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Schultheiss Pilsener

Im folgenden Test habe ich mal wieder eine Biermarke aus dem Katalog der Radeberger Gruppe. Es handelt sich hierbei aber um keine Marke, welche wie Jever in ganz Deutschland vertrieben wird, sondern um eine Regionalmarke, welchen ihren Ursprung in Berlin hat und auch hauptsächlich dort vertrieben wird. Im Gegensatz zum Berliner Kindl oder Berliner Pilsner präsentiert sich Schultheiss aber nicht als edle Hochglanz-Premiummarke, sondern als Urberliner Pils, der alteingesessenen Bevölkerung, abseits der hippen Szeneviertel in der Innenstadt. Deshalb inszeniert man sich in Kampagnen bewusst auch als das Bier der Kiez und Eckkneipen und weniger als ein Bier, welches in angesagten Szenebars und Clubs zu Hause ist. Einfach als ein echtes Berliner Original, genau wie die Bullette oder das Brandenburger Tor.

Die Geschichte von Schultheiss beginnt im Jahre 1842 mit dem Apotheker August Heinrich Prell, der am Standort der späteren Schultheiss Brauerei eine erste kleine Braustätte errichtet. Diese wird 1853 von Jobst Schultheiss gekauft, wodurch das Bier und die Brauerei den bis heute verwendeten Namen erhielten. Bereit 1864 gelangt die Brauerei in die Hände der Familie Rosicke, welche aus Schultheiss eine der größten Brauereien Nordostdeutschlands machen. Diese Größe wurde hauptsächlich durch Fusionen oder Zukäufe von anderen Brauereien erreicht, sodass man Ende des 19. Jahrhunderts über mehrere Produktionsstätten in Berlin und im weiteren Umland verfügte. Diese Expansion setzte sich auch im 20 Jahrhundert fort, ehe man nach dem 2. Weltkrieg alle in der Sowjetischen Besatzungszone liegenden Braustätten abtreten musste. Dennoch setzte man auch nach dem Krieg den Expansionskurs fort und übernahm trotz der Insellage in West-Berlin mehrere Brauereien in der gesamten BRD. Als man im Jahre 1972 schließlich mit der Dortmunder Unionsbrauerei fusionierte wurde man nun zum größten Bierkonzern der gesamten BRD. Die aus dieser Fusion hervorgegangene Brauereigruppe wurde später in Brau und Brunnen umbenannt und setzte ihre Übernahmestrategie auch in de folgenden Jahren munter fort. Nach der Wende wurde unter anderem die Berliner Pilsener Brauerei übernommen und der Hauptsitz von Schultheiss in das bis heute genutzte Brauerei Gelände nach Alt-Hohenschönhausen verlegt. Gleichzeitig wurden nach und nach alle anderen Berliner Standorte von Schultheiss geschlossen und deren Produktion an den neuen Stammsitz verlagert. Nachdem man sich durch die Übernahmestrategie aber im Laufe der Jahre finanziell übernommen hatte, geriet man Ende der 90er Jahre jedoch selbst in eine finanzielle Schieflage und wurde schließlich 2004 von der Raeberger Gruppe aufgekauft. Zu dieser gehörte er der größte Konkurrent Berliner Kindl. Nach der Übernahme beschloss der Konzern im Jahre 2006 schließlich die Braustätte von Kindl in Neukölln stillzulegen und die Produktion zu Schultheiss zu verlagern. Seither sind nun alle Alt-Berliner Biermarken unter einem Dach vereinigt und nennt sich nun Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei. Gab es früher noch eine Vielzahl an verschiedenen Schultheiss Sorten wird heute nur noch das Pils hergestellt, welches ich nun auch hier verkosten werde. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen Schaum.

Zum Geruch: Ein hopfig getreidiges Aroma habe ich in der Nase es ist aber dezent zurückhaltend.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das geschmacklich relativ ausgewogen ist. Es ist leicht bitter am Gaumen und der Körper wirkt sehr leicht es wirkt aber auch sehr süffig, da die Kohlensäure sehr gut passt und präsent ist. Auch im weiteren Trinkverlauf erachte ich es als ein süffiges, aber auch recht mildes Pilsbier.

Zum Fazit: Ein solides Pils, mit jedoch nur mittelmäßig ausgeprägter Hopfenbittere. Vom Fass in einer Kiezkneipe, ist es aus eigener Erfahrung noch einmal geschmacklich ein bisschen besser. In Berlin jedoch für mich das klar beste Standardpils. 3 Sterne.

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Bruckmüller Kellerbier

Amberg in der Oberpfalz besticht nicht nur durch seine sehr gut erhaltene Altstadt mit Stadtmauer, Türmen und Schloss, sondern auch durch seine bis heute erhaltene Biervielfalt. Eine der Brauereien die zu dieser beitragen, ist die Brauerei Bruckmüller, die schon seit 1803 im Besitz der gleichnamigen Familie ist. Aus dem eher kompakten Sortiment von Bruckmüller werde ich heute das Kellerbier vorstellen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht etwas hefig, leicht nach Zitrus, ist geruchlich aber eher noch zurückhaltend.

Zum Geschmack: Das Bier ist sehr lebendig und spritzig im ersten Eindruck. Ich finde es fast schon ein wenig herb. Das Bier hat einen durchaus präsenten Malzkörper und die Kohlensäure nimmt dann auch etwas ab was das Bier noch bekömmlicher und süffiger macht. Geschmacklich ist es insgesamt aber ein wenig mild geraten.

Zum Fazit. Ein gutes Kellerbier, welches vor allem durch seine Spritzigkeit und Süffigkeit punkten kann. Positiv ist die durchaus auffallende Hopfenbittere am Gaumen. Das gibt von mir 4 Sterne.

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Ebensfelder Brauhaus Adam Riese Urtrunk

Auch wenn Adam Riese, der aus dem benachbarten Staffelstein stammt mit Ebensfeld nicht so viel zu tun hatte, so wird er sich aufgrund der geringen Entfernung sicherlich einmal dort aufgehalten haben. Jedenfalls hat das, sich in der Markt befindliche Brauhaus, dem fränkischen Rechenmeister ein Bier gewidmet. Bevor ich aber zum Bier komme, möchte ich noch ein paar Worte zur oberfränkischen Brauerei loswerden, von der ich bisher noch kein Bier vorgestellt habe. Wann die Geschichte der Brauerei beginnt, lässt sich nicht genau sagen, jedoch wird 1752 dem Gebäude, auf dem sich das heutige Brauhaus befindet, vom Bamberger Bischof Johan Philip, das Brau und Schankrecht verliehen. Die Gebäude der Brauerei bestehen jedoch schon viel länger und vermutlich wurde auch vorher schon Bier gebraut, wofür jedoch eindeutige Nachweise fehlen. Ab 1867 ist die heutige Inhaberfamilie Rittmaier Eigentümer des Brauhauses, das nun bis zum Jahr 1999 als Schwanenbräu fungiert. Seit dem heißt sie nun Ebensfelder Brauhaus und braut unter Anderem eben auch den Adam Riese Urtrunk, stilistisch ein dunkles Lagerbier mit einem Alkoholgehalt von 5,6%.

Zur Optik: Ein rot schimmerndes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Im Geruch ist das Bier sehr röstig. In der Nase hat es eine leichte beerige Süße und etwas nussiges hat es auch.

Zum Geschmack: Ich habe ein interessantes Bier mit leicht röstig süßlichem Abgang. Ich habe ein Bier, das wirklich recht süffig ist. Es ist leicht süßlich im Abgang, hat aber auch eine schöne Röstaromatik. Der Körper des Bieres wirkt kräftig und es hat einen schönen karamellig süßlichen Geschmack. Es ist im weiteren Trinkverlauf aber nicht mehr ganz so süßlich, sondern eher schokoladig und auch etwas beerig und nussig. Es könnte für meinen Geschmsack aber etwas mehr Kohlensäure vertragen. Das Bier hat durchaus Substanz und einen schönen schokolaidg nussigen Abgang. es könnte für meine geschmakc bae rnich etwa smehr röstiger sein und mehr würze vertragen. 3 sterne. es fehtl etwqs die würze und kohlenslure.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier 3 Sterne. Es dürfte für meinen Geschmack noch etwas röstiger sein und auch die Kohlensäure ist mir etwas zu wenig.

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Staropramen Exportni Lezak

Bei Staropramen ist es teilweise schwierig, den Überblick zu behalten, ob die einheimischen Bier nun anders sind, als jene die exportiert werden, die dann z.B. auch in Deutschland erhältlich sind. So entspricht das Exportni Lezak, welches auch schon als 12 Lezak verkauft wurde, vermutlich dem im Ausland als Premium Lager verkauften Bier. Ob es sich dabei nun wirklich um ein und das selbe Bier handelt, lässt sich leider nicht genau herausfinden. Jedenfalls ist der Alkoholgehalt dieses Bieres ebenfalls bei 5%, wie ihn auch das in Deutschland verkaufte Starporamen Bier hat. Nun denn, ich verkosten nun hier aber die in Tschechen erhältliche Variante des Prager Bieres. Das in Deutschland erhältliche Premium Lager folgt zu einem späteren Zeitpunkt, sodass sich dann auch ein Vergleich ziehen lässt.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig erdiger Geruch kommt mir hier in die Nase.

Zum Geschmack: Im Antrunk ist es sehr süßlich und hat getreidige Noten. Im Abgang wird es dann aber auch ein wenig herb. Man hat im Nachgang dann aber süßliche, leicht keksige Noten. Im Mundegefühl ist das Bier im ersten Eindruck relativ weich. Im weiteren Trinkverlauf wird es etwas herber, jedoch bleibt auch das süßmalzige durchaus bestehen. Im Abgang ist es leicht hopfige aber eher angenehm und mild.

Zum Fazit: Ein typisches Lagerbier, welches es so international einige gibt. Es ist etwas hopfig und hat auch eine leicht süßmalzige Note, aber insgesamt bleibt es recht unspektakulär. da sind andere Biere aus Tschechien besser. Kann man dennoch ganz gut trinken und tut nicht weh. 3 Sterne.

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Starnberger Seenator

Winterzeit ist auch Starkbier bzw. Bockbierzeit. Das ist auch am Starnberger See so. Seit seiner Gründung im Jahre 2015, ist das Starnberger Brauhaus rasch gewachsen und vor allem das Starnberger Hell ist inzwischen in ganz Deutschland verfügbar. Dies führte dazu, dass man sich auch räumlich vergrößerte und inzwischen in einem 80.000 Hektoliter Sudhaus in Wieling braut. Ursache für diese rasche Expansion ist vor allem eine strategische Partnerschaft mit der Krombacher Brauerei. Denn während diese zunächst 10 und dann 40 Prozent der Anteile hielt, erhöhtet sie ihren Anteil in diesem Jahre auf 65 Prozent und hält damit die Mehrheit am Unternehmen. Vor allem durch die Vertriebsnetze von Krombacher profitiert das Starnberger Brauhaus und Krombacher kann so einen Fuß im umkämpften, aber lukrativen Markt der Hellbiere behalten, nachdem zuvor mehrere Versuche mit einem eigenen Hellen gescheitert waren. Heute verkoste ich aber nicht das Starnberger Helle, sondern den Doppelbock, den Seenator. Der Alkoholgehalt liegt bei 7,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes röstbraunes Bier. Es hat einen ordentlichen bräunlich angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein brotig süßliches Aroma habe ich in der Nase. Man muss durchaus das schokoladige im Duft hervorheben.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier mit süßgetreidigen, fast schon nussigen Noten im Geschmack. Dennoch hat es neben den getreidigen Noten, durchaus auch eine gewisse Würze, die sich i, Abgang zeigt. Es ist ein im Körper kräftig malziges Bier, das vor allem dadurch positiv auffällt, das man den Alkohol tatsächlich gar nicht so schmeckt. Auf der andren Seite ist es aber fast schon eine wenig zu süßlich, vor allem der Nachgang ist etwas zu penetrant und wirkt im Mundgefühl am Gaumen etwas klebrig.

Zum Fazit: Ein schon wirklich mächtiger Bock, dessen stärken man vor allem durch den kräftigen süßen Malzkörper schmeckt. Hat man am Anfang noch etwas Würze am Gaumen, ist es mir vor allem gegen Ende doch um einiges zu süß. Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Streck Ostheimer Dunkel

Geografisch bin ich im folgenden Biertest zwar in Franken, historisch war Ostheim vor der Rhön aber die meiste Zeit Bestandteil eines der sächsischen bzw. thüringischen Herzogtümer und kam erst nach dem 2. Weltkrieg zum Freistaat Bayern. Nachdem im Jahre 2023 kurzzeitig die Schließung der eigentlich gut geführten Ostheimer Brauerei Streck im Raum stand, konnte dies durch die Übernahme von Uwe Lauer, dem auch die Marke Pfungstädter gehört, verhindert werden. Dadurch ist es mir möglich auch heute noch die Biere von dort verkosten zu können, wie zum Beispiel mein heutiges Testbier, das Ostheimer Dunkel. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%. Erstmals gebraut wurde es im Jahre 1996 zur 400 jährigen Stadterhebung Ostheims vor der Rhön.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkles Bier. Es hat ein etwas röstig angehauchten Schaum.

Zum Geruch: Ein nur etwas röstiges Aroma das man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier, das durch ein durchaus röstiges Aroma auffällt. Der Körper wirkt insgesamt sehr kräftig. Durch eine hohen Konzentration der Kohlensäure ist das Bier aber auch sehr lebendig und sprudelig. Trotz des kräftigen Körpers finde ich, hat es dennoch einen zeitweise eher milderen Charakter. Das würzige Bier zeichnet dazu auch den durchaus etwas hopfenbetonten Abgang aus.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. Es hat wirklich Eindrücke und auch seine Ecken und Kanten, aber es ist eben bisweilen auch ein wenig zu mild.

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Zillertal Granat

Ich mache weiter mit den Biertests und zwar nun im Zillertal. Die Zillertal Brauerei aus Zell am Ziller, die dieses Jahre ihr nun schon 525 jähriges Bestehen feiert, hat auch einige ganz besondere Spezialbiere in ihrem Sortiment. So zum Beispiel mein heutiges Testbier, das Granat, einen Barley Wine mit einem Alkoholgehalt von 8,6%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelbraunes Bier.

Zum Geruch: Ein brotig getreidiges, aber auch toastiges Geruchsaroma. Es riecht aber auch leicht alkoholisch. Dazu hat man eine schöne nussige Note.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem kräftigen Malzkörper. Es ist ganz leicht alkoholisch. Im Nachgang entfaltet sich ein keksig nussiger, leicht karamelliger Geschmack. Dabei hat es im Nachgang durchaus ein sehr toastig getreidiges Aroma. herausstellen möchte ich aber dennoch auch die nussige Note und auch Trockenobst und Rosinen. Insgesamt sind die Geschmackseindrücke durchaus intensiv ausgeprägt. Die Kohlensäure ist ganz moderat dosiert und macht das Bier durchaus süffig und lässt es nicht zu alkoholisch wirken. Dennoch finde ich das vergleichbare Biere mehr Geschmacksvielfalt bieten.

Zum Fazit: Von mir gibt es eine Wertung von 3 Sternen. In Relation zum Preis dürfte es hier gerne geschmacklich ein wenig mehr sein. Dennoch insgesamt eigentlich ein recht gutes Bier.

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Pater Lieven Bruin

In mittlerweile vierter Generation führt die Familie van den Bossche nun schon die gleichnamige Brauerei in der ostflämischen Gemeinde Sint-Lievens-Esse. Angefangen hat alles mit einem Bauernhof, der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Besitz der Familie van den Bossche gelangt. Auf dem Gelände des Hofes gründete dann Arthur van den Bossche im Jahre 1897 eine Brauerei, die sich bis heute auf diesem Gelände befindet. Unter dem Namen Pater Lieven hat die Brauerei auch einige typisch belgische Abteibiere im Sortiment. Auch wenn diese Biere keinen direkten Bezug zu einer real existierenden Abtei haben, werden sie doch in der Tradition typisch belgischer Klosterbiere gebraut. Gebraut wurden die Biere erstmals im Jahre 1957 und sind dem Heiligen Livinus von Gent gewidmet, dem Schutzheiligen Flanders, der auch der Heimatgemeinde der Brauerei ihren Namen verlieh. Der Alkoholgehalt der braunen Version dieses Biere liegt bei 6,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes , braunes Bier. Es hat einen rsötig bräunlich aussehenden Schaum.

Zum Geruch. Ein sehr schokoladig orientiertes Bier, das aber auch alkoholische Noten hat. Dazu kommt etwas leicht röstiges.

Zum Geschmack: Im erste Eindruck hat man aromatische, röstige Noten, die im Abgang sehr schön schokoladig sind. Es kommt dazu etwas dass mich doch stark an Lakritze erinnert. Im Abgang hat man ein wenig Kaffee bzw. vor alle kakaoartig mit entsprechender Bittere. Dennoch hat es auch eine nicht wegzudiskutierende alkoholische Bittere.

Zum Fazit: Ein solides belgisches Braunbier, von denen es meiner Meinung nach aber bessere gibt. Insbesondere die alkoholische Note im Abgang empfinde ich als doch sehr störend und unpassend. Von mir gibt es dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Palmbräu Zwickel Hell Naturtrüb

Das neueste Bier aus dem Kraichgau von der Eppinger Palmbräu ist das Zwickl Hell Naturtrüb. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es riecht leicht fruchtig, hat etwas spritzige Nuancen, aber ansonsten kommt nichts dabei rüber.

Zum Geschmack: Man hat ein Bier, das zunächst einmal sehr sprudelnd und spritzig auffällt. Es prickelt leicht im Abgang, aber auch hier ist die Kohlensäure noch dominant und lässt nur ganz leicht etwas des Hopfens zu. Der Körper wirkt hier eher schlank. Auch im weiteren Trinkverlauf wirkt dieses Bier süffig und mit leicht bitteren Abgang. Insgesamt finde ich es im Abgang etwas unausgewogen und mir ist es dort dann ein wenig zu hefig im Geschmack. Dennoch hat es auch einen leichten Hauch von Zitrus.

Zum Fazit: Ein solides, aber auch eher schlankes Bier. Kann man machen und lässt sich auch wirklich gut trinken, leider ist es aber dadurch auch wirklich ein wenig unspektakulär. Das gibt von mir eine Wertung von 3 Sternen.

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Allgäuer Brauhaus Steinbock

Im 19. Jahrhundert war der Steinbock in den Alpen massiv vom Aussterben bedroht und es soll nur noch etwa 100 Tiere gegeben haben. Zum Glück konnte die Population durch gezielte Schutzmaßnahmen wieder stabilisiert werden und auch in Deutschland gibt es heute wieder verschiedene Populationen des Steinbocks. Unter anderem auch im Allgäu. Das Allgäuer Brauhaus widmet seinen Bock ebenfalls diesen majestätischen Kletterkünstlern und so gibt es ihn jedes Jahr ab dem 1. Oktober wieder im Handel zu kaufen. Grund genug für mich ihn dann hier auch einmal vorzustellen. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 7,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr süßliches und getreidiges Aroma habe ich in der Nase.

Zum Geschmack: Es ist ein Bier mit leicht nussigen, aber auch etwas alkoholischen Noten. Im Abgang ist es sehr sehr süßlich und es überdauert vor allem eine süßgetreidige Note. Der Körper ist indes sehr kräftig und vollmundig. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein Bier, mit einer dezent bitteren Hopfennote, die etwas nur ganz leicht alkoholisches hat. Dazu kommt aber eine ordentliche Getreidenote, die süßlich ist, aber nicht zu überladen. Dazu hat es eine nussige Komponente.

Zum Fazit: Insgesamt ist das Bier schon schwer aber auch einigermaßen ausgewogen. Mir ist es aber einen Ticken zu alkoholisch, was mich schon auch ein wenig stört. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.