Veröffentlicht in 4-Sterne

Löwenbräu Triumphator

Winterzeit ist Bockbierzeit. Da die Tage jetzt immer dunkler und kälter werden, werden die Biere auch wieder dunkler und stärker. Daher möchte ich euch im heutigen Biertest auch ein Bockbier vorstellen. Dieses Mal den legendären Triumphator der Löwenbräu aus München. Mit einem Alkoholgehalt von 7,6% ist es auch ein Bier, welches eine ordentliche Stärke mitbringt.

Zur Optik: Röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Sehr brotiges und röstiges Aroma. Dazu kommt eine leichte Malzsüße.

Zum Geschmack: Ein röstig süßliches Aroma, mit aber auch einer leichten alkoholischen Note im Abgang. Man hat leichte Lakritzignoten, die aber vor allem im Abgang auch Kakaonoten austrahlen, diese sind aber nur sehr leicht. Vor allem getreidig/röstige Noten dominieren das Aroma und schlagen bisweilen in süßliche Noten um. Der Bock wirkt mir sehr gut abgestimmt. Auch im weiteren Trinkverlauf ein grundsätzlich gut aufeinander abgestimmtes Bockbier, bei dem ab und zu die Schkonoten durchkommen.

Zum Fazit: Ein Bockbier, welches man doch recht gut trinken kann. Es ist hier und da etwas zu alkoholisch, aber im Großen und Ganzen überwiegen die getreidgen Noten. Ich gebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Aass Bock

Beim heutigen Biertest möchte ich mich wieder bei einem meiner treuesten Unterstützer bedanken, der mir dieses Bier aus Norwegen mitgebracht hat. Hierbei handelt es sich um den Bock der Aass Brauerei. Wenngleich Bier und Alkohol allgemein in Norwegen sehr teuer sind, so hat sich doch einiges an Bierkultur in Norwegen erhalten. Neben zahlreichen, auch international bekannten jungen Craftbeerbrauereien, gibt es auch noch einige traditionelle Brauereien, die die Jahrhunderte überdauert haben. Die älteste davon ist eben jene Aass Brauerei. Bereits seit 1834 wird in der Brauerei in Drammen, unweit von Oslo, nämlich schon gebraut. Außerdem ist die Brauerei im Gegensatz zu den meisten anderen traditionellen Biermarken noch immer in Besitz Familienbesitz, nämlich in Besitz der Familie Aass. Aus dem reichhaltigen Sortiment wird heute der Bock verkostet, ein klassisches dunkles Starkbier mit 6,5% Alkohol, wie man es auch bei uns in Deutschland findet.

Zur Optik: Braunes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weiss-bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Toffeenote, aber auch leichte alkoholische Noten wechseln sich hier ab. Dazu etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Auch hier bestätigt sich der Mix aus süßmalzigen Noten die eine gewisse Schokoladigkeit in sich vereinnahmen und etwas Bitteren alkoholischen Nuancen. Insgesamt kann man sagen, dass es sich Geschmackstechnisch nicht von anderen Böcken, die ich aus Deutschland kenne unterscheidet. Der dominierende süßliche Geschmack zieht sich bis weit in den Nachgang und ist manchmal auch ein wenig zu penetrant süßlich im Mund. Nach dem ersten Schluck tritt der alkoholische Geschmack auch komplett in den Hintergrund und tritt so gut wie nicht mehr auf. Auch im weiteren Trinkverlauf ein aromatisch, getreidiger Bock mit schönen süßlichen Toffeearomen.

Zum Fazit: Ein insgesamt durchaus gelungener Bock. Ein wirklich vollmundiges und kräftiges Bier, welches mir aber noch einen ticken zu süß ist. Hier könnte ein bisschen eine röstige Nuance nicht schaden. Trotzdem gibt es hierfür gute 4 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Zötler Maibock

Der Mai hat Einzug gehalten und mit ihm auch wieder einige Maiböcke. Dieses normalerweise helle Starkbier ist traditionell vor allem in Norddeutschland sehr verbreitet. Aber auch im Süden, vor allem in Bayern, gibt es einige Exemplare zu verkosten. Eines davon möchte ich heute vorstellen, den Maibock der Brauerei Zötler aus Rettenberg im Allgäu. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 6,5%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier mit einem sehr schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Getreidig, malzige Aromen mit einer deutlichen süßlichen Note.

Zum Geschmack: Hier auf der einen Seite ein sehr vollmundiger kräftiger Körper, der auch eine gewisse Würze mit bringt und im Abgang eine schöne süßliche Fruchtigkeit mitbringt ,die an reifes einheimisches Fallobst wie Äpfel und Birnen erinnert. Auf der anderen Seite aber auch mit einem ganz leichten alkoholischen Geshcmack, der eine gewisse bittere mit sich bringt. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es sehr vollmundig und schmackhaft es macht eine wirklich guten Eindruck und wird nicht schal.

Zum Fazit: Einer der besten Maiböcke die ich bisher getrunken habe, ein wirklich vollmundiges Bier, welches zusammengefasst sehr süffig ist. Hierfür sind mir 4 Sterne absolut angebracht.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Paulaner Salvator

Gerade ist wieder Starkbierzeit und damit auch wieder Nockherbergzeit. Seit jeher ist die Veranstaltung auf dem Hausberg der Paulanerbrauerei in München das Starkbierfest schlechthin. Alljährlich geben sich zum Auftakt des 2 wöchigen Spektakels Spitzenpolitiker aus Bayern, aber auch aus dem Bund, die Klinke in die Hand und das alles nur, um in der Festrede und im Singspiel ihr Fett weg zu bekommen. All dies geschieht hauptsächlich wegen dem heute vorgestellten Bier, dem Slavator. Dieser Doppelbock wird nämlich an diesem Fest den Gästen serviert und sein Anstich war früher auch der Grund für dieses Spektakel. Mittlerweile ist dieser Bock aber ganzjährig erhältlich und auch beim Starkbierfest zugunsten der Politsatire eher in den Hintergrund gerückt.  Dennoch ist es eines der bekanntesten Starkbiere Deutschlands und aus dem Namen Salvator leitete sich die Endung -ator ab, welche viele andere Brauereien ebenfalls für ihre Böcke benutzen. Somit ist dieses Bier wenn man so will ein Urvater des Doppelbocks. Mit 7,9% Alkoholgehalt hat es auch eine ordentliche Stärke.

Zur Optik: Kastanienbraunes leicht rötlich angehauchtes Bier. Es ist leicht trüb und der Schaum ist leicht bräunlich angehaucht und für einen Bock ok.

Zum Geruch: Sehr brotig und auch ein wenig karamellig. Dazu hat man noch ein wenig röstige Noten. Etwas Lackritze mache ich noch aus. Final sind leider auch ein wenig alkoholische Töne in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist geschmacklich eher sogar im Abgang anfangs recht wässrig, was mich bei diesem Alkoholgehalt sehr verwundert. Im Antrunk kommt dieses brotig, nussige ein wenig hinzu. Im Nachgang hat man leider einen sehr bitteren, etwas alkoholischen Geschmack. Im weiteren Trinkverlauf ist sehr bitter und irgendwie auch einfach zu alkoholisch. Das brotig süßliche ist mir einfach nicht dominant genug und somit ist es zu bitter und nicht wirklich süffig wie ich finde.

Zum Fazit: Mir schmeckt es nicht wirklich. Es ist einfach zu bitter und alkoholisch. Jedoch gerade noch so trinkbar, da sonst keine Fehlaromen vorhanden sind. Ich durfte dieses Bier auch schon vom Fass probieren, und empfand es hier deutlich besser. Dennoch reicht es nur für 2 Sterne.

Veröffentlicht in 1-Stern

Keesmann Bock

Fastenzeit ist Bockbierzeit, denn wie heißt es so schön „Flüssiges bricht Fasten nicht“. Dafür werde ich heute einen schönen Bock aus Bamberg, der Bierhauptstadt schlechthin verkosten. Nirgendwo, gibt es in Relation zur Größe der Bevölkerung so viele Brauereien. Ein von ihnen ist die Keesmann Brauerei. Seit 1867 existiert diese Brauerei nun schon. Zwei Böcke stellt die Brauerei her. Zum einen den normalen Bock, welchen es in der Adventszeit gibt und zum anderen den Josephi Bock, welcher für die Fastenzeit gedacht ist. Ich habe zwar heute den Adventsbock vor mir stehen, aber Bock ist Bock. Mit 6,2% hat es für einen Bock einen eher niedrigen Alkoholgehalt.

Zur Optik: Klares tiefgoldnes Bier. Der Schaum ist nicht besonders üppig, aber ist ja auch ein Bockbier.

Zum Geruch: Sehr intensiv süßliches Bier. Der deutlich höhere Malzanteil macht sich in der Nase deutlich bemerkbar. Auch Alkoholische Noten hat man in der Nase. Sehr süßliche toffeeartige Noten.

Zum Geschmack. Überraschend bitterer Bock. Auch hat man im Abgang eine ausgeprägte alkoholische Note, welche dem Bock einen unangenehmen Beigeschmack gibt. Außerdem wirkt er so schwerlich. Ansonsten ein stark malziger Geschmack der hauptsächlich durch die bereits beschriebene Bittere besticht. Kohlensäure ist leider auch recht wenig vorhanden, so das es zusätzlich schwer im glas liegt. Im Nachgang hat man immer noch diesen alkoholischen Geschmack der nicht wirklich Lust auf den nächsten schluck macht.

Zum Fazit: Ich bin eigentlich echt ein Fan von Böcken, aber das war gar nichts. Es passt von vorne bis hinten nicht. Das der vergleichsweise geringe Alkoholgehalt so geschmacklich zur Geltung kommt ist echt schade. Hierfür kann ich leider nur 1 Stern vergeben.

Veröffentlicht in 3-Sterne

Hauf Dinkelator

Im heutigen Biertest geht es mal wieder ins Frankenland. Es geht in die Stadt Dinkelsbühl, welche aufgrund ihres sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerns immer einen Ausflug wert ist. Als ehemalige freie Reichsstadt hat Dinkelsbühl natürlich auch eine sehr reiche Braugeschichte vorzuweisen. Leider sind im laufe der Jahre auch hier viele Brauereien verschwunden und so existiert mit der Hauf Brauerei nur noch eine größere mittelständische Brauerei in der Stadt. Gegründet 1901 ist sie für eine Traditionsbrauerei noch relativ jung. Aus ihrem breiten Sortiment an Standardbieren wird heute der Dinkelator verkostet. Hierbei handelt es sich wie der Name vermuten lässt um einen dunklen Doppelbock. Mit stolzen 7,4% Alkohol bringt er auch ordentlich wumms mit.

Zur Optik: Röstbraunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen leicht bräunlichen Schaum.

Zum Geruch: Sehr süßliches röstiges Aroma. Riecht nach Lakritze. Ein schöner Mix aus röstigen und süßen Noten in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr süßliches Bier. Schmeckt fast schon ein wenig nach Süßstoff. Intensive malzige Aromen, die aber hauptsächlich süßlichen Charakters sind. Es fehlt mir ein wenig der Hopfen, der ein wenig herbe Noten vermissen lässt. Könnte auch deutlich intensiver sein, das Malz hat nur diese süßlichen an Lakritz erinnernden Noten. Es fehlt mir ein wenig an röstigen Noten.

Zum Fazit: Naja auch dieses Bier der Hauf Brauerei kann mich nicht so recht überzeugen. Wer die älteren Tests zu dieser Brauerei liest weiß wovon ich spreche. Hier ist es allerdings nicht ganz so übel aber für einen Bock schon recht fahl. Daher nur 3 Sterne.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Hummel Leonhardi Bock

So langsam kommen die kalten Tage und es geht steil auf die Adventszeit zu. Das heißt es beginnt für die Bierkenner die Saison vieler Bock und Festbiere. Da auch ich ein Freund dieser Spezialitäten bin und mich jedes Jahr aufs neue auf diese Zeit freue, gibt es im heutigen Test mal wieder einen Bock. Ausgesucht habe ich mir den Leonhardi Bock. Ein saisonales Bier der Brauerei Hummel, aus dem fränkischen Merkendorf. Es ist erhältlich von Anfang November bis 3 König und besitzt stolze 7,5% Alkohol.

Zur Optik:  Bernsteinfarbenes bis kupfergoldenes Bier. Es ist klar filtriert mit einem schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Malzig, aber auch leicht alkoholischer Geruch. Sehr ölig und ätherisch.

Zum Geschmack: Im Abgang fällt zunächst einmal eine recht herbe Note auf, die auch ein wenig alkoholisch schmeckt. Insgesamt fast schon zu alkoholisch dieses Bier. Ansonsten ist vom Malz nicht so wirklich viel zu schmecken. Diese störende alkoholische Note nimmt dem Bier insgesamt leider viel vom Geschmack.

Zum Fazit: Schade, hatte ein wenig mehr von diesem Bier erwartet aber die alkoholische Note ist mir hier zu dominant und so ist es auch nicht wirklich bekömmlich. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Schimpf Weizenbock

Zum Wochenausklang gibt es noch einmal einen Biertest. Diesmal geht es wieder nach Remmingsheim, im Landkreis Tübingen gelegen. Dort befindet sich die Brauerei Schimpf, von der schon das eine oder andere Bier im Test war. Diesmal widme ich mich einem eher selteneren Bier der Brauerei, dem Weizenbock. Diese Starkbier Spezialität ist nur während der dunkleren Jahreszeit verfügbar und dürfte demnächst wieder in den Läden stehen. Daher schon mal vorab eine Kostprobe dieses Bieres. Stattliche 7,8% Alkohol bringt dieses Bier mit.

Zur Optik: Hellbraunes bis kastanienfarbenes Bier mit einem leicht rötlichen Stich. Es ist trüb und der Schaum leicht cremfarben.

Zum Geruch: Nach reifen Früchten, Birne und Pflaume. Zusätzlich noch ganz leichter Geruch von Milchschokolade. Noch ein wenig Beeren sind vorhanden.

Zum Geschmack: Hier gibt sich ein leicht anderes Bild. Über allem schwebt immer diese leichte Hauch von Milchschokolade, der immer wieder von anderen Geschmacksnuancen ergänzt wird. Im Abgang sogar eine feine bittere Note, die den Geschmack abrundet. Etwas störend sind etwas zu süß wirkende Fruchtnoten in der Gaumengegend, die fast schon ein wenig zuckrig wirken und so einen leicht störenden Nebengeschmack verursachen. Die Fruchtigkeit enthält die bei Weizenbieren oft vorkommende Banane, hier aber in reiferer Form. Zusätzlich hat man noch eine beerige Nase. Was sehr positiv ist, ist das der Alkohol gar nicht zu schmecken ist und somit auch nicht negativ auffällt.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr runder Weizenbock, der zwar nicht das gelbe vom Ei ist und von dem es in seiner Zunft sicherlich noch deutlich bessere, aber auch viel viel schlechtere gibt. Dennoch ein wirklich gut gelungenes Gebräu, das mir 4 Sterne wert ist.

Veröffentlicht in 2-Sterne

Alpirsbacher Kloster Starkbier

Im heutigen Biertest geht es mal wieder etwas härter zur Sache, den im Test befindet sich diesmal ein Bock. Er wird zwar nicht als solcher vermarktet, aber dennoch ist das Kloster Starkbier, mit seinen 7,3% Alkohol, eindeutig in der Kategorie Bock angesiedelt. Hergestellt wird dieses Bier von der Alpirsbacher Klosterbräu, aus der gleichnamigen Stadt, die im schwäbischen teil des Schwarzwalds in der Nähe von Freudenstadt liegt.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier. Es ist filtriert und hat einen weißen Schaum der ganz in Ordnung ist.

Zum Geruch: Sehr getreidig, würziges Aroma, mit einer gewissen Fruchtaromatik, nach reifen Fürchten à la Äpfeln und Birnen.

Zum Geschmack: Sehr herbes und alkoholisches Bier. Es ist vor allem im Abgang sehr bitter und zugleich herb. Aber auch eine gewisse Fruchtigkeit, von den oben beschriebenen Früchten macht sich breit. Jedoch hat es insgesamt einen sehr komische herbes Aroma. Äpfel und Birnen eventuell noch ein wenig Pflaume hat man dennoch auch im weiteren Trinkverlauf im Aroma. Dennoch wirkt dieses Bier insgesamt nicht so richtig rund. Es hat einfach so ein unangenehmes metallisch alkoholisches Aroma das schwer zu beschreiben ist.

Zum Fazit: Ein schöne Fruchtigkeit nach heimischem Streuobst, die gerade jetzt in der Erntezeit schön zu trinken ist, ist ja vorhanden aber diese alkoholischen und doch sehr bitteren Beinoten verderben den Genuss leider. Für mich nicht so ein Genuss. Schade eigentlich, hiefür gibts nur 2 Sterne.

Veröffentlicht in 4-Sterne

Wagner Bock Hell

Heute ist Maiennacht, folglich ist daher morgen der erste Mai und für viele frei. Dann werden wieder Hunderte mit einem Leiterwagen durch die Gegend ziehen und sicherlich auch an den ein oder anderen Maihock oder wie auch immer das Fest genannt wird beiwohnen. Doch egal ob es jetzt nun ein Feuerwehr, Brunnen oder Maibaumfest ist eins haben viele diese Fester gemeinsam. Es wird wieder ein Bier ausgeschenkt für das der Mai typisch ist. der Maibock. Hierbei handelt es sich um eine meist helles Starkbier. Unser heutiges Testobjekt stammt von der Brauerei Wagner, deren bisherige Biere eigentlich immer zu überzeugen wussten. Von daher bin ich gespannt wie sich der helle Bock schlägt. Mit seinen 7,5& sAlkoholgehalt bringt er ein ordentliches Pfund mit.

Zur Optik: Goldenes, klares Bier. Der Schaum ist weiß und wirklich sehr toll und groß.

Zum Geruch: Sehr süßlicher Geruch. Riecht ein wenig nach Bonbon und Honig. Leicht fruchtig.

Zum Geschmack: Sehr herb für einen Bock. Vor allem im Abgang kommt ein pilsiges Hopfenaroma durch. Im Antrunk recht mild. Für einen Bock mit 7,5% recht leicht. Sehr gefährliches Bier. Etwas zu herb für einen Bock, wenngleich es mal etwas anderes ist als nur Malzsüße. Schmeckt sehr frisch. Wenn diese herbe, die leicht alkoholische Einflüsse hat nicht wäre, wäre dieses Bier gefährlich süffig. Dann würde man nur auf diese leichte malzsüße bezogen nicht zwingend auf ein Bock schließen. das Malz ist wirklich gut ausgewogen und wirkt einfach nicht schwer.

Zum Fazit : Wagner kanns einfach auch hier ein mit ein paar wenigen abstrichen wirklich gelungenes Bier, dass bis auf ein paar Abzügen ein wirklichgelungenes Bockbvier darstellt. Aber achtung, es ist gefährlich süffig. Das ist mir 4 Sterne wert.