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Licorne Elsass

Heute gibt es mal wieder einen Biertest. Passend zum bevorstehenden Handballkracher Deutschland gegen Frankreich, findet sich heute mal wieder ein Bier aus Frankreich im Test. Da Frankreich jetzt nicht unbedingt ein traditionelles Bierland ist, bin ich au?erordentlich gespannt wie das heutige Bier schmeckt. Das Bier, welches ich heute verkoste, hört auf den Namen Licorne Elsass und stammt aus der gleichnamigen Brasserie Licorne im elsässischen Saverne. Die Brauerei ist jedoch nicht mehr in Privatbesitz, sondern gehört zur saarländischen Brauerei Karlsberg und vertreibt deren Biere in Frankreich unter dem Namen Karlsbräu. Das Elsass Bier, welches das Flaggschiff der Brauerei ist, ist ein untergäriges Lagerbier mit 5,5% Alkohol.

Zur Optik: Leicht trübes Bier. Es hat eine goldene Farbe. Es hat einen sehr schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Getreidiger Geruch, aber auch ein bisschen metallisch. ansonsten eher geruchsneutral.

Zum Geschmack: Brotig, getreidig. Es ist sehr kernig aber auch leicht metallisch. Der Nachgang ist recht kurz und sagt nicht so viel aus. Es hat so ein ganz leichtes feinmalziges Aroma, welches getreidig fein wirkt, auf der andren Seite im Abgang aber irgendwie abgestanden. Außerdem hat es ein komische Bittere, die man nicht so genau definieren kann. Mir fehlt die Ausgewogenheit und gegen Ende ist es dann eine Mischung, aus am Gaumen hopfigen Noten und so einen komischen, leicht karamelligen Aroma welches am Gaumen kleben bleibt.

Zum Fazit: Ein Bier, welches erstaunlicherweise doch den ein oder anderen guten Ansatz zeigt, welcher aber von nicht schmeckenden anderen Ansätzen wieder zunichte gemacht wird. Durch diese Unausgewogenheit gibts leider nur 2 Sterne.

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Kaiser Edelpils

Die Feiertage sind vorbei, aber dennoch steht das Wochenende vor der Tür. Deshalb gibt es zwar einen Biertest, diesmal aber wieder ein normales und kein Festbier. Vorkostet wird heute ein Bier der Kaiser Brauerei aus Geislingen, die seit der Insolvenz 2014 ihr Sortiment Stück für Stück umbaut. So auch beim heute verkosteten Bier dem Edel Pils. Dieses Bier wird nämlich in nächster Zeit durch das neue Biobier Naturpils ersetzt. Zeit also, dieses Bier noch einmal zu verkosten, bevor es nicht mehr erhältlich sein wird. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Klar filtriertes, helles Bier. Der Schaum ist leider sehr flukativ.

Zu Geruch: Hopfige Note, bei der jedoch auch immer eine gewisse Malzsüße mitschwingt. Jedoch überwiegt das herbe und hopfige.

Zum Geschmack: Ein hopfig, herbes Bier imersten Eindruck. Es hat einen pilsigen Anfangscharakter, der jedoch recht schnell verflogen ist und dann ist dieses Bier irgendwie nichtssagend. Im Abgang zusätzlich noch ein wenig ein modriger Beigeschmack, der ein wenig nach schlecht vermälztem Getreide schmeckt. Es wirkt dennoch auf eine gewisse Art ein wenig erfischend wenn man es gut gekühlt trinkt. Jedoch ist es mir für ein Pils, über den ganzen Trinkverlauf betrachtet, einfach zu malzig und der Hopfen kommt gar nicht richtig durch. Es prickelt nicht einmal annähernd und herb ist es gar nicht.

Zum Fazit: Man kann eigentlich nur sagen das Kaiser richtig reagiert hat und dieses Bier durch ein neues ersetzt. Für mich eindeutig das schwächste Bier in einem generell qualitativ sehr schwankenden Biersortiment. Daher auch nur 2 Sterne, da man es immerhin trinken kann, ohne das es einem schlecht wird.

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Puntigamer Das Bierige Bier

Im heutigen Biertest geht es mal wieder in unser Nachbarland nach Österreich. Die größte Braugruppe dort ist die Brau Union, welche zum Heineken Konzern gehört. Eine Brauerei bzw. Marke im Portfolio der Brau Union ist die Puntigamer Brauerei die, die gleichnamige Marke herstellt. Gebraut wird in Puntigam einem Randbezirk der steirischen Hauptstadt Graz. Seit !838 besteht die Brauerei nun schon und hat sich zu einer der größten in ganz Österreich entwickelt. Nach mehreren Fusionen, zunächst als Steirerbräu AG firmierend, entstand 1997 durch die Fusion mit der Brau AG eben jene Brau Union, die heute den Biermarkt in Österreich dominiert. Verkostet wird der Klassiker der Brauerei, das sogenannte bierige Bier. Woher dieser ungewöhnliche Name stammt, erschließt sich mir auch nach einiger Recherche noch nicht. Sicher ist jedenfalls, dass es sich hierbei um ein untergäriges Lagerbier handelt, welches in etwa einem typischen österreichischen Standardmärzen entspricht. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Ziemlich nichtssagender, leicht chemisch angehauchter Geruch.  ganz leicht malzige und süßliche Töne.

Zum Geschmack: Auch hier ein eher unscheinbares Bier. Es hat gewisse malzige Noten, die auch hier und da recht anmutig durchkommen, jedoch zunächst nichts besonderes sind. Es ist im Antrunk ein wenig prickelnd und im Abgang ein wenig hopfig. Gegen Ende, wenn die Kohlensäure nachlässt, ist es ein eher gefälliges Bier. Es wird dann aber auch ein wenig schal. Irgendwie hat es einfach nicht so ein richtig großes Geschmacksprofil.

Zum Fazit: Ein Bier das mich jetzt nicht so wirklich vom Hock haut. Irgendwie einfach ziemlich flach. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Dinkelacker CD Pils

Im heutigen Biertest gibt es einen sprichwörtlichen regionalen Klassiker, den das CD Pils der Brauerei Dinkelacker ist eines der am weitesten verbreiteten Biere im württembergischen Teil des Südwestens. Daher dürften viele ihm zumindest schon mal über den Weg gelaufen sein. Die Brauerei Dinkelacker selbst, hat sich mittlerweile seit ihrer Reprivatisierung, zum mehr oder weniger regionalen Marktführer gemausert. Neben dem Exportbier Privat ist eben nun heute verkostetes CD Pils das Flaggschiff der Brauerei. Es besitzt einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Goldenes, klar filtriertes Bier. Der Schaum ist recht flukativ und sehr schnell weg.

zu Geruch: Leicht hopfiges Bier mit einem Hopfenakzent, bei dem aber dann doch deutlich das süßmalzige Aroma durchkommt.

zum Geschmack: Hopfig süßliches Bier, wobei hier der Hopfen zunächst nicht zwingend ist. Man würde nach den ersten Schlücken nicht zwingend vermuten, dass es sich um ein Pils handelt. Der Hopfen kommt nur im Abgang recht marginal durch.  Der schwingt immer irgendwo mit und man merkt, dass es sich um ein Pils handelt. Gegen Ende nimmt der Hopfen dann immer mehr fahrt auf. Jetzt wird es dann aber irgendwie zu viel und der Geschmack besteht hauptsächlich aus einer Hopfennote, die schon etwas am Gaumen kratzt. Dies macht es in den letzten 2-3 Schlücken sehr unangenehm zu trinken.

Zum Fazit: Für mich kein wirklich gutes Pilsener. Vor allem ist es nicht besonders süffig und der Trinkspaß hält sich in Grenzen. Da es aber erst in den letzten Zügen wirklich unangenehm wird, bekommt es noch gerade so 2 Sterne.

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Weihenstephan Vitus

Es ist Freitagabend und damit Wochenende. Zeit also für einen Biertest. Dieser führt uns dieses mal zur ältesten, ununterbrochen tätigen Brauerei der Welt, nämlich zur bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan. Seit 1040 soll hier schon gebraut worden sein, wobei dies allerdings mehr als fraglich ist, da die Dokumente die dies belegen im Ruf stehen, Fälschungen aus dem frühen 17 jahrhundert zu sein. Da dies jedoch nicht eindeutig nachweisbar ist, darf sich die Brauerei dennoch älteste Brauerei der Welt nennen. Im Zuge der Säkularisation kam die vormalige Klosterbrauerei 1803 in bayerischen Staatsbesitz, wo sie bis heute verblieb. Mittlerweile befindet sich die Brauerei auf dem Areal des Campus Weihenstephan der TU München. Diese bietet als eine von nur 2 Universitäten in Deutschland den Studiengang Brau- und Lebensmitteltechnologie an. So ist es nicht verwunderlich, dass die Brauerei von den Studierenden und die Studierenden von der Brauerei profitieren. Nun aber zum Bier. Verkostet wird heute der Vitus. Bei ihm handelt es sich um einen Weizenbock mit 7,7% Alkohol.

Zur Optik: Orangenes bis bernsteinfarbenes Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen, jedoch ist das für einen Bock in Ordnung.

Zum Geruch: Sehr intensiv fruchtiges Aroma. Sehr schön nach Pflaume duftend macht dieses Bier seine Aromen breit. Dazu habe ich noch Erdbeere in der Nase. Banane ist nur marginal anwesend und dann auch in sehr sehr ausgereifter Form.

Zum Geschmack: Ein sehr fruchtiges und reifes Aroma, welches aber von leicht bitteren alkoholischen Aromen flankiert wird. Dannach sehr süßlich. Die Banane kommt sehr gut durch, jedoch wirkt es dann bisweilen schon fast ein wenig zuckrig. Dies steht schon sehr in Kontrast zu den ab und an auftretenden alkoholischen Noten. Auch im weiteren Trinkverlauf ein Mix aus diesen noten von intensivem Getreide und der prickelnden Kohlensäure und den etwas bitteren alkoholischen Noten. Die fruchtnoten muss man sich schon sehr arg denken das man hier und da etwas Pflaume und etwas banane rausschmeckt.

Zum Fazit: Naja ich hatte mir von diesem Bier schon mehr erwartet. Für mich ein alles andere als ein guter Weizenbock. Es fehlt mir einfach an richtig überzeugenden Fruchtnoten. auch ist es zu alkoholisch. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Hummel Leonhardi Bock

So langsam kommen die kalten Tage und es geht steil auf die Adventszeit zu. Das heißt es beginnt für die Bierkenner die Saison vieler Bock und Festbiere. Da auch ich ein Freund dieser Spezialitäten bin und mich jedes Jahr aufs neue auf diese Zeit freue, gibt es im heutigen Test mal wieder einen Bock. Ausgesucht habe ich mir den Leonhardi Bock. Ein saisonales Bier der Brauerei Hummel, aus dem fränkischen Merkendorf. Es ist erhältlich von Anfang November bis 3 König und besitzt stolze 7,5% Alkohol.

Zur Optik:  Bernsteinfarbenes bis kupfergoldenes Bier. Es ist klar filtriert mit einem schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Malzig, aber auch leicht alkoholischer Geruch. Sehr ölig und ätherisch.

Zum Geschmack: Im Abgang fällt zunächst einmal eine recht herbe Note auf, die auch ein wenig alkoholisch schmeckt. Insgesamt fast schon zu alkoholisch dieses Bier. Ansonsten ist vom Malz nicht so wirklich viel zu schmecken. Diese störende alkoholische Note nimmt dem Bier insgesamt leider viel vom Geschmack.

Zum Fazit: Schade, hatte ein wenig mehr von diesem Bier erwartet aber die alkoholische Note ist mir hier zu dominant und so ist es auch nicht wirklich bekömmlich. Hierfür gibts nur 2 Sterne.

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Sternquell Pils

Da gestern der Tag der deutschen Einheit war, geht es im heutigen Biertest in den Osten der Republik. Es geht ins Vogtland, einer sächsischen Region an de grenze zu Bayern bzw. Franken. Dort in der größten Stadt der Region, nämlich in Plauen, hat die Sternquell Brauerei ihren Sitz. Seit der Reprivatisierung 1990 zur Kulmbacher Brauereigruppe gehörend, existiert dieser Betrieb schon seit 1857. Getestet wird heute das Flaggschiff der Brauerei, das Pils. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen, mittleren weissen Schaum.

Zum Geruch: Leicht hopfig und blumig. Dazu leichte malzige Noten. Irgendwie auch ein wenig gurkig.

Zum Geschmack: Leicht hopfiger und bitterer Einstieg ins Bier mit einer gewissen Hopfennote im Abgang. Das Grundaroma bestimmt sich aber eher durch ein wenig süßliche Malznoten, die vor allem im Nachgang ein wenig im Gaumen und in der Rachengegend nachhallen. Die Kohlensäure prickelt ordentlich und kratzt sogar ein wenig am Gaumen. Es fehlt einfach ein wenig an entscheidender Hopfenherbe. Diese ist mir insgesamt zu gefällig und zu zurückhaltend.

Zum Fazit: Ein Bier für Pilsliebhaber die es eher mild mögen. Mir fehlt hier einfach die entscheidende Portion Hopfen bzw. einfach ein herber Geschmack um dieses Bier abzurunden. Eher Durchschnitt und nicht besonderes. Eigentlich auch nicht so richtig ein Pils. Hierfür gebe ich leider nur 2 Sterne.

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Rhaner 1833

Im heutigen Biertest geht es in den bayrischen Wald. Es geht nach Rhan in der Oberpfalz. Dort befindet sich die gleichnamige Rhanerbräu. Wer jetzt denk im Biertest geht es um ein Helles oder ein Weissbier der liegt falsch, denn die Rhanerbrauerei stellt auch ganz besondere Bierspezialitäten her. Eine davon ist der 1833 Chateubriand Barley Wine. Das besondere an diesem Bier ist, dass es in zweiter Gärung mit einer französischenWeinhefe nachvergoren wurde. Auch eine schöne Anekdote hat sich die Brauerei dazu einfallen lassen, ob diese allerdings wirklich wahr ist, ist nicht rauszulesen. Die Geschichte soll sich, wie der Name des Bieres vermuten lässt im Jahre 1833 abgespielt haben. In diesem Jahr soll der damalige Brauerersohn den berühmten Schriftsteller Rene de Chateaubriand beherbergt haben. Diesen gibt es sogar wirklich, wie ich feststellen musste. Da nun die Namensherkunft geklärt ist nun zum Bier. Es ist ein Barley Wine mit starken 12% Alkohol.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes bis deutlich orangenes Bier. Die Schaumkrone ist sehr ordentlich.

Zum Geruch: Sehr alkoholisch, aber auch nach ordentlich reifen Früchten. Dazu leichte holzige Noten. Außerdem ist etwas Beere zu riechen.

Zum Geschmack: Der erste Eindruck ist sehr sprudelig und von der Kohlensäure geprägt. So sehr, das es sehr befremdlich ist und jeglichen Geschmack fast blockiert. Irgendwie aber auch sehr alkoholisch im Geschmack. Dennoch klingen ab und an leicht fruchtige Noten an. Vor allem sehr reife von Pflaume. Es ist leicht süßlich und schmeckt nach reiferen Früchten. Jedoch ist nach wie vor die Kohlensäure einfach ein wenig zu dominant.

Zum Fazit: Schade eigentlich, ich hatte mir von diesem Bier deutlich mehr erwartet. Die Kohlensäure verhindert leider, dass man die darunter liegende intensivere Aromatik nur ganz wenig schmeckt. Daher gibts nur 2 Sterne.

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Alpirsbacher Kloster Starkbier

Im heutigen Biertest geht es mal wieder etwas härter zur Sache, den im Test befindet sich diesmal ein Bock. Er wird zwar nicht als solcher vermarktet, aber dennoch ist das Kloster Starkbier, mit seinen 7,3% Alkohol, eindeutig in der Kategorie Bock angesiedelt. Hergestellt wird dieses Bier von der Alpirsbacher Klosterbräu, aus der gleichnamigen Stadt, die im schwäbischen teil des Schwarzwalds in der Nähe von Freudenstadt liegt.

Zur Optik: Bernsteinfarbenes Bier. Es ist filtriert und hat einen weißen Schaum der ganz in Ordnung ist.

Zum Geruch: Sehr getreidig, würziges Aroma, mit einer gewissen Fruchtaromatik, nach reifen Fürchten à la Äpfeln und Birnen.

Zum Geschmack: Sehr herbes und alkoholisches Bier. Es ist vor allem im Abgang sehr bitter und zugleich herb. Aber auch eine gewisse Fruchtigkeit, von den oben beschriebenen Früchten macht sich breit. Jedoch hat es insgesamt einen sehr komische herbes Aroma. Äpfel und Birnen eventuell noch ein wenig Pflaume hat man dennoch auch im weiteren Trinkverlauf im Aroma. Dennoch wirkt dieses Bier insgesamt nicht so richtig rund. Es hat einfach so ein unangenehmes metallisch alkoholisches Aroma das schwer zu beschreiben ist.

Zum Fazit: Ein schöne Fruchtigkeit nach heimischem Streuobst, die gerade jetzt in der Erntezeit schön zu trinken ist, ist ja vorhanden aber diese alkoholischen und doch sehr bitteren Beinoten verderben den Genuss leider. Für mich nicht so ein Genuss. Schade eigentlich, hiefür gibts nur 2 Sterne.

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Anker Gartenwichtel

Sommerzeit ist Gartenzeit. Auch wenn die letzten Tage das Wetter nicht mehr unbedingt zu 100% Gartebtauglich war, so gibt es in der warmen Jahreszeit wohl nichts schöneres als im eigenen Garten ein kühles Bier zu genießen. Daher passt unser heutiges Bier, der Gartenwichtel, sehr gut. Unter dem Label der Ankerbrauerei Nagold verkauft, wird dieses Bier mittlerweile von der Alpirsbacher Klosterbräu gebraut. Den im Jahre 2011 stellt die Ankerbrauerei Nagold ihren betrieb ein. Damit schloss auch die letzte verbliebene Brauerei im Kernstadtbereich von Nagold ihre Pforten. Auch die Brauereigebäude direkt am Ufer der Nagold gelegen, wurden mittlerweile abgerissen und im Zuge der Landesgartenschau 2012 überbaut. Das Bier ist jedoch noch lange nicht verschwunden und beliebt wie seit jeher. Daher wird es heute auch verköstigt. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,4%.

Zur Optik: Klares, goldenes Bier. Der Schaum ist recht schnell verflogen.

Zum Geruch: Malziger, getreidiger Geruch. Riecht ein wenig ölig. Die feinmalzige Note überwiegt aber.

Zum Geschmack: Malzbetontes Bier. Das jedoch eine deutliche Hopfennote aufweist. Es versucht frisch wie Blumen im Garten zu schmecken. Jedoch ist mir die bittere zu dominant und eindimensional. Außerdem hat es einen mir zu stark metallischen Geschmack. Nach den ersten paar Schlücken legt sich diese zu aufdringliche Bittere aber und das Bier wird deutlich malziger und würziger. Jedoch schwingt immer so ein muffiger, ledriger geschmack mit, der das Bier nicht wirklich genießbar macht und dadurch einen sehr unangenehmen Nebengeschmack erzeugt.

Zum Fazit: Wahrlich nicht das gelbe Vom Ei. Ob dieses Bier nun eine Genuss für einen fleisigen Wichtel im Garten wäre. Ich glaube eher nicht so richtig daran. Daher gibt es hier auch leider nur 2 Sterne dafür.