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Albquell Bräu Josef

Ein Dunkles von der schwäbischen Alb ist der Bräu Josef des Albquell Brauhaus aus Trochtelfingen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,4%.

Zur Optik: Ein rotbraunes ins braune gehende Bier. Es ist leicht trüb und hat einen leicht bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: es ist süßlich und hat Lakritz artige Noten. Dazu kommt etwas frichtiges von reifen Pflaumen.

Zum Geschmack: Ein hier auf dem Hopfen im Abgang betontes Bier mit aber auch leicht cremig schokoladigen Note. Dennoch erachte ich den Abgang eher als trocken. Dazu schmeckt man ganz leicht etwas geröstetes Getreide. Insgesamt ist es doch eher mild im Geschmack. Auch im weiteren Trinkverlauf empfinde ich es geschmacklich eher unspektakulär. Immer wieder klingen die oben gennanten Eindrücke kurz an, wobei es eher cremig fruchtig im Abgang ist. Etwas das an Zwteschge erinnert trift es ganz gut.

Zum Fazit: Kein wirklich besonders spannendes Bier. Für ein Dunkles fast schon langweilig. Die Röstaromen sind nur sehr spärlich vorhanden. Die Cremigkeit des Mundgefühls hebt das Ganze etwas nach oben, aber ansonsten ist das eher nichts. Ich gebe dem Bier daher nur 2 Sterne. Langweilig.

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Bräu im Moos Export Dunkel

In Moos, einem Gemeindeteil der Markt Tüßling in Südostbayern befindet sich die Brauerei von der mein heutiges Testbier stammt. Es handelt sich um die Brauerei mit dem vielsagenden Namen Bräu im Moos. Da sich die 1870 gegründete Brauerei noch heute in Besitz der Familie Münch befindet, ziert die Etiketten der Biere ein zuprostender Mönch mit Bierkrug. Nachdem in den letzten Biertests viele Helle Biere verkostet wurden, gibt es heute zur Abwechslung etwas Dunkles. Das Export Dunkel der Bräu im Moos kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkles Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier in der Nase einen brotig getreidigen Duft mit einer ganz leichten Röstaromatik.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, welches im ersten Eindruck auch eher leicht röstig im Abgang wirkt. Es wirkt aber frisch und wohlschmeckend. Der Körper gestaltet sich einigermaßen kräftig. Man hat ein Bier, das nur leicht röstig ist, sich ansonsten aber sehr schön cremig und weich im Mundgefühl zeigt. Eine leichte Schokoladennote gesellt sich hinzu.

Zum Fazit: Ein cremiges Bier mit leichter Röstaromatik im Abgang und etwas Hopfen am Gaumen. So muss ein dunkles Bier schmecken, das süffig und unkompliziert zu trinken ist. Es könnte auch komplexer sei, das will dieses Bier aber offensichtlich gar nicht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Kaiser Ohne Filter dunkel

Ein dunkles Kellerbier, kein Schwarzbier ist das ohne Filter Dunkel der Kaiserbrauerei Geislingen. Früher hieß dieses Bier Schubart Dunkel, welches nach Christian Daniel Schubart benannt war. Der Dichter lebte im 18. jahrhundert in Geislingen und die Brauerei selbst liegt auch an der Schubartsraße. Der Alkoholgehalt vom Ohne Filter dunkel liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein schokobraunes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: EIn urig brotiges Aroma. Es riecht nach Bauernbrot und hat leichte schokoladige Noten.

Zum Geschmack: Auch hier hat man im Antrunk und im Abgang süßliche Noten mit leichtem schokoladigen Anstrich. Im Abgang wird es dann etwas derber und brotiger und kerniger vor allem im Nachgang. Es ist auch röstig, aber im Vorderung stehen hier eindeutig die schokoldigeren, süßlichen Noten.

Zum Fazit: Ein durchaus annehmbares Bier mit schönem süßlichen Aroma. Vor allem die schokoladige Nuance überzeugt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Oberschönenfelder Dunkles

Die Zisterzienser Abtei Oberschönenfeld im Augsburger Land hat sich zur Feier ihres 800 jährigen Jubiläums etwas besonderes einfallen lassen. In Rückbesinnung auf die lange Brautradition des Klosters entschied man sich dazu, ein eigenes Bier auf den Markt zu bringen. Da die Brautätigkeit im Kloster aber schon mehrere Dekaden zurückliegt, musste ein Partner gefunden werden, bei dem das Bier gebraut werden konnte. Mit der Brauerei Ustersbach wurde dieser in der unmittelbaren Nachbarschaft gefunden. So gab es zunächst ein Dunkles Bier, welches heute verkostet wird, sowie seit einiger Zeit auch ein Helles, welches zu einem späteren Zeitpunkt hier verkostet werden wird. Mit einem Alkoholgehalt von 5,7% ist es sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunschwarzes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein dezent röstiges Aroma mit süßlich-getreidigen Aromen.

Zum Geschmack: Es zeigt sich ein schönes brotiges Aroma mit einer ausgeprägten malzigen Note, die lange im Mund hängen bleibt. Es ist ein Bier mit einer schönen Malznote. Dazu ist es ein schönes süßmalziges Bier, dessen Nuancen noch lange im Mund hängenbleiben.

Zum Fazit: Ein leckeres kräftiges dunkles. Es hat schöne süßmalzige Noten und ein Hauch Röstaroma. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hochstift Schwarzer Hahn

Neue Woche neues Bier. Die Osterfeiertage sind vorbei und es ist Zeit für einen neuen Biertest. Dieses mal gibt es wieder etwas hessisches und es geht in die Barockstadt Fulda im Osten des Bundeslandes. Das dortige hochstiftliche Brauhaus kann auf eine über 175jährige Geschichte zurückblicken. Die ehemalige Unionsbrauerei nennt sich seit 1993 nach dem einst mächtigen Fuldaer Kloster, dessen Abt die weltliche Macht über ein größeres Gebiet in Mitteldeutschland ausübte und aus dem das spätere Bistum Fulda hervorging. Rein historisch hat die Brauerei aber nicht wirklich etwas mit dem ehemaligen Hochstift Fulda zu tun, sondern wurde im 1848 von Joseph Wißner gegründet. Die Bezeichnung Hochstiftliches Brauhaus kam erst mit dem Kauf der Hochstiftlich-Fuldischen Amtsbrauerei im benachbarten Motten im Jahre 1987 in den Betrieb. Das Brauhaus hat sich heute zu einer kleinen mittelständischen Brauereigruppe entwickelt, zu der inzwischen 7 Biermarken gehören. Der Schwarze Hahn, das original Rhöner Landbier ist jenes aus dem Hochstiftsortiment, das ich heute verkosten werde und das auf einen Alkoholgehalt von 4,8% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotiges Bier mit etwas röstigen Aromen

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit schönen brotigen Noten, die auch etwas bitter sind. Im Abgang kommt noch eine leichte Röstaromatik hinzu wie ich finde. Ich habe aber ein Bier das geschmacklich eher langweilig ist und nur eine ganz leichte Röstaromatik am Gaumen hat.

Zum Fazit: Ein ehrlich gesagt doch sehr langweiliges Bier, das nicht besonders spektakulär ist. Es wäre unfair wenn ich dem Bier 2 Sterne geben würde, dafür ist es nicht wirklich eklig oder hat Fehlaromen, aber arg viel mehr als solide 3 Sterne ist hier wirklich nicht drin, dafür ist es zu mild.

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Gampertbräu Förster Dunkel

Für den nächsten Test geht es nach Oberfranken. Von der Gampertbräu aus Weißenbrunn im Landkreis Kronach hatte ich bisher noch kein Bier in diesem Blog, daher handelt es sich hier heute quasi um eine kleine Premiere. Die Geschichte der Brauerei reicht zurück bis ins Jahre 1514 als Fritz Zollstab die Erlaubnis erhielt Bier zu brauen. Seit 1614 ist der Braubetrieb in Besitz der namensgebenden Familie Gampert. Zu erkennen sind die Biere der Gampertbräu am Förster mit dem Langen Weißen Bart, der die meisten Etiketten der Brauerei ziert. Aus dem umfassenden Sortiment wird es bei mir heute das Förster Dunkel geben, das auf einen Alkoholgehalt von 5,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher süßliches getreidges Aroma mit einem leicht erdigen Ton.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit schönen malzigen Noten, die aber deutlich süßlich sind und eigentlich so gar nicht an ein dunkles Bier erinnern. Im Abgang sind sie etwas erdig und haben sogar eine gewisse Honigsüße. Es hat aber auch etwas ledriges. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es für mein Befinden ein dann doch erstaunlich süßliches Bier, das nur am Gaumen eine ganz leicht röstige Note aufweist.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Mich überzeugt dieses Dunkle einfach nicht so richtig, vor allem ist es aber viel zu süß und erinnert eher an ein normales helles Lagerbier, denn an ein Dunkles.

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Herrnbräu Dunkles

Ein bayerisches Dunkles vom Herrnbräu aus Ingolstadt habe ich im folgenden Test nun für die Verkostung. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filetiertes rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat hier ein getreidiges, nussiges Aroma in der Nase. Dies wirkt dabei durchaus etwas kräftiger.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das auch im Geschmack etwas nussiges hat. Dazu hat es eine leichte Hopfenbittere, die sich gut mit den röstig getreidigen Nuancen ergänzt. Es ist insgesamt im Mundgefühl etwas cremig und die röstige Nuance ist nur dezent. Es prickelt leicht, ohne dabei zu sehr sprudelig zu werden.

Zum Fazit: Ich habe hier ein kräftiges Bier mit schöner Röstmalzaromatik. Vor allem auch hat es schöne Hopfennoten die dem Bier im Abgang eine würzige Komponente verleiht. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hösl Abt Andreas

Der Abt Andreas war es, der den Bürgern von Mitterteich im Jahre 1516 das Braurecht erteilte. Warum diese Information interessant ist? Nun. die im selben oberpfälzischen Ort ansässige Brauerei Hösl, hat ihr dunkles Lagerbier eben jenem Abt gewidmet und nach ihm benannt. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Röstige Noten hat man in der Nase, aber nicht zu intensiv. Daneben kommt noch eine leicht cremige Süße dazu.

Zum Geschmack: Man hat auf der einen Seite eine röstige Note, auf der anderen Seite schwingen aber auch leicht süßliche Aromen mit, die ein wenig zuckrig wirken. Dazu kommen diese mit einer etwas estrigen leicht säuerlichen Nuance daher die bei einigen Bieren in der Region vorkommt. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann eher nicht so spektakulär. Am Antrunk ist es prickelnd, im Abgang dann eher wässrig mit kurzen getreidigen Noten und etwas Röstaromatik.

Zum Fazit: Dieses Bier ist nicht so wirklich mein Fall. Ist es am Anfang noch etwas zuckrig, so ist es gegen Ende fast schon etwas wässrig und nichtssagend. So gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Tucher Urfränkisch Dunkel

Von einer der größten fränkischen Biermarken, dem Tucher aus Nürnberg gibt es heute das urfränkisch Dunkel. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein braunes, Klar filtriertes, rotbrauens Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher röstiges Aroma, das in Richtung Kaffee und auch vor allem Schokolade geht. Man hat ein wirklich sehr schönes Schokoaroma.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich ein doch sehr malzbetontes und leicht röstiges Bier. Es ist leicht milchig, aber auch schön schokoladig. Auch im weiteren Verlauf ist es ein im Körper durchaus kräftiges Bier, das seiner Geschmackslinie treu bleibt. Es ist nicht wirklich röstig, aber bei Weitem nicht gechmackslos, es hat eine sehr schöne wie breits beschriebene, milchig bis schokololadige Malznote. Es ist aber  ohne besondere Aromenvielfalt.

Zum Fazit: Ein solides Dunkelbier nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es ist nicht wirklich schlecht, aber wenn man ein richtiges Dunkles trinken möchte, so gibt es hier doch einige geschmacksintensive Alternativen. Ich vergebe hier 3 Sterne.

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Distelhäuser Landbier

Aus dem umfangreichen Sortiment der Distelhäuser Brauerei, von dem schon das ein oder andere Bier hier im Test war, kommt im folgenden nun das Landbier ins Glas. Die als untergäriges Rotbier deklarierte Spezialität kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig röstiges Aroma hat man hier in der Nase. Es riecht etwas cremig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es leicht röstig, hat aber auch eine gewisse Cremigkeit die sich bis in den Abgang zieht. Dazu kommt etwas karmaelliges mit leichte beerigen Nuancen. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches durchaus hier und da sogar schokoladig ist und weiterhin eine sehr gute Cremigkeit mitbringt, die sich schön im Mundraum ausbreitet. Es hat wirklich sehr ordentliche Schokoladenaromen. Es ist dabei nicht so wirklich röstig, sondern nur bedingt, da es wie erwähnt eher in die cremig-schokoladige Richtung geht. Gegen Ende schmeckt man den Hopfen auch ein wenig.

Zum Fazit: Ein durchaus leckeres Bier, bei dem vor allem die sehr gute Cremigkeit überzeugt. Dazu kommt noch eine gute Karamellaromatik. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.