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Unterbaarer Hell

Im heutigen Biertest geht es nach Bayern. Es geht nach Baar in bayrisch Schwaben. Dort im Stadtteil Unterbaar befindet sich das Schloss Unterbaar, in welchem die heutige Schlossbrauerei Unterbaar ihren Ursprung hat. Den diese befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses. Die bereits 1608 erstmal erwähnte Brauerei, hat sich aber erst seit 1968 als sie in den Besitz der Familie Groß von Trockau gelangte. Seither ist die Brauerei gewachsen und steht auch im Jahr 2017 gut da. Aus ihrem Sortiment wird heute das helle Vollbier verkostet. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,0%

Zur Optik: Sehr helles, blondes Bier. Das klare Bier hat einen Schaum der kurz sprudelt, sich aber dann ganz schnell wieder zusammenzieht.

Zum Geruch: Süßlich malziges Bier. Das aber auch frisch und würzig riecht. Man hat aber auch leicht fruchtige Aromen, die an Pfirsich und Apfelsine erinnern. Die malzig süßen Töne sind jedoch dominierend.

Zum Geschmack: Komischer erster Eindruck. Es erscheint mir nämlich doch sehr herb und gar nicht so typisch süffig wie ich es von einem Hellen gewohnt bin. Irgendwie ist es dadurch auch einfach eine Spur zu bitter. Auf der anderen Seite ist im Antrunk der süßliche Malzcharakter, der dann aber schon fast wieder zu süß ist. Dieses Bier wirkt unausgeglichen und nicht gut aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: Wirklich kein Genuss dieses Bier es ist nicht aufeinander abgestimmt und wirkt unrund. Hierfür gibt es nur 1 Stern

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Edelmeister Pilsener

Zu unserem heutigen Test geht es nach Polen. Es geht zur Brauerei van Pur, die in Polen gleich 5 Brauereien betreibt, ihren Hauptsitz aber in Warschau hat. Die Brauerei wurde erst 1989 gegründet und ist mehr eine Bierfabrik als eine Traditionsbrauerei. Sie stellt zwar auch einige traditionelle polnische Biermnarken her, von Brauereien die sie geschluckt hat, produziert aber doch hauptsächlich Handelsmarken, die in ganz Polen und auch Europa vertreiben werden. Davon ist mir das Edelmeister über den Weg gelaufen, eine Bier ohne traditionellen Bezug. Es ist ein Pilsner und mit 4,5% eher ein leichtes Bier.

Zur Optik: Kräftig goldenes Bier. Und ich muss zugeben, dass es einen schönen und stabilen weißen Schaum hat.

Zum Geruch: Sehr süßes Bier. Aber es riecht auch seifig und ein wenig metallisch nach Industrie. Aber auch Noten von Honig riecht man.

Zum Geschmack: Boah, also irgendwie ist mir dieses Bier gleich von Anfang an zu süß. Aber nach diesem Kurzen süßlichen Antrunk wird dieses Bier erstaunlich wässrig. Und es schmeckt dann abgesehen von einer leicht metallischen Note nach nichts mehr. Also was daran ein Pils sein soll ist mir wahrlich ein Rätsel. Mit viel Wohlwollen kann man eine ganz ganz kleine Hopfenbittere am Gaumen ausmachen. Auch im weiteren Trinkverlauf wirds nicht besser, dieses Bier wirkt wässrig und nicht natürlich. Alle Aromen wirken ein wenig künstlich.

Zum Fazit: Wahrlich kein Gaumenschmaus, Dieses Bier schmeckt hauptsächlich nach Wasser und einer komischen Malzsüße, die aber sehr künstlich wirkt. Ist überhaupt nicht mein Fall. folglich also nur 1 Stern.

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Hofbräu Oktoberfestbier

Nun ist Halbzeit auf der Wiesn und sie neigt sich so langsam ihrem Ende zu. Grund genug also für mich noch ein Oktoberfestbier zu testen. Verkostet wird heute das Oktoberfestbier vom Münchner Hofbräu. Hofbräu, natürlich hauütsächlich durch das weltbekannte Hofbräuhaus bekannt ist. Es ist eine Brauerei die sich nach wie vor in Besitz des Bayrischen Staates befindet. Somit ist sie eine von 3 Staatsbrauereien in Deutschland. Sie wurde 1589 vom damaligen bayrischen Herzog Wilhelm gegründet mit dem Ziel, dass das Bier für den eigenen Hof selbst gebraut werden konnte. Zusätzlich war sie bis 1818 die einzige Brauerei die in Bayern Bockbier brauen durfte. Hierzu wurden sogar Brauer aus Einbeck, der Heimat des Bocks, abgeworben um solch ein Bier auch in Bayern herstellen zu können. Das Oktoberfstbier hat mit einen Alkoholgehalt von 6,3% einen sehr hohen Alkoholgehalt, der fast schon an Bockbier grenz. Der Hohe Alkoholgehalt von Festbieren wird mitunter auch gerne von Okotberfestbesuchern unterschätzt.

Zur Optik: Kräftiges goldenes Bier mit einem leichten Kupferstich. Der schöne weiße Schaum ist recht üppig zieht sich aber dann doch schnell zusammen.

Zum Geruch: Sehr brotige und malzige Noten. Man hat aber auch schon leicht alkoholische Noten die einem da in die Nase schwirren. Vom Hopfen kommt leider gar nichts.

Zum Geschmack: Der Einstig hat zunächst einmal eine sehr hohe Kohlensäurekonzentration, die nicht wirklich süffig ist. Außerdem ist im Abgang zunächst eine recht unangenehme Bitternote vorhanden, die leicht auf dem Gaumen tanzt. Dieser wirklich bittere Ton im Abgang ist wirklich nicht bekömmlich und macht das Bier gar nicht süffig. Auch schmeckt man die leichten Alkoholnoten deutlich. Vom Malz, das den Geruch noch dominierte ist im Geschmack erstaunlich wenig zu schmecken. Entweder hat man die penetrante Bittere oder es ist einfach so wässrig, das man nichts wirklich schmeckt. Man muss sich wirklich anstrengen fast schon danach suchen, wenn man leicht malzige Noten erhaschen will.

Zum Fazit: Also ich werde wirklich nicht warm mit diesem Bier, es hat einfach einen viel zu bitteren Nachgeschmack. Zusätzlich hat es sonst nicht wirklich viel Geschmack und die Kohlensäure ist auch zu hoch dosiert. Ich vergebe hierfür 1 Stern da es wirklich nicht schmeckt.

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Hauf Helles Vollbier

Im heutigen Biertest geht es in die ehemalige freie Reichsstadt Dinkelsbühl. Neber ihrer Sehenswerten historischen Altsadt hat die Stadt auch eine Brauerei zu bieten, nämlich die Brauerei Hauf. Gegründet 1901 ist die Brauerei vergleichsweise jung. Von ihrem breiten Sortiment wird heute das Vollbier Hell verkostet. Es ist ein klassisches Helles wie es fast jede bayrische und fränkische Brauerei im Sortiment hat. Es hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Kräftiges hellgoldenes Bier. Klar filtriert und ein grobpriger weißer Schaum.

Zum Geruch: Kräftiger Malziger sogar leicht karamelliger Geruch. Aber eher gerstige/getreidige Noten als süßlich malzige.

Zum Geschmack: Sehr gewöhnungsbedürftig und im ersten Eindruck erstaunlich bitter. Vor allem die Kohlensäure im Antrunk wirkt für mich total Unpassend. Also unter einen Hellen habe ich einen anderen Geschmack erwartet. Der Nachgeschmack ist auch nicht gerade prickelnd sonder eher getreidig schleimig. Zusätzlich wirkt dieses Bier auch einfach nicht frisch und süffig, sodass es im Trinkverlauf eher zäh ist. Fruchtige hopfige Noten hat man gar nicht, dazu ist die Kohlensäure viel zu sprudelig.

Zum Fazit: Also dieses Bier ist wirklich kein Trinkvergügen und eigentlich schon fast für den Ausguss. Es ist eigentlich schon fast eklig und schmeckt einfach auch nicht frisch. Zusätzlich ist die Kohlensäure einfach auch nicht gut dossiert. Ich vergebe hier einfach nur einen Stern, da es wirklich einfach nicht schmeckt.

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Maes Pils

Belgien ist bekannt für seine außergewöhnliche und sortenreiche Bierkultur, aber dennoch ist innerhalb von Belgien Pils bzw. Lager die beliebteste Biersorte. Eines der beliebtesten wird nun heute im Test verkostet, das Maes Pils. Gebraut wird das Bier in der Brauerei Alken Maes, die 1988 durch den Zusammenschluss von Alken und Maes entstand. Seit 2008 gehört die Brauerei, die eine der größten Belgien ist zu Heineken.

Zur Optik: Helles Goldenes Bier, das eine ganz leichte Trübung aufweist. Schaum ist praktisch nicht vorhanden.

Zum Geruch: Ganz leicht malzige Töne, aber mehr riecht man beim besten Willen nicht. Ich hatte echt selten ein Bier wie dieses, das nach wirklich fast nichts riecht.

Zum Geschmack: Auch der Geschmack ist ehrlich gesagt zunächst recht flach. Es ist nicht so, dass es nach nichts schmeckt aber die einzelnen Nuancen sind alle recht schwach ausgeprägt. Am Anfang hat man eine dezente Malznote, die von einer prickelnden Kohlensäure begleitet wird. Im Abgang hat man leicht bittere Noten vom Hopfen. Ansonsten ist es recht wässrig, wobei das Brauwasser recht weich ist, sodass es gut trinkbar ist, aber hald eher wie ein Mineralwasser mit leicht malzigen Geschmack und kurzem bitteren Eindrücken im Abgang.

Zum Fazit: Dieses Bier schmeckt wirklich nach nichts, es ist zwar nicht eklig aber ich habe ehrlich gesagt noch nie ein Bier getrunken, das so nach nichts schmeckte wie dieses Bier. Folgerichtig gibts hier auch nur einen Stern dafür, denn Sprudel trinken kann man billiger.

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Alpirsbacher Spezial

Heute gibt es wieder etwas aus dem Schwarzwald. Es geht nach Alpirsbach zur dort ansässigen Klosterbrauerei, von der schon einmal der Schwarzwaldmichel im Test war. Heute gibt es eines der Standardbiere der Brauerei, das Spezial. Das Spezial ist ein typisches untergäriges, mildes Exportbier mit 5,2% Alkohol.

Zur Optik: Goldenes klares Bier mit keinem besonderen Schaum. Der Schaum verfliegt recht schnell, nach dem Einschenken ist er so gut wie gar nicht vorhanden.

Zum Geruch: Klassische malzige Töne. Brotige und karamellige Eindrücke. Hat sogar leicht schrotige, rauchige Anklänge, aber die süße überwiegt. Die Kohlensäure kitzelt leicht in der Nase.

Zum Geschmack: Süßlicher Antrunk, welcher im Abgang erstaunlicherweise leicht herb fast schon bitter schmeckt. Für ein Export ist es mir wirklich zu bitter. Und ich finde es wirklich bitter nicht herb. Auch die Malzsüße wirkt gekünstelt und ein wenig schal, fast schon muffig und alt. In der Bittere lassen sich leicht blumige und grasige Noten herausschmecken. Gegen Ende wird das Bier eine Mischung aus wässrigem Aroma und dieser immer unrunder werdenden Bittere. Die Malzsüße aus dem Geruch sucht man vergebens.

Zum Fazit: Kein wirklich gutes Bier, viel zu Bitter und auch die einzelnen Komponenten wirken nicht gut ausbalanciert. Alles in allem ist dieses Bier nicht wirklich ein Genuss, da gibt es auch von dieser Brauerei deutlich bessere Biere. Ich kann hierfür leider nur 1 Stern vergeben, da es mir wirklich gar nicht geschmeckt hat und es wirklich teilweise schon ein wenig alt und auch muffig schmeckte.

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Corona Extra

Der folgende Test befasst sich mit einem Bier das bestimmt jeder schon einmal getrunken oder zumindest gesehen hat. Es ist das Corona Cerveza Extra. Die Marke Corona gehört zur größten Mexikanischen Brauereigruppe ,Grupo Modelo, welche mehrere Braureien in ganz Mexiko betreibt. Grupo Modelo wiederum gehört zum größten Bierkonzern der Welt, InBev ,und stellt viele verschiedene Biermarken für das In- und Ausland her. Gebraut wird dieses 4,5% starke Bier übrigens nicht nach dem Reinheitsgebot, da es neben Mais auch noch ein paar chemische Stoffe wie z.B. Antioxidationsmittel enthält. Die Farbe ist für ein Bier dieser Art sehr klassisch, nämlich ein sattes Gold. Der Geruch ist leicht ölig und auch ein wenig Metallisch. Vereinzelt kann man eine süße die an Honig und Getreide erinnert riechen.Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig auf der einen Seite süß fast schon zuckrig auf der anderen Seite eine deutlich metallische Note, welche mir so gar nicht munden mag.Ein Richtig komisches Mundgefühl ein Ein kurzzeitig viel zu süß wirkendes Malzbett auf der Zunge welches aber sofort deutlich spürbar von überzogenen Kohlensäurebläschen überboten wird und im Abgang dann harzige Hopfenoten welche einen doch sehr metallischen Beigeschmack haben. Leichte zitronige Noten und ein etwas komischer Maisgeschmack ergänzen dieses gänzlich unrunde Geschmacksprofil. Ein wahrlich komisches Mundgefühl welches zusammengefasst sehr chemisch und total unnatürlich schmeckt, dass man es eigentlich gar nicht mehr wirklich als Bier bezeichnen kann, da sind mir die Stadardlager die zwar nach nichts schmecken noch lieber, da diese wenigstens keine so krassen fehl bzw. künstlich wirkenden Aromen und metallischen Beigeschmäcker haben. Wers mag ok, Geschmäcker sind verschieden mir schmeckts überhaupt nicht von daher kann ich hierfür nur einen Stern vergeben.

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Berliner Kindl Weisse

Heute geht es für den Test in unsere Hauptstadt nach Berlin. Auf dem Programm steht eine richtige altberliner Sorte, die Berliner Weisse. Sie wird traditionell zusätzlich noch mit Milchsäurebakterien vergoren die ihr einen leicht säuerlichen Geschmack verleihen. Ausgesucht habe ich mir im folgenden Test die Weisse von Berliner Kindl, der größten Brauerei der Stadt, welche mittlerweile zusammen mit den anderen altberliner Biermarken zu Radeberger gehört. Gebraut wird diese Bier, wie auch alle anderen Berliner Mrken in der Kindl Brauerei in Berlin-Hohenschönhausen. Die Optik ist trüb und orange bis bernstein, so wie auch ein normales Hefeweizen aussieht. Der Geruch ist sehr auffalend brotig, hat aber auch leicht säuerliche Nuancen. Der Geschmack ist äußerst Gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr sauer und hat teilweise Anflüge einer Essiggurke. Ansonsten hat es eine leicht ölige Note. Der Abgang ist dagegen überraschend flach und schmeckt nach nicht wirklich viel. Auch das Mundgefühl verwässert sich nach dem anfänglichen Säureschock. Nein diese Bier ist überhaupt nichts. Auf der einen Seite viel zu säuerlich und auf der anderen total wässrig. Des weiteren ist es einfach total unausgewogen. Hierfür gibts beim besten Willen nicht mehr als einen Stern. Vielleicht lässt sich ja dieses Gebräu in der allseits beliebten Mischform mit Sirup noch genießen. So jedenfalls nicht.

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Polar Pilsner

Der folgende Test führt uns nach Venezuela. Dort gibt es ein Bier namens Polar, welches das meistverkaufte des Landes ist und auch über die Landesgrenzen hinweg erhältlich ist. Vom aussehen und vom Geruch ist es ein typisches Standardlager. Helles goldene Farbe , kaum Schaum und ein leichter Malzgeruch lassen sich erkennen. ansonsten hält sich der Geruch relativ bedeckt. Zum Geschmack : Nun gut der Geschmack ist relativ kurz erzählt. Im Großen und Ganzen ist er wässrig und schmeckt nach nicht wirklich viel allein das kurze Auftauchen einer Bittere lässt einem suggerieren , dass es sich nicht um Mineralwasser handelt, den die Kohlensäuren ist sehr wohl vorhanden und prickelt fast schon zu dolle. Also was soll ich sagen ist dies wirklich ein Bier ? Ich finde nicht ich hätte genauso gut Sprudel trinken können. Außerdem fallen im weiteren Trinkverlauf immer mehr harzig, metallische und chemische Noten auf und auch durch die Kohlensäure wird es nicht süffig. Hierfür kann ich leider nur einen Stern vergeben.