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Vierzehnheiliger Nothelfer Trunk

Die Basilika Vierzehnheiligen ist eine Wallfahrtskirche, die ein wenig versteckt im Nichts in der Nähe von Bad Staffelstein in Franken liegt. Sie ist den vierzehn Nothelfer gewidmet, einer Gruppe Heiliger, die als Schutzpatrone verehrt werden. Zur imposanten Basilika gehört auch ein Kloster mitsamt Brauerei. Die ehemalige Klosterbrauerei wurde im Jahre 1989 von der Familie Trunk übernommen und heißt seither Brauerei Trunk. Der Nothelfer Trunk, ein Dunkelbier ist eben auch jenen Heiligen gewidmet und hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, bräunliches Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat brotig getreidige Noten. In den Backen hat man auch süßlich getreidge Noten.

Zum Geschmack: Der Antrunk ist eher süßlich gestaltet, bevor es dann brotiger wird. Insgesamt ist es aber doch ein süßliches Bier mit milchigen schokoladigen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein süßliches, schokoldiges Dunkelbier. Es könnt mir noch etwas röstiger sein und der Hopfen könnte mehr durchkommen.

Zum Fazit: Mir ist das Dunkelbier geschmacklich ein wenig zu süß geraten. Wenn es noch etwas mehr Kante hätte wäre es wirklich vorzüglich. So gibt es eine Wertung von guten 3 Sternen.

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Wagner Richard Wagner Dunkel

Richard Wagner mag ein ebenso genialer wie kritisch zu bewertender Komponist gewesen sein, jedoch hat er außer dem Namen mit dem folgenden Bier nichts zu tun. Das Richard Wagner Dunkel ist nämlich nicht ihm sondern dem Senior Chef der fränkischen Brauerei Wagner aus Merkendorf gewidmet. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%..

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen schönen röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstig, brotige Noten, die etwas ins süßliche gehen.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Aroma macht dieses Bier im ersten Eindruck auf mich. Vor allem am Gaumen tanzen diese herb-röstigen Noten schön umher. Auch im weiteren Trinkverlauf dominieren die röstig bis brotig herben Noten. Ebenso erscheint es mir im weiteren Trinkverlauf als ein durchaus sehr würziges Bier mit dann im Nachgang röstigen Noten. Auch gegen Ende behält sich das Bier seinen urigen Charakter bei. Es ist sehr herb für ein dunkles Bier. Der Hopfen dominiert meiner Meinung auch den Geschmack, den er gepaart mit krustig-derbe Brottönen übernimmt.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 5 Sternen. Das Bier hat alles, was ich von einem urigen dunklen Bier erwarte. es ist röstig, der Hopfen kommt leicht durch, dabei ist es aber nicht zu süßlich. Bravo!

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Bayreuther Aktien Landbier

Von der Marke Bayreuther Aktien wird im folgenden Test das Landbier auf meiner Agenda aufploppen. Das klassische fränkische Dunkelbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges, getreidiges Aroma.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es ein Bier mit leichten röstig-milchigen Noten. Es bleibt im Abgang fein süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches sehr süßlich ist. Ihm fehlt hier und da etwas die röstige, herbe Komponente. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, welches nicht besonders spektakulär ist.

Zum Fazit: Es ist trinkbar und hat eine leicht süßliche und röstige Komponente. Ansonsten ist dieses Dunkle aber unspektakulär und so gibt es von mir 3 Sterne.

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Krug Lager

Von der fränkischen Brauerei Krug aus Breiteslau gibt es heute das Lager. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 5%.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, schwarzbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist röstig und leicht süßlich. Ich mache auch leichte rauchige Töne aus. Man hat brotige und karamellige Noten.

Zum Geschmack. Hier geht es sehr kernig zu. Man hat im Abgang leicht kernige, brotige Noten, bevor es dann im Abgang in süßlichere Gefilde übergeht. Es ist im Abgang doch sehr herb bzw. hat schon fast kaffeeartige Anklänge.

Zum Fazit: Ich habe hier ein typisches Dunkelbier, das hier da noch ein wenig zu süßlich ist. Sonst lässt es sich aber wirklich gut trinken. Das gibt eine Wertung von 4 Sternen.

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Böhringer Johannes Dunkel

Von der Ortenau nun auf die Alb zur Böhringer Brauerei. Mit dem Johannes Dunkel geht es auf die dunkle Seite des Biergenusses. Der Alkoholgehalt liegt bei schlanken 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, kastanienbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist fruchtig, erinnet entfernt sogar an Cola, und riecht zuckrig süß nach kandierten äpfeln. Dazu noch kommt Pflaume und es ist ganz leicht malzig.

Zum Geschmack: Auch hier hat man ein würzig süßes Aroma, welches aber noch nicht sehr intensiv ist. Ich bekomme den Gedanken an Cola einfach nicht weg, auch wen es eher nicht an Cola aus der Flasche sondern an das gleichnamiges Hariboprodukt erinnert. Ansonsten hat es etwas röstige Getreidenoten, aber sonst bietet es nicht viel Geschmack. Der Hopfen kommt ganz gut durch und macht am Gaumen etwas herbe Noten. Dazu kommt im Abgang gegen Ende noch etwas eicht dunkelbrotig getreidiges.

Zum Fazit: Nun ja eine eher etwas komisches Dunkles. Wo auch immer dieser Colageschmack herkommt er will nicht os ganz verschwinden. Mich überzeugt das Bier nicht wirklich und so gibt es nur 2 Sterne für das Bier.

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Dithmarscher Dunkel

An der Nordseeküste ist ein beliebter Schlager des Duos Klaus & Klaus, und dorthin verschlägt es mich auch für den folgenden Test. Die Brauerei befindet sich Schleswig-Holsteinischen Marne unweit der Küste. Als eine der wenigen Familienbrauereien in Norddeutschland hat sie sich bis heute am Markt halten können. Aus dem Sortiment dieser Brauerei habe ich heute das Dunkle auf dem Programm, das einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes Bier mit eine bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht röstiges und dabei auch getriediges Bier hat man in er Nase.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist etwas getreidig süßlich, bevor man im Nachgang etwas brotige Noten durchkommen. Insgesamt empfinde ich es als eher geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkverlauf kommen die röstigen und getreidigen Noten durch.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen, da es zwar röstige Noten hat, diese mir insgesamt aber nicht gut genug durchkommen.

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Hauf Friedrich Hauf Dunkel

Ihr dunkles Exportbier hat die Dinkelsbühler Haufbrauerei ihrem Gründer Friedrich Hauf gewidmet, der den Betrieb im Jahre 1901 aus der Taufe hob. Die Hommage an ihren Gründer hat einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein dunkelbraunes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist leider sehr schnell verflogen.

Zum Geruch: Ein brotiges Aroma. Es ist etwas krustig und sogar leicht röstig.

Zum Geschmack: Auch hier zeigt sich ein gutes, leicht süßliches, mit gewissen schokoladigen Noten angereichertes Bier. Es ist geschmacklich zwar etwas süßlich, jedoch hat man in den Backen diese etwas brotigen Noten. Schöne Röstaromen hat dieses Bier. Diese setzen sich auch im Nachgang fest, was zu gefallen weiß.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Dunkles. Ich finde vor allem die Röstnoten auch sehr gut umgesetzt. Das ist mir eine Wertung von 4 Sternen wert.

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Mohrenbräu Gambrinus

Zum Abschluss habe ich mit dem Gambrinus noch ein Bier der österreichischen Mohrenbräu. Das Bier der Vorarlberger Brauerei ist stilistisch ein Dunkelbier, hat aber nur einen Alkoholgehalt von 4,3%.

Zur Optik: Ein trübes Schwarzbraunes Bier. Es hat einen eher verschwindenden Schaum, der nicht mal richtig konstant ist.

Zum Geruch: Man hat leicht röstige Anklänge und etwas Kaffee. Ansonsten ist da noch ein bisschen Malz aber sonst nicht wirklich viel im Geruch

Zum Geschmack: Ein sehr süßlicher erster Eindruck. Es ist fast schon künstlich zuckrig. Im Abgang kommt eine leicht röstige Note durch, die jedoch sofort durch das Süße überdeckt wird. Es wirkt fast schon ein wenig künstlich dieses Bier. Man schmeckt dabei einfach auch den für ein dunkles Bier geringen Alkoholgehalt heraus und so trinkt sich dieses Bier einfach auch zu charakterlos.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier gerade noch so eine Wertung von 2 Sternen, aber eigentlich ist es absolut nicht zu empfehlen. Irgendwie ist es auch etwas komisch, aber gerade noch genießbar.

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Autenrieder Urtyp Dunkel

In einem weiteren Test geht es in den schwäbischen Teil Bayern zur Schlossbrauerei Autenried. Diese hat in ihrem umfangreichen Sortiment auch ein klassisches Dunkel, so wie es heute vor mir steht. Alkoholtechnisch kommt es auf 5,4%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes rotbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat röstige Noten, die leicht in Richtung Kaffee gehen

Zum Geschmack: Ein auch hier sich gleich zeigendes röstiges Aroma mit einer gewissen schokoladigen Note. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein mehr als passables Bier mit einer im Antrunk gewissen leichten Schokonote die durch dieses röstige Aroma gekonnt unterfüttert wird. Dieses Bier ist wirklich ganz gut trinkbar und im Großen und Ganzen sehr harmonisch.

Zum Fazit: Mir gefällt dieses Bier. Es ist röstig und schokoladig und verbindet beide Aromen. Von mir bekommt es eine Wertung von 4 Sternen.

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Tegernseer dunkel Export

Mit einem Bier der Marke Tegernseer geht es heute wieder auf die dunkle Seite des Biergenusses. Das dunkel Export ist ein klassisches untergäriges Dunkelbier, wie es traditionell in Bayern gebraut wird. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Im ersten Eindruck hat man schokoladige Noten in der Nase. Dazu kommen getreieidge Noten. Der Geruch gestaltet sich aber süßlich.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist im Antrunk noch etwas röstig, aber danach geht es langsam in die süßlichere-schokolaidge Richtung. Es ist jedoch nie nur schokoladig, sondern wird durch schöne getreidge Noten ergänzt, die etwas mehr nach dunklem Brot schmecken. Das Mundgefühl ist sehr weich, aber dennoch sät der Körper kräftig. Die Kohlensäure prickelt gar nicht. Auch hat man keine wirkliche Hopffenote. Auch gegen Ende ist das Zuammenspiel von Malz und den etwas röstigen Noten wirklich gut, also das Malzbett ist gut umgesetzt und die einzelnen Komponenten greifen ineinander, aber es fehlt einfach kohlensaure und  Hopfen.

Zum Fazit: Wie erwähnt fehlt es etwas an Hopfen und Kohlensäure, der Rest ist aber ganz gut umgesetzt und so rettet sich das Bier noch auf gute 4 Sterne.