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Schlappeseppel Helles

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein helles Lagerbier. Das Bier stammt von der Aschaffenburger Kultmarke Schlappeseppel, die von der Eder Brauerei in Großostheim gebraut wird. Da ich die Legende zum Schlappeseppel im Testbericht zum Weizenbock der Marke schon ausführlich beleuchtet habe, möchte ich auch direkt zum Bier kommen. Das helle Lagerbier hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ganz ordnliche weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat getreidige Noten mit einer gewissen Honigsüße im Geruch.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck schmeckt wie typisches bayrisches Helles. Man hat etwas süßlich getreidige Noten, die aber grundsätzlich in eine leichte Honig und etwas teigige Richtung gehen. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt sich das Bier treu und ist sehr gefällig. Man hat die typischen getreidg süßlichen Noten ohne groß für Aufsehen zu sorgen. Die Kohlensäure ist gut dosiert und sorgt dafür das es schön spritzig uns süffig bleibt. Außerdem wird es so nicht zu süß.  Der Körper weiß dabei durch eine schlanke milde zu überzeugen. Lediglich der Abgang flacht ein wenig ins wässrige ab.

Zum Fazit: Ein recht solides Helles welches weder zu süß noch zu herb oder wässrig ist. Lediglich der Abgang könnte voller sein. Hierfür gebe ich 4 Sterne

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Rothaus Schwarzwald Maidle

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus der badischen Staatsbrauerei Rothaus. Ursprünglich zum 225 Brauereijubiläum und dem 60 jährigen bestehen des legendären Tannenzäpfles, wurde von der Brauerei 2016 ein naturtrübes Bier namens Schwarzwaldmaidle auf den Markt gebracht. Da die Nachfrage aber sehr hoch war, hat es Rothaus seit 2017 dauerhaft im Sortiment. Der Alkoholgehalt des Bieres beläuft sich auf 5,1%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes Bier mit einer mittleren Trübung. Der weiße Schaum ist ca. 2-3 cm breit.

Zum Geruch: Ein getreidiger Geruch. Aber auch ein feiner hefiger Geruch ist in der Nase. Es erinnert ein wenig an Plätzchen. Man hat Kräuter und Honig in der Nase.

Zum Geschmack: Im Abgang fällt die hopfige Note auf. Es erinnert ein wenig an das Pils, ist jedoch deutlich eine Spur milder. Dazu ist es ein Sehr frisches Bier, das recht spritzig daherkommt. Es gibt sich feinmalzig und hefige Noten dominieren im Geschmack. Was dieses Bier auszeichnet sind feine Honignoten, welche wirklich gut im Geschmack rauskommen. Zitronen und Orangennten runden den Abgang ab. Es schmeckt in Verbindung mit den getreidigen Noten ein wenig nach Zitronentorte.

Zum Fazit: Ein gutes und recht süffiges naturtrübes Bier. Mir hat es wirklich sehr gut geschmeckt, da es sehr abwechslungsreich ist. Ich gebe hierfür 4 Sterne

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Zötler 1447 naturtrüb

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier aus der ältesten Familienbrauerei Deutschlands, der Zötler Brauerei aus Rettenberg im Allgäu. Das 1447 naturtrüb, spiegelt auch das Gründungsdatum der Brauerei wieder. Das besondere an diesem Bier ist, das es mit obergäriger Alehefe vergoren wurde. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Orange bis bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein hefiges, leicht getreidiges Aroma hat man in der Nase. Dazu kommt ein ganz leichte fruchtige Note.

Zum Geschmack: Bitterfruchtiger erster Eindruck, welchen man hier im Geschmack hat. Es ist erstaunlich, das hier fruchtige sogar leicht tropische Noten mitspielen, die von der Alehefe stammen, die dieses Bier sehr efrischend und abwechslungsreich machen. Auch im weitern Trinkverlauf ist es ein sehr von der Hefe dominiertes Geschmackserlebnis.

Zum Fazit: Ein etwas anderes Kellerbier, bei dem man vor allem die Verwendung der Ale Hefe herausschmeckt. Mir ht es sehr gut gefallen und ich gebe hierfür 4 Sterne.

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Stone & Wood Pacific Ale

Im heutigen Biertest möchte ich mich zunächst einmal wieder bei einem Kumpel für dieses Urlaubspräsent bedanken. Dieses mal verschlägt es mich dabei ans andere Ende der Welt nach Australien. Nicht zuletzt wegen der momentan sehr starken Buschfeuer, die dem 5 Kontinent den Atem stocken lassen, bringt der Test somit auch eine gewisse Aktualität mit. Es geht dabei nach Byron Bay in New South Wales, welches auch im besonderen Maße von den Buschbränden betroffen ist. Hier sitzt die Stone & Wood Brewery, eine kleine regionale Brauerei, die aber schon eine gewisse Bekanntheit erlangt hat. Eines ihrer bekanntesten Biere ist dabei das Pacific Pale Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,4%.

Zur Optik: Ein sehr trübes, helloranges Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht fruchtiges, zitroniges Aroma. Man hat Noten von Zitrusfrüchten, die aber nicht wirklich säuerlich, sondern eher fruchtig sind

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein leicht fruchtiges, saftiges Bier, welches zwischen durch mal kurz einen etwas wässrigen Eindruck vermittelt. Im Abgang hingegen ist es aber dann doch echt saftig und dieser Eindruck bleibt auch lange im Mund erhalten. Im weiteren Trinkverlauf wirkt es nicht mehr so saftig sondern wird dann eher spitzig und zitronig. Es hat einen ganz leicht tropischen Einfluss von Ananas oder ähnlichem. Insgesamt ist es auch ein sehr leichtes Bier.

Zum Fazit: Ein im Gesamtpaket, sehr spritziges und zugleich herrlich erfrischendes Bier. Es bringt viele verschiedene Geschmacksnuancen mit, ohne das dabei etwas in besondere Maße hervorsticht. Vor allem für die Hitze Australiens ist es mit seinem geringen Alkoholgehalt und leichten Körper eine sehr gute Erfrischung. Hierfür gibts gute 4 Sterne.

 

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Munich Brew Mafia Das Kriminelle

Heute wirds kriminell. Denn im Test befindet sich heute das kriminell der Munich Brew Mafia. Von der Brauerei war schon das ein oder andere Bier im test, deshalb möchte ich direkt zum Bier kommen. Beim Kriminellen handelt es sich um ein klassisches Helles mit einem Alkoholgehalt von 5,0%.

Zur Optik: Naturtrübes, hellgoldenes Bier mit einem sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchtig, zitroniges Aroma in der Nase. Dazu gesellen sich grasige und florale Noten.

Zum Geschmack: Ein fruchtig malziges Aroma mit einer sehr schönen fruchtigen Note, die nach Äpfeln schmeckt, aber auch florale Noten aufweist. Es wird bitterer je länger der Nachgang anhält. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich der erste Eindruck, nur ist es noch etwas hopfiger. Auch gegen Ende bleibt es ein sehr ansprechendes und süffiges Bier. Der Körper ist recht zurückhaltend, aber immer präsent.

Zum Fazit: Dieses Bier ist wirklich eine runde Sache. Für ein Helles ist es wirklich gut und sehr süffig. vor allem wirkt es sehr frisch. Mir fehlt aber noch ein Highlight zur Höchstpunktzahl. Daher gibts hierfür 4 Sterne, dafür aber sehr gute.

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Schoppe No Brexit

Das Bier auch etwas politisches haben kann beweist mein heutiges Testobjekt. Das No Brexit von Schoppebräu befasst sich mit dem ewigen hin und her über einen Austritt Großbritanniens aus der EU, welches nun endlich ein Ende gefunden zu haben scheint. No Brexit nennt sich das Bier deshalb, weil es sich um ein English Ale handelt, bei dem der auf der Insel so beliebte Earl Grey Tee Verwendung fand. Mit einem Alkoholgehalt von 4,5% ist es auch nicht so stark.

Zur Optik: Naturtrübes, rotbraunes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein Bier mit fruchtig karamelliger Note. Man riecht auch etwas den Tee und Pudding.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man dieses typische malzröstige, welches bei englischen real Ales mit einer dann einsetzenden leichten bittere vorkommt. dazu schwingt immer etwas karamelliges mit. Der Körper ist sehr schlank gehalten. Später kommt etwas kräutriges durch, dass auch an den Tee erinnert und dazu hat man etwas Tofeeartiges. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein leichtes Bier mit einer gewissen dezenten Röstaromatik und leichten bittere. Etwas karamelliges hat es obendrein bis zum Schluss.

Zum Fazit: Ein interessantes Bier, das sehr stark an klassische englische real Ales angelehnt ist. Den Tee schmecke ich nicht unbedingt raus, er fügt sich aber sehr gut in das Geschmacksprofil ein. Hierfür gebe ich 4 Sterne, da es doch besser ist als viele englische Vertreter.

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Dinkelacker Weihnachtsbier

Frohe Weihnachten. Endlich ist es wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür und das Bier und Weihnachten untrennbar voneinander zusammenhängen, beweisen die vielen Weihnachtsbiere, die alljährlich zur Weihnachtszeit aus dem Boden schießen. Daher ist es natürlich auch keine Frage, dass heute ein Weihnachtsbier verkostet wird. Verkostet wird das Festbier der Stuttgarter Brauerei Dinkelacker, welches vielen bekannt sein dürfte. Daher komme ich auch direkt zum Bier, welches mit einem Alkoholgehalt von 5,5% daherkommt.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mehr als ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr feinmalziges Aroma. Es hat gewisse karamellige Töne in der Nase. Ein bisschen erinnert es an Lebkuchen und auch etwas gewürziges mache ich aus.

Zum Geschmack: Auch hier kommt es mit einem intensiven malzigen Aroma daher. In der Backengegend ist es leicht süßlich mit gewissen brotigen Tönen. Dazu hat man ganz feine karamellige Töne, die den Geschmack abrunden. Eine gewisse Hopfenaromatik rundet den Geschmack ab und schwingt bei diesem Bier am Gaumen mit. Die Süße ist hier sehr dezent gehalten, der Malzkörper aber sehr kräftig. Sie ist zwar vorhanden, ist aber hier eindeutig eher karamelliger Natur udn das verleiht dem Bier auch einen weihnachtlichen Touch.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes Bier, welches ich so nicht erwartet hätte. Es ist jetzt nichts spektakuläres, aber es ist süffig und hat eine schöne karamellige Note. Daher kann ich dem Bier auch gute 4 Sterne geben. In diesem Sinne wünsche ich allen Fans und Unterstützern frohe Weihnachten.

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Schlossbrauerei Au Helles

In meinem heutigen Biertest geht es mal wieder nach Bayern, in das größte Hopfenanbaugebiet der Welt. Es geht in die Hallertau. Dort befindet sich die Schlossbrauerei Au. Von dieser Brauerei war schon einmal ein Bier im Test, weshalb ich gleich zum Bier kommen möchte. Dort wird heute ein absoluter Klassiker der Brauerei, das Helle verkostet. Mit einem Alkoholgehalt von 4,9% ist es ein eher leichteres Bier.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch. Süßliches, fast schon fruchtiges Aroma, was man hier in der Nase hat. Es erinnert ein wenig an Ananas wie ich finde, dazu eine leichte Honignote.

Zum Geschmack: Auch hier ein schön süßliches Aroma, bei dem auch ein wenig malzige Töne mitkommen. Grundsätzlich ein sehr fruchtig süßlicher Geschmack. Im zweiten Eindruck spielt dann auch der Hopfen ordentlich mit und es hat an einigen Stellen sogar pilsigen Charakter. Im weiteren Trinkverlauf ist es dann wieder von der Kohlensäure und dem Hopfen etwas reduziert. Es ist süffig bis zum Ende und ohne dabei zu süßlich zu werden.

Zum Fazit: Ein sehr annehmbares Bier, mit einem runden getreidg süßlichen Aroma. Die teils fruchtigen Noten wissen sehr zu überzeugen und es ist abwechslungsreich. Hierfür kann ich getrost 4 Sterne vergeben, da es ab und an noch mehr prickeln könnte.

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Gruibinger Meisterbock

Im heutigen Biertest gibt es mal wieder ein Bier der Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen. Pünktlich zum ersten 1.Advent findet jedes Jahr in Gruibingen der Bockbieranstich statt, bei dem zum ersten mal der jährlich wiederkehrende Gruibinger Meisterbock ausgeschenkt wird. Mit einem Alkoholgehalt von 7,1% ist er auch ein ordentliches Pfund.

Zur Optik: Klar filtriertes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat eine leichte weiße Schaumhaube.

Zum Geruch. Ein sehr malzaromatisches Aroma mit gewissen fruchtigen Noten. Es zeugt sehr reifen Äpfeln und vor allem Birnen in der Nase. Ab und an kommt noch ein bittriges Aroma dazu, das leicht fruchtige dominiert jedoch.

Zum Geschmack: Auch geschmacklich ein durchaus sehr überzeugendes Bier mit dieser leicht fruchtigen und zugleich süßlichen Note.Es erinnert wirklich stark an Äpfel und Birnen. Eventuell ist es ein ganz klein wenig zu zuckrig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein getreidig süßliches Bier, welches aber nicht mehr so fruchtig ist.

Zum Fazit: Ein insgesamt gutes Bockbier, bei dem vor allem positiv herausstich, das man von dem Alkoholgehalt nichts schmeckt. Für mich ist dieses Bier eine Empfehlung und daher 4 Sterne wert.

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Brewheart Ale Capone

Im heutigen Biertest geht es mal wieder nach Bayern. Es geht nach Otterfing im Landkreis Miesbach in der näher der Landeshauptstadt München. Dort findet sich das noch relativ junge Bierprojekt Brewheart. 2 Freunde habe sich hier zum Ziel gesetzt mit ihrem Projekt die bestehende Bierlandschaft in ihrer Umgebung um neue, an US amerikanisches Craftbier angelehnte Sorten zu ergänzen. Die Biere wissen dabei vor allem mit ihren außergewöhnlichen, an bekannte Persönlichkeiten angelehnten, Namen, auf sich aufmerksam zu machen. Das heute vorgestellte Bier ist das Ale Capone, ein Pale Ale mit 6,0% Alkohol.

Zur Optik: Naturtrübes, oranges Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Fruchitger, hopfiger Geruch. Dazu kommen leichte tropische Noten die sich hauptsächlich an Melone orientieren, dazu kommt etwas Honig bzw. Honigmelone. Dazu leichter Zitrusgeruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein wenig bitter, welches sich vor allem kurz am Gaumen bemerkbar macht. Hier kommt dann auch etwas Zitrusaroma durch. Danach wird es etwas obstig mit tropischen Noten von Kiwi bis hin zu etwas Melone. Aber auch die erwähnten harzigen Noten spielen eine Rolle. Auch im weiteren Trinkverlauf wird es dann vor allem gegen Ende bitterer, aber etwas aromatisches bleibt dennoch bestehen.

Zum Fazit: Ein doch recht rundes Geschmackserlebnis, bei dem vor allem die tropischen Noten die vorhanden sind zu überzeugen wissen. Diese harmonieren auch ganz gut mit der Bittere. Hierfür gibt es gute 4 Sterne.