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Wiesener Altfränkisches Landbier

Im nächsten Biertest wird es wie so oft wieder fränkisch. Zur Abwechslung gibt es aber dieses Mal ein Bier aus dem eher als Weinregion bekannten Unterfranken. Wenngleich man sich in Wiesen, wo auch das Brauhaus steht, schon fast in Hessen befindet. Von besagtem Wiesener Brauhaus verkoste ich heute das altfränkische Landbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein kräftig hefiges Aroma mit einer gewissen Zitrusnote und etwas Karamell in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schön kräftigen und vollmundigen Geschmack. Es ist geschmacklich mit einem sehr kräftigen Körper ausgestattet und hat auch leider etwas alkoholische Noten am Gaumen. Es ist ein sehr würziges Bier, das vor allem durch seien sehr kräftigen Körper besticht. Geschmacklich ist es am Gaumen würzig und so zeigen sich im Abgang durchaus auch hopfige Noten. Alles in allem ist es aber ein eher malzigeres und süßlicheres Bier.

Zum Fazit: Ein kräftiges, geschmacklich aber eher mildwürziges Bier dezente süßlichem Abgang. Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen.

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Floss Kellerpils

Vom recht jungen, erst 2015 gegründeten Brauhaus Floss aus der gleichnamigen Markt in der Oberpfalz habe ich im folgenden Biertest ein Kellerpils. Vier verschiedene Hopfensorten aus der Hallertau und Mittelfranken kamen im Brauprozess zum Einsatz, an dessen Ende ein Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,7% steht.

Zur Optik: Ein trübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr üppigen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht hopfig fruchtig mit durchaus passabler Zitrusnote.

Zum Geschmack: Das Bier wirkt auf mich durchaus frisch und überraschend erfrischend. Es prickelt gut am Gaumen und hat auch eine leicht süße Fruchtnote. Es könnte aber durchaus auch etwas hopfiger sein und ein etwas komischer leicht buttriger Nachgeschmack bleibt im Abgang hängen, der das Bier leicht unrund wirken lässt. Die Kohlensäure sprudelt hier auch sehr, was den erfrischenden und leichten Eindruck des Bieres verstärkt. Das Bier hat einen würzig süßlichen Mix mit etwas beerigem am Gaumen, aber mir fällt der Nachgang dann doch etwas zu süß aus. Hier hätte ich bei einem Pils mehr Bittere erwartet. Diese süßliche Note ist fruchtig und erinnert irgendwie an Erdbeere.

Zum Fazit: Bei der Hopfung würde ich hier eher von feinherb bis mild sprechen. Ein typisch bayerisches Pils, wobei dieses im Körper sehr schlank ist. Von mir bekommt es eine Wertung von 3 Sternen.

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Lang Bräu Spezial

Auch wenn die Lang Bräu im letzten Jahr Ende Mai ihre Pforten geschlossen hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen noch einmal vor Ort vorbei zu fahren und noch einmal das gesamte Sortiment mitzunehmen um es hier noch einmal fachmännisch meinem Gaumen zu unterziehen, denn das Gasthaus gibt es ja weiterhin und die ein oder andere alte Lang Sorte kommt dort, gebraut von der Brauerei Jacob auch zum Ausschank. Der folgende Test dreht sich um das Lang Spezial, stilistisch ein Märzen mit einem Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum geruch: Ein getreidg süßliches Aroma. Es ist etwas brotig.

Zum Geschmack: Ich habe ein im Körper kräftiges Bier, das im Abgang aber dennoch auch eine gute Würze hat. Im Körper ist es kräftig. Es ist insgesamt ein durchaus würziges Bier mit einem sehr eigenen Geschmack. Dazu hat es etwas Hopfen am Gaumen im Abgang. Ich habe ein Bier mit kräftigem Körper und einer durchaus angenehmen Würze am Gaumen, sodass es wirklich süffig ist. Der Abgang ist sehr vollmundig und langanhaltend.

Zum Fazit. Ein würziges und auch etwas eigenwilliges Bier. Mir iste s manchmal etwas zu unausgewogen und auch etwas eigen. Von mir bekommt das Bier 3 Sterne.

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Irseer Kloster Helles

Mal wieder etwas vom Kloster Irsee aus dem Allgäu wird es in meinem nächsten Biertest geben. Dieses Mal soll es das Helle sein, welches wie alle Biere aus der Klosterbrauerei nicht filtriert wurde und auf einen Alkoholgehalt von 4,9% kommt.

Zur Optik: Ein naturtrübes, hellorangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein karamellig würziges Bier im Geruch. Es hat dazu brotige und leichte Honignoten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ein wie im Geruch leicht karamelliges Bier mit einer deutlich süßlichen Getreidenote. Im weiteren Eindruck ist es vor allem im Antrunk doch noch recht wässrig, bevor dann gegen Ende ein etwas süßlich karamelliger Geschmack hinzukommt der leichte Zitruseinflüsse hat. Auch im weiteren Trinkverlauf bleibt es doch sehr unspektakulär bis auf die leicht süßliche Note. Der Hopfen kommt hier nicht so wirklich zur Geltung.

Zum Fazit: Eher etwas unspektakulär, aber wirklich süffig und rund im Gesamtkontext. Es dürte gerne einen durchaus ausgeprägteren Geschmack haben. So ist es mir etwas zu mild geraten und bekommt von mir 3 Sterne.

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Paljas Bruin

Mal wieder etwas aus Belgien habe ich im nächsten Beitrag. Das Paljas Bruin der Brauerei De Leite soll es dieses Mal sein. Von der Marke Paljas hatte ich vor einigen Jahren schon das Blonde vorgestellt, nun wage ich mich heute also an sein dunkles Pendant. Das obergärige Bier wurde in der Flasche nachvergoren und mit sowohl vier verschiedenen dunklen Gerstenmalzsorten, als auch vier verschiedenen Hopfensorten gebraut. Der Alkoholgehalt liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen Schaum mit bräunlichen Akzenten.

Zum Geruch: Ein sehr karamellig süßliches Bier mit Toffeearomen. Es riecht sehr zuckrig süß. außerdem hat es noch Lakritznoten und etwas Kaffee.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein süßliches Bier mit cremigem Mundgefühl. Es hat schokoladige Noten mit milchigen Einflüssen. auf der anderen Seite ist es aber doch auch sehr sehr süßlich. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr süßliches Bier. Im Abgang zeigt sich sowohl eine gewisse Röstaromatik als auch eine leichte Säure, die irgendwie an Kirschen bzw. Sauerkirsche erinnert. Der Körper ist eher mittel ausgeprägt und der Hopfen sorgt für leichte Kräuternoten am Gaumen.

Zum Fazit: Ein vielschichtiges, in meinen Augen aber vor allem doch sehr süßes, für mich zu süßes Bier. Ich kann es schlecht einordnen, würde dem Bier aber eine Wertung von 3 Sternen geben.

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Maulbronner Hell

Auch die Maultasche, ein absoluter Klassiker der schwäbischen Küche, hat ihren Ursprung in der Fastenzeit. Erfunden wurde sie angeblich von den Mönchen im Kloster Maulbronn, die während der Fastenzeit, in der es ihnen nicht erlaubt war Fleisch zu verzehren, dieses einfach kleinhackten und unter einem Teigmantel versteckten. Sie versprachen sich dadurch, dass Gott so ihren Fleischkonsum nicht bemerken würde, weshalb die Maultasche heute auch den schwäbischen Spitznamen Herrgottsbscheißerle trägt. Das für die Maultasche namensgebende Kloster Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei im Enzkreis und inzwischen sogar Teil des UNESCO- Weltkulturerbes. Passend zur Fastenzeit gibt es von der im nahen Eppingen befindlichen Palmbräu zudem zwei Sorten Maulbronner Klosterbier, von denen ich im folgenden Test nun die helle Variante vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,3%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein blumig hopfiges Aroma habe ich in der Nase. Dazu kommt eine keksige Getreidesüße.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck empfinde ich es als ein sehr aromatisch hopfiges Bier, dass am Gaumen dezente Bitternoten hat, die schön blumig und sogar leicht fruchtig sind. Ein Bier, dass im weiteren Trinkverlauf ein herb getreidiges Geschmacksprofil aufweist. Es wirkt sehr kantig und doch recht urig-würzig. Am Gaumen der Hopfen dann durchaus auch ein wenig hängen. Für ein Pilsner hat es einen ordentlichen Körper.

Zum Fazit: Ein würziges, durchaus etwas hopfiges Bierchen. Es ist ganz solide und von bekommt es dafür eine Wertung von 3 Sternen.

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Craftwerk Mad Callista

Es muss nicht immer stark sein. Manchmal, wenn es die Umstände erfordern, darf es daurchaus auch mal ein etwas leichteres Bier sein. Es muss ja deswegen nicht zwangsläufig eines der berüchtigten „Lightbiere“ aus den USA sein, denen man gerne Wässrigkeit vorwirft, sondern auch die Craft Beer Szene hat den Vorteil alkoholreduzierter und leichter Lagerbiere für sich entdeckt und somit gibt es auch durchaus das ein oder andere Bier in diesem Segment wie zum Beispiel das Mad Callista des Craftbeerprojekts Craftwerk aus dem Hause der Bitburger Gruppe. Dieses leichte Lagerbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 3,9%.

Zur Optik: Ein sehr trübes, orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch; Man hat deutliche Zitrusnoten und ein Aroma von Grapefruit.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein eher schlankeres Bier. Es ist im Malzkörper dementsprechend nicht so ausgeprägt, hat im Abgang aber etwas bittere Noten. Es ist sehr prickelnd was die Kohlensäure betrifft und im Abgang auch durchaus leicht bitter. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf ein Bier mit schlankem Körper und leicht bitteraromatischem Abgang, der je länger man das Bier im Mund hat auch etwas fruhtig bis aromatische Note von Zitrus und etwas Melone oder Kiwi offenbart.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist solide und hat eine gute Hopfenaromatik und auch eine leichte Fruchtigkeit, leider hat es wie zu erwarten auch etwas wenig Körper.

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Hohenthanner St Sixtus

Auch die Schlossbrauerei Hohenthann hat ab Dezember für die Weihnachts- und Fastenzeit einen dunklen Doppelbock im Sortiment, nämlich den St. Sixtus Doppelbock. Dieses mit einem ordentlichen Alkoholgehalt von 8% ausgestattete Bier wird nun im folgenden Biertest vorgestellt. Benannt ist er nach dem Märtyrer und früheren Papst und Bischof von Rom Sixtus II, welcher in der Anfangszeit des Christentums im 3. Jahrhundert, in Rom zu Zeiten der Christenverfolgung den Märtyrertod starb.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier mit eher mäßigem Schaum.

Zum Geruch: Ein intensives mahagoni nussiges Aroma mit süßgetreidigen und karamelligen Nuancen.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier das im ersten Eindruck über einen durchaus präsenten Malzkörper verfügt, der aber nicht zu üppig und mastig wirkt. Das Bier ist im Körper zwar kräftig, wirkt aber bei weitem nicht so wie ein Bock es sogar eine gewisse Schlankheit und ist sehr süffig. Der Bock hat schon einen durchaus sehr süßlichen Abgang, auf der andern Seite schmeckt man gar nichts alkoholisches. Im Gegensatz zu anderen Bieren wirkt der Bock aber nicht so komplex und schafft es meiner Meinung nach nicht sein volles Aroma zu entfalten. Gegen Ende merkt man aber doch den Alkoholgehalt und es ist dann schon auch etwas zu süß in meinen Augen. Man hat im Abgang auch Nuancen von Karamell und Röstmalz.

Zum Fazit: Ein solider Bock, bei dem ich persönlich finde das die Geschmacksaromatik aber gerne noch ein wenig intensiver ausfallen dürfte. Von mir gibt’s dafür 3 Sterne.

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Argus 16 Strong

Letztes Jahr im Herbst habe ich schon einmal ein Bier der tschechischen Lidlmarke Argus veröffentlicht mit dem 16 Strong lege ich nun einen weiteren Test nach. Das es sich bei diesem Bier um ein Starkbier handelt süiegelt auch der Alkoholgehalt von 7% wieder.

Zur Optik: Ein tiefschwarzes Bier. Es wirkt leicht trüb und hat keinen besonders erwähnenswerten Schaum, was bei einem Starkbier auch nicht verwunderlich ist.

Zum Geruch: Ein in der Nase recht malzig und leicht röstig wirkendes Bier. Es zeigen sich ein wenig Toffeenoten.

Zum Geschmack: Ein geschmacklich durchaus vollmundiges Bier mit deutlichem Malzgeschmack. Es ist ein sehr süßliches Bier und klebt im Nachgang auch etwas am Gaumen. Aber auch typische Bockbiernoten wie Toffee, Schokolade, etwas leicht röstiges und Lakritze zeigen sich. Ach im weiteren Trinkverlauf ist es ein sehr intesives, leicht röstiges Bier. Es ist vor allem aber eines, nämlich süß. Im Abgang hat man eine ganz marginale Bittere.

Zum Fazit: Ich bin überrascht. Für eine Eigenmarke eines Supermarktes ist es gar nicht so schlecht. Man kann es durchaus trinken und für den Preis eigentlich ein gutes Preise-Leistungsverhätnis. Ich vergebe hier eine Wertung von 3 Sternen.

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Graminger Kirta

Mit der Graminger Kirta Weisse habe ich nun erstmals ein Bier der gleichnamingen Brauerei aus Altötting im Test. Graming selbst ist ein kleines Dorf, welches zunächst zur Gemeinde Kastl und seit 1978 zur bekannten Wallfahrtsstadt Altötting gehört. Die Graminger Brauerei soll im Jahre 1900 vom ortsansässigen Schmied gegründet worden sein und erlebte die nächsten 20 Jahre turbulente Zeiten, welche mit häufigen Besitzerwechseln verbunden waren. Erst im Jahre 1920 kehrt mit Braumeister Josef Krähschütz Kontinuität in den Betrieb ein, welcher sich noch heute im Besitz seiner Nachfahren befindet und nun von seinen 3 Ur-Enkelinnen Birgit Strasser, Sabine Detter und Iris Detter geführt wird. Das ursrpünglich für die Altöttinger Kirta entwickelte Testbier um welches sich mein folgender Test dreht hat es inzwischen ins ganzjährige Sortiment geschafft und ist stilistisch ein dunkles Weizenbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunes Bier. Es hat einen bräunlich angehauchten Schaum, der eine mittlere Stabilität hat.

Zum Geruch: Ein sehr schokoladiger Geruch. Ganz leicht lässt sich noch etwas reifere Banane riechen.

Zum Geschmack: Auch hier hat man einen röstig schokoladigen Geschmack, wobei für mich das schokoladige noch ein bisschen mehr durchkommen könnte. Man hat noch einen leicht fruchtigen Touch von Zwetschge und reifer Banane, grundlegend bleibt aber das schokladige und auch an Kakao erinnernde Aroma. Für meinen Geschmack fehlt es dem Bier aber an Spritzigkeit. Man hat ganz leichte röstige Noten, aber ansonsten ist es doch nicht besonders spsektakulär.

Zum Fazit: Eher ein wenig unspektakulär für meinen Geschmack und so bekommt es auch nur eine Wertung von 3 Sternen, da es durchaus gut Ansätze hat.