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Dingslebener Edel Pils

Neuer Tag, neue Biere. Dieses Mal stelle ich ein Bier aus Südthüringen vor. Dingsleben ist ein kleine Gemeinde im fränkisch geprägten Süddthüringen. Gerade einmal etwas weniger als 300 Menschen leben dort. Dennoch gibt es im Ort eine Brauerei, die gar nicht mal so klein ist. Die Rede ist von der Brauerei Metzler. Die Geschichte der Brauerfamilie Metzler beginnt im Jahre 1895, als August Metzler, die Örtliche Gastwirtschaft, samt Brauerei und Landwirtschaft übernimmt. Trotz DDR bleibt die Brauerei weiter im Besitz der Familie Metzler, die den ursprünglichen Einmannbetrieb zu einer der größten Privatbrauereien in der Ostzone ausbauen. Daher übersteht sie auch die Wirren der Wendezeit relativ unbeschadet. Bis heute hat sich der Betrieb in den Händen der Familie Metzler gehalten und ist inzwischen eine der größten Betriebe im Süden des Freistaats geworden. Das Edel Pils ist das Hauptprodukt aus Dingsleben und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen sehr schönen weißen Schaum der nicht beständig ist.

Zum Geruch: Das Bier reicht erstaunlich getreidig und malzig für ein Pils.

Zum Geschmack: Auch geschmacklich bewegt man sich hier doch erstaunlich im malzigen Bereich. Im Abgang ist es sogar leicht karamellig. Was dem Bier im ersten Eindruck komplett abgeht, ist die Kohlensäure. So wirkt das Bier fast tot. Das Bier hat einfach keine besondere Hopfenherbe, sondern ist eher getreidig süßlich im Geschmack. Man kann es trinken, aber irgendwie ist es einfach kein Pils. Auch hängt das getridige noch lange nach im Nachgang und ist fast ein wenig unangenehm.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier 2 Sterne. Es ist einfach kein Pils sondern viel zu malzig. Dazu ist das malzige auch nicht besonders angenehm.

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Strecks Doldengrün

Gerade jetzt zur Erntezeit haben auch Grünhopfenbiere wieder Saison. Grünhopfen bedeutet, das der im Bier verbraute Hopfen ohne Weiterverarbeitung direkt vom Feld in den Sudkessel zur Maische wandert. Ein solches Bier hat auch Strecks Brauhaus aus Ostheim vor der Rhön ganz im Norden Frankens im Sortiment. Das Bier nennt sich Doldengrün und hat einen Alkoholgehalt von 5%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, goldenes Bier. Es hat einen sehr sehr ordentlichen weißen Schaum wie ich finde.

Zum Geruch: Man hat hier ein durchaus fruchtig frisches Aroma in der Nase wie ich finde. Vor allem die leicht fruchtige Note, die auch etwas aromatisches an sich hat und an Trauben erinnert ist gut.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, mit einer schön bitteraromatischen Note im Geschmack. Es prickelt leicht am Gaumen, ist aber ansonsten sehr erfrischend. Es ist obendrein ein Bier, welches sehr sehr stark prickelt und dann auch eine gute Hopfenbittere mitbringt. Das Bier wirkt sehr erfrischend und hat dennoch immer wieder auch fruchtige Anflüge am Gaumen, die aber nicht mehr so intensiv ausgereift sind. So wirkt das Bier im weiteren Trinkverlauf auch ein wenig belanglos. Eine gute hopfenbittere hat das Bier aber dennoch.

Zum Von mir bekommt das Bier 4 Sterne. Es hat eine gute Hopfenbittere, aber gegen Ende wird es etwas belanglos, da ich den Körper als etwas zu dünn empfinde.

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Simon Okult Blanche

Mein nächstes Testbier ist aus Luxemburg von der Brasserie Simon. Diese Proudziert ein Bier Namens Okult Blanche, welches den Witbieren aus dem Belgischen Nachbarland nachempfunden ist. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein trübes, hellgoldenes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum

Zum Geruch: Ein getreidig bitteres Bier mit einer leichten Orangennote. Dazu kommt etwas dezent kräutriges. Das getreidig-orangige steht im auf jeden Fall im Vordergrund.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es geschmacklich ein typisches Witbier, bei dem ich vor allem an die Orangennoten bzw. die Orangenschale denken muss. Diese ist dominant. Die Orangennoten kommen beim Trinkgenuss schon im Antrunk durch und entfalten ihre Gechmackssensorik weit über den Nachgang hinaus im gesamten Mundraum. Dazu ist es leicht kräutrig-hopfig am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir gibts für das Bier 4 Sterne. Es ist ganz gut trinkbar und hat die typischen Noten die ich von einem belgischen Witbier erwarte. Es ist sehr spritzig und verfügt über einen kräutrig-hopfigen Abgang. Auch hier gilt abschließend noch ein Dank an meinen treuen Bierspender fürs besorgen.

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Mashsee Xoco

Erst gab es das Xoco der Brauerei Mashsee als India Pale Ale, nun gibt es das Bier unter selben Namen erneut, aber als Brown Ale. Dieses werde ich nun heute verkosten in dem nun folgenden Biertest. Der Alkoholgehalt liegt bei 6,2%.

Zur Optik: Ein hellbraunes, trübes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Man hat fruchtige Noten und dazu kommt auch etwas Getreide. Ich finde, das man stark Noten von Pfirsich, sowie Pflaume hat und etwas Schokolade.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein Bier mit einer bitterfruchtigen Aromatik. Der leicht röstige Charakter nimmt erst im Nachgang zu und verschmilzt mit hopfigen Noten. Dann nimmt wieder diese fruchtige Note überhand und bleibt im Mundegfühl erhalten. Ich empfinde es als ein Bier, mit bittteraromatischen Note, bei dem diese Fruchtaromen dennoch auch für ein harmonisches Mundgefühl sorgen.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist für ein Brown Ale finde ich fast schon ein wenig zu fruchtig-süßlich. Es hat eine leichte säure und ist auch etwas röstig. Mir ist das aber zu wenig. Dazu hat man eine feinmilde Hopfenbittere am Gaumen.

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Blauer Löwe 1907

Eine fränkische Brauerei, die Brauerei Blauer Löwe aus Höchstadt and der Aisch ist der Produzent meines heutigen Testbieres. Ich rede vom 1907, einem naturtrüben Zwickelbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,5%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht karamelliges Aroma. Man hat etwas Noten von Apfel.

Zum Geschmack: Ich hab ein Bier das geschmacklich durchaus würzig daherkommt. Es ist etwas bitter und prickelt auch gut im Abgang, dazu hat es eine feine hefige Note um den Gaumen, die auch im Nachgang noch lange bestehen bleibt. Man hat ein Bier, das durchaus würzig ist und auch dennoch irgendwie etwas teigiges an sich hat, das leicht karamelliges an sich hat und von der Hefe kommt.

Zum Fazit: Ein kräftiges und würziges Zwickelbier. Man hat schöne karamellige Noten, aber insgesamt fehlt dem Bier noch das gewisse etwas. Dennoch sehr gut zu trinken und ausgesprochen süffig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Günther Bräu Bernstein

Das Bernstein von der fränkischen Günther Bräu habe ich heute als nächstes im Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, natürlich bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen sehr ordentlichen weißen schaum.

Zum Geruch: Man hat ein brotiges Aroma mit einer ganz leichten Karamellnote.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr feinmalziges Bier mit einer durchaus brotig karamelligen Note im Abgang, die auch sehr schön noch im Nachgang im Mundraum hängen bleibt. Die Kohlensäure kommt vor allem im Nachtrunk und ist aber sehr gut auf das Gesamtergebnis abgebstimmt. Man hat ein wirklich sehr feines karamellig-getreidges Aroma, dass sich durch den ganzen Geschmack durchzieht bis in den Abgang hinein.

Zum Fazit: Für mich ein wirklich sehr gut zu trinkendes Bier, das mich vor allem mit seinem schönen karamelligen Aroma überzeugt. Die Kohlensäure ist perfekt dosiert und verhilft dem Bier zu einer gewissen Süffigkeit, ohne das es zu viel wird. Ich vergebe hier gerne die Höchstzahl von 5 Punkten, da es ein absoluter Geheimtipp unter den Lagerbieren ist.

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Glaabsbräu Kristallweizen

Für meinen nächsten Biertest geht es nach Südhessen. In der am Main gelegenen Stadt Seligenstadt ist die Brauerei Glaasbräu beheimatet, eine der wenigen Privatbrauereien die es in Hessen noch gibt. Von dieser werde ich heute das Kristallweizen verkosten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, hellgoldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es ist getreidig und hat gewisse weizige Noten. Dazu kommt ein leichtes Zitrusaroma.

Zum Geschmack: Es ist ein wenig bitter am Gaumen. Man hat aber ein wenig getreidige Noten. Die Kohlensäure prickelt sehr und betäubt den Geschmack. Es ist nur im Abgang ein wenig bitter. Der Malzgeschmack ist irgendwie leicht und kommt nicht so ganz durch. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es ein leicht getreidiges und etwas hopfiges Bier mit leichten Zitrusnoten am Gaumen.

Zum Fazit: Von mir gibt es für das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es ist sehr spritzig und wirklich erfrischend. Ich finde die Kohlensäure aber doch etwas zu viel und nimmt so doch einiges vom Geschmack weg.

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Frastanzer Helles

Die Frastanzer Brauerei ist etwas besonderes, denn sie wurde im Jahre 1902 als Brauereigenossenschaft gegründet. Nachdem bis zum Jahre 2016 nur Wirte Mitglied in der Genossenschaft werden konnten, öffnete sich die Brauerei auch für Bierfans aus der Region. Binnen kurzer Zeit wurde fast 1000 neue Genossenschafter aufgenommen , was dazu führte, das es inzwischen eine Warteliste gibt. Inzwischen ist die Brauerei die 3 größte im österreichischen Bundesland Vorarlberg und hat sich zu einem echten Geheimtipp gemausert. Ich werde heute das Helle aus dem Frastanzer Sortiment verkosten, das auf einen Alkoholgehalt von lediglich 4,3% kommt und damit sehr schlank ist.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Es hat ein brotiges Aroma mit einem leicht süßlichen Unterton im Aroma.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier mit einem würzigen Aroma und leicht süßlichen Abgang. Es ist im Abgang durchaus würzig und mit einer schönen Hopfennote versehen. Es ist ein Bier, das sich diesen Geschmack auch über den gesamten Trinkverlauf beibehält und bei dem vor allem der durchaus würzige Abgang überzeugt.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Ja es ist würzig und hat eine gewisse mild dezente Hopfennote. ich finde den Körper aber dann doch sehr schlank.

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Mayers 150er

Ein Schwarzbier aus der Pfalz habe ich in meinem nächsten Biertest. Das 150er vom Mayers Brauwerk aus Ludwigshafen wird nun verkostet und kommt auf einen Alkoholgehalt von 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, schwarzes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen schaum mit leicht röstigen Elementen.

Zum Geruch: Ein rösriges Aroma das Bier, nur dezent klingen leichte Noten von Schokolade an, aber auch etwas das in die Rauchbierecke geht. Auch eine Note nach Brotkruste oder sehr gut durchgebackenem Brot nehme ich wahr.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck ist es ein eher generisches Bier mit etwas rösriger Note, die sich im Abgang relativ trocken entfaltet. Man kann es schmecken, das das Bier sehr trocken ist, aber auch eine toastige und vor allem röstige Note mitbringt. Es ist im Abgang etwas herb und der Hopfen kommt dort auch etwas durch.

Zum Fazit: Wenn ich ehrlich bin, ist das Bier relativ langweilig. Hier gibt es intensivere Schwarzbiere. Auch der Körper ist relativ dünn. Der Abgang ist trocken und leicht röstig. So richtig bin ich nicht überzeugt und vergebe hier 3 Sterne.

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Kesselring Schlemmer Weissbier

Zum schlemmen ist mein nächster Biertest von der fränkischen Brauerei Kesselring. Diese hat ihre Weißbiere mit dem Namenszusatz Schlemmer versehen, was bei mir schon eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt. Das helle das ich mir heute ausgesucht habe kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbens Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum

Zum Geruch: Ein hefig fruchtiges Aroma habe ich hier in der Nase. Man hat sehr schöne bananige Noten.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein erfrischendes Bier mit einem leicht hefigen Abgang. Das Bier selbst empfinde ich als sehr sehr erfrischend mit diesem schönen bananigenm leicht hefigen Abgang. Auch im weiteren Trinkeverlauf ist es ein Bier, bei dem der Malzkörper genau richtig ist und auch die Balance zwischen fruchtig getreidigen Noten und dem Rest stimmt.

Zum Fazit: Angesichts des Namens war ich bei diesem Bier doch etwas vorsichtig, aber es stimmt, man hat ein wirklich wohlschmeckendes Weizenbier, dem ich auch eine Wertung von 4 Sternen geben kann.