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Hohenthanner St Sixtus

Auch die Schlossbrauerei Hohenthann hat ab Dezember für die Weihnachts- und Fastenzeit einen dunklen Doppelbock im Sortiment, nämlich den St. Sixtus Doppelbock. Dieses mit einem ordentlichen Alkoholgehalt von 8% ausgestattete Bier wird nun im folgenden Biertest vorgestellt. Benannt ist er nach dem Märtyrer und früheren Papst und Bischof von Rom Sixtus II, welcher in der Anfangszeit des Christentums im 3. Jahrhundert, in Rom zu Zeiten der Christenverfolgung den Märtyrertod starb.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier mit eher mäßigem Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives mahagoni nussiges Aroma mit süßgetreidigen und karamelligen Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das im ersten Eindruck über einen durchaus präsenten Malzkörper verfügt, der aber nicht zu üppig und mastig wirkt. Das Bier ist im Körper zwar kräftig, wirkt aber bei weitem nicht so wie ein Bock es sogar eine gewisse Schlankheit und ist sehr süffig. Der Bock hat schon einen durchaus sehr süßlichen Abgang, auf der andern Seite schmeckt man gar nichts alkoholisches. Im Gegensatz zu anderen Bieren wirkt der Bock aber nicht so komplex und schafft es meiner Meinung nach nicht sein volles Aroma zu entfalten. Gegen Ende merkt man aber doch den Alkoholgehalt und es ist dann schon auch etwas zu süß in meinen Augen. Man hat im Abgang auch Nuancen von Karamell und Röstmalz.

Zum Fazit: Ein solider Bock, bei dem ich persönlich finde das die Geschmacksaromatik aber gerne noch ein wenig intensiver ausfallen dürfte. Von mir gibt’s dafür 3 Sterne.

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Argus 16 Strong

Letztes Jahr im Herbst habe ich schon einmal ein Bier der tschechischen Lidlmarke Argus veröffentlicht mit dem 16 Strong lege ich nun einen weiteren Test nach. Das es sich bei diesem Bier um ein Starkbier handelt süiegelt auch der Alkoholgehalt von 7% wieder.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es wirkt leicht trüb und hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum, was bei einem Starkbier auch nicht verwunderlich ist.

Zum Geruch: Ein in der Nase recht malzig und leicht röstig wirkendes Bier. Es zeigen sich ein wenig Toffeenoten.

Zum Geschmack: Ein geschmacklich durchaus vollmundiges Bier mit deutlichem Malzgeschmack. Es ist ein sehr süßliches Bier und klebt im Nachgang auch etwas am Gaumen. Aber auch typische Bockbiernoten wie Toffee, Schokolade, etwas leicht röstiges und Lakritze zeigen sich. Ach im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr intesives, leicht röstiges Bier. Es ist vor allem aber eines, nämlich süß. Im Abgang hat man eine ganz marginale Bittere.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Für eine Eigenmarke eines Supermarktes ist es gar nicht so schlecht. Man kann es durchaus trinken und für den Preis eigentlich ein gutes Preise-Leistungsverhätnis. Ich vergebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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ABK Buronator

Auch im Allgäu bei der Aktienbrauerei aus Kaufbeuren hat man für die Starkbierzeit mit dem Buronator einen Doppelbock im Sortiment. Mit einem Alkoholgehalt von 7,5% bringt er auch ordentlich Umdrehungen mit.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Einen intensiven malzigen leicht schokoladigen Duft habe ich in der Nase. Es hat etwas von Lebkuchen und Karamell.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier, das auch hier eine sehr getreidige Textur hat, die sich dann mit den süßlchen Noten im Abgang vereint, die in Richtung Abgang immer mehr und besser durchkommen. Es hinterlässt einen sehr langen Nachgeschmack, der sich sehr wohlwollend im Mund ausbreitet und sogar etwas von einer Schokotorte hat. Zugegeben ist es im Nachgang durchaus auch alkoholisch, was ich nicht unbedingt als wohlwollend empfinde. Zudem hat man leichte Röstmalznoten und Lakritz. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein Bier, mit dieser schönen getreidigen Note, die etwas zu süßlich gerät, aber eine tollen, vollmundigen Nachgang hat.Im Nachgang bleibt die Süße etwas unangenehm am Gaumen kleben.

Zum Fazit: Insgesamt ein voluminöser und sehr süßer Bock. Mir gefällt das eher nicht so, zumal es am Gaumen auch alkoholisch schmeckt. Etwas unausgewogen aber von mir gibt es mit Wohlwollen noch 3 Sterne.

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Schäffler Dunkler Bock

Angeblich nach einem Rezept von Dieter Graßl, einem Onkel der Brauerfamilie, ist der Dunkle Bock der Brauerei Schäffler aus Missen im Allgäu gebraut. Das kräftige Bier kommt auf einen Alkoholgehalt von 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat süßliche Noten die an Schokolade, aber auch ordentlich an Malz erinnern.

Zum Geschmack: Hier hat man zunächst im Antrunk malzig getreidige Noten, die dann in Richtung Abgang immer süßlicher werden udn auch etwas nach Schokolade schmecken. Im Körper wirke der Bock daher auch überaus kräftig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein gut trinkbarer Bock, denn er vereint sowohl süßliche Noten, als auch getreidige eher brotige und röstige, wobei die süßlichen hier deutlich überwiegen.

Zum Fazit. Auf jeden Fall ein malziger und auch süßlicher Bock. Er ist durchaus kräftig, das lässt sich in keinem Falle abstreiten. Mir ist er aber fast schon eine Spur zu süß. Insgesamt zeigt er sich zwar ausgewogen, ich finde es gibt aber Böcke die geschmacklich noch mehr Tiefe bieten. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Welde Kurpfalzbräu Eisbock

In Sachen Bockbier gibt es inzwischen wirklich einiges an Varianten. Ob hell oder dunkel, ober- oder untergärig oder auch gelagert in verschiedenen Fässern, habe ich in den letzten Jahren doch so einiges an Starkbieren probiert. Auch der Alkoholgehalt reicht hier von eher schwach mit gerade einmal um die 6% bis hin zum stärksten Bier der Welt, welches aktuell bei 57% liegt. Ein solcher Alkoholgehalt, ist bei Beachtung des Reinheitsgebots, also den ohne den zusätzlichen Einsatz von Zucker oder anderer gärungsfördernder Stoffe nur mit der Methode des Eisbocks möglich. Bei einem Eisbock wird das Bier bei sehr tiefen Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts gelagert. Da Bier einen hohen Wasseranteil besitzt, gefriert auch ein Großteil der Flüssigkeit. Jedoch gefriert es nie ganz, da der Gefrierpunkt des Alkohols deutlich höher liegt. Beim nun gefrorenen Bier lässt man nun vorsichtig die übrig gebliebene Flüssigkeit abtropfen. Da dem Bier dadurch sehr viel an Wasser entzogen wurde, steigt entsprechend der Alkoholgehalt der verblieben Flüssigkeit deutlich an, je nach dem wie stark man das Bier gefrieren lässt bzw. wie stark es vorher schon eingebraut wurde. Dadurch lässt sich eben schlussendlich auch ein Alkoholgehalt erreichen, der dem von Spirituosen nahekommt. Mein heutiges Testbier, der Eisbock der Brauerei Welde aus der Kurpfalz, wurde zwar auf ähnliche Weise hergestellt, jedoch hat man den Alkoholgehalt hier in einem moderaten Rahmen belassen, wenngleich er mit 8,5% für ein herkömmliches Bockbier schon recht hoch ist.

Zur Optik. Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat nur etwas Schaum der schnell wieder weg ist.

Zum Geruch: Ein süßlicher, schokoladiger Geruch auch etwas an Nougat erinnert er sogar.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier, das durchaus auch eine ganz gute kohlensaure hat für diesen doch hohen Alkoholgehalt. Insgesamt hat das Bier einen kräftigen Körper mit einem süßlichen Abgang, der dann auch leicht schokoladig wirkt. Man hat einen sehr brotig getreidigen Nachgang, der auch etwas teigig ist, aber insgesamt wirkt das Bier sehr rund, auch wenn es mir im Nachgang etwas zu teigig erscheint. Geschmacklich ist vor allem das getreidig süßliche dominant, das im Körper um Karamellnoten ergänzt wird. Hopfen kommt hier geschmacklich nicht wirklich durch, die leichte Bittere im Abgang kommt eher vom Alkohol und etwas Röstmalz. Wenn man das Bier insgesamt betrachtet ist es dann schon recht süß, auch ein wenig mastig. Hier kommen dann eher Noten wie von Schokolade, Kakao und Trockenobst wie Feigen oder Rosinen durch, ergänzt um etwas Karamell. Insgesamt ist es ein süffiger Bock, der gegen Ende jedoch immer süßlicher. Mir ist das dann leider zu viel Süße und er ist nicht mehr so komplex wie in den ersten Schlucken.

Zum Fazit: In den ersten Schlucken denkt man sich, wow was ist das für ein komplexes Bier. Leider kann das Bier diesen Eindruck jedoch nicht dauerhaft halten und schon bald dominiert die Süße den gesamten Geschmack. Gegen Ende ist es mir dann einfach zu süß, weshalb der der Bock von mir 3 Sterne bekommt.

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Schwind Festbock

Es ist November und während Spekulatius und Christstollen schon seit September im regal stehen beginnt langsam aber sicher auch die Zeit der fest und Bockbiere. Auch mein nun folgendes Testbier ist ein Speziell für die (Vor)Weihnachtszeit gebrautes Bier, das immer dann Saison hat, wenn die Tage kürzer werden. Es handelt sich um den Festbock der Brauerei Schwind aus Aschaffenburg und kommt auf einen Alkoholgehalt von 7%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen eher weniger ausgeprägten Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives malziges Aroma hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Der Körper des Bieres wirkt durchaus sehr kräftig. Insgesamt wirkt das Bier durchaus süffig und es hat auch so einen etwas nussigen Touch im Abgang, Der Grundton ist aber schon sehr süß und auch leicht klebrig im Mundgefühl. Es verleiht dem Bier dann auch eher noch einen etwas mastigen Geschmack. Insgesamt wirkt das Bier auf mich im Körper sehr kräftig, aber auch in Richtung Abgang durchaus sehr süßlich. Hier könnt es es meiner Meinung durchaus noch mehr Würze vertragen. Es ist ein Bockbier, das durchaus eine gewisse Süffigkeit ausstrahlt und auch durchaus eine leichte Röstnote am Gaumen hat. Dominiert wird aber alles von einer sehr einnehmende Süße die einen kräftigen Körper und somit durchaus auch eine gewisse Schwere erzeugt.

Zum Fazit: Ein sehr schwerer und auch süßer Bock. Es ist aber noch wie ich finde im rahmen des erträglichen, auch wenn ich von diesem Bock nicht allzu viel trinken würde. Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Günther Bräu Bock Dunkel

In Franken beginnt die Bockbiersaison traditionell schon ab Oktober und so kann man sich die nächsten Wochen und Monate auf zahlreiche Bockbieranstiche freuen. Auch bei der Günther Bräu aus Burgkunstadt gab es schon den ein oder anderen Bockbieranstich, hat man doch auch gleich zwei Böcke im Sortiment. Von Oktober bis in den März hinein erfreuen sowohl der helle als auch der dunkle Bock die Gaumen der Biertrinker. Ebenso gibt es im Mai auch einen Maibock im Sortiment. Heute dreht sich aber alles um den dunklen Bock der auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 7,5% kommt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes dunkelbraunes Bier. Es hat einen eher mäßigen Schaum.

Zum Geruch: das Bier riecht kräftig etwas nach Maronen aber auch süßlich, malzig.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das einen kräftigen Geschmack hat mit einem etwas süßlichen Abgang. Der Körper ist kräftig und das Bier hat durchaus auch eine leichte Lakritznote. Insgesamt ist es sher positiv, dass das Bier nicht allzu süßlich und mastig schmeckt, sondern das es durchaus auch über eine schöne Röstaromatik verfügt. Auch hat das Bier keine alkoholischen Fehlaromen. Insgesamt bietet das Bier viel dunkles Malz mit Röstnoten aber auch Bitterschokolade und angenehmer Hopfenbittere im Abgang. Es ist zwar nicht so wirklich trocken, erinnert aber schon ein bisschen an ein Stout Bier.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Bockbier. Eines der besten Bockbiere die ich bisher hatte. Es ist sehr ausgewogen und bietet eine enorme Aromenvielfalt, die sich schwer in ihrer Gänze beschreiben lässt. Von mir gibt’s dafür 5 Sterne.

Veröffentlicht in 5-Sterne

Lang Bräu Bock Dunkel

Die Wellen die das für Ende Mai angekündigte Aus der Lang-Bräu Anfang Januar geschlagen hat waren hoch. Kam dies für viele, vor allem die inzwischen doch recht große Fangemeinde sehr überraschend. Nun sind die Gründe für jeden nachvollziehbar, aber dennoch ist es schade wenn sich eine nach außen hin solide wirtschaftende Brauerei mit dazu noch wirklich gutem Bier offenbar nicht mehr im Stande sieht, sich auf Dauer am Biermarkt behaupten zu können. Deshalb habe ich mich noch einmal durch das Sortiment von Lang-Bräu getestet und den Anfang macht nun der dunkle Bock. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum, der etwas bräunlich wirkt.

Zum Geruch: Ein durchaus etwas röstiger, süßlicher Geruch, der sich hier in der Nase zeigt.

Zum Geschmack: Ich habe einen kräftigen im Abgang süßlich-röstigen Bock. Im Nachgang setzt sich aber dann ein wenig mehr die süßliche Note durch. Der Körper ist kräftig, wirkt auch ein wenig schwer, aber die Kohlensäure ist durchaus so eingebunden, dass es das Bier süffig erscheinen lässt. Insgesamt ist es ein Bier mit sehr schöner Röstaromatik, das dennoch auch eine leicht schokoladiges Aroma zulässt und es so durchaus süffig macht. Das Bier ist so eine schöne Kombination aus leicht süßlichem Antrunk und etwas röstigem Abgang, der dann nussig-karamellig daherkommt. Auch gegen Ende habe ich ein Bier, mit einem schönen Körper und einem leichte röstigen, aber auch etwas an Zartbitterschokalde erinnernden Abgang, bevor man im Nachgang dann auch Noten hat die an Kafeepralinen, Lakritze und Tofee erinnern.

Zum Fazit: Ein super ausgewogenes Bockbier, was man nicht selten hat. Weder zu süß, noch zu trocken und ein schöner Ausgleich zwischen Röstmalz und schokoladigen Aromen. Daher bekommt es von mir auch die Höchstwertung von 5 Sternen.

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Einbecker Urbock Dunkel

Im nächsten Biertest geht es in die Hauptstadt des Bockbieres ins niedersächsische Einbeck. Die dort ansässige Einbecker Brauhaus AG ist eine der größten Brauereien in Niedersachen und hält bis heute die Brautradition des Einbecker Bockbieres hoch. Die dunkle Variante des Urbocks wird es nun auch in meinem nächsten Test geben. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr kräftiges, getreidges Aroma mit auch süßlichen Nuancen und etwas Schokolade und Trockenobst.

Zum Geschmack: Ein Bier, das sehr kräftig wirkt mit entsprechendem malz süßlichen, auch ein wenig klebrig wirkenden Abgang. Das Bier neigt, dazu auch eine sehr sehr süßlichen malzig-klebrigen Nachgang im Mund zu hnterlassen, was nicht unbedint angenehm ist. Notene rinnern an Rosinen oder ähnliches Trockenobst und Schokolade. Dazu ist das Bier immer auch etwas herb röstig.

Zum Fazit: Das Bier ist schon sehr sehr süß. Dazu passt auch das etwas klebrig-malzige Mundgefühl. So wirkt der Bock sehr mächtig und ihm fehlt etwas ausgleichendes. Mir ist das einfach alles ein wenig zu unpassend und süß. Das gibt 2 Sterne.

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Binding Carolus

Gebraut für die dunkle Jahreszeit ist der Carolus der Starke das stärkste Bier im Sortiment von Binding. Wird nach der Schließung der Braustätte in Frankfurt das Binding Bier zukünftig in Nürnberg gebraut, so weißt der Carolus doch eine starke Bindung zur Historie der Stadt auf. Den wenn meine Recherche stimmt, so ist das Bier keinem geringerem als Karl dem Großen gewidmet, der der Legende nach der Gründer der Stadt Frankfurt am Main gewesen sein soll und auch heute noch als Stadtpatron gilt. Auch auf dem Etikett des Bieres ist der gute Karl selbstverständlich zu Pferde abgebildet. Mit einem Alkoholgehalt von 7,5% bringt der Doppelbock zudem auch ordentlich Wumms mit.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas nussig und sehr sehr malzig mit röstiger Note.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist das Bier sehr röstig, hat aber auch eine herb alkoholische Note im Abgang, die aber sehr dezent wirkt und gut ins Bier eingebunden ist. Es ist ein Bier, mit einer sehr malzigen Körper, der wirklich kräftig ist. Insgesamt ist das Bier im weiteren Trinkverlauf nicht mehr so röstig, dafür aber sehr schön süßlich und kräftig. Auch hat es dezent schokoladige Noten. Insgesamt hat das Bier einen röstigen, auch leicht herben, etwas alkoholischen Abgang, der mir persönlich durchaus zu gefallen weiß, auch wenn ich es insgesamt, vor allem gegen Ende, etwas zu alkoholisch finde.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Ein ganz solider Bock. Mir ist er aber etwas zu mächtig und gegen Ende auch zu alkoholisch. Von mir gibts für das Bier 3 Sterne.