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Veldensteiner Hawaiian Style Pale Ale

Die Veldensteiner Bierwerkstatt, kreiert jedes Jahr eine neue Bierspezialität. 2023 war dies ein Hawaiian Style Pale Ale. Hawaiian deshalb, weil es geschmacklich an die Früchte erinnern soll, die typisch für Hawaii sind, nämlich Ananas, Mango und Co. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 6%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr fruchtiges Bier mit Noten von Orange, Ananas, Maracuja und Zitrusfrüchten.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier, das ein sehr fruchtiges, angenehmes Mundgefühl mit sich bringt. Es ist auch im Abgang sehr schön fruchtig, mit tropischen Noten wie Maracuja und Ananas. Der Körper ist präsemt, der Hopfen klingt an, ist aber nicht wirklich bitter und das Bier prickelt auch nicht so ganz. Es ist durchaus lebendig, könnte aber nocht etwas an Spritzigkeit vertragen. Die Fruchtnoten sind vorhanden, könnten aber auch noch intensiver sein. Ein bisschen fehlt es dem Bier an einem harzig-bitteren Kontrastpunkt.

Zum Fazit: Ein gut fruchtiges Bier, das ich aber noch als etwas ausbaufähig empfinde. Die Kohlensäure dürfte gern noch etwas mehr sein und auch hopfig-bittere Noten könnten noch mehr vorhanden sein. Ich gebe dem Bier 3 Sterne.

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Saalfelder UrSaalfelder Märzenbier

Das Ursaalfelder ist ein Märzen aus dem Hause der Saalfelder Brauerei in Südthüringen. Mit einem Alkoholgehalt von 5,6% ist es überdies auch sehr kräftig.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rot bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum, der aber schnell verfliegt.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr brotig, aber auch etwas alkoholisch.

Zum Geschmack: Ich habe ein kräftiges Bier mit würzigem Abgang. Es ist dazu etwas karamellig im Abgang. Das Bier hat einen kräftigen, dominanten Malzkörper und ist durchaus auch süffig. Die Kohlensäure ist passabel dossiert, könnte aber durchaus etwas mehr sein. Ansonsten hat das Bier einen wohlschmeckenden Antrunk mit einem etwas würzig-sprudeligem Abgang und leicht karamelligen Getreidenoten im Abgang, wobei auch der Hopfen etwas zum Einsatz kommt.

Zum Fazit: Ein kräftiges, leckeres Märzenbier mit schönen Malznoten die etwas karamellig sind, aber auch eine leichte Fruchtigkeit aufweisen. Eine edle Hopfenbittere rundet den Geschmack ab. Diese ist aber nur marginal vorhanden. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Eichbaum Ureich

Das Ureich ist das Flagschiff und Premiumbier der Eichbaumbrauerei aus Mannheim. Als Premiumbier der Spitzenklasse wird es auf der Website beworben, doch ob das stimmt, will ich mit dem folgenden Biertest herausfinden. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,8%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein recht aromatsicher floraler und sogar leicht fruchtiger Geruch. Der Hopfen ist in der Nase durchaus vorhanden.

Zum Geschmack: Ein schlankes Bier mit einer doch überraschend harmoischen Hopfennote, die aber nicht wirklich bitter ist. Auch im weiteren Trinkverlauf ist es nicht herb oder pilisg bitter sonde feinmild zu trinekn mit einer leichten floral-grasigen Hopfenaromatik.

Zum Fazit: Ein feinmildes Pils mit floral-grasiger Hopfenaromatik. Für ein Pils ist es nicht wirklich ausgeprägt bitter. Es ist sehr leicht und schlank, aber auch erfrischend. Es ist zugegebener Maßen auch ein wenig farblos. Insgesamt könnte es im Gesamtgeschmack durchaus noch ausgeprägter sein. Ich gebe hierfür sehr gute 3 Sterne.

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Staffelbergbräu Querkerla

Eine der größten Brauereien in der fränkischen Schweiz ist die Staffelbergbräu in Bad Staffelstein. Gegründet wurde die Brauerei im Jahre 1866 als Jakob Geldner beschloss, in seinem eigenen Gasthof selbstgebrautes Bier auszuschenken. Bis heute ist die Brauerei im Besitz der Familie Geldner und verfügt über ein ansprechendes Sortiment an fränkischen Bierspezialitäten. Ich werde heute das Querkelra probieren. Benannt ist das Bier nach den kleinen Wichteln, die in den Höhlen des Staffelbergs hausen sollen und im Volksmund Querkerla genannt werden. Stlistisch ist das Bier ein Rauchbier und hat einen Alkoholgehalt von 5,3%.

Zur Optik: Ein leicht trübes, rotbrunes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Der typische Geruch nach Schinken und es holzig-rauchigem zeigt sich in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein Bier das eine hohe Geschmackvaribailität zu bieten hat. Die Kohlensöure ist zunächst prästent. Auch der Rauchgeschmack ist unverkennbar vorhanden. Er ist aber so dezent, das er sich vor allem auch im Nachgang angenehm im Mund ausbreitet und das ganze Mungefühl mit einem leichten Schinkenaorma ausfüllt. Es ist sogar ganz leicht herb am Gaumen. Man hat dezente Raucharomen, die auch wirklich gut rüberkommen und auch etwas brotig sind. Dazu kommt eine feine Hopfenwürze die das Bier abrundet.

Zum Fazit: Ein wirklich leckeres Rauchbier, das einen intensiven Geschmack hat, zugleich aber nicht zu extrem nach den typischen Rauchbieraromen schmeckt. Vor allem gefällt mir die feine Hopfenwürze, die es abrundet und dem Bier einen wirklich urigen Charakter verleiht. Mir hat es sehr geschmeckt und ich gebe hierfür 5 Sterne.

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Schäffler Weissbier

Von Kulmbach in Franken gehe ich für den nächsten Biertest direkt nach Missen ins Allgäu. Dort bei der Brauerei Schäffler wird unter Anderem auch ein Weissbier gebraut, welches ich im folgenen Biertest vorstellen möchte. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein trübes, bernstein bis orangenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig. Eine reife Banane, Pflaume und ein wenig Pfirsich mache ich in der Nase aus.

Zum Geschmack: Im Antrunk zeigt sich das Bier zunächst würzig, bevor dann im Abgang ganz klar fruchtige Noten dazukommen. Man hat Pflaume, Banane, aber auch etwas erdbeeriges und etwas Pfirsich. Im weiteren Trinkverlauf nimmt die Fruchtigkeit ab und das Bier wird eher geschmackneutraler.

Zum Fazit: Ein fruchtig frisches Weissbier habe ich hier. Es überzeugt mit einem schönen hefigen Aroma. Das gibt von mir 4 Sterne.

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EKU Pils

Von der Kulmbacher Biermarke EKU die zur Kulmbacher Brauereigruppe gehört werde ich im folgenden Biertest das Pils vorstellen. Einst war die Erste Kulmbacher Aktienbrauerei eine der 4 großen Kulmbacher Brauereien. Insbesondere mit der Reichelbräu verband sie dabei seit jeher eine besondere Rivalität. Nachdem die Reichelbräu in den 80er Jahren die beiden anderen Kulmbacher Brauereien übernommen hatte, versuchte die EKU mit Aufkäufen und Übernahmen in ganz Deutschland, ab Mitte der 80er Jahre ebenfalls zu wachsen und die Reichelbräu zu überflügeln. Dies erwies aber letzlich als falsche Strategie und führte Mitte der 90er Jahre in die Insolvenz. Ausgerechnet die Reichelbräu witterte nun ihre Chance, übernahm die EKU aus der Konkursmasse und gründete daraufhin schließlich die Kulmbacher Brauereigruppe, die heute wiederum zur Paulaner Gruppe gehört. Das Pils hat einen Alkoholgehalt von 4,9%.

Zur Optik: Ein hellgoldenes, klar filtriertes Bier. Es hat einen mittleren weißen Schaum.

Zum Geruch: Eine leicht hopfige herbe Note hat das Bier. Dazu kommt etwas getreidiges.

Zum Geschmack: Das Bier hat ein herb frisches Aroma, welches jedoch nur sehr leicht anklingt. Ansonsten ist es recht mild und doch reltiv geschmacksneutral. Auch im weiteren Trinkevrlauf ist es eher leicht süßlich. Der Hopfen kommt nur sehr sehr spärlioch zum Zug. Gegen Ende wird es etwas herber, dennoch ist es eher lasch, wenn man den Gesamteindruck des Bieres betrachtet.

Zum Fazit: Ich gebe dem Bier eine Wertung von 2 Sternen. Ein soch sehr lasches und langweiliges Pils ohne Charakter. Es ist wirklich sehr mild, ganz leicht süßlich und nur im Abgang hat man ganz leichte Hopfennoten.

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Schmucker Kellerbier

Von der Brauerei Schmucker aus dem Odenwald habe ich in meinem nächsten Biertest ein Kellerbier. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein helloranges, naturtrübes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein süßliches, plätzchenartiges Bier mit Orangennoten und etwas zitrusartigem

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es ein etwas herbes Bier, bei dem die Hopfennote auch am Gaumen hängt. Es ist leicht bitter. Der Körper des Bieres wirkt eher schlank. Das Bier hat einen gewissen herben Beigeschmack, der das Bier ausmacht und ihm eine schöne Würze verleiht. Im Abgang empfide ich das Bier als sehr hopfig, fast schon etwas zu sehr. Dennoch hat das Bier auch malzige und hefige Noten.

Zum Fazit: Mir ist das Bier etwas zu herb für ein Kellerbier, dann sollte man es als Kellerpils vermarkten. Ansosnten ist es aber süffig und hat eine schöne Würze. Von mit gibts dafür 3 Sterne.

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Weismainer Hopfen Gold

Die Püls Bräu aus Weimsain, am gleichnamigen fränkischen Fluss in Franken gelegen, nimmt ihren Namen wirklich ernst. Sie bietet einige Pilsbiere an, darunter das Hopfengold, ein Bier, bei dem die doppelte Portion Aromahopfen als normal verwendet wurde. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes Bier mit einem sehr ordentlichen weißen Schaum und einer satten goldenen Farbe.

Zum Geruch: Eine leichte Hopfennote mit grasigen Anflügen hat man in der Nase.

Zum Geschmack: Ich habe ein schlankes, aromatisches Bier mit einer schönen hopfigen Note, die aber nicht zu aufdringlich ist. Das Bier wirkt sehr efrischend. Es ist etwas hopfig und hat einen schönen Abgang mit pilsigem Touch. Die leicht hopfigen Noten sind wirklich sehr erfrischend und verleihen dem Bier einen runden Geschmack.

Zum Fazit: Von mir bekommt das Bier eine Wertung von 3 Sternen. Es hat zwar sehr schöne pilsige Noten, aber inesgamt hätte ich mir von dem Bier, so wie es beschrieben wird, ein satteres, kräftigeres Hopfenaroma erwartet.

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Kühbacher Josefi Bier

Die Brauerei Kühbach geht auf ein Benediktinerkloster zurück, welches sich bis zur Säkularisation im Jahre 1803 auf dem Gebiet des heutigen Schlosses Kühbach befand zurück. Gebraut wurde im Kloster bereits seit dem Mittelalter, jedoch kam das ehemalige Kloster, welches von den Wittelsbachern zum Schloss umgebaut wurde, mitsamt Brauerei erst im Jahre 1862 in die Hände der heutigen Besitzer, den Freiherren von Beck-Peccoz. Die Kühbacher Brauerei hat eine Reihe von interessanten Bieren im Sortiment, unter anderem das Josefi Bier, ein dunkles Exportbier mit einem Alkoholgehalt von 5,5%. Gewidmet ist das Bier, der Königlich Bayerischen Josefi Partei, welche sich der Einführung des Joseftages, den 19. März als gesetzlichen Feiertages verschrieben hat. Dabei ist sie jedoch mehr ein Verein, als eine Partei im eigentlichen Sinne, da sie nicht zu Wahlen antritt und auch nicht im Parteienregister registriert ist.

Zur Optik: EIn klar filtriertes, rotbraunes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ich habe ein röstig süßliches Aroma mit Noten von Brotkruste. Auch leicht beerig nussig riecht es, evtl, nach Johannisbeere.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem schönen röstig-süßlichen Aroma. Das Bier prickelt ganz gut, aber nicht zu übertrieben. Der Antrunk ist leicht süßlich, im Abgang legen sich feine, brotig röstige Noten um den Gaumen. Es schmeckt wie dunkel gebackenes Landbrot oder nach etwas bitterer Brotkruste.

Zum Fazit: Mich überzeugt das Bier durchaus. Es ist zwar auchs üßlich, hat aber auch eine röstig-würzige Komponente und auch den Hopfen schemckt man etwas. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Püttner Einfach’s

Zum 200 Jährigen Jubiläum hat die Oberpfälzer Brauerei Püttner mit dem Einfach’s ein Helles auf den marktgebracht das an eine Originalrezeptur aus dem Jahre 1819 angelehnt ist. In jenem Jahr wurde die Brauerei von den Freiherren von Hirschenberg gegründet. 1862 kam sie an die Familie Püttner die sich noch heute für die Biere verantwortlich zeigt und der Brauerei ihren Namen gab. Mit einem Alkoholgehalt von nur 4,7% ist das Bier ein sehr leichtes Helles.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat eine ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein leicht getreidiges und etwas brotiges Aroma habe ich hier in der Nase.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck habe ich ein sehr sehr sprudeliges Bier. Es ist nur etwas getreidig mit ansonsten eher geschmacksneutralem Körper. Trotz des geringen Alkoholgehalts ist der Körper vorhanden und wirkt auch nicht wässrig. Dennoch ist es geschmacklich sehr neutral. Wenn die Kohlensäure etwas nachlässt, hat man ein Bier mit einer durchaus passablen Malznote die aber nicht zu aufdringlich ist. Eine leichte Hopfenwürze klingt nur marginal an.

Zum Fazit: Ich finde das Bier eher langweilig. Gegen Ende kommt ein wenig mehr malzigkeit zum tragen. Ich gebe ihm 3 Sterne.