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Eulchen Helles

Im nächsten Biertest geht es nach Mainz. Von der noch jungen, erst 2013 gegründeten Eulchen Brauerei verkoste ich im folgenden Biertest nun deren Helles. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein trübes, strohgelbes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Getreidige, an Brot erinnernde Noten bestimmen den Geruch.

Zum Geschmack: Ein Bier, das auch hier vorrangig getreidig schmeckt, ich finde aber, dass es nicht so recht frisch wirktr. In der Gaumengegend ist es etwas würzig. Ansonsten finde ich es eher etwas milder im Geschmack. Das Bier ist auch im weiteren Trinkverlauf nur im Antrunk etwas brotig. Ansonsten gestakte es sich er auch würzig vor allem auch im Abgang, wenn eine leichte Hopfenbittere hinzu kommt.

Zum Fazit: Ein für mich etwas zu biederes, mildes Helles. Daher gibt es von mir auch nur eine Wertung von 3 Sternen.

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Weltenburger Maibock

Ich in der ältesten Klosterbrauerei der Welt in Weltenburg in der Nähe von Regensburg gibt es die Tradition des Maibocks. Daher werde ich passend zur Jahreszeit im folgenden Beitrag nun dieses Starkbier mit einem Alkoholgehalt von ordentlichen 6,5% vorstellen.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat ein doch intensiveres Malzaroma in der Nase das mit brotigen und leicht obstigen Noten ausgestattet ist. Es hat etwas von reifem Streuobst.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit sehr kräftigem, wirklich geschmacksintensiven ersten Eindruck. Es ist im Abgang zunächst etwas bitter mit leicht alkoholischen Noten, bevor dann ein wirklich schöner Geschmack von Bratapfel und Karamell kommt die auch lange im Mundraum bleiben. Ich habe ein im Körper sehr kräftiges, aber im Abgang auch sehr süßes Biers. Hier entfalten sich dann auch wirklich schöne Noten von reiferem Streuobst. Dennoch lässt die fehlende Kohlensäure das Bier insgesamt zu Süß wirken und so fehlt auch der süffige Charakter.

Zum Fazit: Ein wirklich vollmundiges Bier, dem mir aber der letzte Schliff an Würze fehlt. Gerade gegen Ende wird die Süße durchaus auch ein wenig penetrant. Von mir gibt es für dieses Bier 3 Sterne.

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Stoxbräu Brauhaus

Von Stoxbräu, einer erst 2020 gegründete Brauerei aus dem fränkischen Stockheim gibt es nun das Brauhaus Zwickelbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliger Duft steigt mir in der Nase empor.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem sehr kräftigen Köper. Im Abgang kommen karamnellige Noten zum Vorschein, die sich dann auch im Nachgang gut im Mundraum ausbreiten. Diese Noten sind zwar gut wahrnehmbar, jedoch habe ich diesem Geschmack bei anderen Zwickelbieren schon ausgeprägte erlebt. Der Hopfen ist nur dezent und das Bier insgesamt eher milder im Geschmack.

Zum Geschmack: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Ein sehr süffiges Kellerbier, das mir aber eine Spur zu mild geraten ist.

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Spalter Hell 1538

Ein Helles in der handlichen 0,33 Flasche gibt es bei der Stadtbrauerei Spalt im Sortiment. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man hat leicht hopfige Noten, die etwas grasig am Gaumen kitzeln. Dazu hat man auch leicht süßmalzige Nuancen. Der Geruch ist aber insgesamt dezent.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, dass im ersten Moment sehr erfrischend wirkt. Es ist leicht süßlich und dazu auch gute Hopfenbetont ohne zu bitter zu sein. Es hat eine leicht herbe Note am Gaumen, die den Hopfen sehr betont. Der Körper ist sehr leicht, aber grundsätzlich handelt es sich um ein hopfenbetontes Bier.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ein nettes, für den gewöhnlichen Trinker eines Hellen vielleicht zu hopfenbetontes Bier. Der Hopfen ist shcön umgesetzt aber es nimmt dem Bier leider ein wenig die Süffigkeit.

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Flötzinger Maibock

Es ist Christi Himmelfahrt und gleichzeitig auch Mai. Hier lassen sich zwei Traditionen verbinden. Zum einen wird an Himmelfahrt ja gerne der Vatertag mit ordentlich Bier und Bollerwagen zelebriert, auf der anderen Seite ist der Mai auch die Zeit des Maibocks und darum gibt es einen solchen heute im Test. Ich verkoste nämlich im folgenden Beitrag den Maibock der Brauerei Flötzinger aus Rosenheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 7%.

Zur Optik: Ein klar ifltriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat nicht so viel Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas getreidig leicht süßlich in der Nase.

Zum Geschmack: Im Körper ist das Bier kräftig und süffig mit einer leichten Süße im Abgang. Man schmeckt aber auch etwas den Alkohol. Der Abgang hingegen zeigt eine dezente Süße von reifem Streuobst. Man hat eine leichte alkoholische Bittere dieses ist aber recht gut eingebunden. Die Kohlensäure ist durchaus prickelnd und lässt das Bier nicht zu schwer wirken. Insgesamt hat man sogar leicht obstige Noten. Insgesamt finde ich sehr positiv das dieser Bock nicht zu süß ist sondern doch ein recht würziges Geschmacksprofil aufweist, denn der Hopfen kommt hier im Abgang nicht zu kurz. Jedoch wird gegen Ende der Alkohol deutlich mehr spürbar und hier ist er gegen Ende dann schon ein wenig störend. Ein leichter Kopfwehverdacht schwingt bei diesem Bier definitiv mit.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist ein wirklich süffiger etwas anderer Bock. Der doch sehr wahrnehmbare Alkohol stört aber etwas und man sollte nicht zu viel davon trinken.

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Maisel & Friends Taonga

Unter dem Label Project Maisel dürfen seit dem Jahre 2020 alle Auszubildenden die ihre Lehre erfolgreich abschließen, zum Ende ihrer Ausbildung ein Bier kreieren, welches dann als limitierter Sondersud in den Handel kommt. Dabei stehen nicht nur die angehenden Brauer im Fokus, sondern auch die Auszubildenden aus anderen Bereichen der Brauerei dürfen am Projekt mitwirken. Das Bier des Jahrgangs 2025 nennt sich Taonga und ist als New Zealand IPA deklariert. Geschmacklich nimmt einem das Bier dabei wirklich mit ans andere Ende der Welt, denn die Besonderheit ist hier, das zum Brauen ausschließlich neuseeländische Hopfensorten verwendet wurden. Der Alkoholgehalt ist mit 5,5% für ein IPA recht moderat gehalten.

Zur Optik: Ein trübes, orangenes Bier. Es hat einen durchaus passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein fruchtiger Geruch. Man hat Noten die auch an tropische Früchte wie Kiwi oder auch leicht an Melone & Passionsfrucht erinnern.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck zeigt sich ein durchaus sehr lebendiges Bier. Es prickelt, hat eine leichte Bittere am Gaumen und etwas fruchtige Süße. Die Kohlensäure prickelt sehr gut. Insgesamt ist ein durchaus vollmundiges Bier. mit ganz ordentlicher Hopfenbittere, die für ein IPA eher etwas dezent ist. Man durchaus ein saftiges Mundgefühl und es deuten sich leichte auch tropische Fruchtaromen an. Geschmacklich ist mir das ganze aber Alles ein wenig zu dezent.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. In Ansätzen deutet es sein Geschmackspotential an mit leichter Fruchtnote und einem durchaus saftigen Mundgefühl. Mir ist das alles aber ein wenig zu dezent.

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Herbsthäuser Kristall

Ein neuer Biertest zum Wochenstart. Dieses Mal mit dem Kristallweizen der Herbsthäuser Brauerei aus Bad Mergentheim. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht getreidige Noten und ein doch ausgeprägtes Zitrusaroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, dass eher mild im Geschmack ist, aber ordentlich prickelt und eine hohe Kohlensäure mitbringt. Es ist ein Bier, dass ansonsten geschmacklich zunächst nicht so wahnsinnig viel mitbringt, da es vor allem sehr prickelt. Es ist auch weiterhin bis zum Ende des Trinkgenusses ein Bier, dass vor allem von seinem spritzigen getreidigen Charakter lebt und im Abgang etwas Zitrus und auch eine leichte Banane hat.

Zum Fazit: Ein für mich eher etwas fades Kristallweizen. Dennoch bekommt es von mir eine Wertung von 3 Sternen, da es wirklich spritzig und erfrischend ist.

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Hoepfner Helles

Mal wieder etwas aus dem Ländle, wenn auch aus Baden, habe ich in meinem nächsten Biertest nun im Glas. Von der Brauerei Hoepfner aus Karlsruhe nehme ich nämlich deren Helles unter die Lupe. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen durchaus ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt auf mich brotig mit einem Hauch von Zitrus in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das sehr erfrischend wirkt. Es ist etwas süßlich im Geschmack. DIe Kohlensäure sorgt dafür, dass das Bier insgesamt schön spritzig ist und auch leicht und erfrischend wirkt. Dadurch ist es sehr süffig und lässt sich zügig trinken. Die Geschmacksintensität ist eher nicht besonders ausgeprägt und das Bier insgesamt eher mild.

Zum Fazit: Ein ganz nettes, recht süffiges Bier. Aber insgesamt schon recht mild aber nicht wässrig. Daher gibt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Brauhaus Höchstadt Lager

Das Brauhaus in Höchstadt ist eine der eher kleineren Brauereien in Franken un dihre Biere auch in der Heimstadt nur schwer in Getränkemärkten zu bekommen. Dennoch werde ich im folgenden Test nun deren Lagerbier vorstellen, das einen Alkoholghalt von 4,8% hat und das einzige Bier ist, welches die Brauerei in einer Bügelflasche anbietet.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein doch eher süßgetreidiger, dennoch auch malzbetonter leicht hopfiger Geruch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck wirkt das Bier durchaus vollmundig im Geschmack. Im Abgang wirkt das Mundgefühl in der Textur ein klein wenig ölig. Die Kohlensäure fehlt hier irgendwie einfach. Durch die fehlende Kohlensäure wirkt das Bier auch nicht ganz so süffig und speziell der Nachgang ist dann auch ein wenig nichtssagend und dünn. Es ist ein Bier mit einem leicht süßlichen Malzgeschmack, das durchaus Substanz hat, es könnte aber einfach etwas mehr Geschmack und vor allem Kohlensäure vertragen. Leichter Hopfengeschmack sorgt im Abgang für etwas würzig

Zum Fazit. Ein mildes, eher etwas süßliches Lagerbier. Mir ist es etwas zu langweilig und die Kohlensäure fehlt etwas. Dennoch recht süffig. Von mir gibt’s 3 Sterne.

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Drei Kronen 1457 Lager

Auch von der nächsten Brauerei hatte ich bisher noch kein Bier auf diesem Blog vorgestellt. Es handelt sich dabei wie so oft um eine der vielen Landbrauereien im Landkreis Bamberg. Die Brauerei von der ich spreche ist die Brauerei Drei Kronen aus Memmelsdorf. Trotz einer Historie von mehr als 565 Jahren braut man hier keineswegs nur fränkische Klassiker sondern zeigt hier sehr experimentierfreudig, wenn es um neue Biersorten geht. Immer wieder gibt es besondere Biere, wenngleich man auch beliebte Klassiker im Sortiment hat, die das Gesicht der Brauerei prägen. Neben der Brauerei werden hier in vierter Familiengeneration auch ein weithin beliebter Gasthof samt Hotel betrieben. Einer der Klassiker wenn man so will ist das 1457 Lager, dass ich in diesem Blog nun vorstellen werde. 1457 steht dabei für das Jahr in dem zum ersten Mal ein Brauhaus in Memmelsdorf erwähnt wurde auf dessen Historie sich die heutige Brauerei beruft. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik. Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein wirklich sehr schöner karamelliger Duft. Es riecht auch leicht nach reifen Beeren oder Rosinen bzw Trockenobst.

Zum Geschmack: Ein durchaus würziges, aber eher leichtes Bier. Der schöne karamellige Geruch kommt im Geschmack zu Beginn noch nicht ganz zum tragen. Hier überzeugt vor allem der würzige dezent bittere Abgang, welcher dann in eine ausgeprägte Malzsüße übergeht. Insgesamt hat das Bier durchaus Charakter ich hätte mir aber noch etwas mehr Karamellnoten erhofft. So ist es etwas zu mild und eher süßlich und könnte für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe haben. Erst gegen Ende zeigt das Bier dann auch etwas mehr Karamellmalz. Im Körper ist es ein eher schlankeres Bier.

Zum Fazit: Ein würziges, durchaus aber etwas einfaches Lagerbier, das so ein wenig diesen Alltags und Feierabendbiercharakter hat. Es ist süffig, hat eine schöne Malzsüße, lässt sich unkompliziert trinken und ist bestimmt auch was für den Biergarten. Ich hatte mir nach dem wirklich schönen Geruch noch etwas mehr Geschmackstiefe erwartet. Ich gebe dem Bier daher sehr gute 3 Sterne.