Weissbier Dunkel

Nach einem hellen habe ich im nächsten Biertest nun ein dunkles Weissbier. Es ist jenes von der Brauerei Kaiser aus Neuhaus in Franken. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes bis bräunliches Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine schokoladige Note die man hier in der Nase hat. Es hat Kakaonoten.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist wie im Geruch mit schokoladig fruchtigen Noten. Ich finde es im Abgang sogar eher im schokoladigen Bereich, wobei es hier wirklich schon in Richtung Kakao oder Kabapulver geht. Es erinenrt mich daher an eine heise Schokolade, wobei im nachgang noch Fruchtnoten hinzukommen und es ins süßliche geht. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßlich schokoaldig/kakaoartiges Bier.

Zum Fazit: Ich finde das gar nicht so schlecht. Man hat schöne Kakaonoten um man schmeckt hier definitiv kein 08/15. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Stuttgarter Hofbräu Malteser Weizen Hefe Dunkel

Die dunkle Version des Malteser Weizenbieres von Stuttgarter Hofbräu ist das nächste Bier, das in meinem Blog verkostet wird. Inzwischen werden die Weizenbiere von Stuttgarter Hofbräu aber nicht mehr unter dem Namen Malteser vertrieben, sondern ebenso wie die anderen Biere unter Dachmarke Stuttgarter Hofbräu. Die Bezeichnung Malteser stammte hierbei von der Malteser Brauerei aus dem oberpfälzischen Amberg, die sich im ehemaligen Jesuitenkolleg befand. Die Brauerei wurde zunächst von den Jesuiten nach deren Aufhebung vom Malteseroden und wiederum nach deren Aufhebung vom Studienseminar Amberg betrieben. 1993 wurde die Brauerei nach der übernahmen durch die Brauerei Bischofshof geschlossen. Die Gebäude der Brauerei stehen immer noch und man findet sie in der historischen Altstadt von Amberg, die definitiv auch so einen Besuch wert ist. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes, naturtübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma, welches leicht von schokoladigen Noten flankiert wird.

Zum Geschmack: Das Bier ist insgesamt sehr lebendig. Im Abgang hat es noch leichte Schokoladennoten. Ansonsten ist es vor allem ein sehr getreidges Bier. Der Körper ist präsent, aber nicht zu stark ausgeprägt. Im Abgang kommt dann auch eine etwas reife Banane. Alles in Allem ist es aber ein schlankes und eher spritziges Weizen, das aber eine wirkliche Geschmacksexplosion vermissen lässt.

Zum Fazit: Naja mit einem dunklen Weizenbier hat dieses Bier nicht wirklich etwas zu tun. Es schmeckt fast eher wie ein normales helles Weizen. Leichte Schokoladennoten nehme ich wahr. Mehr aber nicht. Von mir gibt es dafür 2 Sterne. Obendrein ist das Bier auch noch sehr langweilig.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Nordbräu Schanzer Weisse

Da die Stadt Ingolstadt im Laufe des Mittelalters zu einer starken Landesfestung ausgebaut wurde, die im Volksmund Schanze genannt wird, werden ihre Bewohner noch heute als Schanzer bezeichnet. Große Teile dieser Festung sind heute noch erhalten und auch sonst lohnt es sich die Stadt einmal besuchen. Dementsprechend hat auch die in der Stadt ansässige Nordbräu ihr Weizenbier Schanzer Weisse getauft. Der Alkoholgehalt des dunklen Weißbieres liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein trübes, schokobraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum mit leicht bräunlichen Einflüssen.

Zum Geruch: Ein durchaus etwas schokoladiges Aroma zeigt dieses Bier in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe im ersten Eindruck ein durchaus schokoladiges Aroma im Mundraum, das im Nachgang sogar Noten hat, die an Kakao bzw. Kakaopulver erinnern. Es ist ein Bier, bei dem in Richtung Abgang durchaus schokoladige Noten durchkommen, die auch etwas in Richtung Kakao gehen. Sie erinnern mich fast an dieses Kakopulver, das zum anmischen von heißem Kakao dient.

Zum Fazit: Ich finde es ist wirklich ein gutes dunkles Weizenbier. Es hat ein schönes Schokoladiges Aroma, das in die Kakorichtung geht. Von mir bekommt das Bier 4 Sterne.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Pfungstädter Weizen Hefe Dunkel

Die dunkle Version des Pfungstädter Weizenbieres, die seit der Räumung des Brauereigeländes in Pfungstadt in der 2023 übernommen Streck Bräu in Ostheim vor der Rhön braut, ist in diesem Bericht gegenstand des Tests. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein braunes, naturtrübs Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiges Geruchsaroma. Es erinnert an die Kaffeeschokoladekugeln.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein schokoladig süßliches Aroma. Es hat aber auch so einen gewissen prickelnd bitteren Geschmack der sich gut dazu ergänzt und das ganze nicht zu süß werden lässt. Eine sehr schöne fruchtig-schokoladige Note kommt dazu, die sich im weitren Trinkverlauf einschleicht. Eine leichte Säure empfinde ich hier und da aber als etwas störend. Hinten heraus wird es dann schon auch sehr flach und der Geschmack ist dann nicht mehr besonders vielsagend.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Dunkle Weizen der Pfungstädter Brauerei 3 Sterne. Es ist im Einstieg ganz gut gelungen, lässt dann aber geschmacklich relativ schnell nach und wird dann eher nichtssagend.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Wurm Dunkles Hefeweizen

Die Pappenheimer Privatbrauerei Wurm hat auch ein Dunkles Weizenbier in ihrem Sortiment, welches ich nun heute verkosten werde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es reicht etwas röstig, schokoladig herb.

Zum Geschmack: Es ist Ein Bier, bei dem mir im ersten Eindruck vor allem im Nachgang ein etwas schokoladiges Aroma auffällt, das im Nachgang auch etwas Kakao im Mundraum spielen lässt. Dazu prickelt es im ersten Eindruck auch sehr auf der Zunge. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, bei dem vor allem im Abgang eine durchaus präsente Schokonote zum tragen kommt, die sich auch etwas im Mundraum festsetzt.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 4 Sternen. Es handelt sich hier um ein wirklich gutes Dunkles Weizenbier mit schönem Aroma. Vor allem auch die Schokoladigen Noten des dunklen Malzes kommen sehr schön zum tragen.