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Brand Sylvester

Silvester der letzte Tag des Jahres, schon wieder ist ein Jahr ins Land gezogen, das für die meisten wohl gar nicht schnell genug hätte vorbei sein können. Im hoffen das sich die Welt im Laufe des nächsten Jahres wieder einigermaßen normalisiert, wird heute bis Mitternacht noch einmal das ein oder andere Glas gekippt, wenn auch in anderem Rahmen als sonst. Was gibt es dabei besseres als ein Bier zu trinken, das den selben Namen trägt, wie dieser letzte Tag eines jeden Jahres. Der Brand Sylvester ist ein dunkler Bock, den die niederländische Brauerei jedes Jahr für die kalten Monate braut. Der Alkoholgehalt ist mit 7,5% auch durchaus üppig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat keine besonderen Schaum

Zum Geruch: Es ist sehr brotig und getredig, sogar ganz leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch recht bitteres und alkoholisches Bier. Es ist aber davor vor allem im Abgang und Nachgang süßlich und bockbiertypisch. Jedoch hat diese üppige Süße keinen so wirklichen Kontrast. Man hat etwas von reifen Äpfeln, im weiteren Trinkverlauf wird es ein bisschen herber, zumindest im Antrunk. Der Nachgang bleibt süßlicher, auch wenn der Geschmack etwas abnimmt.

Zum Fazit: Ein relativ solider Bock, der mir aber einfach ein wenig zu süß ist. Wenn es dazu noch einen Kontrastpunkt gäbe wäre das Bier perfekt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

Zum Abschluss möchte ich mich hiermit noch einmal bei allen Lesern, Hörern, Gönnern, Bierspendern und all denjenigen, die den Blog über das Jahr in egal welcher Form begleitet und unterstützt haben recht herzlich bedanken. Ich wünsche ein frohes neues Jahr, auf das es nächstes Jahr wieder mehr Gelegenheiten gibt gemeinsam anzustoßen. Prost Neujahr!

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Berliner Kindl Bock Dunkel

Im heutigen zweiten Test habe ich dieses Mal ein Bier aus der Hauptstadt von der Traditionsmarke Berliner Kindl. Von diesen gibt es auch einen dunklen Bock, der es heute zu mir in den Test geschafft hat. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 7%.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Der Schaum ist recht flukativ. Es scheint klat filtriert zu sein.

Zum Geruch: Ein malziger Geruch, aber auch leicht schmierig. Zusätzlich kommt leicht Lakritz und es ist ein wenig röstig.

Zum Geschmack: Man hat einen leichten röstigen Geschmack, der jedoch im Abgang gleich von einer Alkoholischen Note begleitet wird. Für einen dunklen Bock hat dieses Bier zunächst einmal recht wenig Geschmack wie ich finde. Im Abgang hat man ganz leichte Noten von Röstkaffe. Ansonsten schmeckt man deutlich die Lakritze heraus. Das Bier wirkt aber insgesamt sehr schmierig und auch einfach zu alkoholisch. Dieser tritt vor allem im Abgang am Gaumen auf. Insgesamt ist dieser Bock recht flach und er ist weder wirklich süßlich noch hat er eine andere Geschmacksausprägung und bleibt relativ neutral.

Zum Fazit: Für einen Bock kommt hier geschmacklich doch recht wenig rüber hie rund da ist es süßlich und ab und an kommt mal der Alkohol durch. Für mich reicht es hier nur zu einer Wertung von 2 Sternen.

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Schlossbrauerei Au Schneebock

In den letzten Tagen hat es vor allem in den südlichen Alpen so stark geschnien, das es fast schon ein wenig schade ist, dass die diesejährige Skisaison vorerst noch nicht starten kann. Mein heutiges Testbier, der Schneebock baut nun ein Brücke zwischen Schnee und Bier. Gebraut wird das Ganze von der Schlossbrauerei Au aus dem Hallertau. Der Doppelbock bringt einen ordentlchen Alkoholgehalt von 7% mit.

Zur Optik: Ein röstbraunschwarzes, klar filtriertes Bier. Es hat einen röstlich angehacuhten bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßlicher Geruch. Man hat Toffee und kaffeeartige Noten in der Nase. Sehr reife und auch milchschokoladige Noten kommen noch dazu.

Zum Geschmack: Ein sehr röstiges Ber ist es in den ersten Schlücken. Man hat vor allem im Abgang leichte kaffeartige Noten mit den etwas kakaoartigen Noten die im Eingang dazu kommen. Auch im weiteren Trinkveraluf ist es ein sehr geschmeidiges Bockbier, welchem man seinen Alkoholgehalt überhaupt ncht anschmeckt. Vor allem die gute Kakaonte bleibt bestehen. Im weiteren Trinkverlauf wird es ein wenig alkoholisch in der B-Note.

Zum Fazit: Ein wirklich guter Bock, der mich bis auf die leicht alkoholischen Noten eigentlich ganz gut überzeugt. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 4 Sternen.

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Autenrieder Leonhardi Bock

Neben dem Festbier ist die dunkle Jahreszeit und speziell die Weihnachtszeit ein idealer Anlass sich wieder den stärkeren Bieren zu widmen. Daher werde ich dies auch heute in meinem Blog tun. Zu verkosten gibt es dabei den Leonhardi Bock der Autenrieder Brauerei. Die Autenrieder Brauerei befindet sich in Bayern in der Nähe von Ulm und Günzburg. Seinen Namen hat das Bier von seinem Schöpfer, dem Senior Chef Leonhard Feuchtmayr. Der Alkoholgehalt liegt Bockbiertypisch bei starken 7,7%.

Zur Optik: Ein röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein nussig kramelliges Bier mit einer leicht röstigen Note. Dazu kommen reife Früchte und en wenig Karamell.

Zum Geschmack: Ein schön runder Geschmack von malzigen Noten, die eine gewisse Karamelle Veredlung haben. Diese leicht bittere Spur im Abgang, die die karamelligen Noten zusätzlich unterstützt macht dieses Bier wirklich bekömmlich. Das sich vor allem im Abgang diese rostigen Noten mit einer gut rezensierten Malzsüße vermischen muss man diesem Bier hoch anrechnen. Auch im Nachgang setzen sich diese Nuancen fest und erzeugen so ein Profil, welches Lust auf den nächsten Schluck macht.

Zum Fazit: Ein wirklich klasse Bockbier, das ich jedem nur empfehlen kann. Hier passen einfach alle Nuancen zusammen und es wirkt sehr rund. So habe ich auch kein Problem hier eine Wertung von 5 Sternen zu geben.

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Einsiedler Doppelbock

Die kalte Jahreszeit ist traditionell auch die Zeit der stärkeren Bockbiere. Einen Bock der das ganze Jahr zu haben ist, ist der Doppelbock der Einsiedler Brauerei aus Chemnitz-Einsiedel. Der Alkoholgehalt dieses dunklen Doppelbocks beziffert sich auch bei stolzen 7.8%.

Zur Optik: Ein rotbraunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidige Noten mit dem gewissen süßlichen Etwas. Teilweise sind sie etwas beerig.

Zum Geschmack: Ein eher alkoholisches Aroma, aber mit einer ausgeprägten Note von süßlichem Getreide. Es ist aber bislang noch nicht störend. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süßliches Bier. Mir ist es hier an der Stelle deutlich zu süß und es fehlt vor allem deutlich and der Kohlensäure um dieser Süße Einhalt zu gebieten.

Zum Fazit: Ein gewöhnungsbedürftiger Bock. Es ist zwar aromatisch und die alkoholischen Noten werden überdeckt, jedoch ist es dadurch auch sehr sehr süßlich. Ich gebe dem Bier daher eine Wertung von 3 Sternen.

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Ayinger Celebrator

Im heutige zweiten Biertest möchte ich mich dieses Mal an den Celebrator Doppelbock der Ayinger Brauerei wagen. Dieser bereits vielfach ausgezeichnete Doppelbock bringt einen Alkoholgehalt von 6,7% mit sich.

Zur Optik: Ein tiefdunkles Bier. Es hat eine sehr schwarze Farbe. Der Schaum ist leicht bräunlich und feinporig.

Zum Geruch: Man hat eine sehr röstige Textur. Es riecht intensiv nach Toffee und Lakritze. Das Röstmalz ist sehr gut umgesetzt.

Zum Geschmack: Ich hätte mir insgesamt ein wenig mehr Geschmack von diesem Bier versprochen. Es ist aber ein guter Bock, der einen schönen Toffeeartigen Abgnag mit sich bringt. Dieses torfige, röstige ist vor allem im Abgang sehr gut getroffen und auch im Nachgang hallt dieses Bier sehr gut nach, sodass man ein röstiges Mundgefühl hat. Im Antrunk könnte es aber etwas mehr Geschmacksvolumen sein, denn dort hält sich das Bier geschmacklich doch sehr zurück. Es hat eine sehr schöne Süße, die jedoch fast ein wenig zu süß ist. Jedoch wird die Süße fast ganz gut dann von dieser gewissen herbe im Abgang abgelöst. Diese bitterherben Töne haben aber bisweilen auch einen leicht alkoholischen Touch. Die Kohlensäure ist gut dosiert.

Zum Fazit: Ein wirklich gut trinkbares gschmackiges Bier. Es hat einen ausgeprägtes Verhältnis von herberen und süßlichen Noten, aber insgesamt fehlt mir etwas die Geschmackstiefe. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Fürst Carl Josefi Bock

Bei meinem heutigen zweiten Biertest muss ich mich zunächst einmal wieder bei meinem treuen Spender für dieses Bier bedanken, das ich nun verkosten werde. Es führt uns dieses Mal zur Schlossbrauerei Ellingen in Franken, die ihre Bier unter dem Namen Fürst Carl vertreibt. Dabei stellt sich natürlich die Frage: “ Wer war eigentlich dieser Fürst Carl?“ Nun ja ein gewisser Carl Philipp Fürst von Wrede erhielt 1815 das Schloss Ellingen, auf deren Gelände sich die Brauerei befindet als Lehen von Max 1. Joseph von Bayern. Seither befindeen sich Schloss und Brauerei in Besitz der Fürsten von Wrede, deren Erstgeborene seit jeher auf den Namen Carl getauft werden. Daher also der Name Fürst Carl. Das Bier welches ich verkosten werde ist der Josefi Bock, der nach dem heiligen Josef benannt ist. Eigentlich ein Fastenbock möchte ich dieses Starkbier mit einem Alkoholgehalt von 7,5% dennoch heute präsentieren.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine ganz passablen Schaum für einen Bock.

Zum Geruch: Ein leicht alkoholisches Aroma hat das Bier. Es hat aber auch  etwas teigiges und etwas von Dörrobst und ist leicht karamellig.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein doch karamelliges, aber auch alkoholisches Bier im Antrunk vor allem merkt man seine Stärke wenn es leicht alkoholisch bitter wird. Es zieht sich dann aber auch durch bis in den Abgang. Diese karamellige und auch nach Dörrobst schmeckende Süße passt eigentlich ganz gut. Die Kohlensäure ist hier nur ganz leicht präsent. Es ist ein Bier, welches eher auf der malzigen Seite zuhause ist.

Zum Fazit: Ein schon sehr schwerer und karmaellig bis lakritzartiger Bock. Mir ist das insgesamt ein bisschen zu schwer und dem Bier würde ein wenig Kohlensäure gut tun. So gibt es von mir nur 3 Sterne. 

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Hauf Dinkelator

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins Frankenland. Es geht in die Stadt Dinkelsbühl, welche aufgrund ihres sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns immer einen Ausflug wert ist. Als ehemalige freie Reichsstadt hat Dinkelsbühl natürlich auch eine sehr reiche Braugeschichte vorzuweisen. Leider sind im laufe der Jahre auch hier viele Brauereien verschwunden und so existiert mit der Hauf Brauerei nur noch eine größere mittelständische Brauerei in der Stadt. Gegründet 1901 ist sie für eine Traditionsbrauerei noch relativ jung. Aus ihrem breiten Sortiment an Standardbieren wird heute der Dinkelator verkostet. Hierbei handelt es sich wie der Name vermuten lässt um einen dunklen Doppelbock. Mit stolzen 7,4% Alkohol bringt er auch ordentlich wumms mit.

Zur Optik: Röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Sehr süßliches röstiges Aroma. Riecht nach Lakritze. Ein schöner Mix aus röstigen und süßen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr süßliches Bier. Schmeckt fast schon ein wenig nach Süßstoff. Intensive malzige Aromen, die aber hauptsächlich süßlichen Charakters sind. Es fehlt mir ein wenig der Hopfen, der ein wenig herbe Noten vermissen lässt. Könnte auch deutlich intensiver sein, das Malz hat nur diese süßlichen an Lakritz erinnernden Noten. Es fehlt mir ein wenig an röstigen Noten.

Zum Fazit: Naja auch dieses Bier der Hauf Brauerei kann mich nicht so recht überzeugen. Wer die älteren Tests zu dieser Brauerei liest weiß wovon ich spreche. Hier ist es allerdings nicht ganz so übel aber für einen Bock schon recht fahl. Daher nur 3 Sterne.

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Pfungstädter St. Nikolaus

Heute ist Nikolaus und damit der 6. Dezemeber. Passend dazu, habe ich mir für das heutige Advendskalendertürchen auch ein entsprechendes Bier ausgesucht. Es handelt sich um das St. Nikolaus der Pfungstädter Brauerei und ist dem heutigen Würdenträger gewidmet. Der Herkunftsort des Bieres, Pfungstadt, ist eine Stadt in Südwesthessen und dürfte vielen durch den Verkehrsfunk bekannt sein. Denn Pfungstadt befindet sich quasi direkt am Autobahndreieck Darmstadt, an welchem es sich bekanntlich öfter einmal staut. Aber auch biertechnisch hat Pfungstadt einiges zu Bieten, denn in Pfungstadt braut seit 1831 die Brauerei Hildebrand. Die Brauerei wächst seitdem kontinuierlich und ist heute die größte Privatbrauerei in Hessen. Damit hat sich die Brauerei eines trotz ihrer inzwischen stattlichen Größe bewahrt, nämlich ihre Unabhängigkeit. Nun aber geht es zu unserem heutigen Bier, dem St. Nikolaus. Bei ihm handelt es sich um einen dunklen Bock mit stattlichen 6,9% Alkohol.

Zur Optik: Dunkelbraunes Bier, das trüb zu sein scheint. Schaum ist so gut wie keiner vorhanden.

Zum Geruch: Ein sehr röstiges Geruchskonstrukt, was einem da in die Nase schwebt, aber auch alkoholische Noten kommen durch. Dazu ein leicht fruchtiges Aroma das an leicht an Trockenobst oder ein Früchtebrot erinnert. zusätzlich ganz feine Kaffenoten.

Zum Geschmack: Sehr intensives, röstiges Aroma was das Bier zunächst einmal dominant. Im Abgang hat man zartbittere Noten auf der Zunge die an Kaffee erinnern. Jedoch finde ich das Bier insgesamt ein wenig zu einseitig und bisweilen sogar echt wässrig. Bei einem so hohen Alkoholgehalt und den dunklen Malzen erwartet man schon deutlich mehr Geschmack. Im Antrunk ist es ein wenig prickelnd. Die röstigen Aromen sind ok und das Bier ist insgesamt auch ein wenig würzig, aber es fehlt so der richtige Intensität des dunklen Malzes, vor allem ein leicht süße und Schokoladennoten. Die zartbitteren Kaffeenoten bleiben andererseits hallen jedoch auf der Zunge noch lange nach ohne störend zu wirken. Schmeckt für mich insgesamt eher wie ein Schwarzbier, als wie ein Bock, denn der wird nur leicht angedeutet durch teilweise alkoholische Aromen.

Zum Fazit: Für ein Bockbier ganz in Ordnung, aber hier und da einfach zu flach und nicht tiefgreifend genug. Dennoch ganz in Ordnung aber es gibt deutlich bessere Bockbiere. Erinnert eher an ein Schwarzbier. Hierfür gibt s 3 Sterne.

 

 

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Rehbräu Der dunkle Rehbock

Heute werden die Stiefel rausgestellt, denn es ist der 5. Dezember und damit Nikolaus Abend .Trotz allem wird aber auch heute wird wieder ein Türchen des Biertestadventskalenders geöffnet. Diesmal etwas später, denn so liegt der frisch geschriebene Biertest praktisch auch bei euch morgen im Stiefel. Diesmal geht es mal wieder in die sogenannte Heimat des guten Bieres, nach Oberfranken. Genauer gesagt in die Region Bamberg, die allein schon wegen ihrer hohen Brauerereiendichte weltweit bei Bierliebhabern bekannt ist. Ganz genau genommen führt es uns diesmal ins Ellertal nach Lohndorf. Dort braut seit 1901 Die Familienbrauerei Reh. Ursprünglich aus einer Metzgerei erwachsen, ist die Rehbräu heute eine kleine aber feine Familienbrauerei. Im Test befindet sich heute ihr Winterbock, der passend zum Firmennamen auf den Namen Rehbock hört. Es ist ein dunkler Bock mit 7,1% Alkohol.

Zur Optik: Bräunliches Bier mit rötlichem Stich. Es ist klar filtriert. Der Schaum hat einen leicht bräunlichen Stich.

Zum Geruch: Sehr brotiges Aroma. Hat sehr starke Einflüsse von etwas rostigen und von Lakritz. Leichte Kaffeenoten. Die brotigen Noten sind aber dominant.

Zum Geschmack: Wirkt im Antrunk zunächst einmal irgendwie ein wenig schmierig, das ist jedoch nur ganz kurz. Jedoch entfaltet er dann sein brotiges Aroma. Im Abgang hat man einen Mix aus brotigen Aromen und Kaffenoten, die dann später durch feinherbe Hopfenoten ergänzt werden. Im Nachgang hängen schön herbe Noten am Gaumen. Im Abgang ist die anfangs Kohlensäure ein wenig zu arg dosiert. Hat leichte Kaffeearomen im Abgang. Die getriedigen Aromen gestalten sich auch eher herber und krustiger Natur. So wie eine Brotkruste.Allgemein ist der Malzkörper sehr brotig, urig und rustikal, von einer zu dominaten Malzsüße, wie es ja bei vielen dunklen Böcken der fall ist nichts zu spüren. Hat auch wieder diesen herb brotigen Abgang im Mund. Insgesammt sehr würziges Bier.  Man schmeckt immer wieder auch leichte Toffeenoten.

Zum Fazit: Auch wenn ganz feine Nuancen nicht stimmen, so verfliegen sie doch bald und hinterlassen ein wirklich ein super Bockbier, welches irgendweie anders ist als viele andere Bockbiere und sich durch sein Herbeit und urigen getreidigen sowie die dadurch geringer ausfallende Süße klar von den meisten anderen Böcken abhebt. Mal ein Bockbier das nicht nur nach Malzsüße schmeckt bzw. bei dem sie dominant ist. Wirklich toll. Hierfür gibts 5 Szerne.