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Riserva Aurea IPA

Im heutigen Test geht es wieder nach Italien. Ganz am südlichen Zipfel in der Nähe von Lecce liegt das Örtchen Leverano. Im Jahre 2008 wurde hier von Maurizio Zecca die Birrificio Salento gegründet, nachdem er zuvor Jahrelang in verschiedenen Berufen in der Getränkebranche gearbeitet hatte. Aus der Riserva Aurea Serie hat es nun das IPA zu mir geschafft. Mit 4,6% ist es dabei ein eher schlanker Vertreter seines Stils. Abschließend gilt es noch ein Dank an meinen treuen Spender für die Beschaffung auszusprechen.

Zur Optik: Ein leicht trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig fruchtiges Aroma, das an Passionsfrucht oder Ananas und Maracuja erinnert.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit einer gewissen herben Note, die aber auch irgendwie leicht metallisch daherkommt. Der Nachgang ist sogar etwas wässrig. Es ist etwas bitter. Insgesamt ist es aber ein eher zurückhaltendes Bier dieses IPA. Es hat einen eher wässrigen Körper, aber ein ganz ordentliches Hopfenprofil, das es angenehm bitter macht, aber nicht zu stark.

Zum Fazit: Es ist ganz ordentlich, aber insgesamt einfach von Allem etwas zu wenig. Der Hopfen ist am Anfang etwas fruchtig lässt dann aber nach in seinem Geschmacksvolumen. Von mir gibt es hierfür dann auch nur 3 Sterne.

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Schönbuch Kristallweizen

Von der Böblinger Schönbuchbrauerei gibt es im heutigen zweiten Biertest das Kristallweizen zur Verkostung. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes goldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidiges Bier mit einem leichten Hauch von Zitrusnoten macht es sich in der Nase breit. Es riecht leicht säuerlich, hat aber auch eine kurzen fruchtigen Touch.

Zum Geschmack: Hier hat man ein schönes, mit leicht spritzigen Zitronen angehauchtes Bier, das am Gaumen schön prickelt, jedoch im Nachgang abrupt beim Geschmacksvolumen nachlässt und so an Geschmack verliert. Das weizige Getreidearoma kommt ganz leicht durch, jedoch ist dieses Bier hauptsächlich leicht bitter und zitronig säuerlich. Im weiteren Trinklverlauf wird es ein wenig malzig, jedoch bleibt dieses zitronige Aroma im Abgang immer noch ein wenig präsent.

Zum Fazit: Ein ganz ordentliches Kristallweizen, jedoch haut es mich absolut nicht vom Hocker. Für mich reicht es hier nur zu 3 Sternen.

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Apostelbräu Emmer

Die Apostelbräu aus dem bayerischen Hauzenberg ist bekannt dafür Biere mit alternativen Getreidesorten zu brauen. So auch mein heutiges tTestbier bei dem auf die alte Getreidesorte Emmer zurückgegriffen wurde. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier mit einem Stich ins braune. Der weiße Schaum ist überaus ordentlich.

Zum Geruch: Ein getreidiges Aroma mit süßlichen Komponenten. Es riecht sehr kernig.

Zum Geschmack: Ein süßliches Aroma breitet sich im Mund aus und bleibt auch bis in den Nachgang erhalten. Auch sonst sind getreidige Noten dominant. Diese Noten sind sehr süßlich und hallen auch etwas nach. Der Nachgeschmack ist jedoch nicht so üppig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, bei dem ganz klar die getreidigen Noten im Vordergrund stehen. Man schmeckt das ein anders getreidg verwendet wurde, da es süßer ist und ähnlich einem Wetzen schmeckt, aber auch nicht ganz, da eine gewisse sprödige Note vorhanden ist.

Zum Fazit: Mir ist hier etwas zu viel Korn dabei. Die doch sehr intensiven getreidigen Noten haben keinen so richtigen Gegenpunkt. Wem das schmeckt ok, mein Fall ist es nicht ganz. Das gibt 3 Sterne.

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Maredsous Tripel

Aus der Maredsous Serie der belgischen Brauerei Duvel-Moortgat wird im heutigen test mit dem Tripel das stärkste dieser Biere verkostet. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei satten 10%.

Zur Optik: Ein rot bis bernsteinfarbenes, leicht trübes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat sehr kräutrige Noten die sich hier mit leicht getreidigen Noten vermischen. Leichte Orangentöne kommen noch dazu.

Zum Geschmack: Ein doch im ersten Eindruck recht alkoholisches Aroma, das vor allem im Abgang ein wenig bitter wirkt. In den Backen und im Nachgang sind leicht süßmalzige Noten, die aber auch etwas teigiges haben. Der Alkohol hat etwas wärendes, das steht bei diesem Bier auch außer Frage. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Mix aus hopfig herben Noten und doch alkoholisch bitteren Anklängen die nicht verschwinden wollen. Es ist insgesamt aber genießbar, da die alkoholische Bittere doch recht gut in den Körper eingebettet. Auch im weiteren trinkverlauf ist es eher bitter alkoholsich vor allem gegen ende zu alkoholisch.

Zum Fazit: Dieses Bier hat ordentlich Wumms und das schmeckt man auch. Mir ist es einfach eine Spur zu alkoholisch und so gibt es von mir auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Buddelship Blanker Hans

Weissbier aus Hamburg? Das das kein Fremdwort sein muss beweist mein heutiger Biertest bei dem ich mit dem Blanken hans eben genau jene urbayerische Spezialität aus einer Hamburger Brauerei verkoste. Alkoholtechnisch bewegen wir uns hier bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein herb/kräutriges Aroma. Dazu kommen auch irgendwie leicht rauchige Schinkennoten. Das getreidige dominiert aber.

Zum Geschmack: Auch hier schmeckt man irgendwie einen rauchig nach Schinken angehauchten Unterton mit, der mir im ersten Eindruck sofort auffällt. Dazu kommen natürlich getridige Noten die eher noch ins süßliche gehen. Im Ab bzw. Nachgang fallen sie etwas kräutrig aus bwz. kommt dort der hopfen mehr zum tragen. Auch im weiteren Trinkverlauf bestätigt sich dieser Geschmackverlauf von einem Weizenbier mit einer rauchig angehauchten Note.

Zum Fazit: Man muss es mögen. Für den gemeinen Weizenfreund fehlt hier sicherlich die Banane und die Fruchtigkeit. Ich gebe dem Bier deshalb auch nur eine Wertung von 3 Sternen. 

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Günzburger Urweizen

Aus bayerisch Schwaben gibt es heute ein Bier der Günzburger Radbrauerei. Bekannt für ihre Weizenbiere gibt es mit dem Urweizen heute die dunkle Version ihres obergärigen Klassikers. Alkoholtechnisch bewegen wir uns bei 5,1%.

Zur Optik: Ein bräunlich bis bernsteinfarbenes Bier. Es ist trüb und hat einen ordentlich weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist schokoladig und leicht röstig mit einer ausgeprägten Getreidenote.

Zum Geschmack: Würzig hefig mit einer leichten Schokoladennote. Man schmeckt die leicht röstigen Anklänge des Spezialmalzes, jedoch wirkt dieses Bier fast ein wenig zu spritzig und leicht für ein dunkles Bier. Ich finde die Kohlensäure ein wenig zu viel, denn so nimmt es leider ein wenig den Geschmack vom Malz. Man hat sogar bisweilen ganz leicht bittere Noten. Toll finde ich bei diesem Bier wirklich die Anklänge von Schokolade.

Zum Fazit: Ein doch leckeres Bier, das vor allem durch die schöne Schokolade besticht. Es gibt aber Abzug für die meiner Meinung nach zu üppige Kohlensäure. Ein dunkles Weizen sollte nicht unbedingt spritzig und schlank sein, sondern etwas kräftiger und malziger im Körper. Es gibt von mir daher nur 3 Sterne, aber sehr gute dafür.

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Franziskaner Premium Weisse naturtrüb

Im heutigen Test habe ich ein Bier, das viele wohl schon einmal irgendwo getrunken haben dürften. Zumindest wenn man regelmäßig Weissbier trinkt. Quer durch die Republik und auch darüber hinaus ist dieses Bier nämlich in vielen Gaststätten zu Hause, auch wenn es seine Wurzeln in München bei der ehemaligen Franziskaner Bräu hat. Zunächst zum Spaten-Löwenbräu Konzern gehörend, wurde der Mutterkonzern und damit auch die Marke Franziskaner vom weltgrößten Bierkonzern Inbev übernommen und ist nun quasi die Premium Weissbiermarke in seinem Portfolio. Der Alkoholgehalt des hellen Klassikers um den es heute geht liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes naturtrübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein bananig hefiges Aroma. Dazu kommt Vanille und Nelke. Es riecht so wie ein Weizen riechen sollte.

Zum Geschmack: Hier nicht mehr so richtig fruchtig, sondern eher ein wenig herb und körniger. Vor allem im Abgang hat man hier einen deutlich Einfluss des Hopfens am Gaumen. Einen Banane oder eine andere Fruchtigkeit sucht man aber zunächst recht vergebens. Hier gibt es deutlich fruchtigere Weizenbiere. Außerdem fehlt dem Bier etwas an Tiefe und es wirkt bisweilen ein wenig wässrig.

Zum Fazit: Man kann es absolut trinken, aber im vergleich zu vielen anderen Weizen gibt es hier einfach wenig Highlights. Ein grundsolides Weißbier ohne jegliche Ausfälle nach oben und nach unten. ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Fürst Wallerstein Hell

Der Ort Wallerstein ist eigentlich nur ein kleiner Weiler unweit von Nördlingen, jedoch wird der Ort von einer Imposanten Schlossanlage dominiert in deren Mauern sich auch auch die fürstliche Brauerei zu Wallerstein befindet. Verantwortlich für den Gerstensaft zeigt sich nach wie vor der Fürst höchst persönlich, der auch ab und in der Brauerei Hand an legt. Das Helle aus dem Hause Wallerstein ist ein Klassiker und wird heute von mir getestet. Der Alkoholgehalt liegt bei runden 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes helles Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr brotiges, aber zugleich etwas süßliches Aroma. Es riecht etwas kalkhaltig wie ich finde.

Zum Geschmack: Ein leicht süßliches Aroma, das dann aber in ein wenig brotiges übertritt. Im Abgang bekomme ich einfach diesen zunächst kalkigen leicht metallischen Eindruck nicht los. Überspielt wird alles an einem leichten Hopfenaroma. Das getreidige ist eher herb bis brotig, aber irgendwie penetrant am Gaumen. Es wirkt auch nicht frisch, sondern eher alt. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt einfach so ein unpassender Beigeschmack erhalten.

Zum Fazit: Wäre dieser leicht metallische Beigeschmack nicht wäre es ein super Bier. Man kann es gut trinken, sollte dies aber gut gekühlt tun. ich gebe dem Bier solide 3 Sterne.

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Silly Saison

Von der Brasserie Silly möchte ich mir heute das Saison gönnen. Anders als andere Bieres dieses Bierstils ist dieses Bier alkoholtechnisch eher etwas schwächer und bringt es nur auf 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bräunliches Bier mit einem leicht rötlichen Stich. Es hat etwas Schaum.

Zum Geruch: Es riecht beerig und leicht nussig in der Nase. Es hat etwas von Erdbeere.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es sehr karamellig und röstig und zugleich auch herb. Es überwiegt aber im Abgang dieses karamellige und süßliche und es ist fast schon ein wenig zuckrig am Gaumen. Der Hopfen ist ganz gut dabei, kann die Süße aber nicht ganz kaschieren. Es ist bisweilen schon vor allem im Antrunk hopfig bitter, bevor es dann im Abgang überraschend kurz karamellig wird. Das Mundgefühl ist sehr trocken.

Zum Fazit: Irgendwie gar nicht so richtig wie ein Saison das man üblicherweise aus dieser Gegend kennt. Es ist etwas zuckrig und bekommt von mir eine Wertung von 3 Sternen.

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Allgäuer Brauhaus Büble Edelweissbier

Aus der Büblebier Reihe vom Allgäuer Brauhaus aus Kempten werde ich heute das Edelweissbier verkosten. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Bier. Es hat einen relativ stabilen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidige Noten paaren sich hier mit einem bananigen Aroma in der Nase.

Zum Geschmack: Ein würziges Bier, mit einer sehr getreidigen Note. Es ist kernig und hat eine gewisse banale im Abgang, gepaart mit Vanille. Die Note im Abgang ist aber sehr sehr gering. Die Kohlensäure ist relativ moderat dosiert. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein eher getreidig behaftetes Weizenbier, dem ein wenig die Fruchtigkeit abgeht. Dafür ist es leicht herb am Gaumen.

Zum Fazit: Ja das Weizen ist für sich genommen ganz ok, es fehlt ihm aber etwas die Fruchtigkeit. Ich gebe dem Gebräu eine Wertung von 3 Sternen.