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Hofbräu Schwarze Weisse

In München steht ein Hofbräuhaus. Von der dazugehörigen Brauerei habe ich heute die Schwarze Weisse, ein dunkles Hefeweizen in meinem Test. Der Alkoholgehalt liegt bei 5,1%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, braunrotes Bier. Es hat einen ganz ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein schokoladiges, leicht kakaartiger Geruch. Der Hopfen kommt nur leicht durch.

Zum Geschmack: Im ersten Eindruck ist es durchaus röstig. Das röstige zeigt sich vor allem schön am Gaumen. Die Kohlensäure ist sehr hoch dosiert und sie kanalisiert irgendwie den anderen Geschmack und nimmt ihm etwas den Raum zur Entfaltung. Ich finde es wirklich schade, das die Kohlensäure während des gesamten Trinkverluf die entfaltung der anderen Geschmacksaromen verhidnert. Auf der einen Seite ist so das Bier auch bis zum Ende hin wirklich frisch und spritzig, ich hätte aber gern das sich mehr die durchaus vorhandene röstaromatik und die Schokoladennoten besser entfalten können. So gibt das Bier bis auf die im Abgang einsetzende Röstaromatik und immer wieder anklingende Schokonoten nicht so viel her.

Zum Fazit: Schade, das Bier hat wirklich Potential, denn man schmeckt, das hier wirklich dunkle Malze verwendet wurden. So kann ich ihm leider nur 3 Sterne geben, da die Kohlensäure viel zu hoch dosiert ist und viel vom Geschmack wegnimmt.

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Schmidmayer Xaverl

Im nächsten Biertest stelle ich wieder eine Brauerei vor, von der ich bisher noch kein Bier im Test hatte. Die Rede ist von der Brauerei Schmidmayer, die auf eine über 740 jährige Geschichte zurückblicken kann. Ihren Sitz hat die Brauerei in Siegenburg im Herzen der Hallertau. Daher werden die Biere auch nur mit regional angebauten Zutaten gebraut. Als relativ kleine Brauerei, wurden bis Mitte des 21. Jahrhudnerts noch zahlreiche andere Wirtschaftszweige betrieben, unter anderem eine Brennerei und zahlreiche Handwerksbetriebe. Nachdem man sich zunächst entschied, sich ganz aufs Brauen zu konzentrieren, fiel aktuell der Entschluss in den nächsten Jahren wieder eine eigene Mälzerei einzurichten. Erstmals erwähnt wurde die Brauerei im Jahre 1275. Ihren Namen erhielt die Brauerei im 1821, als Xaver Schmidmayer in die Brauerei einheiratete. Nachfahren von ihm führen die Brauerei heute in der 6. Generation. Das Xaverl, das ich heute verkosten werde, ist nach eben jenem Xaver Schmidmayer benannt und ist ein Kellerbier, welchs zusätzlich noch mit Aromahopfen gestopft wurde. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9%.

Zur Optik: Ein naturtrübes, bernsteinfarbenes Bier. Es hat keinen besonderen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier riecht sehr fruchtig nach Maracuja, Orange Pfrisich und einer ordentliche Portion Mandarine.

Zum Geschmack: Ich habe hier ein Bier, das am Anfang noch sehr prickelt, dann aber zu fruchtigen Noten übergeht. Das Mundgefühl wirkt serh saftig und der abgang auch grasig. Es erinnert hier in teilen fast an ein Frischopfenbier, was bedeutet, das der verwendete Hopfen doch sehr frisch sein muss. Die Kohlensäure ist wirklich gut dosiert und belebt das Bier sehr. Sehr psotiv ist vor allem der fruchtige Geschmack, der auch im Nachgang bestehen bleibt. Das Bier bleibt auch im weiteren Trinkverlauf, vor allem mit einem fruchtig harmonischen Mundgefühl und leichtem prickeln versehen. Dennoch bleibt es in seiner Textur auch saftig und wohlscheckend.

Zum Fazit: Ein wirklich sehr gutes Bier. Es ist schön fruchtig, saftig und wirkt ungemein frisch. Dazu ist es durch die Kohlensäure sehr lebendig und süffig. Eines der besten Biere die ich bisher hatte, auch wenn es nicht so komplex ist wie manche Starkbiere, finde ich es dennoch ungemein lecker. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Reutberger Export Hell

Mein nächster Biertest ist das Helle Exportbier der Reutberger Klosterbrauerei. Die Halbe der oberbayerischen Genossenschaftsbrauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,1%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlchen weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat einen kräftigen, getreidig-süßlichen Geruch in der Nase.

Zum Geschmack. Im ersten Eindruck habe ich ein Bier, das sehr aromtisch ist und eine wirklich schöne Malzsüße hat. Bisweilen ist es vielleicht etwas zu süßlich. Das Bier prickelt aber auch ganz gut und ist am Gaumen sehr aromtisch. Es ist auch im weiteren Trinkverlauf jenes aromatische Bier mit einer schönen süßlichen Getreidenote die gepaartist mit einem leicht aromatischen Hopfen und einer Fruchtigkeit an Äpfel und Birnen erinnernd.

Zum Fazit: Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Bier. Ein kröftiges Export, das aber eher süßlich und leicht Fruchtig ist als würzig. Ich finde das aber auchgut, da die lebendige Kohlensäure verhindert, das es zu süß wird und das Bier sehr bekömmlich macht.

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König Rotbier

Im Jahr 2019 gab es für kürze Zeit ein rotbier von der König Brauerei aus Duisburg. Mit beginn der Coronapandemie wurde jedoch die Produktion der Bierspezialität im Jahre 2020 wieder eingestellt. Ich möchte euch dennoch nicht meine Verkostungsnotiz zu diesem Bier vorenthalten. Der Alkoholgehalt des Bieres liegt bei 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, rötliches Bier. Es hat einen ganz passablen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier wirkt am Anfang künstlich beerig, aber auch brotige Noten stoßen dazu.

Zum Geschmack: Es ist im ersten Eindruck irgendwie erstaunlich süß und wirkt uchh etwas zuckrig. Dieser Geschmack ist echt unanagenehm. Es ist am gaumen etwas hopfig und die Süßlichkeit lässt dann auch etwas nach. Im weiteren Trinkverlauf wird es dann moderater und die Süße lässt nach und das Bier wird etwas röstig und herb im Abgang. Auch im weiteren Trinkverlauf hat man ein Bier mit einer karamellig brotigen Note, es hat dann auch etwas röstiges und beerigs.

Zum Fazit: Der Einstig ist schweirig und mir viel zu süß. Das Bier fängt sich aber und wird dann auch bekömmlicher. Es hat dann eine durchaus annehmbare Röstaromatik mit karamelliger Note und etwas beeriges. Ich gebe ihm eine Wertung von 3 Sternen.

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Klausner Export

Klausner Biere sind eine Marke des Einsiedler Brauhaus aus Chemnitz und werden eher im unteren Preissegment angeboten. Das Klausner Exportbier kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,2%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkelgoldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr bieriger Geruch. Es zeigt sich ein brotig süßliches Aroma in der Nase, bei dem vor allem sehr stark die süßliche Note durchkommt. Soagr ganz leicht karamellige Noten hat man.

Zum Geschmack: Ich habe ein sehr frisches, würziges Aroma im Mund. Im Abgang zeigt sich eine schöne würzige Hopfennote, die sich um den Gaumen legt. Im Antrunk übernimmt eher das Malz den Geschmack, welches zwar mild, aber dennoch eine gewisse Malzsüße mitbringt. Im Antrunk prickelt das Bier leicht auf der Zunge. Generell ist die Kohlensäure bei diesem Bier recht gut dosiert.

Zum Fazit: Ein solides ganz nett zu trinkendes Bier. Ich gebe ihm 3 Sterne. Für den Preis absolut in Ordnung.

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Sebaldus Weizen Helles Hefe

Die dunkle Version des Sebaldus Weizen hatte ich bereits verkostet. Nun kommt in diesem Test das Helle Sebaldus Weizen auf meine Agenda. Das Weizen, das nach dem Nürnberger Stadtheiligen St. Sebaldus benannt ist, kommt auf einen Alkoholgehalt von ordentlichen 6%.

Zur Optik: Ein hellgelbes bis goldenes Bier. Es ist naturtrüb und hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein eher geruchsneutrales Bier. Es hat eine leichte bananige Note.

Zum Geschmack: Ein eher herbes Bier mit einem derben, urig-würzigen Einschlag am Gaumen. Es hat im Mundgefühl ein leicht malziges Aroma mit einem etwas süßlichem Abgang, bei dem auch einmal eine Banane dazukommt. Es bringt im weiteren Trinkverlauf eine gewisse Hopfenherbe mit, die sich sehr gut mit dem leicht süßlichen Einschlag im Abgang ergänzt.

Zum Fazit: Ein soldies Weizenbier, das urig-würzig ist mit einem dennoch süßlich dominierten Abgang. Von mir gibt es für das Bier 3 Sterne, da es ansonsten nichts weiter außergwöhnliches ist.

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Lancaster Bomber

Der Lancaster Bomber ist eine Hommage an die Avro Lancaster, ein britisches Militärflugzeug, das von der Royal Air Force vor allem in den Luftschlachten des 2. Weltkriegs eingesetzt worden ist und einen wesentlichen Anteil daran hatte, das der Krieg zugunsten der Allierten gekippt ist und schließlich gewonnen wurde. Erstmals gebraut wurde das Bier von der Brauerei Mitchells, die ebenfalls in Lancaster ansässig war, der Stadt nach welcher auch das Flugzeug benannt ist. Nach der Schließung der Brauerei wurde das Bier von der Thwaites Brewery aus Blackburn weitergeführt. 2015 verkaufte Thwaites den Großteil seines Biergeschäfts, darunter auch die Markenrechte am Lancaster Bomber an Marstons, welche das Bier seither braut. Stilitstisch war das Bier urpsrünglich ein klassisches englisches Bitterale, wobei Marstons daraus ein Amber Ale mit einem Alkoholgehalt von 4,4% schuf.

Zur Optik: Ein rötliches, klar filriertes Bier. Es hat einen schönen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein sehr schöner fruchtig süßer Geruch. Es erinnert etwas an Kirschen und Johannisbeere.

Zum Geschmack: Im Geschmack ist es zunächst einmal sehr hopfig und herb. Aber im Abgang kommen auch röstige Noten dazu. Man hat diese typischen leicht harzigen und auch an Beeren erinenrnden Noten, die bei Rotbieren zu finden sind. Ein wirklich sehr schöne Hopfenote setzt sich am Gaumen fest, was auch im weitern Trinkverlauf so bestehen bleibt und mit röstigen Noten ergänzt wird. Der Malzkörper ist eher zurückhaltend und schlank.

Zum Fazit: Der Geschmack ist vom Hopfen und Röstaromen geprägt. Der Körper ist hingegen eingermaßen schlank. Für mich ein klassisches englisches Ale, welches ich so durchaus auch in einem Pub bestellen würde. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Hachenburger Festbier

Ab Ende August bis Ende Oktober, wenn Land auf Land ab diverse Volksfeste und Jahrmärkte stattfinden, gibt es zur Begleitung das Hachenburger Festbier. Das Bier der westerwälder Brauerei kommt auf einen Alkoholgehalt von 5,5%.

Zur Optik: Ein klar filtriertes, dunkel bis bernsteinfarbenes Bier. Es hat einen recht passablen weißen Schaum.

Zum Geruch: Man riecht ein kräftiges brotig-getreiges Aroma mit etwas Noten von Äpfeln.

Zum Geschmack: Auch hier gibt sich das Bier vor allem im Malzköprer sehr kräftig und vermittelt diesen Eindruck auch im Abgang. Es hat ein etwas keksiges im Aroma. und man hat ein Bier, das auch immer noch über einen kräftigen Köprer verfügt, der im Abgang durch leichte Noten von Äpfel ergänzt wird. Ein bisschen gehen diese Apfelnoten auch in Richtung von Bratäpfeln. Man hat ein Bier, das auch im weiteren Trinkverlauf sehr kräftig und ausgegelichen wirkt. Es fehlt Dem Bier jedeoch vor allem gegen Ende etwas an Kohlensäure.

Zum Fazit: Das Bier ist kräftig und hat einen schönen Malzkörper mit leichter Apfelaromtiak. Etwas sört die zurückgehende Kohlensäure. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Gundel Pils

Eine relativ kleine Brauerei in der Nähe von Nürnberg ist die Brauerei Gundel aus Barthelmsaurach. Erstmals erwähnt wurde die Brauerei im Jahre 1602. 1887 gelangte die Brauerei in den Besitz der Familie Gundel, die aktuell von Jörg Gundel in der inzwischen 5ten Generation geführt wird. Aus dem kleinen Sortiment an untergärigen Bieren verkoste ich heute das Pils. Der Alkoholgehalt liegt bei 5%.

Zur Optik: Ein überraschend leicht trübes Bier mit ordentlichem weißen Schaum.

Zum Geruch: Das Bier hat eine leichte Zitrusnote in der Nase und riecht etwas hopfig.

Zum Geschmack: Das Bier ist süffig und hat ein sehr ausgeprägtes Hopfenaroma das schon am Anfang sehr präsent durchkommt und auch im Nachgang hängen bleibt. Der Hopfen ist geschmacklich auch durchaus herb. Die Kohlensäure prickelt recht gut und das Bier hat einen bitteren Abgang, dem ein torcken herber Nachgang folgt. Der Hopfen bleibt hier auch noch sehr lange im Mund erhalten. Dazu hat das Bier einen leicht wahnehmbaren Balzkörper, der das Bier nicht dünn und eindimensional wikren lässt, und die hopfigen Noten gut unterstützt.

Zum Fazit: Ein wirklich gutes, sehr hopfiges Pils. Der Hopfen hat auch durchaus eine bittere Note. Es ist dabei nicht zu bitter und wirkt auch ganz gut aromatisch und ausbalanciert, da man auch etwas das Malz schmeckt. Ich gebe dem Bier 4 Sterne.

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Gruibinger Erntebier

Spätsommer und Herbst, das heißt Erntezeit. Auch die Zutaten fürs Bier, Hopfen und Malz, wollen zunächst geerntet werden, bevor sie in die Braukessel wandern. Nachdem die Ernte eingebracht ist, wird dies vielerorts mit Erntedankfesten gefeiert. Das Bier dazu gibt es unter anderem von der Gruibinger Brauerei mit dem Erntebier, welches gerade im August, Spetember, Oktober Saison hat. Der Alkoholgehalt dieses kräftigen Märzenbieres liegt bei 5,6%. Das Bier ist also genau die richtige Stärkung nach einem kräftezehrenden Tag auf dem Feld.

Zur Optik: Ein Klar filtriertes, goldenes Bier. Es hat einen ordentlichen weißen Schaum.

Zum Geruch: Ein etwas brotiges, ansonsten recht neutrales Aroma das man hier in der Nase hat.

Zum Geschmack: Ich habe ein Bier mit einem etwas getreidgen, ansonsten zunächst eher zurückhaltenden Aroma. Das Bier hat einen kräftigen und sehr süßlichen Malzkörper, der deutlich präsent ist. Dieser Malzkörper ist aber wirklich schön und hat frische getreidge Noten. Auch eine ganz leichte Karamellnote begleitet mich am Gaumen. Es könnte aber durchaus noch etwas hopfiger für meinen Geschmack sein, denn dem Bier fehlt es etwas an Würze.

Zum Fazit: Ein mächtiges, durchaus kräftiges Bier. Es könnte für meinen Geschmack aber noch etwas Würze vertragen damit es süffiger wird. Von mir bekommt es 3 Sterne. Aber es hat einen schönen Malzkörer, der vollmundig ist, mir aber etwas zu süß ausfällt.