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Estrella damm Lager

Nachdem es heut zu einem relativ plötzlichen Wintereinbruch kam, verabschiede ich mich in meinem heutigen Biertest in deutlich wärmere Gefilde. Heute verschlägt es mich dabei biertechnisch nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens. Das dort hergestellte Bier Estrella Damm dürfte einigen ein Begriff sein, die der Gegend schon einmal einen Besuch abgestattet haben. Aber auch sonst ist dieses Bier eines der bekanntesten in Spanien produzierten Gerstensäfte. Gebraut wird es von der Cerveceria Damm, welche 1872 von August Damm, einem deutschstämmigen Auswanderer aus dem Elssas gegründet wurde. Das bekannteste Bier, das Estrella Damm Lager werde ich heute verkosten. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Leicht getreidge Noten. Ansonsten ist es recht geruchsneutral.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck hat man ein sehr süßliches Bier mit einem gewissen Hopfenprofil. Mir ist es hier fast schon zu süß . Auch im weiteren trinkverlauf hat es vor allem im Abgang einen kurzen hopfigen Geschmack. Ansonsten wirkt es aber je länger man es trinkt immer flacher. Irgendwann schmeckt es dann pappig und der Abgang wird metallischer. Dies zieht sich dann bis zum Ende durch und vor allem der Nachgang bleibt sehr mineralisch am Gaumen haften.

Zum Fazit: Der Anfang war noch einigermaßen ok, aber dann wird es echt immer schlechter und gegen Ende finde ich es eigentlich fast ungenießbar, da man auf der einen Seite einen ledrig/pappigen Körper hat und auf der anderen Seite einen Abgang, bei dem die Hopfennoten sehr metallisch wirken. Zu allem übel klingen diese auch noch penetrant nach. Mich überzeugt dieses Bier gar nicht und so vergebe ich auch nur 1 Stern.

 

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Söhnstetter Hirsch Weisse

Im heutigen Biertest geht es mal wieder auf die Alb ins beschauliche Söhnstetten. In diesem doch recht kleinen Ort hat sich über die Jahre die Hirschbrauerei gegen jegliche Konkurrenz behaupten können. Da ich von der Brauerei schon das ein oder andere Bier vorgestellt habe werde ich nun direkt zum Bier kommen. Ich verkoste heute die Hirsch Weisse ein helles Weizenbier mit 5,0% Alkohol.

Zur Optik: Ein hellgodenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein getreidig frischer Geruch mit einem leichten Hauch von Banane hat man in der Nase. Dazu ist es ein ganz klein wenig hefig. Insgesamt ist aber das getredig weizige dominant.

Zum Geschmack: Hm ein in den ersten Schlücken eher geschmacksneutrales Bier. Es schemckt sogar eher ein wenig schaumig und pappig. Es könnte geschmacklich deutlich intensiver sein. Es hat irgendwie so einen komischen leicht säuerlichen Einschlag im Abgang, der nicht so recht zu passen scheint. Es schmeckt einfach nicht frisch und irgendwie leicht gurkig im Abgang. Gegen Ende wird es mir dann auch viel zu hefig und wenn die Kohlensäure weg ist hat man ein vanillig/schlammiges Mundgefühl im Rachen.

Zum Fazit: Für mich kein überzeugendes Bier, das gegen Ende sogar ein wenig eklig wird. Ich würde definitiv davon abraten. Hier gibt es in der Umgebung bessere Weizenbiere. Hierfür kann ich folglich leider nur 1 Stern vergeben.

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Kauzen Alt Fränkisch

Im heutigen Biertest geht es ins unterfränkische Ochsenfurt. Dort gibt es noch 2 Privatbrauereien die immer noch Produzieren. Eine davon ist die Kauzenbräu, die bereits seit dem jahre 1809 existiert. Aus dem breiten Sortimen möchte ich heute ein eher unbekanntes Bier vorstellen, das Alt Fränkisch. Dabei handelt es sich um ein untergäriges dunkles Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Rötlich, braunes Bier. Es ist klar filtriert und hat einen sehr schönen weissen Schaum.

Zum Geruch: Gtereidig röstig ist es in der Nase. Es hat sehr röstige Noten, aber auch etwas beeriges wie ich finde. Dies hat etwas von Waldbeeren. Dazu gesellen sich noch ganz leichte nussige Aromen.

Zum Geschmack: Es macht einen leicht säuerlichen ersten Eindruck, der dieses typische fränkische leicht gerstig/süßliche aufweist. Der Abgang ist hierbei mir im ersten Moment viel zu zuckrig süßlich. Dieser Geschmack bleibt dann leider auch im Nachgang sehr präsent. Auch im weiteren Trinkverlauf wirken die einzelen Geschmackskomponenten nicht besodners gut aufeinander abgestimmt. Des Weiteren lässt die Süße zwar nach, die Kohlensäure ist hier aber dann zu doinant. Ja es hat es schokoladiges, jedoch vermisse ich röstige Note bzw. auch etwas cremiges. Ich schmecke nichts heraus, was eindeutig auf ein dunkles Bier hinweist.

Zum Fazit: Für mich nicht wirklich ein gutes Bier. Demenetsprechend macht das Trinken auch keinen großen Spaß. Dafür gibt es nur 1 Stern

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Paulaner Münchenr Urtyp

Neue Woche neues Bier. Im heutigen Biertest geht es nach München zur Paulaner Brauerei. Neben den viel beworbenen Weissbieren gibt es auch untergärige Biere im Sortiment der Münchner. So auch mein heutiges Testbier, der Münchner Urtyp. Dies ist ein untergäriges Exportbier mit 5,5% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Brotig, getreidiges Aroma hat dieses Bier, wirkt sehr kernig.

Zum Geschmack: Kernig getreidiges Bier. Es wirkt aber irgendwie ein wenig erdig und leicht muffig. Es wirkt aber nicht richtig vermälzt und schmeckt irgendwie ein wenig gerstig und hat einen komischen süßlichen Nachgeschmack. Auch ist die Kohlensäure ein wenig zu hoch.

Zum Fazit: Ein Bier, bei dem die Geschichte schnell erzählt ist. Es ist nichts Besonders im Geschmack und wenn dann nicht besonders bekömmlich. Die getreidigen Noten kommen einfach nicht gut rüber. Hier gibt es nur 1 Stern.

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Hasen Bräu Osterfestbier

Gibt es nichts passenderes als zu Ostern ein Bier der Brauerei Hasen bräu zu verkosten? Ich denke nicht und wenn es sich dann auch noch um ein Osterbier handelt,  ist es praktisch wie gemacht für den heutigen Tag.

Die Brauerei Hasen Bräu selbst befindet sich in Augsburg. Seit 1464 gibt es die Brauerei schon und kann damit auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Durch mehrere Übernahmen von lokalen Konkurrenten, wuchs die Brauerei nach dem 2ten Weltkrieg zur größten Brauerei Augsburg. Allerdings büßte die Aktienbrauerei dabei ihre Eigenständgkeit ein. Seit 2004 gehört sie nämlich zur Radeberger Gruppe, Deutschlands größtem Brauereikonzern. Die Brauerei an sich wurde im neuen Jahrtausend nach und nach verlegt und zog in einen ehemaligen Schlachthof um. Dieser wurde zu einer modernen Brauerei mit Gaststätte umgebaut, welche heut als Kälberhalle bekannt ist. Die Abfüllung der Flaschen wurde zur Tucherbräu nach Nürnberg verlagert. Von den alten Brauereigebäuden in der Innenstadt hingegen existiert leider nicht mehr viel. Das Bier welche ich heut verkoste ist das Osterbier, ein Bier welches extra zum Osterfest gebraut wird. Mit 5,8% Alkohol ist es ein kräftiges Festmärzen.

Zur Optik: Bernstein bis goldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weissen Schaum.

Zum Geruch: Sehr getreidiges Aroma. Man hat teilweise noch ein bisschen brotige Noten.

Zum Geschmack: Sehr getreidiges Aroma mit aber leichten alkoholischen Ausfällen, die etwas zu penetrant sind. Auch im weiteren verlauf sehr brotig und vor allem im Abgang aber auch etwas alkoholisch. So wirkt es einfach unrund und zum ohnehin schon pappigen Mundgefühl gesellen sich dann dies bitteren Fehlaromen, die der Bekömmlichkeit arg zusetzten. Es hat einen kräftigen Malzkörper, dass muss man sagen, aber die Kohlensäure ist zu niedrig dosiert und steuert dem malzigen, süßlichen Aroma nicht so recht entgegen. Dadurch ist es im Antrunk und auch sonst mir persönlich zu süß.

Zum Fazit: Ein kräftiges Festbier, welches mich aber leider überhaupt nicht überzeugt. Da sind zum einen die zu süßlichen und pappigen Malznoten und auf der anderen Seite bitter alkoholische Fehlaromen. Dieses Bier wirkt Katerverdächtig. Schade eigentlich aber hierfür kann ich nur 1 Stern geben.

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Keesmann Bock

Fastenzeit ist Bockbierzeit, denn wie heißt es so schön „Flüssiges bricht Fasten nicht“. Dafür werde ich heute einen schönen Bock aus Bamberg, der Bierhauptstadt schlechthin verkosten. Nirgendwo, gibt es in Relation zur Größe der Bevölkerung so viele Brauereien. Ein von ihnen ist die Keesmann Brauerei. Seit 1867 existiert diese Brauerei nun schon. Zwei Böcke stellt die Brauerei her. Zum einen den normalen Bock, welchen es in der Adventszeit gibt und zum anderen den Josephi Bock, welcher für die Fastenzeit gedacht ist. Ich habe zwar heute den Adventsbock vor mir stehen, aber Bock ist Bock. Mit 6,2% hat es für einen Bock einen eher niedrigen Alkoholgehalt.

Zur Optik: Klares tiefgoldnes Bier. Der Schaum ist nicht besonders üppig, aber ist ja auch ein Bockbier.

Zum Geruch: Sehr intensiv süßliches Bier. Der deutlich höhere Malzanteil macht sich in der Nase deutlich bemerkbar. Auch Alkoholische Noten hat man in der Nase. Sehr süßliche toffeeartige Noten.

Zum Geschmack. Überraschend bitterer Bock. Auch hat man im Abgang eine ausgeprägte alkoholische Note, welche dem Bock einen unangenehmen Beigeschmack gibt. Außerdem wirkt er so schwerlich. Ansonsten ein stark malziger Geschmack der hauptsächlich durch die bereits beschriebene Bittere besticht. Kohlensäure ist leider auch recht wenig vorhanden, so das es zusätzlich schwer im glas liegt. Im Nachgang hat man immer noch diesen alkoholischen Geschmack der nicht wirklich Lust auf den nächsten schluck macht.

Zum Fazit: Ich bin eigentlich echt ein Fan von Böcken, aber das war gar nichts. Es passt von vorne bis hinten nicht. Das der vergleichsweise geringe Alkoholgehalt so geschmacklich zur Geltung kommt ist echt schade. Hierfür kann ich leider nur 1 Stern vergeben.

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Löwenbräu Oktoberfest

O’Zapft is. Seit 12 Uhr läuft wieder die Münchner Wiesn. Dieses Jahr zum mittlerweile schon 185. mal. 2 Schläge hat der Münchner Oberbürgermeister Dieter Renner benötigt, um das erste Fass anzustechen. Seither fließen für die nächsten 15 tage wieder etliche Liter Bier durch die Kehlend er durstigen Festbesucher. Bis zu 11,50 Kostet die Maß dieses Jahr und damit ist der Bierpreis auch dieses mal wieder gestiegen. Doch wie gut ist das Bier, dass es so einen Preis rechtfertigt. Eines der 6 Oktoberfestbiere ist jedenfalls heute passend dazu im Test. Mal schauen, ob es diesem Preis dann auch nur annähernd gerecht wird. Es ist dieses mal das Bier der Münchner Löwenbräu. Es hat stolze 6,1% Alkohol.

Zur Optik: Klar filtriertes, hellgodenes Bier. Der weiße Schaum ist leider nicht sehr beständig.

Zum Geruch: Getreidige Noten, mit leicht süßlichen Einflüssen. Insgesamt gibt das Bier aber sonst nicht viel her.

Zum Geschmack: Ein eher leicht alkoholisches Bier, welches im ersten Geschmackseindruck eher schwerfällig wirkt. Es schmeckt irgendwie nicht frisch und irgendwie gurkig und leicht ledrig. Es schmeckt sehr herb alkoholisch und somit nicht so wirklich süffig. Auch im weitern Trinkverlauf wird es nicht besser und schmeckt dann eher noch ein wenig schal.

Zum Fazit: Gut ich habe das Bier jetzt hier aus der Flasche getrunken und vom Fass frisch von der Brauerei mag es noch einmal besser schmecken, aber mich überzeugt es gar nicht. Zu viele komische Beigeschmäcker verderben den Genuss. Mir wäre so ein Bier dieser Preis nicht wert. Von mir gibts hier leider nur 1 Stern.

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Baltika 5

Passend zum heutigen Start der 21. Fußball Weltmeisterschaft in Russland gibt es folglich ein russisches Bier im Test. Auch wenn Russland viele in erster Linie mit Wodka verbinden, gibt es in Russland auch eine ausgeprägte Bierkultur mit einer Vielzahl an Marken. Mein heutiges Bier stammt von der Baltika Brauerei aus der Zarenstadt St. Petersburg. Erst 1990 nach dem Fall des eisernen Vorhangs von ausländischen Investoren gegründet, hat sich diese Brauerei rasch zum größten Brauereikonzern Russlands entwickelt. Seit 2012 gehört sie zum Carlsberg Konzern. Das heutige Bier, das Nummer 5 ist ein helles Lager mit 5,4% Alkohol.

Zur Optik: Hellgoldenes Bier. Es ist klar filtriert. Der Schaum ist jedoch leider sehr flukativ.

Zum Geruch: Sehr getreidiges, aber auch leicht metallisches Aroma. Wirkt ein wenig künstlich in der Nase. Außerdem hat man den eindruck das Mais verwendet wurde in der Nase. Wirkt gerstig/ölig in der Nase.

Zum Geschmack: Sehr sprudeliges Bier, mit aber zugleich einer ordentlichen Hopfennote, die in immer wieder bittern Tönen anklingt. Das war es aber dann auch schon mit dem positiven. Gleichzeitig wirkt dieses Bier nämlich aber auch leicht metallisch im Abgang und ich werde einfach nicht den eindruck von Cornflakes los. Ansonsten ist das Bier eher recht typisch für standard Lagerbiere ohne besonders großen Charakter.  Es hinterlässt auch im weiteren Trinkverlauf eine gewisse Süße beim Abgang auf der Zunge. Insgesamt schmeckt alles nicht wirklich natürlich und wirkt gestreckt. Man schmeckt richtig den Malzextrakt, der auch auf dem Etikett ausgewiesen wird.

Zum Fazit: Nichts besonderes das auch noch ein wenig unangenehme Nebengeschmäcker hat. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen 1 Stern. Ich hoffe die WM wird besser, aber der Auftakt war ja schon recht vielversprechend.

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Löwenbräu Dunkel

Zum heutigen Championsleague Klassiker Bayern gegen Barcelona darf natürlich ein Münchner Bier nicht fehlen. Um richtig traditionell zu bleiben wird es heute auch ein klassisches Dunkles geben. Das Dunkle wird dabei von Löwenbräu kommen einer Münchner Traditionsmarke, die zusammen mit Spaten und Franziskaner zum weltgrößten Braukonzern ABInbev gehört. Gebraut wird es aber immer noch in München, deshalb darf es sich auch trotzdem als Münchner Bier bezeichnen. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rotbraunes Bier, wobei die Tendenz klar ins bräunliche geht.

Zum Geruch: Es ist relativ geruchsneutral. Ein bisschen schmeckt man brotige krustige Noten.

Zum Geschmack: Ein recht neutraler Geschmack. Man schmeckt ganz leicht brotige und röstige Noten, die vor allem im Abgang durchkommen. Es macht insgesamt nicht wirklich richtig etwas her da, es doch sehr wässrig wirkt. Es erinnert teilweise eher an ein gewöhnliches helles Bier, bei dem in kurzen Abständen immer wieder mal etwas des dunklen Bieres durchkommt.

Zum Fazit: Nein das war überhaupt gar nichts, das Bier ist für mich von einem wirklichen Dunklen so weiten entfernt wie ein Pils. Bis auf ganz leicht röstige Noten schmeckt man Nichts was in diese Richtung gehört. Es gibt hier somit auch nur 1 Stern dafür.

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Söhnstetter Festbier Edel Spezial

Ihr hab euch sicherlich gefragt wo denn das 2 Türchen des Adventskalenders bleibt, nun ich musste seine Veröffentlichung aufgrund von technischen Problemen leider auf jetzt verschieben, da der Veröffentlichungsautomatismus nicht so funktioniert hat wie ich mir das gedacht habe. Das 3 Türchen kommt heute selbstverständlich auch noch aber erst zu einen späteren Zeitpunkt. Nun aber genug geschwafelt, kommen wir zu Bier. Heute geht es mal wieder auf die Alb ins beschauliche Örtchen Söhnstetten zur Hirschbrauerei. Von ihrem bereits getesteten Edel Spezial gibt es nämlich auch eine Festbierversion, für die besinnlichen Tage. Ich war und bin den Bieren der Hirschbrauerei immer ein bisschen voreingenommen und skeptisch wie ich gestehen muss, da ich in der Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Das Bier hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Goldenes klares Bier. Der Schaum ist recht stabil ca. 2 cm breit. Auffallend lebendig das Bier.

Zum Geruch: Getreidiges Aroma, das in der Nase ist. Wirkt aber sehr süßlich und parfümig. Leichte Apfelnoten.

Zum Geschmack: Das macht mal einen sehr muffigen ersten Eindruck in den Backen. Im Abgang dann ungewohnt herb prickend was dann wiederum zu gefallen weiß. Das Bier schmeckt aber insgesamt einfach irgendwie alt und muffig und diesen leicht ledrigen und pappigen Geschmack bekommt man einfach nicht heraus, denn er setzt schon im Antrunk penetrant ein. Schmeckt einfach als ob das Bier nicht richtig vermälzt wurde. Es ist dann einfach insgesamt betrachtet auch zu bitter und diese Bittere ist nicht wohlschmeckend bitter sondern eher unangenehm kratzig. Es hat auch immer dann so einen viel zu süßen unterton. Einfach nicht ausgewogen die Geschmackseindrücke des Bieres und nicht aufeinander abgestimmt.

Zum Fazit: insgesamt einfach kein gutes Festbier: es schmeckt einfach viel zu muffig und pappig. Wirkt nicht mehr ganz frisch und ist insgesamt auch einfach zu süßlich und nicht ausgereift. Diese undefinierbare Bittere die bei einem Festbier unpassend ist macht es dann auch nicht besser 1 Stern.